| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- sehr guter neuer V2 mit variabler Ventilsteuerung
- schöner V2 Bollersound
- angenehme Ergonomie im Stehen UND im Sitzen
- gute Serienausstattung mit QuickShifter und Tempomat
- technisch auf der Höhe mit Schräglagen-Sensorik
- geländegängig dank tollem Fahrwerk und Bodenfreiheit
- präzises Fahrgefühl auf Straße
- dürfte fürs Gelände noch etwas leichter sein
- Tank kleiner als beim Vorgänger
- Windschild nicht verstellbar
- Sportlich
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Preis
- Kombi-Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-880 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 166 | kg |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Sitzhöhe: | 0-830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 90 Grad | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Eintopf | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 214 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 72 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | KYB USD 46 mm, voll einstellbar (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | KYB Monoshock, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel WP Apex 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung vorne | 0 | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Umgelenkte Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock-Bremssättel, 4-Kolben radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattelsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Die DesertX ist erwachsener geworden, ohne langweilig zu werden
Die Ducati DesertX 2026 ist kein kleines Facelift, sondern ein ziemlich ernst gemeinter Neustart. Der neue 890er V2 bringt genug Druck, Charakter und Alltagstauglichkeit mit. Das Fahrwerk wirkt offroad-orientierter, die Ergonomie ist stimmiger, die Elektronik sinnvoller nutzbar, und das ganze Motorrad fühlt sich mehr nach Werkzeug als nach Lifestyle-Objekt an. Ein sehr hübsches Werkzeug, zugegeben.Wer eine Reiseenduro sucht, die auf Asphalt nicht einschläft und im Gelände mehr kann als Feldweg-Fotos, sollte die DesertX unbedingt auf die Liste setzen. Sie ist nicht billig, nicht niedrig und nicht für komplette Anfänger im schweren Gelände gedacht. Aber sie trifft diesen seltenen Sweet Spot aus Emotion, Technik und echter Abenteuerfähigkeit ziemlich gut. Kurz gesagt: Die neue DesertX sieht nicht nur so aus, als könne sie weit weg. Sie macht auch Lust, genau dorthin zu fahren.
Fazit - was bleibt hängen
Die Vitpilen ist ein kleiner Rabauke, aber einer, der einen gefühlt nie im Stich lässt. Vorausgesetzt man kann sie sich leisten, bleibt die Frage: Will man sie sich leisten? Wir von motorradtest.de sind uns einig: ja! Fünfmal Daumen hoch.Sie ist der ideale Begleiter für die Dinge, die im Leben so Spaß machen. Und die schönsten davon sind die, die sich jeder Logik entziehen.
Gegen den Kauf spräche nur das, was uns Deutschen am liebsten ist: das Prinzip. Denn die Husqvarna Vitpilen 701 ist ein Naked Bike, was die Tourentauglichkeit naturgemäß einschränkt, dem steht schon der nur 12 Liter fassende Tank entgegen. Aber, das weiß man ja vorher. Wie, dass Eis dick macht, man nicht "Bauer sucht Frau" im Fernsehen schauen sollte oder dass das Verblasen von vier Liter feinstem Super auf 100 Kilometer nur aus Spaß ökologisch einfach Mist ist.
Wir befinden jetzt, dass wir der Political Correctness genüge getan haben, und jetzt geht endlich zum Händler und macht eine Probefahrt. ;)
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt.
Kleiner Nachtrag: Vitpilen ist Schwedisch und heißt übersetzt "Weißer Pfeil". Warum? Wir wissen's auch nicht.
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Ducati Desert X vs. Husqvarna Vitpilen 701 - Der ultimative Vergleich
Die Wahl des richtigen Motorrads kann eine echte Herausforderung sein, besonders wenn es sich um zwei so unterschiedliche Modelle wie die Ducati Desert X und die Husqvarna Vitpilen 701 handelt. Beide Motorräder haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrertypen attraktiv machen. In diesem Vergleich nehmen wir die beiden Motorräder genauer unter die Lupe, um herauszufinden, welches Motorrad für wen das richtige ist.
Design und Ergonomie
Die Ducati Desert X präsentiert sich als robustes Adventure-Bike, das für Offroad-Abenteuer und lange Touren konzipiert wurde. Mit ihrem markanten Design und der hohen Sitzposition bietet sie eine hervorragende Sicht auf Straße und Gelände. Die Ergonomie ist auf Komfort ausgelegt, was besonders auf langen Touren von Vorteil ist.
