UVP 13.890 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 15.690 €
Baujahr von 2025 bis 2025
Den stärksten Einzylinder in einer Supermoto baut jetzt ... Ducati.
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Test des 2025er Modells in der Ausstattung "Limited"
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Pro und Kontra

Pro:
  • starker Motor
  • bolleriger V2-Sound
  • große Modell- und Ausstattungs-Anzahl
  • überraschend gute Straßen- und Kurvenlage
Kontra:
  • Bremse vorne unterdimensioniert
  • Solositzer: Soziusfähigkeit nur mit Zubehör

Abmessungen & Gewicht

Gewicht151kg
Radstand1.443mm
Länge2.100mm
Radstand1.443mm
Sitzhöhe: 904 mm
Höhe1.150mm
Gewicht248kg
Radstand1.562mm
Länge2.206mm
Radstand1.562mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-BauartDesmo Eintopf
Hubraum659ccm
Hub62mm
Bohrung116mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.250ccm
Hub74mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung78 PS bei 9.750 U/Min
Drehmoment63 NM bei 8.000 U/Min
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite250km
Leistung105 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment108 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite232km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneMarzocchi Telegabel Upside-Down 45mm voll einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 17
Reifen hinten160/70-17
RahmenbauartStahlrohr
Federung vorneTelegabel 41mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten150/80B16 72H

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe Brembo M4.32 ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)

Fazit

Testfahrten auf Supermotos sind für uns immer ein riesiger Spaß.  Vermutlich deshalb, weil wir altersmäßig eigentlich nicht mehr so recht auf diese Art Motorrad passen. Trotzdem haben auch wir vor lauter Freude laut in den Helm gerufen, siehe Testvideo. Die Ducati macht bis auf den Sound im Stand hier alles richtig und wird sicherlich viele Freunde finden. Schließlich ist sie ja nun kräftiger als die Konkurrenz!
 
Das Testbike haben wir von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt bekommen. Dort stehen sowohl die Standard Hypermotard als auch die RVE zum Anschauen - und Anfahren! B&S verkauft in Bremervörde neue Motorräder von Ducati und Suzuki. Im Eingangsbereich steht gerade eine GSX-8R in Grau-Rot. Superlecker!
 
Ein Besuch in Bremervörde lohnt sich unabhängig davon aber immer, weil Ducati-Verkäufer Holger stets ehrlich und unverblümt alle positiven wie negativen Aspekte des jeweiligen Testbikes aufzählt. So soll das sein! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.390 €
  • Verfügbarkeit: ab 02/2024
  • Farben: rot-schwarz

Fazit

Die Indian Scout Sport ist mehr als nur eine Alternative zu Cruisern von Harley Davidson. Sie ist eigenständig, hat eine wunderschöne Cruiser-Silhouette und fährt sich überraschend sportlich. Der V2 ist nicht nur kräftig, sondern auch kultiviert und dürfte auch Leuten gefallen, die mit den teils ruppigen älteren V2 nicht viel anfangen können. Der Preis geht in Ordnung, zumal man mit einer Indian auch ein wenig Extravaganz mitkauft.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord in Appen/Pinneberg bei Hamburg zur Verfügung gestellt. Powersport Nord ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer und hat eine große Ausstellungshalle mit vielen Modellen von Indian und von CF-Moto. Ein Besuch lohnt sich also, auch wenn man nur mal schauen will.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.690€
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Bronze, Blau

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Ducati Hypermotard 698 Mono RVE vs. Indian Scout Sport – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Passt das Bike zum eigenen Fahrstil – und fühlt es sich im Alltag genauso richtig an wie auf der Hausrunde? Der Vergleich zwischen der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE und der Indian Scout Sport zeigt zwei sehr verschiedene Philosophien. Die eine steht für unmittelbare Fahrfreude, agiles Handling und einen klaren, sportlichen Charakter. Die andere setzt auf den klassischen Cruiser-Ansatz mit moderner Sportlichkeit, angenehmer Sitzposition und einem Motorgefühl, das eher nach Drehmoment und entspanntem Vorankommen klingt.

Grundidee im Vergleich: Charakter statt Kompromiss

Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist im Kern ein Motorrad für alle, die Kurven nicht nur fahren, sondern regelrecht „arbeiten“ wollen. Das Konzept zielt auf direkte Rückmeldung: Gas auf, Bike reagiert, Linie wird gehalten. Gerade das Zusammenspiel aus Einzylinder-Charakter, agiler Geometrie und einem Fahrwerk, das Kurven als Lebensraum versteht, macht den Reiz aus.

