| UVP | 24.590 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Beeindruckender Motor, sportlich und kultiviert
- Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
- Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
- Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
- Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
- Reichweite könnte besser sein
- Voll ausgestattet kein Schnäppchen
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 170 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!Das Testmotorrad haben wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von Bergmann & Söhne Bremervörde.
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Ducati Multistrada V4 S vs. Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Vergleich im Motorradtest
Wer ein Motorrad für lange Strecken sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die Ducati Multistrada V4 S steht für sportlich-elegante Vielseitigkeit mit moderner Elektronik und einem Fahrgefühl, das auch auf kurvigen Abschnitten Spaß macht. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse dagegen ist ein klassisches Touring-Schwergewicht mit viel Komfort, üppiger Ausstattung und dem Anspruch, Reisen möglichst entspannt zu gestalten. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder in der Praxis – bei Fahrdynamik, Komfort, Ausstattung und dem, was sich am Ende wirklich „richtig“ anfühlt?
Grundidee und Charakter: sportliche Reise vs. komfortorientiertes Touring
Ducati Multistrada V4 S – dynamisch, technisch, vielseitig
Die Ducati Multistrada V4 S ist als Allrounder gedacht: Sie verbindet Touring-Tauglichkeit mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß. Die Kombination aus leistungsstarkem V4-Motor, moderner Elektronik und einer Abstimmung, die Kurven nicht nur „mitnimmt“, sondern aktiv unterstützt, macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht den ganzen Tag nur geradeaus fahren möchten. Gerade auf wechselndem Terrain zeigt sich der Charakter: Das Motorrad wirkt agil genug, um zügig zu reagieren, bleibt aber gleichzeitig auf längeren Etappen komfortabel.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – souverän, komfortabel, touring-lastig
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen stärker auf das große Ganze ausgelegt: Komfort, Windschutz, Stauraum und eine Ausstattung, die das Reisen erleichtert, stehen im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl. Die großen Touring-Elemente – inklusive der typischen Indian-Touringsprache – zielen darauf ab, dass sich lange Strecken weniger anstrengend anfühlen. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, bei denen Komfort wichtiger ist als maximale Agilität, findet hier einen klaren Schwerpunkt.
Vergleich der Fahrdynamik: Agilität und Kurvengefühl vs. souveräne Stabilität
Beim Vergleich der Fahrdynamik wird der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Ducati Multistrada V4 S spielt ihre Stärken dort aus, wo es kurvig wird oder wo sich das Tempo spontan anpassen lässt. Die Abstimmung unterstützt ein präzises Einlenken und ein dynamisches Vorankommen. Gleichzeitig bleibt das Motorrad auf längeren Strecken gut kontrollierbar, sodass sich auch längere Tagesetappen nicht „zäh“ anfühlen.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt dagegen auf Stabilität und Ruhe. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad wirkt wie ein großer Reisegleiter, der auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt. Das Handling ist nicht darauf ausgelegt, ständig sportlich „um die Ecke“ zu gehen, sondern eher darauf, dass sich das Motorrad sicher und berechenbar anfühlt. Gerade bei Autobahnfahrten und gleichmäßigen Streckenprofilen spielt die Chieftain ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Alltag
Auch wenn beide Motorräder für Touring gemacht sind, unterscheiden sie sich im Motorcharakter deutlich. Die Ducati Multistrada V4 S bietet ein sportliches Ansprechverhalten und eine Leistungsentfaltung, die sich gut dosieren lässt. Dadurch entsteht das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, und das Motorrad wirkt besonders dann überzeugend, wenn das Tempo nicht nur gehalten, sondern auch variiert wird.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für einen kräftigen, touringtypischen Antrieb, der vor allem durch Durchzug und Gelassenheit auffällt. Das Motorrad fühlt sich häufig dann besonders passend an, wenn gleichmäßiges Fahren im Vordergrund steht – etwa beim Cruisen oder bei längeren Etappen mit Gepäck. Die Kraft wirkt weniger „sportlich-reaktiv“, sondern eher „souverän und kontinuierlich“.
Elektronik und Assistenz: moderne Regelung vs. Touring-Fokus
Bei der Ducati ist Elektronik ein zentraler Bestandteil des Gesamtkonzepts. Die Multistrada V4 S setzt auf moderne Fahrmodi und Assistenzfunktionen, die das Motorrad je nach Situation anpassbar machen. Das hilft besonders dann, wenn sich die Anforderungen schnell ändern: Stadtverkehr, Landstraße, Autobahn oder kurvige Abschnitte verlangen jeweils eine andere Abstimmung. Die Ducati wirkt dadurch wie ein Motorrad, das sich an den Fahrer und die Strecke anpasst.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ebenfalls modern, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf dem Touring-Erlebnis. Elektronik und Assistenz unterstützen vor allem das entspannte Fahren und die sichere Beherrschbarkeit im Alltag. Das Motorrad soll sich nicht „technisch“ anfühlen, sondern vor allem komfortabel und leicht zu kontrollieren – auch dann, wenn man einfach nur Kilometer sammeln möchte.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Langstrecken-Tauglichkeit
Beim Komfort ist der Vergleich besonders spannend, weil beide Motorräder auf Reisen ausgelegt sind, aber unterschiedliche Wege gehen. Die Ducati Multistrada V4 S punktet mit einer ergonomischen Grundhaltung, die sportliche Elemente nicht komplett aufgibt. Das bedeutet: Auch wenn die Ducati nicht als „klassischer Sofa-Tourer“ gedacht ist, bleibt sie auf längeren Strecken angenehm. Der Windschutz und die Abstimmung helfen dabei, dass das Fahren nicht nach kurzer Zeit anstrengend wird.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen klar auf Komfort ausgelegt. Der Windschutz, die Touring-Geometrie und die insgesamt „große“ Ausstattung sorgen dafür, dass sich das Motorrad wie gemacht anfühlt für lange Etappen. Gerade bei Fahrten, bei denen man möglichst wenig „arbeiten“ möchte, spielt die Chieftain ihre Stärken aus. Wer häufig mit Sozius unterwegs ist oder viel Gepäck transportiert, wird den Touring-Ansatz besonders zu schätzen wissen.
