| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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CF Moto 800 MT Explore vs. Suzuki GS 500 – Motorradvergleich
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Es geht selten nur um Daten. Viel wichtiger ist, wie sich ein Bike im Alltag anfühlt, wie es sich auf Touren verhält und wie gut es zum eigenen Fahrstil passt. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der CF Moto 800 MT Explore und der Suzuki GS 500. Beide Modelle haben ihre eigenen Stärken – und auch klare Grenzen. Der folgende Vergleich ordnet die typischen Unterschiede ein und zeigt, worauf beim Kauf besonders zu achten ist.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt nur Zahlen
Die CF Moto 800 MT Explore ist als vielseitiges Motorrad für längere Strecken und abwechslungsreiche Einsätze gedacht. Der Name „Explore“ steht dabei sinngemäß für Entdecken: mehr Komfort, mehr Reserven und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Touren souverän bleibt. Die Suzuki GS 500 verfolgt dagegen eine andere Philosophie: ein unkompliziertes, leicht zu handhabendes Motorrad, das vor allem im urbanen Alltag und bei Einsteigern punkten kann.
Damit sind die Zielgruppen nicht identisch. Trotzdem lassen sich die beiden Bikes gut vergleichen, weil sie in vielen Situationen aufeinander treffen: beim Einstieg in das Motorradfahren, beim Wechsel von kleineren Maschinen oder wenn ein Motorrad gesucht wird, das zuverlässig funktioniert und nicht ständig „Spezialwissen“ verlangt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
CF Moto 800 MT Explore: mehr Durchzug und Reserven
Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf ein kräftigeres Gesamtpaket. Im Vergleich zeigt sich das vor allem im Fahrgefühl: Der Motor wirkt in typischen Alltagssituationen elastischer, also weniger „drehzahlabhängig“. Das bedeutet: Beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus oder beim Überholen auf Landstraßen muss weniger geplant werden. Gerade auf Touren ist das ein Vorteil, weil man häufiger in einem angenehmen Drehzahlbereich bleibt.
Suzuki GS 500: kontrollierbar und unkompliziert
Die Suzuki GS 500 ist dagegen stärker auf ein leichtes, gut dosierbares Fahren ausgelegt. Der Motorcharakter ist meist so, dass er sich für viele Fahrende intuitiv anfühlt: Gas geben, reagieren lassen, sauber dosieren. Das kann besonders dann überzeugen, wenn das Motorrad nicht „sportlich aggressiv“ wirken soll, sondern eher als verlässlicher Begleiter dient. Wer gerne ruhig und gleichmäßig fährt, findet hier oft ein sehr angenehmes Setup.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Im Vergleich der beiden Motorwelten gilt: Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken dort aus, wo mehr Reserven gefragt sind – etwa bei längeren Strecken, häufigem Beschleunigen oder wenn das Motorrad auch mal „mehr“ können soll. Die Suzuki GS 500 punktet dagegen mit einem eher entspannten, gut kontrollierbaren Fahrgefühl. Als Schwäche kann man bei der GS 500 häufig sehen, dass sie bei sehr ambitionierten Fahrstilen schneller an ihre Grenzen kommt, während die CF Moto dafür mehr Luft nach oben bietet.
Fahrwerk und Handling: Alltagstauglichkeit vs. Tourenkomfort
CF Moto 800 MT Explore: stabil und reisetauglich
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das auf Stabilität und Komfort ausgelegt ist. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Unebenheiten, wechselnde Beläge oder längere Autobahnabschnitte. Das Fahrwerk vermittelt dabei eher das Gefühl, dass das Motorrad „mitmacht“, statt sich schnell aus dem Konzept bringen zu lassen.
Suzuki GS 500: leicht zu bewegen
Die Suzuki GS 500 ist im Handling häufig ein Motorrad, das sich unkompliziert bewegen lässt. Gerade im Stadtverkehr, bei engen Passagen oder beim Rangieren ist das ein Plus. Viele Fahrende schätzen, dass das Bike nicht „zu groß“ wirkt und sich gut kontrollieren lässt.
Was das für die Praxis bedeutet
Die CF Moto 800 MT Explore ist im Vergleich eher die Wahl, wenn Tourenkomfort und Stabilität wichtiger sind. Die Suzuki GS 500 ist eher dann im Vorteil, wenn das Motorrad vor allem im Alltag bewegt wird und ein leichtes, agiles Gefühl im Vordergrund steht. Als Schwäche der CF Moto kann man sehen, dass sie im engen Stadtbetrieb je nach Fahrstil weniger „spielerisch“ wirkt als die GS 500. Umgekehrt kann die GS 500 bei langen, anspruchsvolleren Strecken schneller das Gefühl vermitteln, dass mehr Komfort wünschenswert wäre.
