| UVP | 12.890 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- agiles Fahrverhalten - Fahrspaß pur!
- quirliger Motor mit präsenter Soundkulisse
- edle Anmutung
- gute Ausstattung
- tolle Bremsen
- Motor wird bei niegrigen Drehzahlen bockig
- Soziusse bleiben lieber zu Hause
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.492 | mm |
| Radstand | 1.492 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 7.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Showa Monofederbein, Federvorspannung einstellnbar (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 180/55 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Ducati Monster 2026 überzeugt im Test mit ihrem ausdrucksstarken Design, der hochwertigen Verarbeitung und dem quirligen V2. Das Fahrverhalten ist agil und sicher, das Fahrwerk bietet eine gute Balance zwischen Sportlichkeit und Komfort. Die umfangreiche Ausstattung und die modernen Assistenzsysteme machen das Bike zu einem Allrounder, der sowohl für den täglichen Weg zur Arbeit als auch für ausgedehnte Wochenendtouren geeignet ist.
Im Vergleich zur Konkurrenz punktet die Monster 2026 mit ihrer Exklusivität und ihrem ikonischen Charakter. Wer ein Naked Bike mit italienischem Flair, moderner Technik und hoher Fahrdynamik sucht, findet in der neuen Monster einen zuverlässigen Begleiter. Insgesamt präsentiert sich die Ducati Monster 2026 als gelungenes Gesamtpaket, das die Tradition der Monster-Reihe fortsetzt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl diese Monster als auch eine Streetfighter V2 und eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied zwischen diesen beiden Nakeds von Ducati also direkt miteinander vergleichen.
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Ducati Monster vs. Kawasaki Z 650 S: Naked-Bike-Vergleich im Alltag
Wenn zwei moderne Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf den Vergleich zwischen Ducati Monster und Kawasaki Z 650 S: Beide Modelle stehen für Fahrspaß im Alltag, eine sportliche Optik und ein Konzept, das sich zwischen Stadtverkehr und Landstraße wohlfühlt. Trotzdem unterscheiden sich die Charaktere deutlich. Während die Ducati stärker auf emotionale Ausstrahlung und ein markantes Fahrgefühl setzt, wirkt die Kawasaki insgesamt pragmatischer und alltagstauglicher im Gesamtpaket.
Grundidee: Charakter statt Kompromiss
Der Ducati Monster ist ein Bike, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Die Linie ist ikonisch, die Haltung wirkt direkt und die Maschine vermittelt schnell das Gefühl, dass sie für kurvige Strecken gemacht ist. Die Kawasaki Z 650 S verfolgt dagegen einen klaren Ansatz: Sie bietet eine moderne Naked-Bike-Basis, die sich leicht zugänglich anfühlt und dabei trotzdem genug Dynamik liefert, um auch längere Touren nicht langweilig werden zu lassen.
Motor und Fahrgefühl: Emotion vs. Alltagstempo
Im Vergleich der beiden Bikes zeigt sich vor allem der Unterschied im Fahrcharakter. Die Ducati Monster wirkt im Ansprechverhalten oft direkter und „präsenter“. Das macht sie besonders interessant, wenn das Fahren selbst im Vordergrund steht: Gas auf, Blick in die Kurve, und das Bike reagiert mit einer spürbaren Bereitschaft. Die Kawasaki Z 650 S spielt dagegen stärker die Karte harmonisches Alltags-Tempo. Sie lässt sich gleichmäßiger fahren, wirkt gutmütig in der Dosierung und unterstützt einen entspannten Rhythmus, ohne dass dabei die sportliche Seite verloren geht.
Beim Vergleich der Motorwerte und der Art, wie sie sich im Alltag bemerkbar machen, zeigt sich: Die Ducati Monster wirkt tendenziell „agiler“ im Gefühl, während die Kawasaki Z 650 S eher „rund“ und konstant bleibt. Wer häufig in Stop-and-Go-Situationen unterwegs ist oder einfach ein Bike sucht, das sich unkompliziert fahren lässt, wird die Kawasaki häufig als angenehmer empfinden. Wer dagegen gern mit dem Gas arbeitet und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, findet in der Ducati Monster mehr Reiz.
Fahrwerk und Handling: Agil in Kurven, stabil auf Strecke
Im Fahrwerk-Vergleich geht es nicht nur um Komfort, sondern um das Zusammenspiel aus Federung, Dämpfung und dem, wie das Bike in Schräglage „steht“. Die Ducati Monster vermittelt in vielen Situationen ein sehr direktes Feedback. Das kann sich in schnellen Richtungswechseln und beim zügigen Kurvenfahren positiv auswirken. Gleichzeitig kann das Bike je nach Beladung und Fahrstil etwas stärker „fordern“, weil die Rückmeldung sehr klar ist.
Die Kawasaki Z 650 S wirkt dagegen oft ausbalancierter. Sie unterstützt ein ruhigeres Einlenken und bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen gut kontrollierbar. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn das Motorrad auch für längere Fahrten genutzt wird. Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ducati Monster belohnt sportliche Fahrweise mit einem intensiveren Gefühl, während die Kawasaki Z 650 S eher auf Konstanz und Allround-Tauglichkeit setzt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen ist entscheidend, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie stabil das Bike dabei bleibt. Beide Modelle sind auf ein sicheres Fahrniveau ausgelegt, aber der Unterschied liegt im „Gefühl“: Die Ducati Monster wirkt häufig spontaner in der Reaktion, was beim sportlichen Fahren ein Plus ist. Die Kawasaki Z 650 S bietet dagegen oft ein sehr gleichmäßiges Bremsverhalten, das sich im Alltag besonders angenehm anfühlt – etwa an Ampeln, im Stadtverkehr oder bei wechselnder Belagqualität.
