| UVP | 13.890 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Sitzhöhe: | 904 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Desmo Eintopf | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 116 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 78 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 8.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi Telegabel Upside-Down 45mm voll einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 17 | |
| Reifen hinten | 160/70-17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe Brembo M4.32 ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Testfahrten auf Supermotos sind für uns immer ein riesiger Spaß. Vermutlich deshalb, weil wir altersmäßig eigentlich nicht mehr so recht auf diese Art Motorrad passen. Trotzdem haben auch wir vor lauter Freude laut in den Helm gerufen, siehe Testvideo. Die Ducati macht bis auf den Sound im Stand hier alles richtig und wird sicherlich viele Freunde finden. Schließlich ist sie ja nun kräftiger als die Konkurrenz!Das Testbike haben wir von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt bekommen. Dort stehen sowohl die Standard Hypermotard als auch die RVE zum Anschauen - und Anfahren! B&S verkauft in Bremervörde neue Motorräder von Ducati und Suzuki. Im Eingangsbereich steht gerade eine GSX-8R in Grau-Rot. Superlecker!
Ein Besuch in Bremervörde lohnt sich unabhängig davon aber immer, weil Ducati-Verkäufer Holger stets ehrlich und unverblümt alle positiven wie negativen Aspekte des jeweiligen Testbikes aufzählt. So soll das sein!
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Ducati Hypermotard 698 Mono RVE vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wer zwischen Ducati Hypermotard 698 Mono RVE und Honda CB 1000 R Neo Sports Café schwankt, entscheidet am Ende weniger über „das bessere“ Motorrad – sondern über den eigenen Fahrstil. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie klare Ansagen: Die Ducati steht für kompromisslose Agilität und einen unverwechselbaren Einzylinder-Charakter, während die Honda als Neo-Sports-Café-Bike mit souveräner Alltagsbasis, ausgewogener Fahrbarkeit und einem modernen, kultivierten Auftritt punktet. Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Stärken liegen in unterschiedlichen Bereichen – und genau das macht die Wahl spannend.
Grundcharakter: Einzylinder-Temperament vs. Café-Allrounder
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist vom Konzept her ein Motorrad, das Kurven nicht nur „fährt“, sondern regelrecht sucht. Der Einzylinder prägt den gesamten Eindruck: Der Motor wirkt direkt, spricht spürbar an und vermittelt das Gefühl, dass jede Bewegung am Gashebel sofort beantwortet wird. Das macht die Ducati besonders reizvoll, wenn kurze Strecken, enge Kehren und dynamische Fahrten im Vordergrund stehen.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist ebenfalls sportlich, aber eher als durchdachter Allrounder: Der Antrieb fühlt sich gleichmäßiger und souveräner an, wodurch sich längere Strecken entspannter anfühlen können. Gerade wenn der Anspruch nicht nur „kurvig und laut“ ist, sondern auch „komfortabel und kontrolliert“, spielt die Honda ihre Stärken aus.
Fahrgefühl im Vergleich: Agilität und Lenkpräzision vs. Souveränität
Handling und Wendigkeit
Im direkten Vergleich wirkt die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE deutlich „leichtfüßiger“. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, unterstützen ein zügiges Umsetzen von Richtungswechseln. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke viele Wechsel zwischen Schräglage und Aufrichten verlangt. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist ebenfalls handlich, aber eher auf Stabilität und ruhige Linie ausgelegt. Das bedeutet: Die Honda fühlt sich in flüssigen Passagen sehr sicher an, während die Ducati bei hektischeren, sprunghafteren Manövern oft den Tick schneller wirkt.
Motorcharakter und Ansprechverhalten
Die Ducati punktet mit dem typischen Einzylinder-„Punch“: Der Schub kommt spürbar und direkt, wodurch sich das Motorrad sehr lebendig anfühlt. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn der Fokus auf Fahrspaß und Gefühl liegt. Gleichzeitig ist genau das auch die Schwäche für manche Fahrer: Wer ein möglichst gleichmäßiges, „immer gleich“ wirkendes Leistungsbild bevorzugt, wird den Ducati-Charakter als stärker schwankend wahrnehmen.
Die Honda liefert dagegen ein harmonischeres Gesamtbild. Der Motor arbeitet gleichmäßiger, die Leistungsentfaltung wirkt weniger „sprunghaft“. Dadurch lässt sich die CB 1000 R Neo Sports Café oft leichter dosieren – besonders im Alltag, wenn Verkehr, Ampeln und wechselnde Bedingungen das Tempo ohnehin bestimmen.
Bremsen und Fahrwerk: Wo die Stärken liegen
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich ein typisches Muster: Die Ducati wirkt tendenziell sportlich-direkt, also mit dem Anspruch, zügig in die Verzögerung zu gehen und das Motorrad dabei stabil zu halten. Das passt gut zum Hypermotard-Konzept. Die Honda hingegen vermittelt eher den Eindruck von „kontrollierter Reserve“: Sie bremst ebenfalls kräftig, aber mit einem Gefühl von souveräner Dosierbarkeit. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig aus moderaten Geschwindigkeiten bremst, profitiert oft von dieser gutmütigen Abstimmung.
