| UVP | 12.890 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- agiles Fahrverhalten - Fahrspaß pur!
- quirliger Motor mit präsenter Soundkulisse
- edle Anmutung
- gute Ausstattung
- tolle Bremsen
- Motor wird bei niegrigen Drehzahlen bockig
- Soziusse bleiben lieber zu Hause
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.492 | mm |
| Radstand | 1.492 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 7.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Showa Monofederbein, Federvorspannung einstellnbar (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 180/55 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Ducati Monster 2026 überzeugt im Test mit ihrem ausdrucksstarken Design, der hochwertigen Verarbeitung und dem quirligen V2. Das Fahrverhalten ist agil und sicher, das Fahrwerk bietet eine gute Balance zwischen Sportlichkeit und Komfort. Die umfangreiche Ausstattung und die modernen Assistenzsysteme machen das Bike zu einem Allrounder, der sowohl für den täglichen Weg zur Arbeit als auch für ausgedehnte Wochenendtouren geeignet ist.
Im Vergleich zur Konkurrenz punktet die Monster 2026 mit ihrer Exklusivität und ihrem ikonischen Charakter. Wer ein Naked Bike mit italienischem Flair, moderner Technik und hoher Fahrdynamik sucht, findet in der neuen Monster einen zuverlässigen Begleiter. Insgesamt präsentiert sich die Ducati Monster 2026 als gelungenes Gesamtpaket, das die Tradition der Monster-Reihe fortsetzt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl diese Monster als auch eine Streetfighter V2 und eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied zwischen diesen beiden Nakeds von Ducati also direkt miteinander vergleichen.
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
MotorradTest.de auf YouTube
Ducati Monster vs KTM 1290 Super Adventure S: Vergleich für Alltag, Tour und Charakter
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Ducati Monster und die KTM 1290 Super Adventure S, dann geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Gefühl beim Losfahren: die Art, wie Motor und Fahrwerk arbeiten, wie sich das Motorrad im Alltag bewegt und wie souverän es auf längeren Strecken bleibt. Genau darum soll es hier gehen – mit einem Blick auf die Stärken und Schwächen, die aus den jeweiligen Ausstattungs- und Leistungsprofilen entstehen.
Grundcharakter: Naked-Agilität trifft Adventure-Souveränität
Die Ducati Monster steht für einen direkten, unaufgeregten Fahrstil. Als Naked Bike ist sie darauf ausgelegt, dass sich die Maschine schnell anfühlt, leicht zu kontrollieren ist und Kurven nicht als „Aufgabe“, sondern als „Spiel“ betrachtet werden. Das merkt man besonders dort, wo Tempo und Konzentration ständig wechseln: Stadtverkehr, Landstraße mit vielen Richtungswechseln oder kurze Feierabendrunden.
Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als Adventure Bike gebaut, um lange Strecken entspannt zu überstehen und dabei auch dann noch Reserven zu haben, wenn die Route anspruchsvoller wird. Der Fokus liegt auf Stabilität, Komfort und einem Motor, der nicht nur Leistung liefert, sondern auch Durchzug und Gelassenheit. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „kurz mal um die Ecke“-Werkzeug, sondern eher wie ein Reisebegleiter, der auch bei Tagesetappen mit hoher Geschwindigkeit ruhig bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Ducati Monster setzt stärker auf ein spürbares, unmittelbares Ansprechen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur schnell sein soll, sondern wenn die Gasannahme und das Gefühl für die eigene Fahrweise wichtig sind. Gerade bei moderaten Geschwindigkeiten wirkt das Konzept oft „lebendiger“, weil man das Motorrad sehr fein dosieren kann.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Durchzug und Leistungsabruf aus. Wenn die Strecke länger wird oder wenn es zügiger vorangehen soll, zeigt sich, dass das Adventure-Konzept auf Reserven ausgelegt ist. Das Motorrad bleibt dabei häufig ruhiger im Gesamtbild: weniger „Nervosität“, mehr „Zugkraft“. Allerdings kann genau diese Souveränität dazu führen, dass sich das Motorrad im Stadtverkehr weniger verspielt anfühlt als eine Naked Maschine – nicht, weil es langsam wäre, sondern weil der Charakter stärker auf Reise und Stabilität getrimmt ist.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Ducati Monster: Stärke ist die direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen Autobahn- oder Schnellstraßenetappen weniger „entspannt“ wirkt als ein Adventure-Bike, weil das Gesamtkonzept stärker auf Agilität als auf Dauerkomfort ausgelegt ist.
