| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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CF Moto 800 MT Explore vs Suzuki V-Strom 1000 – Motorradvergleich für Touren und Alltag
Wenn es um Reiseenduros geht, stehen zwei Namen schnell im Raum: CF Moto 800 MT Explore und Suzuki V-Strom 1000. Beide Modelle sind darauf ausgelegt, lange Strecken souverän zu absolvieren, zuverlässig im Alltag zu funktionieren und auch abseits der perfekten Asphaltlinie nicht sofort die Flinte ins Korn zu werfen. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Fahrgefühl, Komfort und Technik in die Praxis bringen.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Ausstattung voneinander abheben – und wo jeweils Stärken liegen. So lässt sich leichter einordnen, welches Bike besser zu den eigenen Touren, dem eigenen Tempo und dem bevorzugten Fahrstil passt.
Grundidee und Charakter: 800er-Adventure vs. 1000er-Reiseenduro
Der CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein modernes, vielseitiges Adventure-Bike: kompakter in der Dimensionierung, mit dem Anspruch, sich sowohl auf Landstraßen als auch auf längeren Touren angenehm zu bewegen. Der Fokus liegt dabei auf einem ausgewogenen Gesamtpaket, das sich nicht nur für „große“ Ausfahrten eignet, sondern auch für regelmäßige Fahrten im Alltag.
Die Suzuki V-Strom 1000 verfolgt dagegen die klassische Reiseenduro-Philosophie in der 1000er-Klasse: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Fahrgefühl, das auf Stabilität und Gelassenheit bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Wer häufig weite Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie gemacht dafür anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied im Alltag: Der CF Moto 800 MT Explore spielt seine Stärken vor allem über ein agiles Ansprechverhalten aus. Das Motorrad wirkt dadurch besonders dann attraktiv, wenn häufig beschleunigt, beschleunigungsarm gefahren oder in wechselnden Geschwindigkeitsbereichen unterwegs ist. In Kurven und auf kurvigen Strecken fühlt sich das Zusammenspiel aus Gasannahme und Fahrbarkeit oft sehr direkt an.
Die Suzuki V-Strom 1000 setzt dagegen auf mehr „Biss“ aus dem Drehzahlkeller und ein souveränes Durchziehen. Das macht sie besonders interessant, wenn Überholmanöver, Autobahnabschnitte oder lange Etappen mit gleichmäßigem Tempo im Vordergrund stehen. Die größere Motorisierung unterstützt ein entspanntes Fahren, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.
Praxisvergleich: Beschleunigung, Lastwechsel und Fahrbarkeit
Im Vergleich der beiden Konzepte zeigt sich: Der CF Moto 800 MT Explore wirkt häufig wie das Motorrad, das man gern „mitnimmt“ – also dynamischer fährt, öfter umlegt und die Strecke aktiv gestaltet. Die Suzuki V-Strom 1000 ist eher die Wahl für ein ruhigeres, gleichmäßigeres Fahren, bei dem das Motorrad die Arbeit übernimmt und der Fahrer sich auf Linie und Rhythmus konzentrieren kann.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „weich“ oder „hart“, sondern um das Zusammenspiel aus Federung, Dämpfung und dem Verhalten in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Der CF Moto 800 MT Explore vermittelt in der Regel ein handlicheres Gefühl. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig zwischen Landstraßen, Stadtverkehr und wechselnden Untergründen gewechselt wird. Auch bei moderaten Geschwindigkeiten bleibt das Motorrad gut kontrollierbar.
Die Suzuki V-Strom 1000 punktet dagegen mit einem stabileren Auftritt. Gerade bei längeren Autobahnphasen oder wenn das Tempo höher ist, wirkt die Maschine ruhiger und „steht“ mehr im Fahrtwind. Das kann den Unterschied machen, wenn man nach vielen Kilometern nicht nur den Kopf, sondern auch die Arme und den Rücken entlasten möchte.
Kurven und Fahrbahnwechsel
Auf kurvigen Strecken kann der CF Moto 800 MT Explore durch seine kompaktere Auslegung und das agile Handling überzeugen. Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn die Strecke schneller wird und man das Motorrad eher stabil „laufen lässt“ statt ständig neu auszubalancieren.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Komfort ist bei Reiseenduros mehr als nur eine weiche Sitzbank. Entscheidend ist, wie gut die Sitzposition zur Fahrweise passt, wie der Wind abgeleitet wird und wie sich das Motorrad über Stunden anfühlt. Der CF Moto 800 MT Explore zielt auf eine bequeme, aufrechte Haltung, die sowohl für Tagesausflüge als auch für längere Touren angenehm sein kann. Gerade im Alltag wirkt die Ergonomie oft so, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist ebenfalls auf Touren ausgelegt, bringt aber durch die 1000er-Klasse und die Reiseenduro-typische Ausrichtung häufig ein noch stärkeres Gefühl von Langstreckenkomfort. Dazu zählen nicht nur Sitz und Lenkerposition, sondern auch der Windschutz und die Art, wie das Motorrad bei Tempo stabil bleibt.
