| UVP | 12.890 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- agiles Fahrverhalten - Fahrspaß pur!
- quirliger Motor mit präsenter Soundkulisse
- edle Anmutung
- gute Ausstattung
- tolle Bremsen
- Motor wird bei niegrigen Drehzahlen bockig
- Soziusse bleiben lieber zu Hause
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.492 | mm |
| Radstand | 1.492 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 7.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Showa Monofederbein, Federvorspannung einstellnbar (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 180/55 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die Ducati Monster 2026 überzeugt im Test mit ihrem ausdrucksstarken Design, der hochwertigen Verarbeitung und dem quirligen V2. Das Fahrverhalten ist agil und sicher, das Fahrwerk bietet eine gute Balance zwischen Sportlichkeit und Komfort. Die umfangreiche Ausstattung und die modernen Assistenzsysteme machen das Bike zu einem Allrounder, der sowohl für den täglichen Weg zur Arbeit als auch für ausgedehnte Wochenendtouren geeignet ist.
Im Vergleich zur Konkurrenz punktet die Monster 2026 mit ihrer Exklusivität und ihrem ikonischen Charakter. Wer ein Naked Bike mit italienischem Flair, moderner Technik und hoher Fahrdynamik sucht, findet in der neuen Monster einen zuverlässigen Begleiter. Insgesamt präsentiert sich die Ducati Monster 2026 als gelungenes Gesamtpaket, das die Tradition der Monster-Reihe fortsetzt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl diese Monster als auch eine Streetfighter V2 und eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied zwischen diesen beiden Nakeds von Ducati also direkt miteinander vergleichen.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
MotorradTest.de auf YouTube
Ducati Monster vs Harley-Davidson Street Glide Ultra: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Monster und die Harley-Davidson Street Glide Ultra, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um Philosophie: Die Ducati steht für direktes, leichtes Handling und ein agiles Fahrgefühl, während die Harley für Touring-Genuss, Komfort und eine souveräne Präsenz auf langen Strecken bekannt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Grundcharakter: Streetfighter-Feeling vs. Touring-Lifestyle
Die Ducati Monster ist im Kern ein Motorrad, das Lust auf Kurven macht. Die Sitzposition wirkt sportlich und eher kompakt, das Motorrad lässt sich im Alltag meist unkompliziert bewegen und vermittelt ein klares „Anpack“-Gefühl. Wer gern dynamisch fährt, findet hier eine Maschine, die sich schnell auf den nächsten Richtungswechsel einstellt.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist dagegen ein echtes Langstrecken-Konzept. Die Ausrichtung ist deutlich touringtauglicher: Komfort, Windschutz und eine Ausstattung, die auf entspannte Kilometer ausgelegt ist, stehen im Vordergrund. Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein „Kurvenwerkzeug“ an, sondern eher wie ein Reisebegleiter, der auch bei längeren Etappen ruhig und stabil bleibt.
Fahrgefühl im Vergleich: Agilität und Direktheit vs. Souveränität
Wie sich die Ducati im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt die Ducati Monster vor allem ihre Stärke in der Wendigkeit. Das Motorrad wirkt leicht zu kontrollieren, reagiert zügig auf Lenkimpulse und unterstützt eine Fahrweise, bei der man aktiv mit dem Motorrad arbeitet. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder in Bereichen mit häufigen Richtungswechseln macht sich dieser Charakter bezahlt.
Wie sich die Harley auf langen Strecken schlägt
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke länger wird. Das Fahrgefühl ist weniger „spontan“ und mehr „getragen“. Die Maschine wirkt stabil, vermittelt Ruhe und bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen. Wer häufig Autobahn oder zügige Landstraßen fährt, profitiert von dieser Souveränität.
Motor und Antrieb: Dynamik vs. Drehmoment-Charakter
Beim Vergleich der Antriebscharaktere wird schnell klar, dass beide Motorräder unterschiedliche Ziele verfolgen. Die Ducati Monster wirkt tendenziell sportlich und drehfreudig: Sie unterstützt eine Fahrweise, bei der man Leistung aus dem Bereich holt, in dem das Motorrad besonders lebendig ist. Das passt gut zu Fahrern, die gern beschleunigen, schalten und das Motorrad „mitnehmen“.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht dagegen für einen kräftigen, gleichmäßigen Vortrieb. Der Antrieb fühlt sich oft dann besonders überzeugend an, wenn man nicht ständig am Drehzahlrad dreht, sondern entspannt aus dem Drehmoment heraus fährt. Das ist ein Vorteil im Touring-Alltag, weil es den Fahrfluss reduziert und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar macht.
