| UVP | 13.890 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Sitzhöhe: | 904 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Desmo Eintopf | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 116 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 78 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 8.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi Telegabel Upside-Down 45mm voll einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 17 | |
| Reifen hinten | 160/70-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe Brembo M4.32 ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Testfahrten auf Supermotos sind für uns immer ein riesiger Spaß. Vermutlich deshalb, weil wir altersmäßig eigentlich nicht mehr so recht auf diese Art Motorrad passen. Trotzdem haben auch wir vor lauter Freude laut in den Helm gerufen, siehe Testvideo. Die Ducati macht bis auf den Sound im Stand hier alles richtig und wird sicherlich viele Freunde finden. Schließlich ist sie ja nun kräftiger als die Konkurrenz!Das Testbike haben wir von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt bekommen. Dort stehen sowohl die Standard Hypermotard als auch die RVE zum Anschauen - und Anfahren! B&S verkauft in Bremervörde neue Motorräder von Ducati und Suzuki. Im Eingangsbereich steht gerade eine GSX-8R in Grau-Rot. Superlecker!
Ein Besuch in Bremervörde lohnt sich unabhängig davon aber immer, weil Ducati-Verkäufer Holger stets ehrlich und unverblümt alle positiven wie negativen Aspekte des jeweiligen Testbikes aufzählt. So soll das sein!
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Ducati Hypermotard 698 Mono RVE vs. Harley-Davidson Nightster – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE steht für kompromisslosen Fahrspaß, spürbare Dynamik und den typischen Ducati-Anspruch, der sich vor allem im Handling zeigt. Die Harley-Davidson Nightster dagegen setzt auf klassischen Harley-Charakter, eine markante Ausstrahlung und ein Fahrgefühl, das im Alltag oft genau dann punktet, wenn es nicht um maximale Sportlichkeit, sondern um souveräne Präsenz geht.
Im Folgenden werden die im Vergleich gelisteten Werte beider Modelle miteinander eingeordnet: Wie wirken sich die Unterschiede bei Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Bremsen und Ausstattung auf den Alltag aus? Und vor allem: Für wen passt welches Motorrad besser?
Charakter und Motorgefühl: Ducati mit Fokus auf Agilität, Harley mit Präsenz
Der größte Unterschied zwischen der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE und der Harley-Davidson Nightster liegt im Grundgefühl. Die Ducati ist als Konzept klar auf Fahrdynamik und agiles Handling ausgelegt. Schon die Art, wie sich Leistung und Antrieb anfühlen, zielt darauf ab, dass das Motorrad im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken schnell „mitdenkt“. Die Einzylinder-Philosophie sorgt dabei für ein direktes, spürbares Ansprechverhalten, das häufig als lebendig und handlich wahrgenommen wird.
Die Nightster wirkt dagegen wie ein Motorrad, das seine Stärke aus der ruhigeren, kraftvollen Grundauslegung zieht. Die Harley steht weniger für „sofortige Zündfunken-Dynamik“ und mehr für kontrollierte Durchzugskraft und ein Fahrgefühl, das sich besonders auf längeren Strecken oder bei entspanntem Tempo angenehm anfühlt. Wer gerne mit Gefühl fährt und nicht ständig am Gas „arbeitet“, wird an der Nightster oft mehr Ruhe und Souveränität schätzen.
Handling im Alltag: Hypermotard wirkt wie ein Werkzeug, Nightster wie ein Statement
Beim Vergleich der Werte rund um Fahrwerk, Geometrie und Handling zeigt sich eine klare Tendenz: Die Ducati ist darauf ausgelegt, in engen Situationen schnell zu reagieren. Das merkt man besonders beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und dort, wo die Strecke nicht „einfach geradeaus“ ist. Die Hypermotard fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gerne bewegt – auch wenn man eigentlich nur kurz unterwegs ist.
Die Harley spielt ihre Stärken anders aus. Die Nightster ist zwar ebenfalls alltagstauglich, aber das Fahrgefühl ist stärker auf Stabilität und Gelassenheit ausgelegt. In der Praxis heißt das: Sie wirkt weniger wie ein „Sportgerät“, sondern mehr wie ein komfortables Cruiser-/Street-Konzept, das man gerne fährt, ohne ständig die perfekte Linie suchen zu müssen.
Stärken und Schwächen beim Handling
- Ducati Hypermotard 698 Mono RVE: Stärken liegen in Agilität, direkter Rückmeldung und dem Spaßfaktor bei wechselnden Situationen. Schwäche kann sein, dass der sportlichere Charakter weniger „entspannt“ wirkt, wenn man vor allem gemütlich cruisen möchte.
- Harley-Davidson Nightster: Stärken liegen in souveränem Fahrgefühl und einer klaren, präsenten Art zu fahren. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich zur Ducati nicht ganz so „leichtfüßig“ wirkt, wenn es um extremes Kurven-Tempo oder sehr schnelle Richtungswechsel geht.
