| UVP | 18.890 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Agile, Vorderrad-orientierte Sitzposition
- Sehr gute technische Ausstattung
- Kurven-ABS und Kurven-Licht
- Charaktervoller Motor
- Sehr guter Windschutz & leicht verstellbare Scheibe
- Elektronisches Fahrwerk Serie (V2S)
- Merkwürdiges Auspuff-Design
- Motorschutzplatte aus Kunststoff
- Bedienung benötigt etwas Eingewöhnungszeit
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.594 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.594 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Elektronisch gesteuerte Marzocchi-Gabel mit 45-mm-Standrohren (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Elektronisch gesteuertes Marzocchi-Federbein (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Multistrada V2 (S) ist eine Ducati nach altem Schrot und Korn: Gitterrohrrahmen, untenrum etwas zickiger V2 mit Desmodromik und überhaupt ein Bike mit Ecken und Kanten. Wir sind uns sicher: Es gibt viele Ducatisti da draußen, die die V2 genau aus diesen Gründen einer Multi V4 vorziehen werden - auch wenn die V4 objektiv betrachtet das bessere Bike sein mag. Aber wen kümmert bei einem Motorrad schon der objektive Blick??? Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der V2 und sind froh, dass Ducati weiterhin auch eine Multistrada diesen Typs im Angebot hat.Die Testmaschine haben wir von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Ducati HH gibt es jede Menge feinste Vorführer - unter anderem auch die neue Desert X. Wer spätestens jetzt kaum noch ruhig sitzen kann: Auf gehts in die Papenreye! Und scheunen Gruß an Lisa, Steffi und Sascha...
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Ducati Multistrada V2 S vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – Vergleich
Wer zwei Motorräder vergleicht, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, bekommt meist sehr klare Antworten: Die Ducati Multistrada V2 S steht für vielseitige Touren-Performance mit sportlichem Anspruch, während die Benelli Leoncino Bobber 400 den Fokus auf Stil, entspanntes Cruisen und ein leicht zugängliches Fahrgefühl legt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn am Ende geht es nicht darum, welches Modell „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag, zur bevorzugten Fahrweise und zum gewünschten Motorrad-Charakter passt.
Grundcharakter: Touren-Allrounder vs. Bobber-Cruiser
Die Ducati Multistrada V2 S ist als Reiseenduro gedacht: Sie soll lange Strecken genauso souverän abspulen wie dynamische Passagen. Das spürt man vor allem im Gesamtpaket aus Fahrwerk, Sitzposition und der Art, wie das Motorrad Tempo aufbaut und stabil bleibt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf „weniger“ setzt: weniger Technikballast, mehr Look, mehr unmittelbares Fahrgefühl. Der Bobber-Charakter zeigt sich in der Haltung, im Soundgefühl und in der Art, wie das Motorrad im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken wirkt.
Fahrgefühl im Alltag: Ergonomie und Handling
Sitzposition und Ergonomie
Bei der Multistrada V2 S ist die Sitzposition auf längere Fahrten ausgelegt. Das bedeutet: Der Körper bleibt über Stunden eher kontrolliert, der Rücken wird entlastet, und die Maschine lässt sich auch bei wechselndem Tempo gut führen. Die Leoncinio Bobber 400 setzt dagegen stärker auf eine kompaktere, „direktere“ Haltung. Das ist angenehm, wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn kurze Strecken im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung auf längeren Touren je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger entspannend wirken.
Lenkung, Gewichtsempfinden und Wendigkeit
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Konzept und Zielgruppe. Die Multistrada V2 S fühlt sich wie ein Motorrad an, das Stabilität priorisiert: Geradeauslauf und ruhiges Einlenken sind typische Stärken, besonders wenn die Strecke schneller wird. Die Leoncinio Bobber 400 wirkt dagegen wendiger und „handlicher“ im urbanen Umfeld. Wer häufig zwischen Ampeln, im dichten Verkehr oder auf engen Straßen unterwegs ist, profitiert von dieser unmittelbaren Reaktion.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Auch wenn beide Motorräder auf ihre Art Spaß machen, ist die Art der Kraftentfaltung unterschiedlich. Die Ducati Multistrada V2 S zielt auf souveräne Beschleunigung und einen breiten nutzbaren Bereich. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen häufig überholt, zügig beschleunigt oder die Geschwindigkeit spontan angepasst wird. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist eher auf ein entspannteres Tempo ausgelegt. Das heißt nicht, dass es „langsam“ ist – aber der Charakter ist weniger auf sportliche Attacke getrimmt und mehr auf gleichmäßiges Cruisen.
Fahrwerk und Bremsen: Komfort vs. sportliche Kontrolle
Fahrwerkseindruck
Die Multistrada V2 S bringt durch ihr Reiseenduro-Konzept eine klare Stärke mit: Sie schluckt Unebenheiten und bleibt dabei kontrolliert. Das ist besonders auf längeren Strecken spürbar, wenn die Straße nicht durchgehend perfekt ist. Die Leoncinio Bobber 400 fährt sich spürbar „einfacher“ und direkter. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil das Motorrad schnell vermittelt, was es gerade macht. Gleichzeitig ist die Erwartungshaltung bei schlechten Straßen oder langen Etappen anders: Hier zeigt die Ducati ihre Touren-Qualitäten.