Ausstattung und Praxis: Alltag, Gepäck und Tourenplanung
In der Praxis entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern die Frage: Wie gut lässt sich das Motorrad in den Alltag integrieren und wie unkompliziert wird die Tour? Die Ducati Multistrada V4 S wirkt wie ein Motorrad, das sich flexibel einsetzen lässt. Dadurch eignet sie sich gut für Fahrer, die nicht nur „eine Art Tour“ fahren, sondern unterschiedliche Streckenprofile kombinieren möchten – von sportlicher Landstraße bis zur längeren Reise.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist stärker auf das klassische Touring-Setup ausgelegt. Das Motorrad bringt eine Ausstattung mit, die das Reisen erleichtert und den Fokus auf Komfort und Funktion legt. Wer regelmäßig längere Strecken plant, Wert auf viel Schutz vor Wind und eine stimmige Touring-Umgebung legt, findet in der Chieftain eine sehr passende Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V4 S
- Sportliche Vielseitigkeit: macht auch kurvige Strecken zu einem echten Erlebnis.
- Moderne Elektronik: unterstützt unterschiedliche Fahrsituationen und erhöht die Alltagstauglichkeit.
- Agiles Fahrgefühl: wirkt präzise und dynamisch, ohne den Touring-Gedanken zu verlieren.
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada V4 S
- Touring-Komfort ist stark, aber nicht „klassisch weich“: wer ausschließlich maximalen Sofa-Komfort sucht, könnte die Indian bevorzugen.
- Anspruch an Fahrstil: die Ducati belohnt aktives Fahren stärker als ein reines Cruisen.
Stärken der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Reise-Komfort im Fokus: Windschutz, Ergonomie und Touring-Ambiente sind klar auf Langstrecke ausgelegt.
- Souveränes Fahrgefühl: stabil und gelassen, besonders bei gleichmäßigen Strecken.
- Touring-Charakter: wirkt wie ein „fertiges“ Reisepaket, besonders mit Gepäck und für längere Fahrten.
Schwächen bzw. Grenzen der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Weniger Agilität im sportlichen Sinne: für enge Kurven und häufiges Wechseln der Linie ist die Ducati im Vorteil.
- Fokus auf Touring: wer ein Motorrad für sehr dynamische Landstraßenfahrten sucht, könnte die Chieftain als weniger „spritzig“ empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Ducati Multistrada V4 S und Indian Chieftain Power Plus Dark Horse hängt stark davon ab, welche Art von Tour im Vordergrund steht. Die Ducati ist besonders passend für Fahrer, die Reisen mit Fahrspaß kombinieren möchten: kurvige Strecken, wechselnde Bedingungen und ein Motorrad, das sich durch Elektronik und Fahrdynamik an unterschiedliche Situationen anpasst. Wer gern zügig unterwegs ist, aber trotzdem Wert auf Langstreckenkomfort legt, findet in der Multistrada V4 S eine sehr stimmige Lösung.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort, Ruhe und Touring-Ausstattung priorisieren. Wer lange Strecken möglichst entspannt absolvieren möchte, häufig mit Sozius oder Gepäck fährt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, wird mit der Chieftain besonders zufrieden sein.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V4 S überzeugt vor allem durch ihre dynamische Vielseitigkeit: Sie verbindet Touring mit einem klar sportlichen Charakter, unterstützt durch moderne Elektronik und macht auch kurvige Strecken zu einem echten Highlight. Wer auf Reisen nicht nur Kilometer sammelt, sondern unterwegs auch gern zügig fährt und das Motorrad aktiv einsetzt, trifft mit der Multistrada V4 S die bessere Wahl.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken dort aus, wo Komfort und souveränes Cruisen zählen. Der Touring-Fokus, der starke Windschutz und das insgesamt entspannte Fahrgefühl machen sie zur idealen Wahl für lange Etappen, häufiges Gepäck und Fahrten, bei denen Ruhe und Gelassenheit im Vordergrund stehen. Kurz gesagt: Ducati für sportlich-variantenreiche Touren, Indian für maximal entspanntes Touring.