Bremsen und Fahrstabilität: Ducati für knackige Reaktionen, Harley für kontrollierte Sicherheit
Auch bei den Bremswerten und dem Zusammenspiel aus Verzögerung und Stabilität zeigt sich ein Unterschied im Ansatz. Die Ducati wirkt im Vergleich oft wie das Motorrad, das man „zackig“ einbremst und dann wieder in die nächste Bewegung bringt. Das passt zum Hypermotard-Konzept: sportliche Reaktion, schnelle Dynamik und ein Fahrstil, der gerne aktiv gestaltet wird.
Die Nightster vermittelt dagegen eher das Gefühl von kontrollierter Sicherheit. Das bedeutet nicht, dass sie unpräzise wäre – im Gegenteil: Sie kann sehr gut dosieren. Aber der Charakter ist stärker auf gleichmäßige, ruhige Kontrolle ausgelegt, was gerade im Stadtverkehr oder bei wechselnden Bedingungen angenehm sein kann.
Ergonomie und Sitzgefühl: Ducati kompakt und aktiv, Harley entspannt und präsent
Bei der Ergonomie entscheidet am Ende oft der persönliche Geschmack. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE wirkt durch ihre Auslegung tendenziell „aktiver“: Man sitzt so, dass man das Motorrad spürbar führen kann. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken unterwegs ist.
Die Harley-Davidson Nightster bietet dagegen ein Sitzgefühl, das stärker auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Wer gerne eine aufrechtere Haltung bevorzugt oder sich beim Fahren weniger „sportlich“ positionieren möchte, wird die Nightster häufig als angenehmer empfinden.
Für wen passt welche Sitzhaltung?
- Ducati: ideal für Fahrer, die das Motorrad gerne aktiv bewegen und kurze Strecken mit viel Fahrspaß verbinden.
- Harley: ideal für Fahrer, die Komfort und ein klassisches Fahrgefühl priorisieren – auch wenn die Strecke mal länger wird.
Ausstattung und Alltag: Ducati als Spaßmaschine, Harley als Individualisierungsplattform
Im Vergleich der gelisteten Ausstattungsmerkmale zeigt sich: Die Ducati ist stärker auf Fahrdynamik und Performance-Feeling ausgerichtet. Das macht sie besonders attraktiv für alle, die das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sehen, sondern als Maschine, die man spürt.
Die Harley-Davidson Nightster punktet häufig dort, wo es um Alltag, Stil und Individualisierung geht. Gerade das Harley-Umfeld ist bekannt dafür, dass viele Fahrer ihr Motorrad nach Geschmack anpassen. Wer also Wert auf ein Motorrad legt, das sich „wie das eigene“ anfühlt, findet in der Nightster oft eine gute Basis.
Design und Markencharakter: Ducati für Technik-Fans, Harley für Stil-Fans
Design ist natürlich Geschmackssache – aber es beeinflusst, wie man sich auf dem Motorrad fühlt. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE wirkt wie ein Motorrad, das aus der Idee „Fahren zuerst“ entstanden ist. Die Harley Nightster dagegen ist ein Statement: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht verstecken will, sondern gerne zeigt.
Im Alltag kann das sogar praktisch relevant sein: Wer gerne mit dem Motorrad „ankommt“, wird die Harley oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen vor allem die Fahrdynamik im Fokus hat, wird an der Ducati mehr „Mechanik-Charme“ finden.
Vergleich der Werte: Wie sich Unterschiede in der Praxis anfühlen
Wenn man die im Vergleich gelisteten Werte beider Modelle zusammen betrachtet, ergibt sich ein klares Bild: Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist stärker auf agiles, aktives Fahren ausgelegt. Die Harley-Davidson Nightster ist stärker auf komfortables, souveränes Cruisen ausgelegt. Das heißt nicht, dass das eine Motorrad „besser“ ist und das andere „schlechter“ – sondern, dass beide unterschiedliche Prioritäten bedienen.
Die Ducati ist besonders dann im Element, wenn Tempo, Kurven und spontane Fahrmanöver eine Rolle spielen. Die Harley ist besonders dann stark, wenn man entspannt unterwegs ist, die Umgebung genießen möchte und das Motorrad dabei nicht ständig „mitarbeiten“ lassen will.
Fazit:
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell reagiert, Kurven und Richtungswechsel liebt und Fahrspaß spürbar in den Vordergrund stellt. Wer gerne aktiv fährt, kurze Strecken mit Dynamik verbindet und das direkte Motor- und Fahrwerksgefühl schätzt, wird mit der Ducati sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Harley-Davidson Nightster passt besser zu Menschen, die ein Motorrad mit klassischem Charakter wollen: souverän, präsent und angenehm zu fahren – auch wenn der Fokus eher auf entspanntem Cruisen und Stil als auf maximaler Agilität liegt. Wer Individualisierung mag und ein Motorrad sucht, das sich im Alltag stimmig anfühlt, trifft mit der Nightster eine sehr gute Wahl.
Kurz gesagt: Ducati für sportlich-aktive Fahrer, Harley für entspannt-stilbewusste Fahrer.