UVP 24.590 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Multistrada neu gedacht - Fluch oder Segen?
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Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
  • Beeindruckender Motor, sportlich und kultiviert
  • Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
  • Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
  • Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
  • Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
Kontra:
  • Reichweite könnte besser sein
  • Voll ausgestattet kein Schnäppchen
Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht240kg
Radstand1.567mm
Radstand1.567mm
Sitzhöhe: 840-860 mm
Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung170 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 8.750 U/Min
Höchstgeschw.255km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite300km
Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUpside-Down (Federweg 180)mm
Federung hintenMonoshock (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60-17
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!

Das Testmotorrad haben wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von Bergmann & Söhne Bremervörde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.9900 € (V4S)
  • Verfügbarkeit: ab 02/2021
  • Farben: rot, grau

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

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Ducati Multistrada V4 S vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?

Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Ducati Multistrada V4 S und die Benelli Leoncino Bobber 400 nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier geht es nicht nur um Zahlen, sondern um Philosophie. Die Multistrada steht für Vielseitigkeit, Komfort und moderne Elektronik – mit dem Anspruch, lange Strecken genauso souverän zu meistern wie dynamische Fahrten. Die Leoncino Bobber 400 dagegen setzt auf Stil, Leichtigkeit und ein direktes, unkompliziertes Fahrgefühl. Der Vergleich zeigt deshalb vor allem, wie stark sich Prioritäten unterscheiden können: Reiseeffizienz und Technik auf der einen Seite, Charakter und Fahrspaß im urbanen Umfeld auf der anderen.

Grundidee und Einsatzbereich: Reise-Allrounder vs. Bobber-Charakter

Die Ducati Multistrada V4 S ist als Reiseenduro konzipiert. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Stabilität und eine Ausstattung, die auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit und Entspannung bringt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen klar im Bobber-Look verankert. Sie wirkt bewusst reduziert und richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und optisch sofort auffällt.

Im Vergleich der Einsatzlogik zeigt sich: Die Multistrada zielt auf Touren und Alltagstauglichkeit über viele Kilometer. Die Leoncino Bobber 400 ist eher die Wahl für kürzere Strecken, Stadtverkehr und Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem „einfach Spaß“ machen soll.

Motor und Fahrgefühl: souverän und technisch vs. direkt und verspielt

Beim Motorcharakter sind die Unterschiede besonders spürbar. Die Ducati Multistrada V4 S liefert ein Fahrgefühl, das auf Durchzug, Kontrolle und einen klaren Leistungsaufbau ausgelegt ist. Die Abstimmung wirkt darauf, dass sich das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil anfühlt und gleichzeitig in der Stadt nicht träge wirkt. Gerade auf längeren Strecken spielt die Kombination aus Leistung und Fahrbarkeit ihre Stärken aus.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen auf einen leichteren, direkteren Charakter. Im Vergleich wirkt sie weniger „groß“ im Antrieb, dafür oft spontaner im Gefühl. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad nicht als technisches Projekt, sondern als unkomplizierter Begleiter genutzt werden soll. Wer gerne früh beschleunigt und das Motorrad im Alltag aktiv bewegt, findet hier einen passenden Stil.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Ducati Multistrada V4 S: Stärke in der souveränen Leistungsentfaltung und im ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl – Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „Allround-Reise“ liegt und weniger auf dem klassischen Bobber-Feeling.
  • Benelli Leoncino Bobber 400: Stärke in der unkomplizierten, lebendigen Art und dem direkten Ansprechverhalten – Schwäche ist, dass bei sehr langen Autobahn- oder Hochgeschwindigkeitsphasen die Reiseorientierung der Ducati klar im Vorteil ist.

Fahrwerk und Handling: Stabilität für Touren vs. Agilität für die Stadt

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Ducati Multistrada V4 S ist auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das hilft besonders, wenn die Strecke unruhig ist oder wenn mehrere Stunden am Stück gefahren werden. Im Vergleich wirkt die Multistrada dadurch wie ein Motorrad, das „mitdenkt“: Es bleibt ruhig, federt souverän ab und unterstützt eine entspannte Linie.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen leichter im Handling. Im Stadtverkehr und auf kurvigen Nebenstraßen ist das ein Vorteil: Das Motorrad lässt sich oft intuitiver bewegen und vermittelt schneller das Gefühl, dass man „mit dem Bike“ arbeitet. Für entspannte Feierabendrunden ist das ein Plus.

Bremsen und Sicherheit im Alltag

Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Reise- und Stilkonzept. Die Multistrada ist in der Regel auf wiederholtes, sicheres Verzögern ausgelegt – besonders dann, wenn man zügig fährt oder längere Strecken mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist. Die Leoncino Bobber 400 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Vergleich eher auf „ausreichend und angenehm dosierbar“ statt auf maximale Reserven für sehr sportliche Fahrten.

