| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr guter neuer V2 mit variabler Ventilsteuerung
- schöner V2 Bollersound
- angenehme Ergonomie im Stehen UND im Sitzen
- gute Serienausstattung mit QuickShifter und Tempomat
- technisch auf der Höhe mit Schräglagen-Sensorik
- geländegängig dank tollem Fahrwerk und Bodenfreiheit
- präzises Fahrgefühl auf Straße
- dürfte fürs Gelände noch etwas leichter sein
- Tank kleiner als beim Vorgänger
- Windschild nicht verstellbar
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-880 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 90 Grad | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 214 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | KYB USD 46 mm, voll einstellbar (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | KYB Monoshock, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock-Bremssättel, 4-Kolben radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattelsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit: Die DesertX ist erwachsener geworden, ohne langweilig zu werden
Die Ducati DesertX 2026 ist kein kleines Facelift, sondern ein ziemlich ernst gemeinter Neustart. Der neue 890er V2 bringt genug Druck, Charakter und Alltagstauglichkeit mit. Das Fahrwerk wirkt offroad-orientierter, die Ergonomie ist stimmiger, die Elektronik sinnvoller nutzbar, und das ganze Motorrad fühlt sich mehr nach Werkzeug als nach Lifestyle-Objekt an. Ein sehr hübsches Werkzeug, zugegeben.Wer eine Reiseenduro sucht, die auf Asphalt nicht einschläft und im Gelände mehr kann als Feldweg-Fotos, sollte die DesertX unbedingt auf die Liste setzen. Sie ist nicht billig, nicht niedrig und nicht für komplette Anfänger im schweren Gelände gedacht. Aber sie trifft diesen seltenen Sweet Spot aus Emotion, Technik und echter Abenteuerfähigkeit ziemlich gut. Kurz gesagt: Die neue DesertX sieht nicht nur so aus, als könne sie weit weg. Sie macht auch Lust, genau dorthin zu fahren.
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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Ducati Desert X vs. KTM 1190 Adventure - Abenteuer-Motorräder im Vergleich
Wenn es um Abenteuer auf zwei Rädern geht, sind die Ducati Desert X und die KTM 1190 Adventure zwei herausragende Modelle, die in der Motorradwelt für Aufsehen sorgen. Beide Motorräder bieten eine Vielzahl von Funktionen und Eigenschaften, die sie zu idealen Begleitern für lange Touren und Offroad-Abenteuer machen. In diesem Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Motorräder beleuchtet, um herauszufinden, welches Bike besser zu den individuellen Bedürfnissen passt.
Design und Ergonomie
Das Design der Ducati Desert X ist von der klassischen Enduro-Ästhetik inspiriert. Mit ihrem markanten Look und den klaren Linien zieht sie die Blicke auf sich. Die KTM 1190 Adventure hingegen hat ein robustes und funktionales Design, das auf maximale Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Beide Motorräder bieten eine komfortable Sitzposition, wobei die Ergonomie der KTM für größere Fahrerinnen und Fahrer etwas vorteilhafter sein kann, während die Ducati eine sportlichere Sitzposition bietet.
Motor und Leistung
Die Ducati Desert X verfügt über einen leistungsstarken 937-cm³-Testastretta-Motor, der für seine Drehfreudigkeit bekannt ist. Die KTM 1190 Adventure wiederum ist mit einem 1195 ccm großen V2-Motor ausgestattet, der mehr Drehmoment bietet. Das macht die KTM in bestimmten Situationen, vor allem im Gelände, überlegen. Die Ducati wiederum punktet mit Agilität und der Fähigkeit, auf kurvigen Straßen zu glänzen.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten ist bei jedem Motorrad ein entscheidender Faktor. Die Ducati Desert X bietet ein hervorragendes Handling und ist besonders wendig, was sie ideal für enge Kurven und Stadtfahrten macht. Ihre Stärken spielt die KTM 1190 Adventure dagegen auf unbefestigten Wegen und bei höheren Geschwindigkeiten aus. Ihr stabileres Fahrverhalten gibt dem Fahrer vor allem auf rauem Untergrund mehr Sicherheit.
Ausstattung und Technik
Beide Motorräder sind mit modernster Technik ausgestattet. Die Ducati Desert X verfügt über ein TFT-Display, das alle wichtigen Informationen übersichtlich darstellt. Auch die KTM 1190 Adventure hat ein ähnliches Display, bietet aber zusätzliche Funktionen wie verschiedene Fahrmodi und ein fortschrittliches ABS-System, das speziell für Offroad-Bedingungen optimiert ist. Hier zeigt die KTM ihre Überlegenheit in Sachen Anpassungsfähigkeit und Sicherheit.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Preis ist oft ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Motorrades. Die Ducati Desert X ist in der Regel etwas günstiger als die KTM 1190 Adventure, bietet aber nicht unbedingt die gleiche Ausstattung. Die KTM rechtfertigt ihren höheren Preis durch die umfangreiche Technik und die Robustheit, die sie für Abenteuerfahrten prädestiniert.
Fazit
Beide Motorräder haben ihre Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrertypen geeignet machen. Die Ducati Desert X ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein wendiges und sportliches Motorrad suchen, das sowohl in der Stadt als auch auf kurvigen Straßen zu Hause ist. Die KTM 1190 Adventure hingegen ist die bessere Wahl für alle, die viel abseits befestigter Straßen unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das sowohl auf der Straße als auch im Gelände überzeugt. Mit ihrem kraftvollen Motor und der robusten Bauweise bietet sie ein hohes Maß an Sicherheit und Stabilität, was sie zum idealen Begleiter für lange Abenteuer macht.
Insgesamt hängt die Entscheidung zwischen der Ducati Desert X und der KTM 1190 Adventure von den persönlichen Vorlieben und dem Einsatzzweck ab. Beide Motorräder haben viel zu bieten und können in den richtigen Händen zu echten Abenteuerbegleitern werden.