Bremsgefühl und Stabilität beim Verzögern
Beim Bremsen trennt sich die Spreu vom Weizen über das Gesamtgefühl. Die Multistrada V2 S wirkt in der Regel so, als sei sie für dynamisches Fahren ausgelegt: Verzögerung, Dosierbarkeit und Stabilität passen zusammen. Die Leoncinio Bobber 400 bremst ebenfalls zuverlässig, aber der Fokus liegt stärker auf Alltagstauglichkeit und kontrolliertem Cruisen. Wer häufig sportlich bremst oder viel in kurvigen Passagen unterwegs ist, wird die Ducati als harmonischer empfinden.
Elektronik und Ausstattung: Assistenz vs. purer Stil
Die Ducati Multistrada V2 S ist typischerweise stärker in Richtung Elektronik und Fahrmodi gedacht. Das hilft, das Motorrad je nach Situation anzupassen – etwa wenn die Strecke wechselt oder wenn der Fahrstil dynamischer wird. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen weniger wie ein „Technikpaket“, sondern mehr wie ein Motorrad, das den Kern des Fahrens in den Vordergrund stellt. Das kann genau dann überzeugen, wenn weniger Komplexität gewünscht ist und das Motorrad vor allem optisch und vom Gefühl her gefallen soll.
Design und Alltag: Was man jeden Tag sieht
Optik ist bei beiden Motorrädern ein Teil des Gesamterlebnisses – aber mit unterschiedlicher Botschaft. Die Multistrada V2 S wirkt modern, sportlich und zugleich „reisebereit“. Die Leoncinio Bobber 400 setzt auf den Bobber-Look: klare Linien, ein markantes Erscheinungsbild und ein Stil, der im Stadtbild auffällt. Wer häufig in der Öffentlichkeit unterwegs ist und Wert auf ein Motorrad legt, das sofort Charakter zeigt, findet im Benelli-Ansatz oft genau das richtige Gefühl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Multistrada V2 S – Stärken
- Vielseitigkeit: geeignet für Alltag, längere Touren und dynamische Fahrten.
- Komfort auf Distanz: die Reiseenduro-typische Abstimmung unterstützt längeres Fahren.
- Stabilität und Kontrolle: besonders bei höheren Geschwindigkeiten und wechselndem Untergrund.
- Elektronik-Mehrwert: hilft beim Anpassen an Situation und Fahrstil.
Ducati Multistrada V2 S – Schwächen
- Anspruch an das Einsatzprofil: wer nur kurze Strecken im Stadtverkehr fährt, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht vollständig.
- Komplexität: mehr Ausstattung bedeutet auch mehr „Systemdenken“ im Alltag.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Stil und Charakter: Bobber-Look mit klarer visueller Identität.
- Direktes Fahrgefühl: wirkt unkompliziert und zugänglich.
- Alltagstauglichkeit: besonders im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken.
- Fokus auf das Wesentliche: weniger „Overhead“, mehr Motorrad-Erlebnis.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen
- Tourenanspruch: für lange Strecken kann der Komfort je nach Fahrprofil weniger überzeugen als bei der Ducati.
- Sportliche Ambitionen: wer häufig sehr dynamisch fährt, wird die Ducati als stimmiger empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Ducati Multistrada V2 S ist besonders passend, wenn das Motorrad ein „All-in-one“-Werkzeug sein soll: für Pendeln, Wochenendtouren und auch für längere Fahrten, bei denen Komfort, Stabilität und ein souveränes Gesamtpaket zählen. Wer gern mit Elektronik-Unterstützung fährt und ein Motorrad möchte, das sich an unterschiedliche Situationen anpassen kann, findet in der Ducati eine sehr stimmige Wahl.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt am besten, wenn der Fokus auf Look, unkompliziertem Cruisen und einem Motorrad liegt, das im Alltag schnell Spaß macht. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken bevorzugt und ein Motorrad sucht, das sofort nach „Bobber“ aussieht und sich auch so anfühlt, wird mit dem Benelli-Ansatz sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 S ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen: Komfort, Stabilität und ein stimmiges Gesamtpaket stehen im Vordergrund, dazu kommt der Nutzen moderner Elektronik. Wer häufig längere Strecken fährt oder sportlichere Passagen mag, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein echter Reisebegleiter anfühlt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 gewinnt dagegen dort, wo Stil und unkompliziertes Cruisen zählen: im Stadtverkehr, auf kurzen Wegen und überall, wo das Motorrad vor allem Charakter zeigen soll. Für Fahrerinnen und Fahrer, die ein zugängliches, direktes Fahrgefühl möchten und weniger „Touren-Setup“ brauchen, ist der Benelli-Bobber die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Ducati für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, Benelli für Look, Leichtigkeit und entspanntes Fahren.