UVP 18.890 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Wie gut ist der Nachfolger der Multistrada 950 aus Bologna?
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Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Pro und Kontra

Pro:
  • Agile, Vorderrad-orientierte Sitzposition
  • Sehr gute technische Ausstattung
  • Kurven-ABS und Kurven-Licht
  • Charaktervoller Motor
  • Sehr guter Windschutz & leicht verstellbare Scheibe
  • Elektronisches Fahrwerk Serie (V2S)
Kontra:
  • Merkwürdiges Auspuff-Design
  • Motorschutzplatte aus Kunststoff
  • Bedienung benötigt etwas Eingewöhnungszeit
Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht202kg
Radstand1.594mm
Länge2.190mm
Radstand1.594mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km
Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque, Motor mittragend
Federung vorneElektronisch gesteuerte Marzocchi-Gabel mit 45-mm-Standrohren (Federweg 170)mm
Federung hintenElektronisch gesteuertes Marzocchi-Federbein (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Multistrada V2 (S) ist eine Ducati nach altem Schrot und Korn: Gitterrohrrahmen, untenrum etwas zickiger V2 mit Desmodromik und überhaupt ein Bike mit Ecken und Kanten. Wir sind uns sicher: Es gibt viele Ducatisti da draußen, die die V2 genau aus diesen Gründen einer Multi V4 vorziehen werden - auch wenn die V4 objektiv betrachtet das bessere Bike sein mag. Aber wen kümmert bei einem Motorrad schon der objektive Blick??? Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der V2 und sind froh, dass Ducati weiterhin auch eine Multistrada diesen Typs im Angebot hat.
 
Die Testmaschine haben wir von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Ducati HH gibt es jede Menge feinste Vorführer - unter anderem auch die neue Desert X. Wer spätestens jetzt kaum noch ruhig sitzen kann: Auf gehts in die Papenreye! Und scheunen Gruß an Lisa, Steffi und Sascha...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: V2 S:16.990 € / V2 14.390 €
  • Gebraucht (Multistrada 950 S3 Jahre alt): 14.000 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2022
  • Farben: rot, grau/schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

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Ducati Multistrada V2 S vs. Harley-Davidson Street Glide Ultra – welcher Tourer passt?

Wer sich für einen großen Tourer interessiert, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher die dynamische, vielseitige Art des Reisens sein – oder das klassische, ruhige Touring-Feeling mit viel Komfort und Präsenz? Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Ducati Multistrada V2 S und der Harley-Davidson Street Glide Ultra an. Beide Motorräder sind für lange Strecken gemacht, aber sie erzählen dabei sehr unterschiedliche Geschichten. Während die Multistrada V2 S mit sportlicher Ausrichtung, moderner Elektronik und einem agilen Fahrstil überzeugt, steht die Street Glide Ultra für entspanntes Cruisen, starken Charakter und ein Touring-Paket, das auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist.

Grundcharakter: sportlich vielseitig vs. klassisch touring

Die Ducati Multistrada V2 S wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die Autobahn, sondern auch für kurvige Abschnitte liebt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, machen deutlich: Hier geht es nicht nur um Kilometer, sondern auch um Fahrspaß. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra dagegen ist ein Motorrad, das man eher als „Reisebegleiter“ begreift. Der Fokus liegt auf souveränem Vorankommen, ruhigem Fahrgefühl und einer Ausstattung, die das lange Fahren angenehm macht.

Beide Bikes sind Tourer – aber die Schwerpunkte liegen verschieden. Die Multistrada V2 S punktet dort, wo es dynamisch werden darf. Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken aus, wenn es um entspanntes Cruisen, Windschutz und Komfort auf langen Etappen geht.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Multistrada V2 S steht für ein sportlich geprägtes Ansprechverhalten und eine Fahrweise, die sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn auf der Route nicht nur geradeaus gefahren wird, sondern auch Kurven, wechselnde Beläge oder unterschiedliche Geschwindigkeitszonen vorkommen.

Die Street Glide Ultra liefert dagegen ein anderes Erlebnis: mehr „Vibe“, mehr Drehmomentgefühl und ein Fahrstil, der sich wie ein gleichmäßiger Rhythmus anfühlt. Das ist nicht automatisch „langsamer“ – aber es ist weniger auf sportliche Spontanität ausgelegt. Wer das klassische Touring-Feeling mag, bekommt hier ein Motorrad, das sich genau dafür anfühlt.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

Multistrada V2 S: Stärke ist die sportliche Dynamik und das präzise Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „klassisch“ wirkt, wenn man genau dieses Harley-typische Touring-Erlebnis sucht.

Street Glide Ultra: Stärke ist das souveräne, entspannte Vorankommen und der markante Motor-Charakter. Schwäche kann sein, dass die Agilität im Vergleich zur Multistrada V2 S weniger im Vordergrund steht, besonders wenn häufig zügig gewechselt oder sehr sportlich gefahren wird.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Touring-Fokus

Die Ducati Multistrada V2 S ist stark in dem Bereich, in dem moderne Motorräder heute besonders viel Komfort und Sicherheit bringen: Elektronik und Fahrmodi. Das Motorrad lässt sich dadurch an unterschiedliche Situationen anpassen – von sportlicherem Fahren bis hin zu entspannterem Cruisen. Gerade auf langen Strecken kann das helfen, weil sich das Motorrad leichter „passend“ machen lässt, ohne dass man ständig selbst nachjustieren muss.

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf Touring-Komfort und dem Gesamtpaket. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass sich die Fahrt angenehm anfühlt – mit Fokus auf Windschutz, Ergonomie und Ausstattung, die das Reisen leichter macht.

Was bedeutet das in der Praxis?

