| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 35.790 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr guter neuer V2 mit variabler Ventilsteuerung
- schöner V2 Bollersound
- angenehme Ergonomie im Stehen UND im Sitzen
- gute Serienausstattung mit QuickShifter und Tempomat
- technisch auf der Höhe mit Schräglagen-Sensorik
- geländegängig dank tollem Fahrwerk und Bodenfreiheit
- präzises Fahrgefühl auf Straße
- dürfte fürs Gelände noch etwas leichter sein
- Tank kleiner als beim Vorgänger
- Windschild nicht verstellbar
- starker, charaktervoller Motor
- kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
- irsinnig gute Ausstattung
- 200 Watt Musikanlage
- Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
- bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
- sehr schwer
- Bremsen vorne nur 1b
- keine Rückfahrhilfe
- Apple Carplay ja, Android-Auto nein
- nix für Anfänger
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-880 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 416 | kg |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Länge | 2.609 | mm |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.444 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 90 Grad | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | PowerPlus V2 | |
| Hubraum | 1.768 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 214 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 122 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 178 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | KYB USD 46 mm, voll einstellbar (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | KYB Monoshock, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70R18 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Upside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Fox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60 B 19 66 H | |
| Reifen hinten | 180/60 R 16 80 H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock-Bremssättel, 4-Kolben radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattelsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm) | |
Fazit: Die DesertX ist erwachsener geworden, ohne langweilig zu werden
Die Ducati DesertX 2026 ist kein kleines Facelift, sondern ein ziemlich ernst gemeinter Neustart. Der neue 890er V2 bringt genug Druck, Charakter und Alltagstauglichkeit mit. Das Fahrwerk wirkt offroad-orientierter, die Ergonomie ist stimmiger, die Elektronik sinnvoller nutzbar, und das ganze Motorrad fühlt sich mehr nach Werkzeug als nach Lifestyle-Objekt an. Ein sehr hübsches Werkzeug, zugegeben.Wer eine Reiseenduro sucht, die auf Asphalt nicht einschläft und im Gelände mehr kann als Feldweg-Fotos, sollte die DesertX unbedingt auf die Liste setzen. Sie ist nicht billig, nicht niedrig und nicht für komplette Anfänger im schweren Gelände gedacht. Aber sie trifft diesen seltenen Sweet Spot aus Emotion, Technik und echter Abenteuerfähigkeit ziemlich gut. Kurz gesagt: Die neue DesertX sieht nicht nur so aus, als könne sie weit weg. Sie macht auch Lust, genau dorthin zu fahren.
Fazit
Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!
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Ducati Desert X vs. Indian Pursuit Dark Horse: Vergleich für Abenteuer und lange Touren
Wer zwischen Ducati Desert X und Indian Pursuit Dark Horse schwankt, sucht im Grunde zwei unterschiedliche Antworten auf die Frage: Wie soll sich das nächste Motorrad anfühlen – eher als kompromissloses Abenteuergerät für wechselndes Terrain oder als komfortorientiertes Tourenpaket mit viel Ruhe und Ausstattung? Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „große“ Motorräder, doch sie setzen ihre Schwerpunkte an verschiedenen Stellen. Genau das macht den Vergleich spannend: Während die Desert X ihre Stärken aus der Abenteuer-Ecke zieht, spielt die Pursuit Dark Horse ihre Vorteile besonders dort aus, wo lange Strecken, entspannter Komfort und ein souveränes Gesamtpaket zählen.
Grundcharakter: Abenteuerdrang vs. Tourenkomfort
Die Ducati Desert X steht für einen dynamischen, erdnahen Charakter. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, sich auch abseits des perfekten Asphalts wohlzufühlen – ohne dabei den Anspruch zu verlieren, auf der Straße präsent zu sein. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen ist stärker auf „Reise“ getrimmt. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, souveränen Fahrgefühl, das sich besonders auf längeren Strecken auszahlt. Wer häufig weite Distanzen fährt oder Wert auf ein komfortables Setup legt, findet hier eine andere Art von Motorrad-Erlebnis.