Wer häufig hart verzögert oder gern zügig unterwegs ist, wird die Ducati Monster als direkter wahrnehmen. Wer dagegen Wert auf berechenbare Dosierung legt, findet in der Kawasaki Z 650 S eine sehr stimmige Option.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet
Bei Naked Bikes ist die Ergonomie oft der Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Die Ducati Monster wirkt tendenziell kompakter und sportlicher im Gesamteindruck. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein, weil das Bike „nah“ wirkt und die Kontrolle leicht fällt. Auf längeren Touren kann die sportliche Ausrichtung jedoch stärker spürbar werden, vor allem wenn die Fahrt mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Die Kawasaki Z 650 S ist im Vergleich häufig etwas komfortorientierter in der Sitzhaltung. Das bedeutet nicht, dass sie weniger sportlich wäre – eher, dass sie sich für viele Fahrerinnen und Fahrer leichter in den Alltag integrieren lässt. Wer regelmäßig pendelt oder auch mal eine längere Runde plant, profitiert oft von diesem ausgewogenen Ansatz.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Bereich Ausstattung zeigt sich, dass beide Bikes ihren Fokus unterschiedlich setzen. Die Ducati Monster wirkt oft wie ein Motorrad, das man bewusst auswählt, um Stil und Fahrgefühl zu kombinieren. Die Kawasaki Z 650 S dagegen ist stärker auf praktische Nutzung ausgelegt: Sie wirkt wie ein Bike, das man einfach nimmt, wenn es losgehen soll – ohne dass man sich ständig Gedanken über „zu sportlich“ oder „zu speziell“ machen muss.
Auch bei Details wie Windschutz, Bedienlogik und dem Gesamteindruck der Verarbeitung spielt die Musik: Die Ducati Monster punktet häufig mit dem emotionalen Gesamtpaket, während die Kawasaki Z 650 S mit einem stimmigen, modernen Setup überzeugt.
Design und Image: Ducati für die Leidenschaft, Kawasaki für den Alltag
Design ist subjektiv, aber im Vergleich lässt sich dennoch ein Muster erkennen. Die Ducati Monster steht für ikonische Präsenz. Sie wirkt wie ein Statement-Bike, das man gern vor der Tür stehen hat und das im Straßenbild auffällt. Die Kawasaki Z 650 S wirkt dagegen moderner und „cleaner“ – weniger Show, mehr Substanz. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das Aufmerksamkeit erzeugt, wird bei der Ducati Monster eher glücklich. Wer dagegen ein Bike möchte, das sich unaufgeregt in den Alltag einfügt, findet in der Kawasaki Z 650 S oft die passendere Wahl.
Wartung, Kosten und Kaufentscheidung: Der Blick über den Tellerrand
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch Wartung, Ersatzteilverfügbarkeit und Gesamtkosten eine Rolle. Im Vergleich zeigt sich häufig: Beide Marken sind etabliert, aber die persönliche Rechnung hängt stark davon ab, wie und wo gefahren wird. Die Ducati Monster kann durch ihren Charakter und die emotionale Komponente besonders attraktiv sein, während die Kawasaki Z 650 S oft als vernünftige Allround-Lösung wahrgenommen wird.
Wer plant, das Motorrad lange zu fahren und es regelmäßig zu nutzen, sollte besonders auf den eigenen Wartungsrhythmus und die geplanten Einsätze achten. Für viele ist die Kawasaki Z 650 S dabei die entspanntere Wahl, weil sie sich im Alltag unkompliziert anfühlt. Für andere ist die Ducati Monster genau deshalb interessant, weil sie das Fahren stärker „auflädt“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Monster – Stärken und mögliche Schwächen
- Stärken: sehr emotionaler Charakter, direktes Fahrgefühl, markantes Design, macht sportliche Fahrten besonders intensiv.
- Mögliche Schwächen: sportlicheres Empfinden kann auf längeren Strecken stärker spürbar sein; je nach Fahrstil kann das Bike „fordernder“ wirken.
Kawasaki Z 650 S – Stärken und mögliche Schwächen
- Stärken: alltagstauglicher Gesamteindruck, harmonisches Fahrverhalten, oft sehr berechenbar in der Dosierung, gute Basis für Stadt und Land.
- Mögliche Schwächen: weniger „Statement“-Gefühl als die Ducati; wer maximalen Emotionseffekt sucht, könnte die Kawasaki als etwas nüchterner empfinden.
Fazit:
Die Ducati Monster ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: ein emotionales Erlebnis. Wer gern zügig fährt, das direkte Feedback schätzt und ein Naked Bike sucht, das mit Präsenz und Fahrspaß überzeugt, findet in der Monster häufig den stärkeren Fun-Faktor. Die Kawasaki Z 650 S passt dagegen besonders gut, wenn ein unkompliziertes, modernes Naked Bike für den Alltag gesucht wird. Sie wirkt im Gesamtpaket oft harmonischer, leichter zugänglich und besonders geeignet für regelmäßige Fahrten, bei denen Komfort und berechenbares Handling wichtiger sind als maximale „Krawall“-Emotion.
Kurz gesagt: Ducati Monster für Leidenschaft und intensives Fahrgefühl, Kawasaki Z 650 S für Alltagstauglichkeit, Ausgewogenheit und entspanntes Tempo.