| UVP | 13.890 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Sitzhöhe: | 904 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Desmo Eintopf | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 116 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 78 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 8.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi Telegabel Upside-Down 45mm voll einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 17 | |
| Reifen hinten | 160/70-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe Brembo M4.32 ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Testfahrten auf Supermotos sind für uns immer ein riesiger Spaß. Vermutlich deshalb, weil wir altersmäßig eigentlich nicht mehr so recht auf diese Art Motorrad passen. Trotzdem haben auch wir vor lauter Freude laut in den Helm gerufen, siehe Testvideo. Die Ducati macht bis auf den Sound im Stand hier alles richtig und wird sicherlich viele Freunde finden. Schließlich ist sie ja nun kräftiger als die Konkurrenz!Das Testbike haben wir von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt bekommen. Dort stehen sowohl die Standard Hypermotard als auch die RVE zum Anschauen - und Anfahren! B&S verkauft in Bremervörde neue Motorräder von Ducati und Suzuki. Im Eingangsbereich steht gerade eine GSX-8R in Grau-Rot. Superlecker!
Ein Besuch in Bremervörde lohnt sich unabhängig davon aber immer, weil Ducati-Verkäufer Holger stets ehrlich und unverblümt alle positiven wie negativen Aspekte des jeweiligen Testbikes aufzählt. So soll das sein!
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Ducati Hypermotard 698 Mono RVE vs. Ducati Supersport 950 S: Zwei Ducati-Charaktere im Vergleich
Wer Ducati fährt, sucht meist nicht nur Transport, sondern ein bestimmtes Gefühl: direkt, lebendig und mit klarer Handschrift. Genau deshalb macht der Vergleich zwischen der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE und der Ducati Supersport 950 S so viel Sinn. Beide Modelle tragen den Ducati-Stempel, aber sie spielen in unterschiedlichen Ligen. Die Hypermotard 698 Mono RVE steht für Agilität, Spontanität und ein sehr unmittelbares Fahrverhalten. Die Supersport 950 S dagegen zielt stärker auf sportliche Effizienz, flüssige Dynamik und einen souveränen Auftritt – auch wenn die Strecke länger wird.
Grundcharakter: Einzylinder-Impuls vs. sportliche Allround-Performance
Die Hypermotard 698 Mono RVE wirkt wie ein Motorrad, das ständig bereit ist, die nächste Kurve zu suchen. Der Einzylinder-Charakter sorgt für ein spürbar anderes Ansprechverhalten als bei klassischen Mehrzylindern: weniger „glattgebügelt“, mehr „mechanisch direkt“. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders beim Herausbeschleunigen aus engen Passagen und bei wechselnden Untergründen überzeugt. Die Maschine lädt dazu ein, aktiv zu fahren – und belohnt das mit einem sehr ehrlichen Rückmeldesystem.
Die Supersport 950 S verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist sportlich, aber nicht nur für die kurze Runde gedacht. Im Vergleich zur Hypermotard wirkt die Supersport 950 S in vielen Situationen „runder“: Das Leistungsbild ist so abgestimmt, dass sie sich sowohl zügig als auch kontrolliert bewegen lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dazwischen.
Fahrdynamik im direkten Vergleich: Agilität vs. Stabilität
Beim Thema Fahrdynamik zeigen sich die Unterschiede sehr klar. Die Hypermotard 698 Mono RVE spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es eng wird: Stadt, Landstraße mit vielen Richtungswechseln oder Streckenabschnitte, die von wechselnder Linie leben. Die Maschine wirkt leichtfüßig und vermittelt das Gefühl, man könne jederzeit „nachschieben“ – also die Linie schnell anpassen. Das ist eine Stärke, die man nicht nur in Kurven spürt, sondern auch beim Rangieren und beim dynamischen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern.
Die Supersport 950 S punktet dagegen mit Stabilität und einem sportlichen, aber gutmütig kontrollierbaren Fahrstil. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke fließt, wirkt sie souveräner. Das bedeutet nicht, dass sie unagil wäre – aber der Fokus liegt stärker auf gleichmäßiger Linie, sauberer Beschleunigung und einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Ausfahrten nicht „kippelig“ wird.
Kurven: Wie sich die Stärken in der Praxis zeigen
In Kurven entscheidet oft nicht nur die reine Leistung, sondern wie das Motorrad das Tempo in die nächste Phase überträgt. Die Hypermotard 698 Mono RVE macht Kurven zu einem aktiven Spiel: Sie fordert dazu auf, den Körper zu bewegen, die Linie bewusst zu wählen und das Motorrad „mitzunehmen“. Das kann besonders Spaß machen, wenn die Strecke viele kleine Entscheidungen verlangt.
Die Supersport 950 S dagegen unterstützt eher einen sportlichen Rhythmus: Einmal gefunden, lässt sie sich häufig sehr gleichmäßig durchziehen. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig neu „anfangen“ möchte, sondern lieber einen flüssigen Takt fährt.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Erwartungen
Im Vergleich der Motorcharaktere ist die Hypermotard 698 Mono RVE die Maschine für alle, die den Antrieb als Erlebnis sehen. Der Einzylinder liefert ein sehr direktes Feedback, das sich beim Gasgeben unmittelbar bemerkbar macht. Das kann in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen besonders reizvoll sein, weil das Motorrad schnell auf Fahrbefehle reagiert.
Die Supersport 950 S ist dagegen eher die Wahl für diejenigen, die sportliche Performance mit einem „geordneten“ Gefühl verbinden möchten. Sie wirkt in vielen Situationen weniger sprunghaft und lässt sich dadurch häufig entspannter dosieren – vor allem dann, wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, in denen man konstant zügig unterwegs sein will.
