UVP 18.890 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Wie gut ist der Nachfolger der Multistrada 950 aus Bologna?
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Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Agile, Vorderrad-orientierte Sitzposition
  • Sehr gute technische Ausstattung
  • Kurven-ABS und Kurven-Licht
  • Charaktervoller Motor
  • Sehr guter Windschutz & leicht verstellbare Scheibe
  • Elektronisches Fahrwerk Serie (V2S)
Kontra:
  • Merkwürdiges Auspuff-Design
  • Motorschutzplatte aus Kunststoff
  • Bedienung benötigt etwas Eingewöhnungszeit
Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht202kg
Radstand1.594mm
Länge2.190mm
Radstand1.594mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque, Motor mittragend
Federung vorneElektronisch gesteuerte Marzocchi-Gabel mit 45-mm-Standrohren (Federweg 170)mm
Federung hintenElektronisch gesteuertes Marzocchi-Federbein (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Multistrada V2 (S) ist eine Ducati nach altem Schrot und Korn: Gitterrohrrahmen, untenrum etwas zickiger V2 mit Desmodromik und überhaupt ein Bike mit Ecken und Kanten. Wir sind uns sicher: Es gibt viele Ducatisti da draußen, die die V2 genau aus diesen Gründen einer Multi V4 vorziehen werden - auch wenn die V4 objektiv betrachtet das bessere Bike sein mag. Aber wen kümmert bei einem Motorrad schon der objektive Blick??? Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der V2 und sind froh, dass Ducati weiterhin auch eine Multistrada diesen Typs im Angebot hat.
 
Die Testmaschine haben wir von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Ducati HH gibt es jede Menge feinste Vorführer - unter anderem auch die neue Desert X. Wer spätestens jetzt kaum noch ruhig sitzen kann: Auf gehts in die Papenreye! Und scheunen Gruß an Lisa, Steffi und Sascha...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: V2 S:16.990 € / V2 14.390 €
  • Gebraucht (Multistrada 950 S3 Jahre alt): 14.000 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2022
  • Farben: rot, grau/schwarz

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Ducati Multistrada V2 S vs. Kawasaki Z 650 S: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder mit unterschiedlichen Charakteren aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Multistrada V2 S steht für Vielseitigkeit und einen klaren Anspruch an Komfort und Fahrgefühl. Die Kawasaki Z 650 S dagegen wirkt wie ein unkomplizierter Einstieg in die Welt der agilen Straßenmaschinen: leicht zu bewegen, direkt im Ansprechverhalten und mit einem Fokus auf Alltagstauglichkeit. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Ausstattung gegenseitig einordnen – ohne Zahlenfriedhof, aber mit einem Blick auf die typischen Stärken und möglichen Schwächen.

Grundcharakter: Reise-Versatilität vs. straßennaher Spaß

Die Multistrada V2 S ist als Konzept eher auf „mehr als nur eine Aufgabe“ ausgelegt. Sie fühlt sich an wie ein Motorrad, das sowohl für längere Strecken als auch für abwechslungsreiche Fahrten geeignet ist. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort und Kontrolle stehen im Vordergrund, während die Maschine trotzdem sportlich genug bleibt, um Kurven nicht nur zu überrollen, sondern aktiv zu fahren.

Die Z 650 S ist dagegen stärker auf den Alltag und die schnelle, unkomplizierte Dynamik zugeschnitten. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nimmt, wenn es einfach losgehen soll: zur Arbeit, in die Stadt oder für eine spontane Runde über Landstraßen. Der Charakter ist dabei weniger „Reiseapparat“, mehr „Straßenmaschine mit direktem Zugriff“.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Fahrgefühl übersetzt

Beim Motor zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die Multistrada V2 S zielt auf ein gleichmäßiges, souveränes Ansprechverhalten, das auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm bleibt. Das macht sie besonders dann attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus konstantem Tempo bestehen, sondern aus Beschleunigen, Verzögern und wieder Anfahren. Die Ducati wirkt dabei wie ein Motorrad, das man entspannt bewegen kann, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen.

Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken eher in der unmittelbaren Reaktion aus. Der Antrieb wirkt lebendig und lässt sich gut dosieren. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Abschnitten kann das ein Vorteil sein: Man bekommt schnell ein Gefühl für die Gasannahme und kann die Maschine passend zum Tempo „mitnehmen“.

Stärken der Ducati: souveränes, tourentaugliches Fahrgefühl und ein Antrieb, der sich auch bei längeren Fahrten angenehm kontrollieren lässt.
Schwächen der Ducati: wer vor allem maximale Leichtigkeit im Handling sucht, könnte die Multistrada im Vergleich als „präsenter“ empfinden.

Stärken der Kawasaki: direktes Ansprechverhalten und ein unkompliziertes Gefühl beim Beschleunigen und Herausbeschleunigen aus Kurven.
Schwächen der Kawasaki: wer sehr hohe Ansprüche an „Langstrecken-Relax“ stellt, könnte die Ducati als runder empfinden.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Multistrada V2 S ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Strecken und wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert zu bleiben. Das hilft besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man über längere Zeit zügig unterwegs ist. Die Maschine vermittelt dabei das Gefühl, dass sie „mitdenkt“: Sie bleibt stabil, ohne das Fahrgefühl zu verschlucken.

Die Z 650 S wirkt im Vergleich agiler und leichter im Handling. Das macht sie besonders attraktiv für enge Stadtpassagen, für häufiges Richtungswechseln und für Kurven, in denen man gern früh einlenkt und die Linie dynamisch hält. Die Kawasaki lädt dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen – ohne dass es sich dabei sperrig anfühlt.

Stärken der Ducati: ruhige Stabilität und ein kontrolliertes Fahrverhalten, das sich für längere Touren besonders gut anfühlt.
Schwächen der Ducati: wer maximale „Handlichkeit auf Knopfdruck“ erwartet, muss sich an das etwas souveränere Auftreten gewöhnen.

Stärken der Kawasaki: schnelle Reaktion beim Einlenken und ein agiles Gefühl, das Spaß macht, wenn die Strecke kurvig wird.
Schwächen der Kawasaki: bei sehr langen, gleichmäßigen Autobahn- oder Reisephasen kann der Fokus stärker auf Agilität als auf „große Reiseentspannung“ liegen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Stabilität unter Last. Die Multistrada V2 S vermittelt dabei das Gefühl, dass sie auch bei zügigem Fahren zuverlässig verzögert und dabei die Kontrolle behält. Das ist besonders wertvoll, wenn man häufig aus dem Tempo heraus in Kurven oder in Verkehrssituationen hinein bremst.

Die Z 650 S punktet ebenfalls mit einem gut nutzbaren Bremsgefühl. Durch den straßennahen Charakter lässt sich die Verzögerung oft sehr direkt dosieren, was im Alltag und auf Landstraßen ein echter Vorteil ist. Gerade wenn man nicht ständig „auf der letzten Reserve“ fährt, ist das ein Plus: Man fühlt sich schnell sicher und kann die Maschine passend zum Tempo führen.

Stärken der Ducati: souveränes Sicherheitsgefühl bei sportlicherer Gangart.
Schwächen der Ducati: wer sehr leichtfüßig und maximal „urban“ unterwegs sein möchte, könnte die Ducati als weniger „kompakt“ im Gefühl wahrnehmen.

Stärken der Kawasaki: direktes, alltagstaugliches Bremsverhalten und gute Dosierbarkeit.
Schwächen der Kawasaki: bei sehr ambitionierten Fahrten kann die Ducati als „tourentauglicher“ wirken, weil sie insgesamt stärker auf Kontrolle über längere Zeit ausgelegt ist.

Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad wirklich?

Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil sie das Fahrgefühl stark beeinflusst. Die Multistrada V2 S wirkt so, als sei sie für unterschiedliche Fahrphasen gedacht: Man kann sie sportlich bewegen, bleibt aber insgesamt komfortorientiert. Das macht sie interessant, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern auch längere Touren plant.

