| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs Suzuki DL 650 V-Strom: Vergleich im Motorrad-Test
Wer im mittleren Hubraum nach einer Reiseenduro sucht, landet schnell bei zwei Namen, die in der Praxis häufig gegeneinander abgewogen werden: die CF Moto 800 MT Explore und die Suzuki DL 650 V-Strom. Beide Motorräder sind auf Touren ausgelegt, beide fühlen sich auf der Straße zuhause und beide können auch abseits des reinen Asphalt-Alltags überzeugen. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung, Komfort und Technik in den Alltag bringen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen, aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander eingeordnet – und daraus abgeleitet, wo die Stärken liegen und wo man genauer hinschauen sollte. Ziel ist nicht, ein Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern klar zu machen, welches Konzept besser zu welchem Fahrstil passt.
Grundidee und Einsatzprofil: Reiseenduro mit unterschiedlicher Philosophie
Die CF Moto 800 MT Explore positioniert sich als modernes Adventure-Touring-Bike mit Fokus auf Ausstattung und ein stimmiges Gesamtpaket. Die Suzuki DL 650 V-Strom steht dagegen für ein bewährtes Konzept: leicht zugänglich, alltagstauglich und seit Jahren in der Szene etabliert. Beide Ansätze führen zu einem ähnlichen Ergebnis – nämlich einem Motorrad, das für längere Strecken und wechselnde Untergründe gemacht ist.
Motor und Charakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der aufgelisteten Motorwerte fällt auf, dass die CF Moto 800 MT Explore durch die 800er-Basis tendenziell mehr Reserven für zügiges Fahren und entspanntes Dahingleiten bietet. Die Suzuki DL 650 V-Strom setzt dagegen auf ihre bewährte Abstimmung: Sie wirkt oft harmonisch im Stadtverkehr und bleibt auf Landstraße und Autobahn-Anbindung berechenbar.
Wichtig ist dabei weniger die reine Zahl als die Kombination aus Drehmomententfaltung und Übersetzung. In der Praxis zeigt sich: Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn häufiger beschleunigt wird oder wenn längere Strecken mit wechselndem Tempo gefahren werden. Die Suzuki DL 650 V-Strom punktet eher mit einem souveränen „einfach fahren“-Gefühl, bei dem man nicht ständig nachjustieren muss.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie gut ein Motorrad mit unterschiedlichen Straßenverhältnissen klarkommt. Die aufgelisteten Werte zu Federweg, Geometrie und Gewicht geben Hinweise darauf, wie sich die Maschinen im Alltag verhalten.
Gewicht und Schwerpunkt: Wie leicht fühlt sich das Motorrad an?
Die Suzuki DL 650 V-Strom wird häufig als handlich wahrgenommen, was auch mit den typischen Kenndaten zusammenhängt. Die CF Moto 800 MT Explore kann je nach Ausstattung etwas „präsenter“ wirken, bietet dafür aber oft ein ruhiges Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten. Wer viel im Stadtverkehr manövriert oder häufig enge Passagen fährt, wird die Suzuki meist als unkomplizierter empfinden. Wer dagegen längere Etappen mit gleichmäßigem Rhythmus plant, kann mit der CF Moto sehr entspannt unterwegs sein.
Federung und Komfort: Schlaglöcher, Fugen, Schotter
Bei Reiseenduros zählt, wie gut das Motorrad Unebenheiten wegsteckt, ohne dass der Fahrer ständig „mitarbeitet“. Die aufgelisteten Fahrwerkswerte deuten darauf hin, dass beide Modelle für Straße und leichten Offroad-Einsatz ausgelegt sind. Die CF Moto 800 MT Explore zielt dabei stärker auf einen modernen Touring-Komfort ab, während die Suzuki DL 650 V-Strom ihren Komfort oft über die bewährte Abstimmung und die gutmütige Charakteristik erreicht.
Auf schlechten Straßen zeigt sich häufig ein Unterschied im Feintuning: Die CF Moto wirkt in vielen Situationen etwas „frischer“ und dynamischer, während die Suzuki eher auf gleichmäßige Ruhe setzt. Für Schotterpisten im Rahmen der Reiseenduro-Nutzung sind beide geeignet – entscheidend ist, wie viel man selbst mit dem Motorrad „machen“ möchte.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Auch wenn Bremsen selten das Hauptkriterium beim Kauf sind, entscheidet das Gefühl beim Verzögern über Sicherheit. Die aufgelisteten Komponenten und die Art der Bremsanlage geben einen Hinweis darauf, wie gut das Motorrad dosierbar ist. In der Praxis profitieren beide von einem Konzept, das auf Alltag und Tour ausgelegt ist.
Wer häufig mit Gepäck fährt oder in bergigem Gelände unterwegs ist, achtet besonders auf die Stabilität unter Last. Hier zeigt sich meist: Die Suzuki DL 650 V-Strom punktet mit einem sehr vorhersehbaren Setup, während die CF Moto 800 MT Explore durch moderne Abstimmung und das Gesamtpaket aus Fahrassistenz und Bremsgefühl überzeugen kann.
Elektronik und Assistenz: Moderne Features vs. bewährte Bedienung
Bei der Elektronik unterscheiden sich die Konzepte oft deutlich. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt in der Regel stärker auf „Touring-Assistenz“ ausgelegt: moderne Anzeigen, sinnvolle Funktionen und ein Setup, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Die Suzuki DL 650 V-Strom setzt dagegen häufig auf eine Bedienlogik, die schnell verstanden ist und sich über Jahre bewährt hat.