KTM 1290 Super Adventure S: Stärke ist der souveräne Leistungsfluss über längere Zeit und die Fähigkeit, auch bei wechselndem Tempo konstant zu bleiben. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seinen Adventure-Ansatz im engen Umfeld weniger leichtfüßig wirkt als eine Naked – besonders beim Rangieren oder bei häufigen Stop-and-go-Situationen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling trennen sich die Wege deutlich. Die Ducati Monster ist auf ein sportlich-nahes Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad lässt sich in der Regel leichter „in die Linie“ bringen und unterstützt schnelle Richtungswechsel. Dadurch wirkt sie auf kurvigen Strecken oft wie ein Motorrad, das man gern öfter bewegt, weil es sich unkompliziert anfühlt.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass das Motorrad auch dann ruhig bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn der Fahrer über Stunden konzentriert bleiben muss. In schnellen Kurven und bei dynamischer Fahrweise zeigt sich die Stärke des Adventure-Konzepts: Das Motorrad „steht“ oft sicherer in der Spur und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer häufig kurze Strecken fährt, viel in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan kurvige Abschnitte ansteuert, wird mit der Ducati Monster meist schneller das Gefühl haben, „genau richtig“ zu liegen. Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant, auch bei wechselnden Bedingungen, und dabei Komfort sowie Stabilität priorisiert, findet in der KTM 1290 Super Adventure S oft die passendere Basis.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Tagesausdauer
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die Ducati Monster wirkt im Gesamtkonzept eher kompakt und sportlich-nah. Das unterstützt eine aktive Fahrweise und macht das Motorrad besonders interessant, wenn das Fahren selbst im Vordergrund steht. Auf längeren Strecken kann das jedoch je nach Körpergröße und Fahrstil weniger „entspannt“ sein als bei einem Adventure-Bike, weil die Haltung stärker auf Agilität ausgelegt ist.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist deutlich stärker auf Tagesausdauer ausgelegt. Durch das Adventure-Setup, den typischen Windschutz-Ansatz und die insgesamt tourentaugliche Auslegung entsteht oft ein ruhigeres Fahrgefühl über viele Kilometer. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus schönen Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, Landstraßen mit wechselndem Tempo und längeren Transferstrecken.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder profitieren von moderner Elektronik – aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Ducati Monster wirkt häufig so, dass die Elektronik das sportliche Fahrgefühl unterstützt, ohne den Charakter zu „glätten“. Das kann bedeuten: Fahrmodi und Regelungen helfen, die Leistung kontrollierbar zu machen, während das Motorrad weiterhin direkt und lebendig bleibt.
Die KTM 1290 Super Adventure S setzt stärker auf ein Paket, das Tourenkomfort und Sicherheit über längere Zeit unterstützt. Gerade auf wechselnden Untergründen oder bei unterschiedlichen Fahrbedingungen kann das Systempaket spürbar entlasten. Das Motorrad bleibt dadurch oft berechenbarer, was besonders auf langen Strecken ein Plus ist.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
Ducati Monster: Stärke ist die Balance aus Unterstützung und Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer maximal „Assistenten-Feeling“ sucht, bei der Adventure-Klasse mehr Komfort durch Systemtiefe erwartet.
KTM 1290 Super Adventure S: Stärke ist die tourentaugliche Systemunterstützung und die Fähigkeit, das Motorrad in vielen Situationen stabil zu halten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch in manchen Situationen weniger „roh“ und weniger spontan wirkt als eine Naked, die stärker auf unmittelbare Rückmeldung setzt.
Bremsen, Fahrwerkselemente und Reifen: Wo sich die Konzepte unterscheiden
Beim Vergleich der Brems- und Fahrwerksphilosophie zeigt sich: Die Ducati Monster ist eher auf sportliche, kontrollierte Dynamik ausgelegt. Das Motorrad soll zügig reagieren, schnell Vertrauen aufbauen und in Kurven eine klare Rückmeldung geben. Das passt gut zu Fahrern, die gern dynamisch fahren, aber nicht zwingend den Fokus auf maximale Langstreckenstabilität legen.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf wiederholtes, belastbares Fahren ausgelegt – auch dann, wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen variieren. Das Fahrwerk und die Bremsen sind typischerweise so abgestimmt, dass das Motorrad auch bei höherem Gesamtanspruch konstant bleibt. Das ist ein Vorteil für Tourenfahrer, kann aber im engen Stadtbetrieb oder bei sehr „kurz und schnell“-Fahrten weniger agil wirken als eine Naked.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Entscheidung zwischen Ducati Monster und KTM 1290 Super Adventure S hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird.
Typische Profile für die Ducati Monster
Die Ducati Monster passt besonders gut, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn Kurven und Fahrgefühl im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad im Alltag leicht zu handhaben sein soll. Wer ein Naked Bike sucht, das sich direkt anfühlt und gern bewegt wird, findet hier oft die stimmige Mischung aus Charakter und Alltagstauglichkeit.
Typische Profile für die KTM 1290 Super Adventure S
Die KTM 1290 Super Adventure S ist die bessere Wahl, wenn Touren Priorität haben: längere Etappen, Autobahnanteile, wechselnde Straßenqualität und der Wunsch nach Komfort und Stabilität. Wer ein Motorrad möchte, das auch bei hoher Beanspruchung ruhig bleibt und dabei moderne Elektronik als Unterstützung nutzt, wird mit dem Adventure-Konzept häufig glücklicher.
Fazit:
Die Ducati Monster ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag und auf kurvigen Strecken überzeugen soll: direktes Ansprechen, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf Bewegung macht. Sie punktet dort, wo spontane Runden, dynamische Landstraßen und eine unkomplizierte Bedienung wichtiger sind als maximale Langstreckenruhe.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen die bessere Option, wenn lange Touren, Stabilität bei Tempo und Komfort über Stunden im Mittelpunkt stehen. Der Adventure-Ansatz bringt mehr Ruhe ins Gesamtbild, unterstützt durch Elektronik und eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig größere Distanzen abspulen und dabei auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleiben wollen.
Kurz gesagt: Monster für den sportlich-direkten Alltag und kurvige Freude, Super Adventure S für die große Tour und die entspannte Tagesausdauer.