| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 10.299 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Durchzug
- Verarbeitung
- Wendig
- Unkomfortable Sitzbank
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 942 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 52 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs Yamaha SCR 950 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die CF Moto 800 MT Explore und die Yamaha SCR 950, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die CF Moto steht für einen modernen Allrounder mit Reise- und Tourenambitionen, während die Yamaha SCR 950 eher die klassische Scrambler-Anmutung und ein entspanntes, eigenständiges Fahrgefühl in den Vordergrund stellt. Genau diese Unterschiede machen die Entscheidung spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Alltag zu finden.
Grundidee und Fahrcharakter: Tourer-Anspruch vs. Scrambler-Feeling
CF Moto 800 MT Explore: gebaut für den Alltag mit Touren-Gen
Die CF Moto 800 MT Explore ist als Motorrad gedacht, das nicht nur eine Rolle spielt. Sie wirkt wie ein Bike, das sowohl in der Stadt zurechtkommt als auch auf längeren Strecken Spaß macht. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket: komfortable Ergonomie, praktische Ausrichtung und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen nicht sofort „anstrengend“ wird. Gerade wer häufig pendelt oder am Wochenende spontan losfährt, findet hier eine klare Richtung.
Yamaha SCR 950: Stil, Ruhe und ein eigenes Tempo
Die Yamaha SCR 950 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf „funktionale Reise“ getrimmt, sondern auf den Look und die Art, wie sich das Motorrad anfühlt. Das SCR-950-Konzept wirkt bewusst reduziert und gleichzeitig charakterstark. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein Werkzeug anfühlt, sondern wie ein Statement, wird mit der Yamaha eher glücklich. Das Fahrtempo darf dabei ruhig „menschlich“ bleiben – das Motorrad lädt zu kontrolliertem Fahren ein.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf einen Motorcharakter, der im Alltag flexibel nutzbar ist. Die Yamaha SCR 950 setzt dagegen stärker auf den klassischen Scrambler-Ansatz, bei dem das Ansprechverhalten und das Gefühl im Vordergrund stehen. In der Praxis bedeutet das: Auf der Landstraße profitiert die CF Moto häufig von einem „einfacheren“ Vortrieb, während die Yamaha eher über das passende Drehzahlfenster und das ruhige, kontrollierte Fahren überzeugt.
Wichtig ist dabei weniger, wer „objektiv schneller“ ist, sondern wie sich die Kraft im jeweiligen Einsatz anfühlt. Die CF Moto wirkt wie ein Motorrad, das auch bei wechselnden Anforderungen souverän bleibt – vom Stadtverkehr bis zur Tour. Die Yamaha wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst fährt: nicht hektisch, sondern mit Gefühl für das Tempo und die Linie.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Charakter
CF Moto 800 MT Explore: auf längere Strecken ausgelegt
Die CF Moto 800 MT Explore bietet eine Sitzposition, die eher auf Alltagstauglichkeit und längere Fahrten ausgelegt ist. Das hilft besonders dann, wenn der Tag nicht nur aus einer kurzen Runde besteht. Auch im dichten Verkehr bleibt das Motorrad dadurch angenehmer, weil die Haltung nicht sofort „zu sportlich“ oder „zu unbequem“ wirkt.
Yamaha SCR 950: entspannter, aber mit eigenem Stil
Die Yamaha SCR 950 setzt auf eine Scrambler-typische Haltung. Das kann sich je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit sehr stimmig anfühlen – oder eben weniger. Wer eine Maschine sucht, die sich nicht wie ein Reisegerät anfühlt, sondern wie ein Motorrad mit Persönlichkeit, wird die Yamaha oft als „passender“ empfinden. Für längere Strecken kann das je nach Sitzkomfort und Fahrstil gut funktionieren, aber die Priorität liegt klar auf dem Scrambler-Feeling.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Kontrolle im Vergleich
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Bike, das auf Stabilität und berechenbares Verhalten ausgelegt ist. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke nicht perfekt ist: wechselnder Belag, Kurvenserien oder auch mal eine etwas holprigere Landstraße. Die Yamaha SCR 950 dagegen vermittelt eher das Gefühl eines leichter zu „spürenden“ Motorrads, das man aktiv bewegt. Das kann in der Stadt und auf kurvigen Strecken sehr viel Spaß machen – solange man die Charakteristik mag.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die CF Moto punktet häufig mit einem alltagstauglichen Setup, das auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Die Yamaha punktet mit dem direkten Fahrgefühl und dem „Scrambler-Workflow“ – wer dieses Gefühl sucht, bekommt es, wer vor allem Komfort und Gelassenheit will, könnte die CF Moto als stimmiger empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „Allround-Sicherheit“ und „gefühlsgesteuertem Fahrstil“. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das auf kontrolliertes Verzögern ausgelegt ist, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Das ist im Stadtverkehr und bei wechselnden Situationen ein echter Vorteil.
