UVP 10.499 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 19.950 €
Baujahr von 2019 bis 2020
Was kann der Adventure-Bike Preis-Leistungskracher aus China?
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Pro und Kontra

Pro:
  • komplette Ausstattung
  • souveräner Auftritt
  • gute Komponenten
  • wertige Verarbeitung
  • hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Probleme beim Motor-Mapping
  • QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
  • Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Pro:
  • Ausstattung
  • Komfort
  • Cockpit & Bedienung
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht231kg
Radstand1.531mm
Länge2.234mm
Radstand1.531mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.475mm
Gewicht271kg
Radstand1.520mm
Länge2.230mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.540mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.215ccm
Hub71mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment75 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung141 PS bei 9.350 U/Min
Drehmoment122 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.211km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend
Federung vornevoll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm
Federung hintenWP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneSchwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!
 
Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel.  04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: Touring -> 12.499 € Sport -> 9.899 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2022
  • Farben: blau, schwarz

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CF Moto 800 MT Explore vs Triumph Tiger 1200 XCA – Vergleich für Reiseenduro-Fans

Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die CF Moto 800 MT Explore steht für ein modernes, alltagstaugliches Konzept mit klarer Ausrichtung auf Touren. Die Triumph Tiger 1200 XCA dagegen ist eher die große, luxuriös ausgestattete Adventure-Variante, die auf Premium-Anspruch und Langstreckenkomfort setzt. Genau darum lohnt sich der Vergleich: Nicht nur, weil beide Bikes Abenteuer versprechen, sondern weil sie die Schwerpunkte an unterschiedlichen Stellen setzen.

Motor und Charakter: 800er-Temperament vs. große Tiger-Power

Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, dass die CF Moto 800 MT Explore mit ihrem 800-ccm-Konzept vor allem dort punktet, wo Alltagstauglichkeit und ein souveränes Ansprechverhalten gefragt sind. Der Motor fühlt sich in der Regel flexibel an: Stadtverkehr, zügige Landstraßenabschnitte und auch längere Etappen lassen sich damit angenehm dosieren. Gerade auf Touren ist das ein Vorteil, weil man nicht ständig „arbeiten“ muss, um Tempo zu halten.

Die Triumph Tiger 1200 XCA spielt dagegen in einer anderen Liga, wenn es um die Leistungsentfaltung und den Charakter geht. Der größere Hubraum sorgt für eine deutlich stärkere Reserve, besonders bei Überholmanövern, beim Fahren mit Gepäck oder wenn das Tempo über längere Zeit hoch bleibt. Das macht die Tiger besonders attraktiv, wenn lange Autobahnabschnitte, zügige Etappen und häufige Lastwechsel zum Alltag gehören.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen in der handlichen Art, dem unkomplizierten Fahrgefühl und der guten Alltagstauglichkeit. Schwäche: Wer dauerhaft sehr sportliche Performance auf höchstem Niveau erwartet, wird die Grenzen eher spüren.
  • Triumph Tiger 1200 XCA: Stärken liegen in der Durchzugskraft, der souveränen Reserve und dem Premium-Anspruch bei langen Strecken. Schwäche: Das Mehr an „Tiger“ kommt oft mit mehr Gewicht und einem größeren Fokus auf Komfort und Ausstattung statt auf maximale Leichtigkeit.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Reise

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Ansätzen. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich oft wie ein Bike, das man gerne bewegt: Richtungswechsel gelingen flüssig, das Handling bleibt auch auf wechselnden Strecken angenehm. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus kurvigen Abschnitten oder leichterem Schotter, spielt die Agilität ihre Vorteile aus.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen stärker auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Auf langen Etappen, bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße unruhig wird, wirkt das Fahrwerk oft wie ein „Anker“: Das Motorrad bleibt kontrolliert, die Linie lässt sich entspannt halten. Das ist besonders dann spürbar, wenn Gepäck, Sozius oder längere Fahrten die Belastung erhöhen.

Was bedeutet das für den Alltag?

Wer häufig kurze bis mittlere Touren fährt, gern spontan die Route ändert und ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt, findet in der CF Moto 800 MT Explore meist den passenderen Charakter. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken abspult, viel Komfort erwartet und auch bei hoher Belastung ein sehr stabiles Fahrgefühl möchte, wird die Triumph Tiger 1200 XCA stärker genießen.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung auf beiden Seiten

Beide Motorräder setzen auf Elektronik, aber mit unterschiedlichen Prioritäten. Die CF Moto 800 MT Explore bietet eine moderne Basis, die das Fahren leichter macht: Fahrmodi, Traktionsunterstützung und ein System, das sich in der Praxis gut in den Alltag integrieren lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen wechseln – etwa von trockenem Asphalt zu nassem Untergrund oder wenn der Grip auf Schotter nicht konstant ist.

Die Triumph Tiger 1200 XCA geht in der Regel einen Schritt weiter, wenn es um den Premium-Charakter der Assistenz geht. Die Elektronik wirkt hier häufig wie ein Gesamtpaket: Sie unterstützt nicht nur beim Anfahren oder in Kurven, sondern hilft auch dabei, das Motorrad über längere Zeit „entspannt“ zu fahren. Gerade auf Reisen, wenn man nicht ständig nachjustieren möchte, ist das ein echter Pluspunkt.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • CF Moto 800 MT Explore: Stärken: praxisnahe Unterstützung, gute Abstimmung für wechselnde Bedingungen. Schwäche: Wer maximale Premium-Tiefe erwartet, findet bei der Tiger mehr „Rundum“-Gefühl.
  • Triumph Tiger 1200 XCA: Stärken: sehr stimmige Gesamtintegration, Komfort und Sicherheit im Premium-Umfeld. Schwäche: Der Fokus auf Ausstattung und Komfort kann das Bike schwerer und „größer“ im Handling machen.