Elektronik und Assistenz: Multistrada mit Technikvorteil

Ein großer Punkt im Vergleich ist die Elektronik. Die Ducati Multistrada V4 S bringt typischerweise eine moderne, umfangreiche Ausstattung mit, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Das zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad Antrieb und Fahrverhalten unterstützt – etwa bei wechselnder Haftung oder wenn die Fahrweise variiert. Gerade auf Touren kann diese Technik den Unterschied machen, weil sie Stress reduziert und das Motorrad berechenbarer macht.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen stärker auf das Wesentliche fokussiert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger „Regelwerk“ möchte und lieber direkt mit dem Motorrad arbeitet. Im Vergleich wirkt die Ducati dadurch komfortabler und moderner, während die Benelli eher den puristischen Ansatz verkörpert.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. Look & Alltag

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Unterschied. Die Ducati Multistrada V4 S ist auf längere Fahrten ausgelegt: Die Ergonomie unterstützt eine entspannte Haltung, und das Motorrad wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das ist besonders relevant, wenn Touren geplant sind oder wenn der Alltag aus längeren Strecken besteht.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf den Bobber-Stil. Das bedeutet oft: kompaktere Proportionen, ein charakteristisches Fahrgefühl und eine Sitzhaltung, die mehr „Style“ als „Reisekomfort“ betont. Für kurze bis mittlere Strecken ist das meist angenehm – wer aber sehr lange Touren plant, wird die Reiseorientierung der Ducati deutlich spüren.

Für wen fühlt sich welches Setup besser an?

  • Multistrada: passend, wenn Komfort, Technik und Langstrecken-Fokus im Vordergrund stehen.
  • Leoncinio Bobber 400: passend, wenn ein leichtes, charaktervolles Motorrad für Stadt und Feierabend gesucht wird.

Design und Alltag: Ducati als Premium-Reisegerät, Benelli als Hingucker

Optisch sind beide Motorräder klar erkennbar – aber auf unterschiedliche Weise. Die Ducati Multistrada V4 S wirkt wie ein modernes Premium-Reisemotorrad: funktional, technisch und auf „große Touren“ ausgelegt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt dagegen mit dem Bobber-Look: Sie ist ein Hingucker und wirkt bewusst „anders“ als viele Alltagsmaschinen.

Im Alltag zeigt sich das ebenfalls: Die Multistrada ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad für verschiedene Situationen genutzt wird – von der schnellen Fahrt bis zur längeren Tour. Die Benelli punktet, wenn das Motorrad vor allem für kurze Strecken, spontane Ausfahrten und eine unkomplizierte Nutzung gedacht ist.

Vergleich der Kaufentscheidung: Was ist wichtiger – Technik oder Charakter?

Beim Vergleich der Ducati Multistrada V4 S und der Benelli Leoncino Bobber 400 lässt sich die Entscheidung meist auf zwei Fragen herunterbrechen: Soll das Motorrad vor allem komfortabel und technisch durch den Alltag und auf Touren tragen – oder soll es vor allem direkt, leicht und stilbetont Spaß machen?

Die Ducati ist im Gesamtpaket klar auf Vielseitigkeit und Reise ausgelegt. Sie bietet im Vergleich typischerweise mehr Reserven, mehr Unterstützung durch Elektronik und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Strecken entspannt bleibt. Die Benelli ist dagegen eine Maschine mit starkem Charakter: Sie wirkt im Vergleich weniger „groß“ und weniger komplex, dafür oft näher am Gefühl des klassischen Motorradspaßes.

Typische Stärken und mögliche Kompromisse

  • Ducati Multistrada V4 S: Stärken in Komfort, Stabilität, moderner Technik und Tourentauglichkeit. Mögliche Schwäche: Wer ein leichtes, reduziertes Bike sucht, könnte den Premium- und Reise-Fokus als weniger „pur“ empfinden.
  • Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken im Look, im unkomplizierten Handling und im direkten Fahrgefühl. Mögliche Schwäche: Wer häufig sehr lange Strecken oder sehr sportliche Fahrten plant, wird die Reiseorientierung der Ducati eher vermissen.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V4 S ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für Touren, wechselnde Bedingungen und längere Fahrten gesucht wird. Der Technik- und Komfortfokus sorgt im Vergleich dafür, dass das Motorrad auch bei anspruchsvolleren Strecken entspannt bleibt und ein sehr souveränes Fahrgefühl vermittelt. Wer ein Premium-Reisegerät möchte, das Alltag und Langstrecke gleichermaßen kann, trifft mit der Multistrada meist genau die richtige Entscheidung.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt dagegen besonders gut, wenn Stil, Leichtigkeit und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Für Stadtverkehr, kürzere Ausfahrten und alle, die ein Motorrad mit klarer Optik und unkomplizierter Handhabung suchen, wirkt die Benelli im Vergleich oft attraktiver. Kurz gesagt: Multistrada für Reise und Technik, Leoncinio Bobber für Charakter und Alltagsspaß.

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