Die Yamaha SCR 950 kann ebenfalls überzeugen, aber sie passt eher zu Fahrern, die mit dem Motorrad harmonieren und das Bremsgefühl bewusst nutzen. Wer eine sehr neutrale, „immer gleich“ ansprechende Bremse erwartet, findet bei der CF Moto oft die passendere Basis. Wer dagegen das Motorrad als Teil des Fahrens versteht, wird mit der Yamaha häufig sehr zufrieden sein.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
CF Moto 800 MT Explore: mehr „Reise“-Denke
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt in der Ausstattung stärker auf praktische Nutzung ausgerichtet. Das zeigt sich in der Gesamtanmutung: Sie steht für ein Motorrad, das man nicht nur anschaut, sondern auch nutzt. Gerade wer regelmäßig unterwegs ist, profitiert von einer Ausrichtung, die Touren und Alltag zusammenbringt.
Yamaha SCR 950: weniger „Tool“, mehr Stil
Die Yamaha SCR 950 ist stärker auf den klassischen Scrambler-Look und die reduzierte, stimmige Gesamtwirkung fokussiert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man bewusst nicht das „maximal ausgestattete“ Motorrad sucht. Gleichzeitig bedeutet das: Wer viel Wert auf Reise-Features legt, sollte genauer hinschauen, ob die Yamaha im eigenen Alltag genau die richtigen Prioritäten setzt.
Verbrauch und Reichweite: Unterschiedliche Prioritäten im Betrieb
Beim Vergleich von Verbrauch und Reichweite zeigt sich ein typischer Unterschied: Die CF Moto ist als Allrounder so gedacht, dass sie im Alltag wirtschaftlich bleibt und Touren nicht unnötig „planungsintensiv“ macht. Die Yamaha SCR 950 kann ebenfalls effizient sein, aber der Charakter des Motorrads steht stärker im Vordergrund als die „Reise-Optimierung“.
In der Praxis heißt das: Wer häufig lange Strecken fährt oder spontane Touren ohne ständiges Nachdenken über Tankstopps bevorzugt, wird die CF Moto oft als entspannter erleben. Wer dagegen vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei das Fahrgefühl genießt, kann mit der Yamaha sehr gut leben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der CF Moto 800 MT Explore
- Allround-Charakter: geeignet für Alltag, Pendeln und Touren.
- Komfortorientierte Ergonomie: tendenziell entspannter bei längeren Fahrten.
- Berechenbares Handling: hilfreich bei wechselnden Bedingungen.
- Praxisfokus: wirkt wie ein Motorrad, das man regelmäßig nutzt.
Schwächen der CF Moto 800 MT Explore
- Wer ein Motorrad vor allem wegen des „klassischen Scrambler-Charakters“ sucht, könnte die CF Moto als zu modern oder zu allroundig empfinden.
- Der Fokus auf Vielseitigkeit kann dazu führen, dass das letzte Quäntchen „Oldschool-Feeling“ weniger stark im Vordergrund steht.
Stärken der Yamaha SCR 950
- Eigenständiger Stil: Scrambler-Optik und Charakter stehen im Mittelpunkt.
- Direktes Fahrgefühl: macht das Fahren oft „bewusster“.
- Passend für kurvige Strecken: wenn man das Motorrad aktiv bewegt.
Schwächen der Yamaha SCR 950
- Für sehr lange Strecken kann die Priorität auf Charakter statt Komfort je nach Person spürbar werden.
- Wer eine stark tourenorientierte Ausstattung erwartet, muss genauer prüfen, ob die Yamaha die eigenen Anforderungen abdeckt.
Welche Entscheidung ist sinnvoll? Typische Käuferprofile
Die Frage „Welche ist besser?“ lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil beantworten. Die CF Moto 800 MT Explore passt besonders gut, wenn das Motorrad ein echter Begleiter sein soll: für den Alltag, für Wochenendtouren und für Strecken, die nicht immer perfekt sind. Die Yamaha SCR 950 passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem Spaß macht, weil es sich anders anfühlt und anders aussieht – und wenn das Fahren bewusst und ruhig gestaltet wird.
Für wen eignet sich die CF Moto 800 MT Explore?
Wenn häufig gefahren wird, wenn unterschiedliche Strecken anstehen und wenn ein Motorrad gesucht wird, das Komfort und Vielseitigkeit liefert, ist die CF Moto oft die stimmigere Wahl. Auch für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht nur „für eine bestimmte Tour“ funktioniert, sondern für viele Situationen.
Für wen eignet sich die Yamaha SCR 950?
Wenn Stil, Scrambler-Charakter und ein direktes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Reise-Optimierung, ist die Yamaha häufig die bessere Wahl. Wer gerne kurvige Strecken fährt, das Motorrad als Erlebnis sieht und die eigene Fahrweise in den Vordergrund stellt, wird mit der SCR 950 sehr viel Freude haben.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen: Alltagstauglich, komfortorientiert und mit einem Fahrgefühl, das auf Stabilität und entspannte Nutzung ausgelegt ist. Sie punktet besonders dann, wenn längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und spontane Touren zum Alltag gehören. Die Yamaha SCR 950 ist dagegen die richtige Entscheidung für Fahrer, die Scrambler-Optik und Charakter priorisieren und das Motorrad bewusst und kontrolliert bewegen möchten. Wer ein eigenständiges Fahrgefühl sucht und das Motorrad vor allem als Erlebnis versteht, wird mit der Yamaha glücklich. Kurz gesagt: CF Moto für den Allrounder mit Tourenfokus, Yamaha für den Scrambler mit Stil und direktem Gefühl.