| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 25.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Leistung
- Details
- Sitzkomfort
- präzises Fahrwerk
- Schräglagenfreiheit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 294 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 750 | mm |
| Höhe | 1.066 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 167 PS bei 6.000 U/Min | |
| Drehmoment | 221 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - was bleibt hängen
Cruiser gibt es viele, all die Harleys, Indians und auch die Gold Wing kann nicht ungenannt bleiben. Die Rocket ist eine sehr eigentümliche Neuinterpretation der Klasse. Sie ist modern und gleichzeitig alten Werten verhaftet, liefert Rekorde, ohne diese offensiv ins Schaufenster zu stellen.
Sie ist einfach da. Wie Single Malt Whisky – es ginge auch ohne, aber wozu?
Das Testbike wurde uns von Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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CF Moto 800 MT Explore vs Triumph Rocket 3 GT – Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die CF Moto 800 MT Explore und die Triumph Rocket 3 GT, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein modernes, vielseitig ausgerichtetes Touren-Konzept auf einen großen, souveränen Cruiser-Tourer mit markantem Charakter. Beide Modelle sind für lange Strecken gemacht – aber sie liefern das Erlebnis auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Bikes in der Praxis, wo liegen die Stärken, und welche Schwächen sollte man kennen, bevor man sich festlegt?
Grundidee im Vergleich: Vielseitigkeit vs. maximaler Charakter
Die CF Moto 800 MT Explore steht für einen Ansatz, der Alltag und Reise flexibel verbinden will. Das Bike wirkt wie ein „mach alles“-Tourer: auf der Straße zuhause, mit einem Setup, das auch längere Strecken entspannt macht, und mit einer Ausrichtung, die nicht nur auf Show, sondern auf Nutzbarkeit setzt. Die Triumph Rocket 3 GT verfolgt dagegen eine klare Mission: Sie will vor allem eins – eine außergewöhnliche Motor- und Fahrkultur liefern. Der Fokus liegt auf Durchzug, Gelassenheit und dem Gefühl, dass das Motorrad auch dann noch Reserven hat, wenn man es eigentlich schon „ausgereizt“ glaubt.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. souveräne Kraftentfaltung
CF Moto 800 MT Explore: kontrolliert, agil, alltagstauglich
Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, sauberes Ansprechverhalten und eine gut dosierbare Leistung geht. Der Motorcharakter wirkt eher „touring-orientiert“: Man kann entspannt fahren, ohne ständig am Gas zu hängen, und trotzdem zügig beschleunigen, wenn die Situation es verlangt. Das macht das Bike angenehm für gemischte Strecken – von der Stadt bis zur Landstraße.
Triumph Rocket 3 GT: massives Drehmoment und ein ganz eigener Rhythmus
Die Triumph Rocket 3 GT ist dagegen ein Motorrad, das man nicht mit „normalen“ Maßstäben vergleicht. Der Motor liefert Kraft mit einem sehr eigenen Charakter: Der Durchzug fühlt sich groß und souverän an, und das Motorrad nimmt Lasten und Steigungen mit einer Selbstverständlichkeit, die man eher von deutlich größeren Konzepten erwartet. Das ist ein echter Vorteil für lange Touren, weil man häufig weniger „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich
Die CF Moto 800 MT Explore punktet mit einem eher harmonischen, gut kontrollierbaren Fahrgefühl – ideal, wenn man häufig zwischen Alltag, Landstraße und längeren Etappen wechselt. Die Triumph Rocket 3 GT ist stark, wenn man maximale Souveränität und einen emotionalen Motor-Charakter sucht. Als mögliche Schwäche kann sich bei der Rocket 3 GT der sehr eigene Rhythmus zeigen: Wer ein besonders „leichtfüßiges“ Gefühl erwartet, wird eher überrascht sein, denn das Bike ist auf Gelassenheit und Kraft ausgelegt.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Alltag vs. Stabilität auf Distanz
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar in der Philosophie. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt darauf ausgelegt, sich im Alltag und auf kurvigen Strecken leicht zu bewegen. Das macht sie attraktiv, wenn man gern dynamisch fährt oder wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht. Die Triumph Rocket 3 GT setzt stärker auf Stabilität und Ruhe – besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen, gleichmäßigen Abschnitten.
In der Praxis bedeutet das: Auf kurvigen Strecken kann die CF Moto mehr „Spiel“ geben, während die Triumph eher mit einem souveränen, ruhigen Fahrstil überzeugt. Wer häufig enge Kehren fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die Agilität der CF Moto als Vorteil empfinden. Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt und dabei ein sehr stabiles, entspanntes Gefühl sucht, findet in der Rocket 3 GT einen starken Partner.
Komfort und Ergonomie: Touring-Setup vs. Cruiser-Tourer-Feeling
CF Moto 800 MT Explore: aufrechte Sitzposition für lange Tage
Die CF Moto 800 MT Explore ist als Tourenmaschine gedacht, die auch über Stunden angenehm bleibt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man nicht in eine extreme Haltung gedrückt wird. Das hilft besonders auf gemischten Touren, bei denen man öfter die Geschwindigkeit wechselt oder Pausen nicht perfekt planen kann. Auch die Wind- und Wettertauglichkeit spielt hier eine Rolle: Das Bike ist darauf ausgelegt, dass man nicht ständig „gegen“ die Strecke arbeitet.
