| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
MotorradTest.de auf YouTube
CFmoto 800 MT Explore vs Yamaha FJR 1300 AE – Vergleich für Touren & Alltag
Wer sich zwischen CFmoto 800 MT Explore und Yamaha FJR 1300 AE entscheidet, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite ein modernes, vielseitiges Touren- und Reise-Konzept aus dem mittleren Hubraum, auf der anderen Seite die große, etablierte Langstreckenmaschine mit viel Komfort und klarer Autobahn- und Fernreise-Ausrichtung. Beide Motorräder sind für längere Strecken gemacht – aber sie liefern den Fahrspaß auf unterschiedliche Art.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet. Dabei geht es nicht nur um die reinen Eckdaten, sondern vor allem darum, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf Touren bemerkbar machen: beim Antrieb, beim Windschutz, bei der Elektronik, beim Fahrwerk und bei der Frage, wie entspannt sich lange Kilometer abspulen lassen.
Grundidee und Charakter: Vielseitig vs. Langstrecken-Profi
Die CFmoto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Flexibilität ausgelegt ist. Der Charakter ist eher „bereit für alles“: Stadt, Landstraße und auch längere Touren lassen sich damit gut kombinieren. Die Explore-Variante zielt dabei auf eine Reise-Optik und eine praktische Ausrichtung ab, ohne den Fokus ausschließlich auf maximale Fernreise zu legen.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen klar als Tourenmaschine positioniert. Das Konzept ist auf Komfort, Stabilität und entspannte Geschwindigkeit ausgelegt. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von der großen Motorbasis, der seriennahen Reiseausstattung und dem insgesamt „tourentauglichen“ Gesamtpaket.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude und Alltagstempo vs. souveräne Langstrecke
Beim Motorcharakter zeigen sich die größten Unterschiede im Nutzungsgefühl. Die CFmoto 800 MT Explore setzt auf einen modernen, drehfreudigen Ansatz im mittleren Hubraum. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Vorankommen und ein aktives Fahren gefragt sind. Gerade auf Landstraßen oder bei wechselnden Geschwindigkeiten wirkt das Konzept lebendig.
Die Yamaha FJR 1300 AE spielt ihre Stärken vor allem bei gleichmäßigem Tempo und langen Autobahnabschnitten aus. Durch den größeren Hubraum und das typische FJR-Setup fühlt sich das Motorrad oft „immer im richtigen Bereich“ an. Das reduziert den Bedarf an häufigen Gangwechseln und macht das Fahren über viele Kilometer deutlich entspannter.
Stärken und Schwächen im Alltag
- CFmoto 800 MT Explore: wirkt agil und unkompliziert – besonders dort, wo man öfter beschleunigt, überholt oder das Tempo dynamisch anpasst. Schwäche: Wer sehr lange Strecken mit konstantem Hochtempo bevorzugt, spürt eher, dass die große Reise-Souveränität der 1300er fehlt.
- Yamaha FJR 1300 AE: liefert Ruhe und Durchzug für lange Etappen. Schwäche: Das größere, schwerere Tourenpaket kann im engen Stadtverkehr oder bei häufigen Rangiermanövern weniger handlich wirken.
Windschutz und Komfort: Reiseentspannung vs. praktische Allround-Lösung
Auf Touren entscheidet Windschutz oft darüber, wie „anstrengend“ eine Fahrt am Ende wirkt. Die Yamaha FJR 1300 AE ist hier klassisch stark: Die Verkleidung und die Auslegung auf Langstrecke zielen darauf, den Fahrer spürbar zu entlasten. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten hilft das, den Luftstrom angenehmer zu halten und die Konzentration länger auf der Straße zu lassen.
Die CFmoto 800 MT Explore bietet ebenfalls einen spürbaren Komfortgewinn durch ihre Reiseausrichtung. Sie ist jedoch eher als alltagstaugliche Tourenlösung zu verstehen. Das heißt: Sie kann auf längeren Strecken durchaus überzeugen, aber die FJR bleibt in der Kategorie „maximal entspannte Reise“ meist die konsequentere Wahl.
Sitzposition und Ergonomie
Beide Motorräder sind auf längere Fahrten ausgelegt, unterscheiden sich aber im Gefühl. Die FJR wirkt insgesamt „touriger“: Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie sind auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Die CFmoto ist etwas näher an einem vielseitigen Konzept – dadurch kann sie sich für Fahrer, die auch mal spontan kürzere Strecken fahren oder öfter zwischen Stadt und Land wechseln, natürlicher anfühlen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Features vs. bewährtes Tourenpaket
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die CFmoto 800 MT Explore bringt moderne Assistenz- und Komfortelemente mit, die das Fahren im Alltag leichter machen. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man häufig im Verkehr unterwegs ist oder wenn Wetter und Straßenbedingungen variieren.