Wind und Geräuschkulisse
Im Vergleich zeigt sich: Der CF Moto 800 MT Explore kann bei passenden Einstellungen sehr angenehm sein, während die Suzuki V-Strom 1000 tendenziell das „entspanntere“ Gesamtpaket für lange Autobahnabschnitte liefert. Wer häufig mit höherem Tempo unterwegs ist, profitiert meist stärker von der Reiseenduro-typischen Ruhe.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder setzen auf zeitgemäße Elektronik, die das Fahren leichter macht. Der CF Moto 800 MT Explore bietet dabei eine moderne Basis, die sich vor allem im Alltag und auf wechselnden Untergründen bemerkbar macht. Fahrmodi und Traktionsunterstützung helfen, das Motorrad je nach Situation passend zu nutzen.
Die Suzuki V-Strom 1000 ergänzt diese Idee häufig mit einem sehr stimmigen Gesamtpaket aus Fahrbarkeit und Assistenz. Gerade wenn man unterschiedliche Straßenverhältnisse hat oder gern „einfach“ fährt, ohne ständig an der Gasstellung zu feilen, kann das Systemdesign der V-Strom besonders überzeugen.
Wie sich das in der Praxis auswirkt
Im Vergleich der Elektronik zeigt sich: Der CF Moto 800 MT Explore ist oft die Wahl für Fahrer, die ein modernes Setup möchten, das sich unkompliziert bedienen lässt. Die Suzuki V-Strom 1000 wirkt häufig wie das Motorrad, das Elektronik und Fahrgefühl besonders harmonisch zusammenbringt – vor allem dann, wenn man viel Strecke macht und das Motorrad „mitdenken“ lassen möchte.
Zuladung und Reiseausstattung: Für wen ist welches Setup sinnvoll?
Reiseenduros werden selten nur „nackt“ gefahren. Koffer, Gepäckbrücken, Tankrucksack und Zubehör entscheiden mit darüber, wie gut ein Motorrad für echte Touren taugt. Der CF Moto 800 MT Explore ist als vielseitige Plattform gedacht, die sich gut für Touren mit Gepäck eignet. Durch die ausgewogene Auslegung kann das Motorrad auch dann noch angenehm bleiben, wenn mehr Ausrüstung mit muss.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist in der Reiseausrichtung besonders stark, weil die 1000er-Klasse oft mehr Reserven bietet, um auch mit Gepäck souverän zu bleiben. Wer regelmäßig mit Koffern unterwegs ist oder längere Etappen mit voller Beladung plant, bekommt hier ein Motorrad, das sich dafür sehr stimmig anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 800 MT Explore – Stärken
- Agiles, vielseitiges Fahrgefühl für kurvige Strecken und abwechslungsreiche Fahrten.
- Komfortorientierte Ergonomie, die auch im Alltag nicht überfordert.
- Moderne Elektronik, die das Fahren unkompliziert unterstützt.
- Reise-Setup gut denkbar, wenn Gepäck und Zubehör sinnvoll ergänzt werden.
CF Moto 800 MT Explore – mögliche Schwächen
- Wer sehr häufig hohe Geschwindigkeiten fährt, könnte die 1000er-Reserven der V-Strom vermissen.
- Bei sehr langen Autobahnabschnitten hängt der Komfort stärker von individuellen Einstellungen ab.
Suzuki V-Strom 1000 – Stärken
- Mehr Reserven durch die 1000er-Klasse – besonders spürbar bei zügigen Etappen.
- Stabiler, ruhiger Auftritt bei Tempo und auf langen Strecken.
- Reiseenduro-typische Gesamtbalance aus Motor, Fahrwerk und Komfort.
- Elektronik-Harmonie, die das Fahren entspannter macht.
Suzuki V-Strom 1000 – mögliche Schwächen
- Im engen Stadtverkehr oder bei sehr dynamischem „Hin-und-her“ kann die größere Auslegung weniger agil wirken.
- Für Fahrer, die vor allem kurze Touren und häufiges Rangieren nutzen, kann das Motorrad „zu viel“ sein.
Welches Motorrad passt besser? – Orientierung nach Fahrprofil
Der CF Moto 800 MT Explore ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig ist: für Feierabendrunden, Wochenendtouren, wechselnde Strecken und eine Fahrweise, die gern aktiv gestaltet wird. Auch wenn Komfort wichtig ist, aber nicht auf „maximale Reise-Ruhe“ reduziert werden soll, kann das 800er-Konzept sehr gut funktionieren.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, zügigem Tempo und einem stabilen Reisegefühl liegt. Wer häufig Autobahn fährt, viel Strecke am Stück macht oder mit Gepäck unterwegs ist, profitiert meist stärker von den Reserven und der Reiseenduro-typischen Gelassenheit.
Fazit:
Wer ein Motorrad für abwechslungsreiche Touren sucht, bei denen Kurven, Landstraßen und wechselnde Situationen im Vordergrund stehen, findet im CF Moto 800 MT Explore ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Es wirkt handlich, modern unterstützt und bietet eine komfortorientierte Basis, die auch im Alltag Spaß macht. Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn lange Strecken, höheres Tempo und ein ruhiger, stabiler Auftritt wichtiger sind als maximale Agilität. Mit ihren Reserven und der Reiseenduro-typischen Balance ist sie besonders für Fahrer geeignet, die regelmäßig große Distanzen fahren oder mit Gepäck entspannt unterwegs sein wollen. Kurz gesagt: Explore für vielseitige Allround-Touren mit aktivem Fahrstil, V-Strom 1000 für die große Reise und das entspannte Durchziehen auf Strecke.