| UVP | 24.590 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Beeindruckender Motor, sportlich und kultiviert
- Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
- Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
- Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
- Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
- Reichweite könnte besser sein
- Voll ausgestattet kein Schnäppchen
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 170 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!Das Testmotorrad haben wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von Bergmann & Söhne Bremervörde.
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Ducati Multistrada V4 S vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR – Vergleich
Wer zwischen Ducati Multistrada V4 S und Kawasaki Ninja ZX-4RR schwankt, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht ein vielseitig ausgelegtes Motorrad mit Reise- und Allround-Anspruch, auf der anderen ein sportlich fokussiertes Bike, das vor allem durch Agilität und Fahrspaß in den Vordergrund rückt. Beide Modelle sind modern, beide bringen Technik mit – aber sie zielen auf unterschiedliche Einsatzzwecke und Fahrstile.
Grundcharakter: Reise-Allrounder vs. sportlicher Fokus
Die Ducati Multistrada V4 S ist als Allround-Reiseenduro gedacht. Das merkt man am Gesamtpaket: Komfort, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und ein Konzept, das auch längere Strecken entspannt machbar macht. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR dagegen ist deutlich stärker auf sportliches Fahren ausgelegt. Das zeigt sich im Fahrgefühl: schnell in der Linie, direkt im Ansprechverhalten und mit einem Charakter, der Kurven und zügiges Tempo besonders belohnt.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere wirken beide Motorräder auf ihre Art überzeugend. Die Multistrada V4 S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo, souveräne Beschleunigung und ein gut dosierbares Ansprechverhalten gefragt sind. Der Antrieb wirkt eher „tourentauglich“: Man kann zügig fahren, ohne ständig am Limit zu arbeiten.
Die Ninja ZX-4RR fühlt sich dagegen spürbar lebendiger an, wenn es um das schnelle Wechseln von Last und Gas geht. Gerade in dynamischen Situationen auf Landstraßen wirkt das Motorrad wie gemacht für sportliche Passagen. Wer häufig beschleunigt, früh in die Kurve geht und das Motorrad aktiv bewegt, wird den Fokus der ZX-4RR schnell zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich
- Ducati Multistrada V4 S: Stärke bei gleichmäßigem Vorankommen, komfortablem Tempo und entspannter Fahrbarkeit. Schwäche: Wer ausschließlich „on/off“-Sport erwartet, muss sich stärker auf den Reise-Allround-Charakter einstellen.
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärke bei direkter Dynamik, sportlichem Ansprechverhalten und Kurvenspaß. Schwäche: Für sehr lange Strecken kann der Fokus auf sportliche Performance weniger „entspannt“ wirken als bei einem Reise-Allrounder.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle deutlich. Die Multistrada V4 S ist auf Stabilität und kontrollierte Rückmeldung ausgelegt. Gerade bei wechselnden Bedingungen – von glatter Fahrbahn bis zu längeren Autobahnabschnitten – wirkt das Setup berechenbar. Das Motorrad bleibt auch bei zügiger Gangart ruhig und unterstützt eine sichere Linie.
Die Ninja ZX-4RR ist dagegen ein Bike, das sich schnell „in Bewegung“ setzt. Das Handling wirkt agil, das Motorrad lässt sich zügig umlenken und unterstützt sportliche Fahrmanöver. In engen Kurven und bei häufigem Richtungswechsel spielt die ZX-4RR ihre Stärken aus.
Kurvenverhalten im Vergleich
Beide Motorräder können Kurven – aber auf unterschiedliche Weise. Die Multistrada vermittelt eher das Gefühl von Kontrolle und Ruhe, während die ZX-4RR stärker mit Tempo und Reaktionsfreude punktet. Wer häufig „gleitend“ und mit viel Vorplanung fährt, wird die Ducati als angenehm empfinden. Wer Kurven lieber dynamisch anreißt und das Motorrad aktiv führt, findet in der Kawasaki oft mehr unmittelbaren Fahrspaß.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen bei sportlicher und alltäglicher Fahrt
Im Bereich Bremsen und Fahrstabilität sind beide Modelle auf moderne Ansprüche ausgelegt. Die Multistrada V4 S wirkt dabei wie ein Motorrad, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant bleibt. Die Ninja ZX-4RR liefert ebenfalls ein sportliches Bremsgefühl, das zu zügigem Fahren passt und das Motorrad zuverlässig in die gewünschte Linie bringt.