Die Yamaha FJR 1300 AE setzt ebenfalls auf Elektronik, die auf Touren ausgelegt ist. Das kann sich in einem insgesamt „runderen“ Fahrgefühl äußern: Stabilität, Traktionsunterstützung und eine Abstimmung, die sich auf lange Strecken besonders angenehm anfühlt. Wer viel Autobahn fährt oder regelmäßig in wechselnden Bedingungen unterwegs ist, profitiert davon, dass die FJR das Fahren weniger „arbeitsintensiv“ macht.
Stärken und Schwächen bei der Bedienung
- CFmoto 800 MT Explore: moderne Features, die den Alltag erleichtern. Schwäche: Je nach Gewohnheit kann die Abstimmung der Assistenzfunktionen subjektiv weniger „tourenklassisch“ wirken als bei der FJR.
- Yamaha FJR 1300 AE: bewährtes Touren-Setup mit Fokus auf ruhiges, sicheres Fahren. Schwäche: Wer nur gelegentlich längere Strecken fährt, bekommt möglicherweise mehr Motorrad als nötig – zumindest vom „Komfort- und Technikpaket“ her.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Mittelklassebereich vs. Stabilität der großen Reise
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Maschinen. Die CFmoto 800 MT Explore wirkt im Vergleich oft leichter zu bewegen. Das macht sie interessant, wenn man Kurvenfahrten mag, wenn man häufiger zwischen verschiedenen Streckenprofilen wechselt oder wenn das Motorrad auch mal auf weniger perfekten Straßen bewegt wird.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen, gleichmäßigen Strecken fühlt sich das Motorrad „gesetzt“ an. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man viel reist und nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse ständig „gegenarbeiten“.
Kurven und Tempo
Auf kurvigen Landstraßen kann die CFmoto durch ihre Agilität Spaß machen. Die FJR kann ebenfalls sportlich bewegt werden, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man souverän und kontrolliert fährt – weniger wie ein „leichtes“ Kurvenbike. Wer häufig zügig kurvt, wird die CFmoto oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen vor allem lange Strecken mit konstantem Rhythmus fährt, wird die FJR als entspannter erleben.
Reiseausstattung und Praxis: Flexibilität vs. „Ready for Long Distance“
Die CFmoto 800 MT Explore ist als Reise- und Allroundpaket gedacht. Das zeigt sich in der Ausrichtung auf praktische Nutzung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man ohne großen Aufwand für Touren vorbereiten kann und das auch im Alltag nicht „zu schade“ wirkt.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen stärker auf „Langstrecke ab Werk“ ausgelegt. Wer regelmäßig mehrere hundert Kilometer am Stück fährt, wird die Reiseorientierung besonders schätzen. Dazu gehören nicht nur Komfortaspekte, sondern auch das Gesamtgefühl aus Motor, Windschutz und Fahrwerksabstimmung.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern vielmehr davon, welche Art von Touren im Vordergrund steht. Beide Motorräder können lange Strecken, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
CFmoto 800 MT Explore – ideal für…
- Fahrer, die ein vielseitiges Tourenmotorrad suchen, das auch im Alltag gut funktioniert.
- Menschen, die gern aktiv fahren, häufig beschleunigen und Kurvenfahrten mögen.
- Tourenfahrer, die eine moderne Reisebasis wollen, ohne sich ausschließlich auf maximale Langstrecken-Komfortwerte festzulegen.
Yamaha FJR 1300 AE – ideal für…
- Fahrer, die regelmäßig lange Etappen fahren und dabei möglichst entspannt ankommen möchten.
- Menschen, die viel Autobahn und zügige Reisegeschwindigkeit nutzen.
- Tourenfahrer, die ein bewährtes, großes Reisepaket bevorzugen und Stabilität sowie Windschutz besonders wichtig finden.
Fazit:
Die CFmoto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Touren und Alltag geschickt verbindet. Sie wirkt lebendig, lässt sich im Alltag oft leichter bewegen und macht Spaß, wenn das Fahren nicht nur aus „durchrollen“ besteht, sondern aus Kurven, Überholen und wechselnden Strecken. Wer dagegen vor allem lange Strecken mit ruhigem Rhythmus fährt, wird die Yamaha FJR 1300 AE als klar entspannter erleben: Der große Motor, der starke Windschutz und das insgesamt tourentaugliche Gesamtpaket sorgen dafür, dass viele Kilometer weniger anstrengend werden.
Kurz gesagt: Für vielseitige Touren und aktives Fahren passt die CFmoto 800 MT Explore. Für maximale Langstrecken-Komfortorientierung und souveräne Reiseetappen ist die Yamaha FJR 1300 AE die passendere Entscheidung.