Bremsen und Fahrwerk: Was die Modelle aus der Kurve machen
Bei Bremsen und Fahrwerk geht es im Vergleich weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das, was das Motorrad daraus macht. Die Hypermotard 698 Mono RVE wirkt wie ein Motorrad, das auf schnelle Richtungswechsel und kontrolliertes Einlenken ausgelegt ist. Das Fahrwerk unterstützt dabei, das Tempo in engen Situationen zu managen, ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, das Motorrad müsse erst „auf Temperatur“ kommen.
Die Supersport 950 S setzt stärker auf sportliche Kontrolle bei höheren Ansprüchen. Das Fahrwerk und die Bremsen arbeiten so zusammen, dass man das Motorrad auch bei zügiger Gangart stabil in der Spur halten kann. Dadurch entsteht ein Gefühl von Sicherheit, das besonders auf längeren Touren oder bei ambitionierten Ausfahrten hilft.
Stärken und Schwächen im Fahralltag
Stärken der Hypermotard 698 Mono RVE: sehr direkte Rückmeldung, lebendiger Charakter, hohe Agilität in engen Situationen und ein Fahrgefühl, das Lust auf aktives Fahren macht.
Schwächen der Hypermotard 698 Mono RVE: wer vor allem lange Strecken komfortabel und „gleichmäßig“ fahren möchte, könnte den Fokus auf Aktivität als weniger entspannend empfinden.
Stärken der Supersport 950 S: sportliche Stabilität, souveränes Tempo über längere Abschnitte und ein insgesamt runderes Fahrpaket für Touren.
Schwächen der Supersport 950 S: wer maximalen „Spieltrieb“ und das Gefühl eines ständig bereiten Kurvenwerkzeugs sucht, wird die Hypermotard als emotionaler und unmittelbarer erleben.
Ergonomie und Alltag: Stadt, Landstraße oder Tour?
Ergonomie ist im Vergleich oft der heimliche Gamechanger. Die Hypermotard 698 Mono RVE wirkt wie ein Motorrad, das für dynamische Einsätze gemacht ist: kurze Wege, wechselnde Strecken, häufiges Anhalten und wieder Losfahren. Die Sitzposition und das Gesamtgefühl passen gut zu einem aktiven Fahrstil, bei dem man schnell reagieren möchte.
Die Supersport 950 S ist dagegen stärker auf sportliche Effizienz ausgelegt. Das bedeutet: Sie kann sportlich wirken, ohne dass man sich permanent „verkrampfen“ muss. Wer regelmäßig auch längere Strecken fährt, profitiert häufig davon, dass das Motorrad den Fokus auf flüssiges Vorankommen legt.
Elektronik und Ausstattung: Unterstützung vs. purer Charakter
Bei modernen Ducati-Modellen spielt Elektronik eine wichtige Rolle. Im Vergleich zeigt sich: Die Supersport 950 S wirkt in vielen Situationen stärker darauf ausgelegt, das sportliche Fahren zu unterstützen und kontrollierbar zu machen. Das kann gerade dann helfen, wenn man nicht jedes Mal am Limit unterwegs sein will, aber trotzdem zügig fahren möchte.
Die Hypermotard 698 Mono RVE setzt dagegen stärker auf den unmittelbaren Charakter. Elektronische Helfer sind vorhanden, aber das Fahrgefühl bleibt deutlich „mechanischer“. Das ist eine Stärke für alle, die das Motorrad als direktes Werkzeug sehen und weniger als „assistiertes Sportgerät“.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Hypermotard 698 Mono RVE und Supersport 950 S hängt weniger von „welches ist schneller“ ab, sondern davon, welche Art von Spaß gesucht wird. Die Hypermotard 698 Mono RVE ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die Kurven als Spiel sehen, gern spontan fahren und ein Motorrad möchten, das auf jede Bewegung reagiert. Sie passt besonders gut, wenn die Strecken oft kurz sind, viele Richtungswechsel enthalten und man das Gefühl liebt, das Motorrad „mitzunehmen“.
Die Supersport 950 S ist die bessere Wahl für alle, die sportlich fahren möchten, aber auch Wert auf einen souveränen Auftritt legen. Wer Touren plant, längere Strecken zügig zurücklegen will und dabei ein insgesamt runderes, stabileres Fahrgefühl bevorzugt, findet in der Supersport 950 S meist die passendere Basis.
Fazit:
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist die Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein Impuls anfühlt: direkt, lebendig und besonders stark in engen, abwechslungsreichen Situationen. Ihre Stärke liegt im aktiven Fahrgefühl – wer Kurven liebt und gern schnell auf wechselnde Bedingungen reagiert, wird hier viel Freude finden. Als Schwäche kann sich zeigen, dass der Fokus auf Spontanität und Aktivität weniger „entspannt“ wirkt, wenn der Alltag oder die Touren vor allem aus langen, gleichmäßigen Abschnitten bestehen.
Die Ducati Supersport 950 S überzeugt dagegen mit sportlicher Stabilität und einem runden Gesamtpaket. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus, wo gleichmäßiger Rhythmus und kontrolliertes Tempo zählen. Wer ein sportliches Motorrad möchte, das auch auf Touren souverän bleibt, trifft mit der Supersport 950 S meist die bessere Wahl. Kurz gesagt: Hypermotard für den Kurvenspaß im Wechsel, Supersport für sportliche Effizienz über Distanz.