Die Z 650 S bietet eine straßenorientierte Ergonomie, die sich im Alltag schnell vertraut anfühlt. Sie ist oft genau die Art von Position, die man gern nutzt, wenn man viel in Bewegung ist: an Ampeln, im Stadtverkehr oder auf kurzen Landstraßenabschnitten.

Stärken der Ducati: komfortorientierter Gesamteindruck für längere Fahrten.
Schwächen der Ducati: je nach Körpergröße kann die „Reise“-Anmutung weniger „leicht und kompakt“ wirken als bei der Kawasaki.

Stärken der Kawasaki: unkomplizierte, straßennahe Ergonomie für den Alltag.
Schwächen der Kawasaki: wer sehr lange Strecken mit maximaler Entspannung plant, könnte die Ducati als passender empfinden.

Ausstattung und Technik: Was man im Alltag wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern darum, wie sich diese im Alltag anfühlt. Die Multistrada V2 S ist als S-Modell typischerweise stärker auf Komfort und Fahrunterstützung ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man nicht nur „Spaß“ sucht, sondern auch weniger Stress im Alltag haben möchte: bessere Übersicht, angenehmes Handling und ein insgesamt runderes Gefühl bei wechselnden Bedingungen.

Die Z 650 S setzt ebenfalls auf eine sinnvolle Ausstattung, aber mit einem klaren Fokus auf das, was man wirklich braucht, um flott und unkompliziert unterwegs zu sein. Das macht sie attraktiv, wenn man Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, ohne dass sich das Motorrad zu „kompliziert“ anfühlt.

Stärken der Ducati: mehr Komfort- und Unterstützungsgefühl, das sich besonders auf längeren Strecken bemerkbar macht.
Schwächen der Ducati: wer bewusst „pur“ fahren möchte, könnte die Multistrada als etwas stärker „ausgestattet“ empfinden.

Stärken der Kawasaki: stimmiges Paket für den Alltag und eine klare, straßenorientierte Ausrichtung.
Schwächen der Kawasaki: wer maximale Reise-Features erwartet, findet bei der Ducati oft den passenderen Ansatz.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Ducati Multistrada V2 S ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Runden gedacht ist, sondern für unterschiedliche Einsätze: Feierabendrunde, Wochenendtour und auch längere Strecken, bei denen Komfort und Kontrolle zählen. Wer gern souverän fährt, sich auf Stabilität verlassen möchte und dabei nicht auf Fahrspaß verzichten will, wird mit der Multistrada V2 S sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Kawasaki Z 650 S ist ideal, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Ansprechverhalten und unkompliziertem Handling liegt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, gern spontan fährt und ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, trifft mit der Z 650 S eine sehr passende Wahl. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Straßenmotorrad wollen, ohne sich mit zu vielen Reise-Ansprüchen zu beschäftigen, ist die Kawasaki eine starke Option.

Typische Entscheidungshilfe

  • Multistrada V2 S: wenn Komfort, Kontrolle und Vielseitigkeit für längere Fahrten im Vordergrund stehen.
  • Z 650 S: wenn Agilität, direkte Gasannahme und straßennahe Leichtigkeit im Alltag wichtiger sind.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 S ist die rundere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein echter Reisebegleiter anfühlt, dabei aber nicht auf Fahrspaß verzichtet. Besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen spielt sie ihre Stärken aus: kontrolliertes Fahrverhalten, komfortorientierter Gesamteindruck und ein souveränes Sicherheitsgefühl beim Fahren. Wer häufig Touren fährt oder einfach gern entspannt, aber dynamisch unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Kawasaki Z 650 S passt besser zu Fahrern, die vor allem Agilität, direkte Reaktion und unkomplizierten Spaß im Alltag suchen. Sie macht schnell Lust auf Kurven, lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und fühlt sich straßennah und lebendig an. Wer viel Kurzstrecke fährt, spontane Runden mag und ein Motorrad möchte, das sich sofort vertraut anfühlt, trifft mit der Z 650 S die passendere Entscheidung.

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