Im Gegensatz dazu ist die Husqvarna Vitpilen 701 ein Naked Bike mit sportlich-minimalistischem Design. Sie ist leicht und wendig, was sie ideal für die Stadt und kurvenreiche Strecken macht. Die Sitzposition ist sportlicher, was allerdings auf Kosten des Langstreckenkomforts geht. Hier zeigt sich bereits ein erster Unterschied: Die Desert X ist für Abenteuer und lange Touren gemacht, während die Vitpilen 701 eher für den Stadtverkehr konzipiert ist.
Motor und Leistung
Beide Motorräder sind mit leistungsstarken Motoren ausgestattet, die jedoch unterschiedliche Charakteristika aufweisen. Die Ducati Desert X hat einen größeren Motor, der mehr Drehmoment liefert und besser für das Fahren im Gelände geeignet ist. Das macht sie zu einer hervorragenden Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die auch abseits befestigter Straßen unterwegs sein möchten.
Die Husqvarna Vitpilen 701 bietet dagegen eine sportliche Performance, die sich besonders in der Stadt und auf kurvenreichen Strecken bemerkbar macht. Ihr Motor ist agil und reaktionsschnell, was das Fahren sehr dynamisch macht. Während die Desert X für kraftvolles Fahren im Gelände optimiert ist, punktet die Vitpilen 701 mit Agilität und Sportlichkeit auf der Straße.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der Ducati Desert X ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Sie bietet ein sicheres Fahrgefühl, auch wenn die Straßenverhältnisse schwierig sind. Die Federung ist so abgestimmt, dass Stöße gut absorbiert werden, was das Fahren auf unebenem Untergrund angenehm macht.
Die Husqvarna Vitpilen 701 hingegen ist extrem wendig und lässt sich mühelos durch enge Kurven steuern. Ihr geringes Gewicht und die sportliche Geometrie machen sie zu einem Vergnügen auf der Straße. Allerdings kann sie auf unebenen Strecken etwas unruhig wirken, was für weniger geübte Fahrerinnen und Fahrer eine Herausforderung darstellen kann.
Ausstattung und Technik
Ausstattungsseitig bietet die Ducati Desert X eine Vielzahl von Funktionen, die das Fahren im Gelände erleichtern. Sie verfügt über verschiedene Fahrmodi, ABS und Traktionskontrolle, die an unterschiedliche Bedingungen angepasst werden können. Diese Technologien machen die Desert X zu einem vielseitigen Begleiter für Abenteuerfahrer.
Die Husqvarna Vitpilen 701 hingegen setzt auf ein minimalistisches, aber dennoch modernes Cockpit. Sie bietet die grundlegenden Funktionen, die für den Einsatz in der Stadt ausreichen, lässt aber einige der fortschrittlichen Technologien der Desert X vermissen. Dies könnte für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf moderne Technik legen, ein Nachteil sein.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl zwischen der Ducati Desert X und der Husqvarna Vitpilen 701 stark von den individuellen Bedürfnissen und dem Fahrstil abhängt. Die Ducati Desert X ist die perfekte Wahl für Abenteuerlustige, die gerne abseits der Straßen unterwegs sind und Wert auf Komfort und Stabilität legen. Sie bietet eine robuste Konstruktion, eine Vielzahl von Technologien und eine hervorragende Ergonomie für lange Fahrten.
Die Husqvarna Vitpilen 701 hingegen ist ideal für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die in der Stadt unterwegs sind und ein agiles, wendiges Motorrad suchen. Ihr minimalistisches Design und ihre sportliche Leistung machen sie zu einem echten Vergnügen auf kurvigen Strecken. Wer jedoch häufig längere Strecken fährt oder auch abseits befestigter Straßen unterwegs sein möchte, ist mit der Desert X besser bedient.
Die Entscheidung zwischen diesen beiden Motorrädern hängt also ganz vom persönlichen Fahrstil und den bevorzugten Einsatzgebieten ab. Beide Motorräder haben ihren ganz eigenen Reiz und bieten dem Fahrer ein einzigartiges Erlebnis.
Beide Motorräder haben ihren ganz eigenen Reiz und bieten dem Fahrer ein einzigartiges Erlebnis.