Wenn häufig unterschiedliche Streckenprofile gefahren werden, spielt die Multistrada V2 S ihre Stärken aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell auf die Umgebung einstellt. Die Street Glide Ultra ist dagegen oft die bessere Wahl für Menschen, die vor allem eine entspannte, gleichmäßige Reise suchen und dabei weniger „Fahrmodus-Spielerei“, sondern mehr Komfort im Alltag priorisieren.

Fahrwerk, Handling und Bremsen

Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich“ und „touring“. Die Multistrada V2 S fühlt sich in Kurven und beim dynamischen Fahren deutlich lebendiger an. Das Motorrad lädt dazu ein, Linien zu halten, zügig zu reagieren und das Tempo zu variieren. Auch beim Wechsel zwischen Autobahn und Landstraße bleibt das Gefühl kontrolliert.

Die Street Glide Ultra ist dagegen eher auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das Motorrad liegt souverän auf der Straße, besonders bei längeren, gleichmäßigen Abschnitten. In engen Kurven oder bei sehr häufigen Richtungswechseln kann die größere Touring-Orientierung spürbar sein – nicht als Nachteil für die Reise, aber als Unterschied im Fahrgefühl.

Bei den Bremsen gilt: Beide Motorräder sind für den Tourenbetrieb ausgelegt. Die Multistrada V2 S wirkt dabei oft „sportlicher“ in der Dosierbarkeit, während die Street Glide Ultra eher durch ein ruhiges, berechenbares Ansprechverhalten überzeugt.

Komfort auf langen Strecken: Ergonomie, Windschutz, Gepäck

Hier wird der Vergleich besonders spannend, denn beide Modelle sind für Touren gedacht – aber auf unterschiedliche Art. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist im Touring-Setup sehr stark: Windschutz, Sitzkomfort und die Art, wie das Motorrad die Fahrt „entspannt“ wirken lässt, sind zentrale Punkte. Dazu kommt die Touring-Ausstattung, die das Mitführen von Gepäck und das Organisieren der Reise erleichtert.

Die Ducati Multistrada V2 S bietet ebenfalls hohen Komfort, aber mit einem anderen Ansatz: Sie kombiniert sportliche Sitzgeometrie mit moderner Unterstützung und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch Spaß macht. Wer häufig zwischen zügigem Fahren und entspanntem Cruisen wechselt, wird die Vielseitigkeit schätzen.

Stärken und Schwächen beim Komfort

Multistrada V2 S: Stärke ist die Kombination aus Komfort und Fahrspaß – besonders dann, wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht. Schwäche kann sein, dass das „klassische Touring-Paket“ der Harley in der reinen Komfortinszenierung nicht ganz so dominant wirkt.

Street Glide Ultra: Stärke ist das konsequent touringorientierte Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass die sportliche Agilität im Vergleich zur Ducati weniger im Fokus steht.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise

Im Alltag zeigt sich oft, wie unterschiedlich die Zielgruppen sind. Die Multistrada V2 S eignet sich durch ihre Agilität und die moderne Abstimmung besonders gut für gemischte Einsätze: kurze Strecken, Landstraße und längere Touren. Das Motorrad wirkt wie ein „Allround-Tourer“, der nicht nur für eine Art von Fahrt gebaut wurde.

Die Street Glide Ultra ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Fahrt länger wird und man das Motorrad als komfortablen Reisebegleiter nutzt. In der Stadt kann das große Touring-Format stärker spürbar sein – nicht als Problem, aber als Unterschied im Handling.

Wartung, Service und Langzeitgedanken

Bei der Wahl eines Motorrads für viele Jahre spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Aspekte eine Rolle. Beide Modelle sind grundsätzlich für den Tourenbetrieb gedacht. Entscheidend ist, wie gut sich das Motorrad im eigenen Umfeld betreuen lässt, wie häufig man selbst Wartung macht und welche Servicewege verfügbar sind. In der Praxis lohnt sich der Blick auf Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die Erfahrung der Werkstätten vor Ort.

Unabhängig vom Modell gilt: Wer regelmäßig lange Strecken fährt, profitiert von einem Motorrad, das sich unkompliziert warten lässt und dessen Komponenten für den Dauerbetrieb ausgelegt sind.

Welches Motorrad ist „besser“? Der Vergleich in einem Satz

Die Ducati Multistrada V2 S ist die bessere Wahl, wenn Touren auch sportlich sein dürfen und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich dynamisch fahren lässt und dabei moderne Elektronik nutzt. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn das Reisen vor allem komfortabel, ruhig und mit klassischem Touring-Charakter stattfinden soll – mit einem Setup, das lange Etappen besonders angenehm macht.

Fazit:

Wer ein Motorrad sucht, das auf der Tour nicht nur Kilometer sammelt, sondern auch Kurven liebt und sich je nach Situation flexibel anfühlt, liegt mit der Ducati Multistrada V2 S richtig. Sie wirkt wie ein sportlicher Tourer, der durch modernes Setup und dynamisches Handling überzeugt und damit besonders für gemischte Streckenprofile passt. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist dagegen ideal, wenn der Schwerpunkt klar auf entspanntem Cruisen, starkem Touring-Feeling und einem komfortorientierten Gesamtpaket liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die lange Strecken genießen möchten und dabei Windschutz, Ergonomie und Reiseausstattung in den Vordergrund stellen. Kurz gesagt: Multistrada für sportlich-vielseitige Touren, Street Glide Ultra für klassisches, komfortables Touring. Die Entscheidung hängt weniger von „Leistung“ ab, sondern davon, welches Fahrgefühl auf der eigenen Lieblingsroute im Alltag am meisten zählt.

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