| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sehr guter neuer V2 mit variabler Ventilsteuerung
- schöner V2 Bollersound
- angenehme Ergonomie im Stehen UND im Sitzen
- gute Serienausstattung mit QuickShifter und Tempomat
- technisch auf der Höhe mit Schräglagen-Sensorik
- geländegängig dank tollem Fahrwerk und Bodenfreiheit
- präzises Fahrgefühl auf Straße
- dürfte fürs Gelände noch etwas leichter sein
- Tank kleiner als beim Vorgänger
- Windschild nicht verstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-880 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 90 Grad | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 214 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | KYB USD 46 mm, voll einstellbar (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | KYB Monoshock, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock-Bremssättel, 4-Kolben radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattelsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit: Die DesertX ist erwachsener geworden, ohne langweilig zu werden
Die Ducati DesertX 2026 ist kein kleines Facelift, sondern ein ziemlich ernst gemeinter Neustart. Der neue 890er V2 bringt genug Druck, Charakter und Alltagstauglichkeit mit. Das Fahrwerk wirkt offroad-orientierter, die Ergonomie ist stimmiger, die Elektronik sinnvoller nutzbar, und das ganze Motorrad fühlt sich mehr nach Werkzeug als nach Lifestyle-Objekt an. Ein sehr hübsches Werkzeug, zugegeben.Wer eine Reiseenduro sucht, die auf Asphalt nicht einschläft und im Gelände mehr kann als Feldweg-Fotos, sollte die DesertX unbedingt auf die Liste setzen. Sie ist nicht billig, nicht niedrig und nicht für komplette Anfänger im schweren Gelände gedacht. Aber sie trifft diesen seltenen Sweet Spot aus Emotion, Technik und echter Abenteuerfähigkeit ziemlich gut. Kurz gesagt: Die neue DesertX sieht nicht nur so aus, als könne sie weit weg. Sie macht auch Lust, genau dorthin zu fahren.
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Ducati Desert X vs. Kawasaki Versys 1000 S - Der ultimative Vergleich
Wenn es um Adventure-Bikes geht, stehen die Ducati Desert X und die Kawasaki Versys 1000 S ganz oben auf der Liste. Beide Motorräder bieten eine Vielzahl von Funktionen und Eigenschaften, die sie für unterschiedliche Fahrertypen attraktiv machen. In diesem Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Modelle beleuchtet, um herauszufinden, welches Motorrad am besten zu den individuellen Bedürfnissen passt.
Design und Ergonomie
Die Ducati Desert X besticht durch ihr markantes, aggressives Design, das Abenteuergeist verkörpert. Mit ihrem hohen Schutzblech und der robusten Bauweise ist sie prädestiniert für Offroad-Abenteuer. Auf der anderen Seite bietet die Kawasaki Versys 1000 S ein eher sportliches, aber dennoch komfortables Design, das für lange Touren ausgelegt ist. Die Sitzposition der Versys ist ergonomisch, was sie ideal für lange Strecken macht.
Motor und Leistung
Der Motor der Ducati Desert X ist kraftvoll und bietet vor allem auf unbefestigten Wegen ein aufregendes Fahrgefühl. Ihr agiles Handling und ihre hohe Leistung machen sie zu einer hervorragenden Wahl für Offroad-Enthusiasten. Im Gegensatz dazu hat die Kawasaki Versys 1000 S einen starken, gleichmäßigen Motor, der sich hervorragend für lange Touren eignet. Die Leistung ist linear und sorgt auch bei höheren Geschwindigkeiten für entspanntes Fahrvergnügen.
Fahrwerk und Handling
Das Fahrwerk der Ducati Desert X ist auf Offroad-Bedingungen abgestimmt und bietet eine hervorragende Federung, die Unebenheiten gut absorbiert. Das macht sie zu einer idealen Wahl für Abenteuertouren abseits der Straße. Die Versys 1000 S wiederum bietet ein sehr stabiles Fahrverhalten auf der Straße und ist für ihre Wendigkeit bekannt. Sie meistert Kurven mit Leichtigkeit und vermittelt auch bei höheren Geschwindigkeiten ein sicheres Fahrgefühl.
Ausstattung und Technik
In Sachen Ausstattung bietet die Ducati Desert X einige moderne Features, darunter ein TFT-Display und verschiedene Fahrmodi, die das Fahrerlebnis individualisieren. Die Kawasaki Versys 1000 S wiederum punktet mit umfangreicher Elektronik, darunter ein fortschrittliches ABS-System und eine Traktionskontrolle, die für zusätzliche Sicherheit sorgen. Beide Motorräder bieten eine große Auswahl an Zubehör, um sie an die persönlichen Vorlieben anzupassen.
Komfort und Alltagstauglichkeit
Die Ducati Desert X ist zwar auf Abenteuerfahrten ausgelegt, bietet aber auch einen gewissen Alltagskomfort. Die Sitzhöhe ist für viele Fahrerinnen und Fahrer gut erreichbar und die Windschutzscheibe bietet Schutz vor Wind und Wetter. Die Kawasaki Versys 1000 S wiederum ist auf maximalen Komfort ausgelegt. Die bequeme Sitzbank und die verstellbare Windschutzscheibe machen sie zur perfekten Wahl für lange Touren. Zudem bietet sie ausreichend Stauraum für Gepäck, was sie zu einem idealen Tourenmotorrad macht.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Ducati Desert X als auch die Kawasaki Versys 1000 S hervorragende Motorräder sind, die für unterschiedliche Fahrertypen geeignet sind. Die Desert X ist die perfekte Wahl für Abenteuerlustige, die gerne abseits der Straße unterwegs sind und ein sportliches Fahrgefühl suchen. Ihre Stärken liegen in der Geländegängigkeit und im agilen Handling. Die Versys 1000 S wiederum ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die lange Touren auf der Straße bevorzugen und Wert auf Komfort und Sicherheit legen. Sie bietet eine hervorragende Ausstattung und entspanntes Fahrvergnügen. Letztlich hängt die Wahl zwischen diesen beiden Modellen von den individuellen Vorlieben und dem Einsatzgebiet ab. Ob Abenteuer oder Tour, beide Motorräder haben viel zu bieten.