Bedienung im Alltag
Auf langen Strecken zählt, wie schnell man Einstellungen findet und wie intuitiv sich das Motorrad steuern lässt. Die CF Moto 800 MT Explore kann hier mit einem zeitgemäßen Gesamtauftritt punkten, während die Suzuki mit einer klaren, unkomplizierten Handhabung überzeugt. Wer gerne mit vielen Funktionen arbeitet, wird die CF Moto als moderneres Erlebnis empfinden. Wer vor allem „funktioniert einfach“ sucht, ist mit der Suzuki oft sehr gut bedient.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Alltagstauglichkeit
Reiseenduros werden nicht nur auf dem Papier verglichen, sondern vor allem nach der ersten Stunde Fahrt. Ergonomie, Sitzhöhe, Windschutz und die Art, wie das Motorrad auf Tempo reagiert, sind entscheidend.
Sitzhöhe und Beweglichkeit
Die aufgelisteten Werte zu Sitzhöhe und Bauform geben einen Hinweis darauf, wie leicht sich das Motorrad im Stand kontrollieren lässt. Die Suzuki DL 650 V-Strom wird dabei oft als zugänglich wahrgenommen, was besonders für Einsteiger oder Fahrer mit kleinerer Körpergröße relevant ist. Die CF Moto 800 MT Explore kann je nach Einstellung und Setup ebenfalls gut passen, wirkt aber in der Praxis manchmal „touriger“ und damit etwas weniger „leichtfüßig“ im Stand.
Windschutz und Langstreckenkomfort
Auf Autobahnabschnitten und bei wechselndem Wetter zeigt sich, wie gut das Motorrad den Fahrer entlastet. Die CF Moto 800 MT Explore zielt mit ihrem Explore-Konzept darauf, dass man auch mit Gepäck und bei längeren Etappen entspannt bleibt. Die Suzuki DL 650 V-Strom ist ebenfalls auf Langstrecke ausgelegt, wirkt aber oft besonders dann stark, wenn man eine ruhige, gleichmäßige Fahrweise bevorzugt.
Verbrauch und Reichweite: Wirtschaftlichkeit auf Tour
Beim Vergleich der aufgelisteten Verbrauchswerte und Reichweiten zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren gemacht und bewegen sich in einem Bereich, der das Planen von Pausen erleichtert. Unterschiede entstehen vor allem durch Fahrstil, Beladung und Streckenprofil.
Wer häufig zügig fährt oder viel Beschleunigung nutzt, wird die CF Moto 800 MT Explore oft als „kraftvoller“ erleben. Wer dagegen eine gleichmäßige Geschwindigkeit bevorzugt und das Motorrad eher als Langstreckenpartner nutzt, wird mit der Suzuki DL 650 V-Strom sehr zufrieden sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 800 MT Explore: Stärken
- Modernes Touring-Gesamtpaket mit Fokus auf Komfort und Ausstattung.
- Mehr Hubraum-Reserven, die sich besonders beim zügigen Fahren und Überholen bemerkbar machen.
- Elektronik- und Feature-Ansatz, der das Motorrad als Reisegerät aufwertet.
CF Moto 800 MT Explore: Mögliche Schwächen
- Je nach Setup kann das Motorrad im Stand etwas weniger „leicht“ wirken als die Suzuki.
- Wer maximale Schlichtheit sucht, könnte die moderne Ausstattung als „mehr als nötig“ empfinden.
Suzuki DL 650 V-Strom: Stärken
- Bewährtes Konzept mit gutmütigem Fahrverhalten und unkomplizierter Bedienung.
- Alltagstauglichkeit durch handliches Handling und entspannte Ergonomie.
- Reiseenduro-Charakter, der sich auf vielen Streckenstilen bewährt.
Suzuki DL 650 V-Strom: Mögliche Schwächen
- Bei sehr sportlichem Fahrstil kann die 650er-Basis weniger Reserven bieten als die 800er der CF Moto.
- Wer auf maximal „neueste“ Elektronik setzt, findet bei der CF Moto oft mehr moderne Akzente.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Beide Modelle sind gute Reiseenduros – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders attraktiv, wenn Wert auf ein modernes Touring-Paket gelegt wird und wenn das Motorrad auch bei zügigerem Tempo und mit Gepäck souverän wirken soll. Die Suzuki DL 650 V-Strom ist die naheliegende Wahl, wenn ein bewährtes, leicht zugängliches Motorrad gesucht wird, das im Alltag und auf Tour zuverlässig funktioniert und sich schnell vertraut anfühlt.
Typische Käuferprofile
- CF Moto 800 MT Explore: ideal für Fahrer, die mehr Motor-Reserven möchten, moderne Features schätzen und ein „Touring-Gesamtpaket“ suchen.
- Suzuki DL 650 V-Strom: ideal für Fahrer, die ein bewährtes Reiseenduro-Konzept bevorzugen, Wert auf unkomplizierte Bedienung legen und ein handliches Motorrad für Alltag und Tour möchten.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore und die Suzuki DL 650 V-Strom sind beide starke Reiseenduros, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die CF Moto 800 MT Explore überzeugt vor allem dort, wo Reserven gefragt sind: beim zügigen Fahren, bei längeren Etappen mit Gepäck und wenn moderne Elektronik sowie ein stimmiges Touring-Paket im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich dynamischer anfühlt und viele Features mitbringt, wird hier eher glücklich.
Die Suzuki DL 650 V-Strom spielt ihre Stärken besonders im Alltag und auf gemischten Strecken aus: handliches Handling, bewährte Abstimmung und eine Bedienung, die schnell vertraut ist. Wer ein unkompliziertes, zuverlässiges Reiseenduro-Konzept bevorzugt und nicht ständig „am Setup“ drehen möchte, trifft mit der Suzuki meist die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Mehr moderne Touring-Features und Motor-Reserven sprechen für die CF Moto 800 MT Explore, während bewährte Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Reiseenduro-Logik zur Suzuki DL 650 V-Strom führen.