Beim Fahrwerk gilt Ähnliches: Die Ducati unterstützt die sportliche Linie und das schnelle Umsetzen in Kurven. Das kann bedeuten, dass sie bei schlechter Fahrbahn oder längeren Autobahnabschnitten weniger „weich“ wirkt als ein klassischer Allrounder. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist in der Tendenz komfortorientierter abgestimmt und bleibt dabei dennoch sportlich genug, um auf der Landstraße Spaß zu machen. Die Schwäche der Honda liegt weniger im Fahrwerk selbst, sondern im Charakter: Wer maximales „Kart“-Gefühl sucht, wird bei der Ducati mehr bekommen.
Ergonomie und Alltag: Stadt, Pendeln und längere Touren
Sitzposition und Arm-/Rumpfgefühl
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE wirkt im Vergleich klar auf aktives Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Der Körper wird stärker in die Fahrdynamik eingebunden. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad als „Werkzeug“ für Kurven und kurze Ausfahrten genutzt wird. Für sehr lange Strecken kann diese aktive Haltung jedoch anstrengender werden – vor allem, wenn die Strecke nicht ständig Gelegenheit zu dynamischem Fahren bietet.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bietet eine entspanntere Grundhaltung. Sie eignet sich damit besonders für Pendler, die nicht nur schnell, sondern auch alltagstauglich unterwegs sein möchten. Gleichzeitig bleibt die Honda optisch und vom Fahrgefühl her nah an einem sportlichen Café-Konzept – also nicht „Tourer“, aber auch nicht kompromissloses Track-Bike.
Alltagstauglichkeit und Nutzbarkeit
Im Alltag spielt die Honda ihre Vorteile häufig über die Alltagstauglichkeit aus: Das gleichmäßigere Leistungsbild und die insgesamt ruhigere Abstimmung machen sie leichter planbar. Die Ducati ist im Stadtverkehr nicht unpraktisch, aber sie fordert mehr Aufmerksamkeit im Fahrstil. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird die Ducati lieben. Wer möglichst stressfrei durch den Alltag kommen möchte, findet in der Honda oft die entspanntere Wahl.
Technik und Ausstattung: Moderne Basis vs. Charakter-Setup
Beide Motorräder bringen moderne Technikansätze mit, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE wirkt stärker als Konzeptmaschine: Sie lebt von ihrem Setup und dem klaren Fahrprofil. Das kann sich in einer sportlichen Gesamtwirkung zeigen – inklusive dem Eindruck, dass viele Details auf Agilität und direktes Feedback ausgelegt sind.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt dagegen wie ein durchdachter Urban-Sportler: Sie kombiniert einen modernen Look mit einer Fahrbarkeit, die sich auch außerhalb von „Sonntagsfahrten“ gut anfühlt. Die Stärke der Honda liegt oft darin, dass sie sich nicht nur in der Theorie gut macht, sondern im Alltag konstant funktioniert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Hypermotard 698 Mono RVE
- Stärken: sehr agiles Handling, lebendiger Einzylinder-Charakter, viel Fahrspaß in kurvigen Situationen, direktes Feedback beim Fahren.
- Schwächen: weniger „gleichmäßig“ im Leistungsgefühl als ein Mehrzylinder, für manche Fahrer auf längeren Strecken anstrengender, sportlicheres Setup kann bei schlechter Fahrbahn spürbarer werden.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Stärken: souveräne und gut dosierbare Fahrbarkeit, harmonischer Motorcharakter, oft entspannter im Alltag und auf längeren Strecken, stabiler Gesamteindruck.
- Schwächen: weniger „Kart“-Gefühl und weniger extremes Agilitätsfieber als bei der Ducati, wer maximalen Einzylinder-Charakter sucht, wird eher bei der Hypermotard fündig.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung wird klar, sobald der eigene Anspruch greifbar wird. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE passt besonders gut zu Fahrern, die Kurven lieben, gern aktiv fahren und den Motorcharakter als Teil des Erlebnisses sehen. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern zügig umsetzt und ein Motorrad möchte, das sich „direkt“ anfühlt, bekommt mit der Hypermotard genau diesen Fokus.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein sportliches Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf längeren Strecken weniger fordert. Wenn das Motorrad nicht nur für die nächste Kurvenrunde, sondern auch für Pendeln, Wochenendtouren und „einfach fahren“ gedacht ist, wirkt die Honda oft wie die rundere Lösung.
Fazit:
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist die Wahl für alle, die ein Motorrad mit starkem Charakter suchen: agiles Handling, direktes Ansprechverhalten und ein Einzylinder-Gefühl, das Kurvenfahrten besonders intensiv macht. Wer gern aktiv fährt und den sportlichen Fokus nicht nur „mitnimmt“, sondern bewusst sucht, wird mit der Hypermotard sehr zufrieden sein. Ihre Schwäche liegt vor allem dort, wo Gleichmäßigkeit und entspannte Langstrecke wichtiger werden.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café überzeugt dagegen durch souveräne Alltagstauglichkeit und ein harmonisches, gut dosierbares Gesamtpaket. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die sportlich unterwegs sein möchten, aber ein Motorrad bevorzugen, das sich im Alltag leichter kontrollieren lässt und auf längeren Strecken entspannter bleibt. Wer weniger „Extrem-Agilität“, dafür mehr Ausgewogenheit will, trifft mit der Honda die passendere Wahl.