Triumph Rocket 3 GT: Komfort mit Cruiser-Charakter
Die Triumph Rocket 3 GT bringt ein Touring-Feeling mit, das stärker in Richtung Cruiser geht. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man sich auf langen Strecken wohlfühlt und die Fahrt genießen kann, statt ständig die Haltung zu korrigieren. Die Ergonomie unterstützt einen entspannten Fahrstil, was besonders auf Autobahn- oder Fernreisetouren spürbar wird.
Stärken und Schwächen bei Komfort
Die CF Moto 800 MT Explore ist im Komfortvergleich dann stark, wenn man ein vielseitiges Setup will, das sich für unterschiedliche Strecken eignet. Die Triumph Rocket 3 GT punktet mit einem sehr „touring-entspannten“ Gesamtgefühl. Als mögliche Schwäche kann sich bei der Rocket 3 GT ergeben, dass das Cruiser-Touring-Feeling nicht jedem liegt – vor allem dann, wenn man ein besonders sportliches, leichtes Handling bevorzugt.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Fokus auf Fahrgefühl
Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Bike, das Elektronik sinnvoll einsetzt, um das Fahren im Alltag und auf Reisen komfortabler zu machen. Das kann sich in einer gut abgestimmten Unterstützung zeigen, die das Motorrad berechenbarer macht – gerade dann, wenn man nicht immer „voll im Modus“ fährt.
Die Triumph Rocket 3 GT steht stärker für ein Erlebnis, bei dem der Motor und die große Kraft im Vordergrund stehen. Elektronik ist vorhanden, aber das Gesamtpaket wirkt so, dass man vor allem den Charakter des Motorrads spürt. Wer gern „direkt“ fährt, wird das mögen. Wer hingegen maximal fein abgestimmte Assistenzfunktionen erwartet, sollte genau hinschauen, wie die Elektronik im Alltag tatsächlich genutzt wird.
Touring-Eignung: Gepäck, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Beide Modelle sind als Tourer gedacht, aber die Art der Tour unterscheidet sich. Die CF Moto 800 MT Explore eignet sich besonders für Reisen, bei denen man flexibel bleibt: mal Landstraße, mal Autobahn, mal längere Etappen ohne perfekte Planung. Das Bike wirkt wie ein zuverlässiger Begleiter, der nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern auch im „echten“ Reisealltag.
Die Triumph Rocket 3 GT ist ideal für Touren, bei denen man viel Wert auf Komfort, Ruhe und Durchzug legt. Wenn man häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, spielt die Rocket 3 GT ihre Stärken aus. Der große Motorcharakter hilft dabei, konstant voranzukommen, ohne dass man ständig nachlegen muss.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Anschaffung, Nutzung und Fahrprofil
Beim Thema Wirtschaftlichkeit geht es nicht nur um den Kaufpreis, sondern auch darum, wie gut das Motorrad zum eigenen Fahrprofil passt. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie eine Option, die viele Fahrer anspricht, die ein modernes Tourenpaket suchen und dabei Wert auf Vielseitigkeit legen. Die Triumph Rocket 3 GT ist eher die Wahl für diejenigen, die bereit sind, für ein sehr besonderes Fahrgefühl und eine starke Touring-Identität mehr zu investieren – und die den Charakter des Motorrads wirklich wollen.
Als praktische Schwäche kann sich bei beiden Modellen je nach Nutzung zeigen: Wer sehr häufig enge Stadtpassagen fährt oder häufig „stop-and-go“ erlebt, wird bei einem großen Tourer generell mehr auf Handling und Gewicht achten müssen. Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, wird die Stärken beider Konzepte deutlich früher spüren.
Für wen welches Motorrad? Klare Empfehlung nach Einsatz
CF Moto 800 MT Explore – die beste Wahl für…
Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich flexibel an unterschiedliche Strecken anpasst. Wer gern zwischen Alltag, Landstraße und längeren Touren wechselt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch dann, wenn ein kontrollierbares Fahrgefühl wichtiger ist als ein maximaler „Wow“-Motorcharakter, ist die CF Moto eine sehr überzeugende Option.
Triumph Rocket 3 GT – die beste Wahl für…
Die Triumph Rocket 3 GT passt am besten zu Fahrern, die auf lange Strecken Wert legen und dabei vor allem Komfort, Ruhe und einen außergewöhnlichen Motorcharakter suchen. Wer das Gefühl liebt, dass das Motorrad jederzeit Reserven hat und sich Kraft wie selbstverständlich anfühlt, wird mit der Rocket 3 GT sehr glücklich. Auch wenn man gern „groß“ fährt – also mit viel Durchzug und entspannter Gangart – ist dieses Bike eine starke Wahl.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn Vielseitigkeit, ein gut kontrollierbares Fahrgefühl und ein tourentaugliches Setup im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die unterschiedliche Strecken kombinieren und ein Motorrad möchten, das im Alltag nicht zu speziell wirkt. Die Triumph Rocket 3 GT ist dagegen die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Touren genießen wollen und dabei Komfort sowie einen außergewöhnlichen, souveränen Motorcharakter suchen. Wer gern entspannt durchzieht und Stabilität bei Tempo schätzt, wird die Rocket 3 GT als sehr stimmig erleben. Kurz gesagt: Explore für flexible Touren und kontrollierte Dynamik, Rocket 3 GT für maximalen Charakter, Durchzug und entspanntes Fernreisen.