Sitzposition und Ergonomie: Wie gut passt das Motorrad zum Körper?
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob man nach einer Stunde noch entspannt ist oder ob man sich „durchbeißt“. Im Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 800 MT Explore ist tendenziell auf längere Einsätze ausgelegt. Das bedeutet, dass die Sitzposition und die Gesamtabstimmung eher darauf abzielen, auch bei längeren Fahrten nicht zu schnell zu ermüden.
Die Suzuki GS 500 wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das sich gut anfühlt, wenn man kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei eine unkomplizierte Sitzhaltung bevorzugt. Wer sehr lange Touren plant, könnte bei der GS 500 eher schneller den Wunsch nach mehr Komfort entwickeln.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
CF Moto 800 MT Explore: mehr „Reise“-Denke
Die CF Moto 800 MT Explore bringt im Vergleich eine Ausrichtung mit, die man als „reiseorientiert“ beschreiben kann. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad als Gesamtpaket wirkt: eher bereit für längere Strecken, mit einem Setup, das nicht nur für die erste Ausfahrt gedacht ist. Wer häufig unterwegs ist und das Motorrad auch für längere Tagesetappen nutzt, wird das eher als Vorteil sehen.
Suzuki GS 500: pragmatisch und bodenständig
Die Suzuki GS 500 ist im Alltag oft besonders dann attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht überkompliziert ist. Das Bike wirkt pragmatisch: fahren, ankommen, weiter. Gerade für Einsteiger oder für alle, die ein unkompliziertes Motorrad suchen, kann das ein starkes Argument sein.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
Im Vergleich ist die CF Moto 800 MT Explore tendenziell die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für Touren genutzt wird und man dabei Komfort und Reserven priorisiert. Die Suzuki GS 500 ist häufig die passendere Option, wenn das Motorrad vor allem im Alltag bewegt wird, man ein leicht zu handhabendes Bike möchte und nicht ständig „mehr“ braucht.
Wartung, Service und Kaufentscheidung
Beim Kauf spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle: Service, Ersatzteilversorgung und die Frage, wie gut sich das Motorrad im eigenen Umfeld betreuen lässt. Im Vergleich gilt: Beide Modelle können je nach Region und Händlernetz sinnvoll sein. Entscheidend ist weniger das reine Modell, sondern wie gut die Betreuung vor Ort funktioniert und welche Erfahrungen andere Fahrer im eigenen Umfeld gemacht haben.
Wer gebraucht kauft, sollte bei beiden Motorrädern besonders auf einen sauberen Wartungsnachweis, den Zustand von Verschleißteilen und eine nachvollziehbare Historie achten. Gerade bei Motorrädern, die viel im Alltag genutzt werden, lohnt sich ein genauer Blick auf typische Punkte wie Reifen, Bremsen, Kette/Antrieb (je nach Ausführung) und den allgemeinen Pflegezustand.
Für wen passt welches Motorrad?
CF Moto 800 MT Explore: die richtige Wahl für…
Die CF Moto 800 MT Explore passt besonders gut, wenn längere Strecken, mehr Reserven und ein insgesamt tourentaugliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig unterwegs ist, häufig auf Landstraßen fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird hier eher glücklich. Auch dann, wenn man das Motorrad nicht nur als „Einstieg“, sondern als längerfristige Lösung sieht, kann die CF Moto überzeugen.
Suzuki GS 500: die richtige Wahl für…
Die Suzuki GS 500 ist besonders interessant für alle, die ein unkompliziertes, leicht zu kontrollierendes Motorrad suchen. Im Stadtverkehr, auf kurzen bis mittleren Strecken und für Fahrende, die ein pragmatisches Setup bevorzugen, spielt die GS 500 ihre Stärken aus. Wer gerne entspannt fährt, Wert auf einfache Handhabung legt und ein Motorrad möchte, das nicht ständig „fordert“, findet hier oft eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Im Vergleich CF Moto 800 MT Explore vs. Suzuki GS 500 zeigt sich eine klare Tendenz: Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn mehr Reserven, ein tourenorientiertes Fahrgefühl und insgesamt mehr Komfort im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für längere Strecken, häufiges Landstraßenfahren und alle, die ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Die Suzuki GS 500 punktet dagegen mit einem unkomplizierten, gut dosierbaren Charakter und einem Handling, das im Alltag sehr angenehm ist. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt oder ein bodenständiges Motorrad bevorzugt, findet in der GS 500 oft die passendere Lösung.
Kurz gesagt: Mehr Tourenkomfort und Durchzug sprechen für die CF Moto. Einfaches, kontrollierbares Fahren und Alltagstauglichkeit sprechen für die Suzuki GS 500.