Die Indian Scout Sport verfolgt dagegen eine andere Richtung. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich sowohl für flotte Ausfahrten als auch für längere Strecken wohlfühlt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Motor, Sitzposition und Fahrbarkeit. Statt maximaler „Krawall“-Unmittelbarkeit steht hier eher die souveräne Kontrolle im Vordergrund – mit einem Look, der klar nach amerikanischer Tradition und gleichzeitig nach sportlicher Interpretation aussieht.

Motor und Kraftentfaltung: Einzylinder-Impuls vs. Cruiser-Drive

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE bringt als Einzylinder eine sehr direkte Art der Kraftentfaltung mit. Das spürt man besonders beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus langsamen Kurven heraus: Der Motor wirkt „präsent“, dreht willig hoch und unterstützt das schnelle Wechseln der Fahrzustände. Das macht das Motorrad besonders interessant, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo Kurven und Stadtverkehr zusammenkommen.

Die Indian Scout Sport spielt ihre Stärken eher über gleichmäßige Zugkraft und ein ruhigeres, kontrolliertes Ansprechverhalten aus. Gerade auf Landstraßen fühlt sich das an, als würde das Motorrad die Geschwindigkeit nicht nur halten, sondern sauber aufbauen. Wer gern zügig fährt, ohne ständig am Gas „zu arbeiten“, wird hier oft schneller ein Gefühl von Leichtigkeit bekommen. Das ist auch der Grund, warum die Scout Sport häufig als Motorrad wahrgenommen wird, das sich für längere Touren besonders angenehm anfühlt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität

Im Handling zeigt die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ihre sportliche DNA. Das Motorrad wirkt wie gemacht für dynamisches Fahren: Einmal in die Kurve gebracht, bleibt es zielstrebig auf Linie. Die Kombination aus sportlicher Auslegung und dem direkten Motorfeedback sorgt dafür, dass sich Tempowechsel schnell und intuitiv anfühlen. Gleichzeitig ist genau diese Unmittelbarkeit ein Punkt, den man ehrlich einordnen sollte: Wer sehr entspannt unterwegs ist oder viel im „Stop-and-go“ fährt, merkt schneller, dass die Ducati eher auf Fahrspaß als auf reinen Komfort getrimmt ist.

Die Indian Scout Sport punktet dagegen mit einem stabilen, gutmütigen Fahrgefühl. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, besonders wenn die Straße unruhig wird oder wenn die Fahrt länger dauert. In schnellen Passagen bleibt die Scout Sport ruhig, und das Fahrwerk unterstützt eine gleichmäßige Linie. Das bedeutet nicht, dass sie nicht sportlich kann – vielmehr ist die Sportlichkeit hier „erwachsen“: weniger hektisch, mehr kontrolliert.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Anbremsen

Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „sportlicher Reaktion“ und „konstanter Kontrolle“. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE wirkt beim Anbremsen besonders direkt. Das hilft, wenn häufig spät gebremst wird oder wenn man in Kurven bewusst mit dem Tempo spielt. Die Kehrseite: Wer sehr sanft und gleichmäßig fährt, muss sich an die direkte Rückmeldung erst gewöhnen.

Die Indian Scout Sport bietet im Gegenzug ein Gefühl von Stabilität und Vorhersehbarkeit. Das ist gerade dann angenehm, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man nicht jede Kurve „auf Kante“ nimmt. Die Bremswirkung wirkt insgesamt eher auf Komfort und Sicherheit ausgelegt, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren.

Ergonomie und Sitzposition: Kurvenfokus vs. Tourenkomfort

Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied im Alltag. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE richtet sich klar an Fahrerinnen und Fahrer, die aktiv fahren möchten. Die Haltung unterstützt das dynamische Umsetzen von Bewegungen – also das schnelle Verändern der Linie, das Arbeiten mit dem Vorderrad und das „Mitgehen“ in Kurven. Für kurze bis mittlere Fahrten ist das oft ein großer Vorteil. Bei sehr langen Strecken kann die sportlichere Auslegung jedoch stärker ins Gewicht fallen, je nach Körpergröße und persönlicher Gewohnheit.