Komfort und Ergonomie: Kompakt im Alltag vs. Reisefokus
Monster: sportlich, aber alltagstauglich
Die Ducati Monster bietet eine Sitzposition, die sportliche Kontrolle ermöglicht. Das ist ideal, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und spontane Touren dazugehören. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so ausgelegt, dass man nicht zwingend „Touring-Setup“ braucht, um sich wohlzufühlen.
Street Glide Ultra: Komfort als Priorität
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar auf Komfort ausgelegt. Windschutz, Sitzkomfort und die insgesamt touringtaugliche Ausrichtung sorgen dafür, dass längere Fahrten weniger anstrengend wirken. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen plant, findet hier einen Vorteil, der sich im Alltag schnell bemerkbar macht.
Ausstattung und Technik: Minimalismus vs. „Alles an Bord“
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Ducati Monster wirkt eher auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Plus sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht „überladen“ anfühlt und bei dem die Fahrdynamik im Vordergrund steht.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra dagegen setzt stark auf Ausstattung. Gerade im Touring-Kontext ist das ein echter Vorteil: Komfortfeatures und eine Reiseorientierung machen das Motorrad zu einem Paket, das man nicht erst „zusammenbauen“ muss. Das reduziert den Aufwand vor der Fahrt und erhöht den Genuss unterwegs.
Bremsen und Fahrwerk: Präzision vs. Stabilität
Bei den Bremsen und Fahrwerkscharakteren zeigt die Ducati tendenziell eine sportlichere Abstimmung. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, zügig zu verzögern und die Linie im Kurveneingang sauber zu unterstützen. Das passt zu einer Fahrweise, die Dynamik und Kontrolle kombiniert.
Die Harley wirkt dagegen eher auf Stabilität und gleichmäßige Rückmeldung ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, was besonders bei langen Strecken und wechselnden Fahrbahnbedingungen spürbar ist. Wer viel „durchfährt“, profitiert von diesem Charakter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Monster – Stärken
- Agiles Handling und schnelle Reaktion auf Lenkimpulse
- Sportlicher Fahrcharakter, der Kurvenfahrten besonders attraktiv macht
- Alltagstauglichkeit durch kompakteres Auftreten
Ducati Monster – mögliche Schwächen
- Für reine Langstreckenreisen kann der Touring-Fokus der Harley im Komfort überlegen wirken
- Wer maximale „Reise-Ausstattung“ erwartet, findet bei der Ducati eher eine fokussierte, weniger „touring-lastige“ Ausrichtung
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Touring-Komfort mit ruhigerem, entspannterem Fahrgefühl
- Stabile Präsenz und souveräne Kontrolle auf längeren Strecken
- Reiseorientierte Ausstattung, die den Alltag als Tour erleichtert
Harley-Davidson Street Glide Ultra – mögliche Schwächen
- Im Vergleich zur Ducati kann das Motorrad im engen Stadtbetrieb weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer vor allem sportliche Agilität sucht, findet bei der Harley eher eine andere Prioritätensetzung
Welche Kaufentscheidung passt? (Ducati Monster vs. Harley Street Glide Ultra)
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die Ducati Monster ist die Wahl, wenn kurze Wege, Kurvenfahrten und ein direktes, sportliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“, um schnell loszufahren und die Fahrt selbst zu genießen.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Option, wenn lange Strecken, Komfort und eine Reiseausstattung wichtiger sind als maximale Agilität. Wer häufig Touren plant, Wert auf Windschutz und entspannte Kilometer legt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein komfortables Reisegerät anfühlt, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Fazit:
Die Ducati Monster ist das Motorrad für alle, die ein agiles, sportliches Gesamtpaket suchen: schnelle Reaktionen, viel Fahrspaß in Kurven und ein unkomplizierter Charakter für den Alltag. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für spontane Ausfahrten sieht, trifft mit der Ducati eine sehr passende Wahl.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Touring im Mittelpunkt steht: Komfort, Stabilität und eine Ausstattung, die lange Fahrten deutlich entspannter macht. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, Wind und Ergonomie ernst nimmt und ein Motorrad möchte, das auf Reisen souverän wirkt, bekommt mit der Harley genau diesen Fokus.
Kurz gesagt: Monster für Kurven, Direktheit und Alltagsfreude – Street Glide Ultra für Reisen, Komfort und entspanntes Durchziehen.