Wie sich das im Fahrgefühl bemerkbar macht
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Desert X vermittelt mehr „Aufbruchsstimmung“. Sie lädt dazu ein, die Umgebung aktiv zu nutzen – von Landstraße bis zu unebenem Untergrund. Die Pursuit Dark Horse wirkt hingegen wie ein Reisebegleiter, der Tempo und Alltagstauglichkeit zusammenbringt. Das bedeutet nicht, dass die Pursuit sportlich unbeteiligt wäre, aber die Priorität liegt klar auf Stabilität, Komfort und einem entspannten Rhythmus.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung mit unterschiedlicher Philosophie
Beide Motorräder bringen genug Leistung mit, um im Alltag souverän zu sein. Der Unterschied liegt weniger in der Frage „ob“, sondern in der Art, wie die Leistung nutzbar wird. Die Desert X zielt auf ein lebendiges Ansprechverhalten und ein Gefühl von Kontrolle, das besonders beim zügigen Fahren oder beim Wechsel zwischen verschiedenen Untergründen hilft. Die Pursuit Dark Horse setzt stärker auf Durchzug und ein gleichmäßiges Leistungsbild, das lange Strecken angenehm macht – weniger „aggressiv“, mehr „harmonisch“.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Desert X punktet dort, wo häufig Beschleunigung, Richtungswechsel und wechselnde Fahrbahnverhältnisse vorkommen. Eine mögliche Schwäche kann sich ergeben, wenn der Fokus ausschließlich auf maximaler Langstreckenruhe liegt: Das Motorrad ist dann zwar komfortabel, aber nicht so stark auf „Dauerentspannung“ ausgelegt wie die Pursuit. Umgekehrt kann die Pursuit Dark Horse im Gelände oder bei sehr abenteuerlichen Strecken weniger „leichtfüßig“ wirken, weil der Charakter stärker auf Tour und Komfort optimiert ist.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Beim Handling zeigen sich die unterschiedlichen Zielgruppen sehr deutlich. Die Desert X fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man aktiv steuert und bei dem man die Linie bewusst setzt. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern mit dem Motorrad „arbeiten“ – besonders auf kurvigen Strecken oder wenn die Straße nicht durchgehend perfekt ist.
Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen auf Souveränität ausgelegt. Sie vermittelt Stabilität, auch wenn die Strecke lang ist oder die Bedingungen variieren. Das Handling kann dadurch weniger „sportlich leicht“ wirken, dafür aber sehr berechenbar. Wer viel Autobahn oder Landstraße am Stück fährt, profitiert von dieser Art von Fahrwerksabstimmung.
Welche Seite gewinnt je nach Streckentyp?
Auf kurvigen Landstraßen und bei wechselndem Untergrund spielt die Desert X ihre Stärken aus. Auf langen Strecken, bei denen gleichmäßiges Tempo und Komfort wichtiger sind als maximale Agilität, hat die Pursuit Dark Horse Vorteile. Beide Motorräder können mit unterschiedlichen Situationen umgehen – aber sie tun es mit unterschiedlicher Priorität.
Komfort, Ergonomie und Windschutz: Wer fährt entspannter?
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Gewichtung ist unterschiedlich. Die Pursuit Dark Horse ist klar als Tourer gedacht: Sitzposition, Windschutz und das Gesamtgefühl sind auf längere Fahrten ausgerichtet. Das Motorrad wirkt wie ein „Gleitflug“ über die Strecke – besonders dann, wenn der Fokus auf Ankommen statt auf ständiges Nachjustieren liegt.
Die Desert X bietet ebenfalls eine solide Ergonomie, wirkt aber stärker wie ein Abenteuerbike, das man auch mal „anders“ fährt. Das kann bedeuten, dass die Sitzhaltung und die Art der Kontrolle mehr Aufmerksamkeit erfordern, wenn man sehr lange am Stück fährt. Dafür fühlt sich die Desert X oft näher an der Fahrumgebung an – ein Vorteil für alle, die nicht nur Strecke abspulen wollen.