Die Indian Scout Sport setzt auf eine Sitzposition, die häufig als entspannter empfunden wird. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht nur die Kurve, sondern auch die Strecke dazwischen zählt. Wer gern Touren plant oder regelmäßig längere Strecken fährt, bekommt hier meist ein harmonischeres Gesamtgefühl. Gleichzeitig ist das Motorrad so abgestimmt, dass es nicht „zu gemütlich“ wirkt – es bleibt sportlich genug, um auch zügig unterwegs zu sein.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Parken

Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Übersicht, Beweglichkeit im Verkehr, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl beim Rangieren. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufig manövriert und schnell reagieren muss. Das agile Handling hilft im dichten Verkehr, und der direkte Charakter macht das Fahren zwischen Ampeln oft besonders lebendig.

Die Indian Scout Sport ist im Alltag eher die „entspannte“ Wahl. Sie wirkt souverän bei gleichmäßiger Fahrt und bietet ein angenehmes Handling, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad müsse „geführt“ werden. Wer viel Stadtverkehr hat, wird trotzdem merken, dass die Scout Sport nicht als reines Stadtbike gedacht ist – sie ist eher ein Motorrad, das man gern nutzt, wenn die Strecke beginnt.

Design und Ausstattung: Wiedererkennung und Stil

Optisch sind beide Modelle klar erkennbar, aber mit unterschiedlicher Aussage. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE steht für kompromisslose Sportlichkeit und einen Look, der nach Bewegung aussieht. Das Design passt zum Fahrgefühl: kantig, direkt, mit dem Anspruch, nicht nur gut auszusehen, sondern auch „zu funktionieren“.

Die Indian Scout Sport bringt dagegen eine klassische Linie mit moderner Interpretation. Der Stil wirkt stimmig und hochwertig, und genau das spürt man auch im Gesamteindruck: Es ist ein Motorrad, das man gern zeigt, aber vor allem gern fährt. In der Ausstattung zeigt sich der Fokus auf ein rundes Fahrerlebnis, statt auf reine Technik-Show.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Ducati Hypermotard 698 Mono RVE

  • Stärken: sehr direktes Fahrgefühl, agiles Handling, lebendiger Motorcharakter, macht Kurvenfahrten besonders intensiv.
  • Schwächen: sportlicher Fokus kann auf längeren Strecken oder bei sehr entspanntem Fahrstil weniger komfortabel wirken; die Unmittelbarkeit verlangt etwas mehr „Fahrerarbeit“.

Indian Scout Sport

  • Stärken: souveräne Stabilität, angenehme Ergonomie für längere Fahrten, gleichmäßige Kraftentfaltung, insgesamt sehr rundes Gesamtpaket.
  • Schwächen: weniger „roh und direkt“ als die Ducati; wer maximale Agilität und sofortige Reaktion sucht, könnte den Charakter als etwas gedämpfter empfinden.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung hängt am Ende weniger von Daten ab, sondern davon, wie man fahren möchte. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist besonders passend für alle, die gern dynamisch unterwegs sind, Kurven aktiv gestalten und ein Motorrad suchen, das auf jede Bewegung sofort reagiert. Wer Freude daran hat, Tempo zu dosieren, Linien zu wechseln und den Motorcharakter zu spüren, wird mit der Ducati sehr wahrscheinlich mehr „Gänsehaut“ bekommen.

Die Indian Scout Sport ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für abwechslungsreiche Strecken suchen, dabei aber Wert auf Komfort, Stabilität und ein harmonisches Fahrgefühl legen. Wer Touren mag, gern zügig fährt, aber nicht ständig maximal sportlich „arbeiten“ möchte, findet in der Scout Sport häufig den besseren Alltagspartner.

Fazit:

Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE gewinnt den Vergleich, wenn der Fokus klar auf unmittelbarer Fahrfreude, agiler Kurvenarbeit und einem sehr präsenten Motorgefühl liegt. Sie ist ideal für kurze bis mittlere Strecken, für Fahrer, die gern aktiv steuern und die direkte Rückmeldung schätzen. Die Indian Scout Sport ist dagegen die stimmigere Wahl, wenn ein souveränes, komfortorientiertes Gesamtpaket wichtiger ist: gleichmäßige Kraftentfaltung, ruhige Stabilität und eine Ergonomie, die auch längere Fahrten angenehm macht. Wer ein Motorrad sucht, das sowohl für flotte Ausfahrten als auch für Touren überzeugt, wird mit der Scout Sport meist zufriedener sein. Kurz gesagt: Ducati für maximale Dynamik und „Kurven-Action“, Indian für harmonische Kontrolle und entspanntes Vorankommen.

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