| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- sehr guter neuer V2 mit variabler Ventilsteuerung
- schöner V2 Bollersound
- angenehme Ergonomie im Stehen UND im Sitzen
- gute Serienausstattung mit QuickShifter und Tempomat
- technisch auf der Höhe mit Schräglagen-Sensorik
- geländegängig dank tollem Fahrwerk und Bodenfreiheit
- präzises Fahrgefühl auf Straße
- dürfte fürs Gelände noch etwas leichter sein
- Tank kleiner als beim Vorgänger
- Windschild nicht verstellbar
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-880 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 90 Grad | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 214 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | KYB USD 46 mm, voll einstellbar (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | KYB Monoshock, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock-Bremssättel, 4-Kolben radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattelsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit: Die DesertX ist erwachsener geworden, ohne langweilig zu werden
Die Ducati DesertX 2026 ist kein kleines Facelift, sondern ein ziemlich ernst gemeinter Neustart. Der neue 890er V2 bringt genug Druck, Charakter und Alltagstauglichkeit mit. Das Fahrwerk wirkt offroad-orientierter, die Ergonomie ist stimmiger, die Elektronik sinnvoller nutzbar, und das ganze Motorrad fühlt sich mehr nach Werkzeug als nach Lifestyle-Objekt an. Ein sehr hübsches Werkzeug, zugegeben.Wer eine Reiseenduro sucht, die auf Asphalt nicht einschläft und im Gelände mehr kann als Feldweg-Fotos, sollte die DesertX unbedingt auf die Liste setzen. Sie ist nicht billig, nicht niedrig und nicht für komplette Anfänger im schweren Gelände gedacht. Aber sie trifft diesen seltenen Sweet Spot aus Emotion, Technik und echter Abenteuerfähigkeit ziemlich gut. Kurz gesagt: Die neue DesertX sieht nicht nur so aus, als könne sie weit weg. Sie macht auch Lust, genau dorthin zu fahren.
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Ducati Desert X vs. Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL - Ein Vergleich
Bei der Wahl des perfekten Motorrads stehen viele Bikerinnen und Biker vor der Herausforderung, die richtige Entscheidung zu treffen. In diesem Vergleich nehmen wir die Ducati Desert X und die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL unter die Lupe. Beide Motorräder haben ihre Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrertypen attraktiv machen.
Design und Ergonomie
Die Ducati Desert X besticht durch ihr modernes und aggressives Design, das Abenteuerlust und Geländetauglichkeit ausstrahlt. Mit ihrer hohen Sitzposition und dem robusten Rahmen ist sie perfekt für lange Touren und unbefestigte Wege geeignet. Im Gegensatz dazu präsentiert sich die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL im klassischen Cruiser-Design, das Nostalgie und Stil verkörpert. Die niedrigere Sitzhöhe und die entspannte Sitzposition machen sie ideal für gemütliche Landstraßenfahrten.
Motor und Leistung
Die Ducati Desert X ist mit einem kraftvollen 937-cm³-Testastretta-Motor ausgestattet, der beeindruckende Leistung und ein hohes Drehmoment bietet. Dies ermöglicht ein dynamisches Fahrverhalten vor allem auf kurvigen Strecken und im Gelände. Die Dyna Low Rider FXDL wiederum hat einen 1.745 ccm V-Twin-Motor, der für seine sanfte Leistungsentfaltung und den charakteristischen Harley-Sound bekannt ist. Während die Ducati sportlich und agil ist, bietet die Harley ein entspanntes Fahrgefühl mit viel Drehmoment im unteren Drehzahlbereich.
Fahrverhalten und Handling
Das Handling der Ducati Desert X ist sportlich und präzise. Sie lässt sich leicht durch Kurven manövrieren und bietet sowohl auf der Straße als auch im Gelände ein hohes Maß an Kontrolle. Die Federung ist so ausgelegt, dass sie Unebenheiten gut absorbiert, was sie zu einem vielseitigen Begleiter macht. Im Gegensatz dazu ist die Dyna Low Rider FXDL auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Ihr Fahrwerk ist weich abgestimmt, was für ein angenehmes Fahrgefühl sorgt, jedoch in engen Kurven zu einem gewissen Wanken führen kann.
Ausstattung und Technik
Die Ducati Desert X ist mit modernster Technik ausgestattet, darunter ein TFT-Display, verschiedene Fahrmodi und ein speziell für Offroad-Bedingungen optimiertes ABS-System. Diese Eigenschaften machen sie zu einer hervorragenden Wahl für Technikliebhaber und Abenteurer. Auf klassische Werte setzt dagegen die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL. Sie bietet zwar weniger technische Spielereien, punktet dafür aber mit zeitlosem Charme und der Möglichkeit, viele individuelle Anpassungen vorzunehmen, was für viele Harley-Fans ein entscheidendes Kriterium ist.
Preis-Leistungs-Verhältnis
In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis ist die Ducati Desert X in der Regel teurer, bietet dafür aber auch eine Vielzahl an Funktionen und eine hohe Vielseitigkeit. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist oft günstiger in der Anschaffung und bietet dennoch ein tolles Fahrerlebnis, besonders für diejenigen, die den klassischen Cruiser-Stil bevorzugen.
Fazit
Beide Motorräder haben ihre eigenen Stärken und sind für unterschiedliche Fahrertypen geeignet. Die Ducati Desert X ist ideal für Abenteuerlustige, die sowohl auf der Straße als auch im Gelände unterwegs sein wollen. Sie bietet sportliche Leistung, moderne Technik und ein agiles Fahrverhalten. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL hingegen ist perfekt für alle, die den klassischen Cruiser-Stil schätzen und entspanntes Fahren bevorzugen. Sie punktet mit ihrem nostalgischen Design, einem geschmeidigen Fahrverhalten und der Möglichkeit zur Individualisierung. Letztlich hängt die Wahl des richtigen Motorrads von den persönlichen Vorlieben und dem gewünschten Fahrstil ab. Ob Adventure oder Cruiser - beide Modelle haben ihren ganz eigenen Charme und bieten ein einzigartiges Fahrerlebnis.