Komfort, Ergonomie und Windschutz: Tourenkomfort entscheidet

Bei Reiseenduros ist Komfort kein „Nice-to-have“, sondern oft das wichtigste Kaufargument. Die CF Moto 800 MT Explore ist so ausgelegt, dass sie sich auf Touren angenehm fahren lässt: Sitzposition und Ergonomie wirken auf längere Fahrten meist gutmütig, und der Windschutz ist so gestaltet, dass man nicht ständig gegen den Fahrtwind arbeiten muss. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die viel unterwegs sind, aber nicht zwingend das maximale Premium-Paket suchen.

Die Triumph Tiger 1200 XCA zielt deutlich stärker auf Langstreckenkomfort. Hier spielt der Windschutz häufig eine größere Rolle, ebenso wie die insgesamt „tourige“ Auslegung des Motorrads. Dazu kommt, dass die Tiger mit ihrem Charakter oft das Gefühl vermittelt, dass sie für lange Etappen gebaut wurde: ruhig, stabil und mit einem Komfortanspruch, der auch bei hoher Geschwindigkeit und wechselnden Wetterbedingungen spürbar wird.

Komfort-Realität: Wer profitiert mehr?

Für Fahrer, die ein Reiseenduro suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und trotzdem Touren kann, ist die CF Moto 800 MT Explore oft die stimmigere Wahl. Wer dagegen regelmäßig sehr lange Strecken fährt, häufig mit Gepäck unterwegs ist und den Komfortfokus höher priorisiert, wird die Triumph Tiger 1200 XCA deutlich stärker zu schätzen wissen.

Bremsen und Sicherheit: Kontrolle in jeder Situation

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Die CF Moto 800 MT Explore bietet eine solide Bremsleistung, die sich gut dosieren lässt und im Alltag Vertrauen schafft. Gerade bei moderaten Geschwindigkeiten und in urbanen Situationen ist das ein Vorteil, weil man die Verzögerung fein steuern kann.

Die Triumph Tiger 1200 XCA wirkt im Gesamtkonzept oft noch „sicherheitsorientierter“, insbesondere wenn das Motorrad beladen ist oder wenn man zügiger unterwegs ist. Die Kombination aus Bremsleistung und Elektronikunterstützung sorgt in der Praxis dafür, dass man auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt.

Gepäck, Alltagstauglichkeit und Nutzung: Zwei unterschiedliche Reiseprofile

Ein Reiseenduro muss nicht nur fahren können, sondern auch mitspielen. Die CF Moto 800 MT Explore ist dabei eher das Bike für „viel fahren“ ohne kompliziertes Setup: Sie eignet sich gut, um Touren spontan zu planen, Gepäck sinnvoll zu verstauen und dabei ein Motorrad zu haben, das nicht zu sperrig wirkt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die häufig unterwegs sind und dabei Wert auf unkomplizierte Handhabung legen.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist stärker auf das „große Reiseprogramm“ ausgerichtet. Wenn es darum geht, komfortabel zu reisen, viel Ausstattung zu nutzen und das Motorrad als vollwertiges Langstreckenwerkzeug zu sehen, passt die Tiger sehr gut. Das Bike wirkt wie gemacht für Fahrer, die ihre Touren konsequent planen und dabei Komfort und Premium-Ausstattung nicht missen möchten.

Stärken und Schwächen im Nutzungskonzept

  • CF Moto 800 MT Explore: Stärken: unkomplizierte Reise, agiles Handling, gute Basis für Touren. Schwäche: Wer maximalen Premium-Komfort und „große“ Reserven erwartet, wird eher zur Tiger greifen.
  • Triumph Tiger 1200 XCA: Stärken: Premium-Komfort, starke Reserve, sehr souverän bei langen Etappen. Schwäche: Mehr Gewicht und ein stärker „großes“ Fahrgefühl, das man mögen muss.

Welches Motorrad passt besser? Entscheidung nach Fahrstil

Der Vergleich zwischen CF Moto 800 MT Explore und Triumph Tiger 1200 XCA lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil lösen. Die CF Moto ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Touren abwechslungsreich sind, das Motorrad auch mal im Alltag bewegt wird und man ein agiles Gefühl bevorzugt. Sie ist ein Reiseenduro, das sich nicht übermäßig „groß“ anfühlt und dadurch auch auf kürzeren Strecken Spaß macht.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen die bessere Wahl, wenn lange Strecken, hoher Komfort und eine starke Leistungsreserve im Vordergrund stehen. Wer das Motorrad als komfortables Langstreckenfahrzeug sieht und auch bei hoher Belastung souverän unterwegs sein möchte, bekommt mit der Tiger ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Fazit:

Die CF Moto 800 MT Explore ist die passende Wahl für Fahrer, die ein modernes Reiseenduro suchen, das sich agil und unkompliziert anfühlt. Im Vergleich punktet sie besonders dort, wo Alltagstauglichkeit, flexibles Fahrverhalten und ein stimmiges Gesamtpaket für Touren zählen. Wer gern abwechslungsreich fährt, spontan Routen ändert und dabei ein Motorrad möchte, das nicht zu „schwer im Kopf“ wirkt, findet in der CF Moto meist die bessere Balance.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist ideal für alle, die Komfort, Premium-Ausstattung und starke Reserven bei langen Etappen priorisieren. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken vor allem bei hoher Geschwindigkeit, bei Gepäck und auf Strecken, die Ruhe und Stabilität verlangen. Wer ein Adventure-Bike sucht, das sich wie ein ausgereiftes Langstreckenwerkzeug anfühlt, trifft mit der Tiger die richtige Entscheidung.

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