Stärken und Schwächen im Komfortvergleich
Stärken der Pursuit Dark Horse liegen in der Tourenorientierung: Windmanagement, entspannteres Fahrgefühl und ein Setup, das auch nach vielen Stunden noch „funktioniert“. Eine mögliche Schwäche ist, dass das Motorrad dadurch weniger „abenteuerleicht“ wirkt. Die Desert X ist dafür im Abenteuerprofil stärker, kann aber bei reinem Langstreckenfokus weniger „Tourenkomfort pur“ bieten als die Pursuit.
Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer, unterschiedliche Schwerpunkte
Bei der Ausstattung setzen beide Hersteller auf moderne Technik, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Desert X wirkt wie ein Motorrad, das Elektronik und Fahrmodi so einbindet, dass sie das Abenteuer unterstützen: mehr Kontrolle, mehr Anpassbarkeit an unterschiedliche Bedingungen. Die Pursuit Dark Horse bringt ebenfalls moderne Systeme mit, legt aber den Schwerpunkt stärker auf das Gesamtpaket aus Komfort, Stabilität und entspanntem Fahren.
Was das für den Fahrer bedeutet
Wer gern mit verschiedenen Fahrmodi arbeitet und das Motorrad an wechselnde Situationen anpasst, findet in der Desert X einen passenden Ansatz. Wer dagegen vor allem eine „funktionierende“ Basis sucht, die auch ohne ständiges Tuning zuverlässig bleibt, wird mit der Pursuit Dark Horse schneller glücklich. Beide Wege sind legitim – sie führen nur zu unterschiedlichen Fahrstilen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
In beiden Fällen ist das Sicherheitsgefühl ein wichtiger Punkt. Die Bremsen müssen nicht nur stark sein, sondern auch fein dosierbar und berechenbar. Im Vergleich zeigt sich: Die Desert X profitiert davon, dass sie auf aktives Fahren ausgelegt ist – das heißt, die Dosierbarkeit und das Gefühl für die Verzögerung sind besonders relevant, wenn die Strecke nicht gleichmäßig ist. Die Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken eher in der Stabilität aus: gleichmäßige Verzögerung, ruhiges Verhalten und ein Gesamtgefühl, das auch bei längeren Fahrten Sicherheit vermittelt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Ducati Desert X und Indian Pursuit Dark Horse hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
Ducati Desert X: Ideal für Abenteuer mit Anspruch
Die Desert X ist besonders passend für Fahrer, die gern abwechslungsreich unterwegs sind: Landstraße, Schotterstücke, unebene Wege, spontane Abstecher. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht nur auf dem Asphalt wohlfühlt, sondern auch abseits davon, findet in der Desert X einen starken Partner. Auch dann, wenn die Tour mal länger wird, bleibt das Motorrad ein Abenteuergerät – mit dem Vorteil, dass man die Umgebung aktiv „mitfährt“.
Indian Pursuit Dark Horse: Ideal für lange Strecken und Komfort
Die Pursuit Dark Horse ist die bessere Wahl für alle, die viel reisen und dabei vor allem Komfort, Ruhe und ein souveränes Gesamtpaket suchen. Wer häufig weite Strecken fährt, Wert auf Windschutz und entspannte Ergonomie legt und ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt, trifft mit der Pursuit Dark Horse eine sehr stimmige Entscheidung. Das Motorrad ist weniger auf „Abenteuer im engeren Sinn“ fokussiert, dafür aber stark im Bereich Tour und Langstrecke.
Fazit:
Die Ducati Desert X ist die passendere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Abenteuer liegt: wechselnde Strecken, aktives Fahren und ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für Entdeckung anfühlt. Sie bringt mehr „Aufbruch“ in die Fahrt und spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo die Straße nicht durchgehend perfekt ist. Die Indian Pursuit Dark Horse gewinnt dagegen, wenn lange Touren im Vordergrund stehen: Komfort, souveräne Stabilität und ein Gesamtpaket, das das Fahren über Stunden angenehm macht. Wer vor allem entspannt ankommen möchte und dabei moderne Technik sowie ein tourentaugliches Setup schätzt, wird mit der Pursuit glücklicher. Kurz gesagt: Desert X für Abwechslung und Abenteuerdrang, Pursuit Dark Horse für Reisekomfort und entspannte Langstrecke.