Wichtig ist dabei weniger, welches Motorrad „besser“ bremst, sondern wie sich das Gesamtpaket anfühlt: Die Ducati bietet ein stimmiges Sicherheitsgefühl für Alltag und Reise, die Kawasaki eher für sportliche Einsätze, bei denen häufiges Beschleunigen und Verzögern zum Fahrstil gehört.
Elektronik & Assistenz: Komfort vs. sportliche Unterstützung
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Ducati Multistrada V4 S wirkt wie ein Paket, das den Fahrer über verschiedene Situationen hinweg unterstützt – besonders dann, wenn es um Komfort, Fahrbarkeit und ein breites Spektrum an Einsatzbedingungen geht. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ergänzt den sportlichen Charakter durch elektronische Unterstützung, die das Motorrad berechenbar macht, ohne den Fahrspaß zu stark zu „glätten“.
Was das in der Praxis bedeutet
- Multistrada V4 S: Elektronik wirkt wie ein „Reise-Co-Pilot“ – hilfreich, wenn Strecken länger werden und unterschiedliche Bedingungen auftreten.
- Ninja ZX-4RR: Elektronik unterstützt sportliche Dynamik – besonders spürbar, wenn das Motorrad häufig in den aktiven Fahrbereich gebracht wird.
Ergonomie & Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Ein entscheidender Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Multistrada V4 S ist so ausgelegt, dass sie auch über längere Zeit angenehm bleibt. Die Sitzposition wirkt eher auf Allround-Komfort getrimmt, was gerade bei Reisen oder häufigem Pendeln ein Plus ist. Zusätzlich spielt der Windschutz und die Gesamthaltung eine Rolle: Das Motorrad soll auch bei längeren Abschnitten nicht „anstrengend“ werden.
Die Ninja ZX-4RR setzt stärker auf eine sportlichere Sitzhaltung. Das ist ideal, wenn das Motorrad häufig für dynamische Fahrten genutzt wird. Für sehr lange Strecken kann die sportliche Ausrichtung jedoch weniger entspannend sein als bei einem Reise-Allrounder.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise
Im Alltag zeigt sich die Ducati als vielseitiger Begleiter. Die Multistrada V4 S ist besonders dann im Vorteil, wenn unterschiedliche Strecken anstehen: Stadtverkehr, Landstraße und längere Autobahnabschnitte. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „ein Bike für alles“.
Die Ninja ZX-4RR ist im Alltag ebenfalls stark, aber mit klarer Tendenz zum sportlichen Einsatz. In der Stadt kann sie durch ihre Agilität punkten, auf der Landstraße entfaltet sie ihren Charakter besonders gut. Wer häufig kurze, dynamische Runden fährt, wird die Kawasaki als sehr passend empfinden.
Stärken und Schwächen im Nutzungsszenario
- Ducati Multistrada V4 S: Stärken bei Vielseitigkeit, Langstreckenkomfort und ruhiger Stabilität. Schwächen eher dort, wo maximale Sportlichkeit im Sinne eines reinen Sportbikes erwartet wird.
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken bei Agilität, sportlicher Dynamik und direktem Fahrgefühl. Schwächen eher bei sehr langen Strecken, wenn Komfort wichtiger wird als maximale sportliche Ausrichtung.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil im Vordergrund steht. Die Ducati Multistrada V4 S ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Reisen, Alltag und zügige Fahrten gleichermaßen abdeckt. Sie passt, wenn Komfort, Stabilität und ein breites Einsatzspektrum wichtiger sind als ein reiner Sportfokus.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die richtige Wahl für alle, die Kurven und Dynamik lieben und ein Motorrad möchten, das schnell reagiert und sportliche Fahrmomente in den Mittelpunkt stellt. Wer häufig auf der Landstraße unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, wird mit der ZX-4RR sehr viel Freude haben.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V4 S ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen: komfortabel genug für längere Strecken, stabil bei höheren Geschwindigkeiten und mit Elektronik, die den Alltag erleichtert. Sie eignet sich besonders für Touren, gemischte Strecken und alle, die ein Bike möchten, das nicht nur sportlich wirkt, sondern auch im Reisebetrieb überzeugt.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt am besten zu Fahrern, die agiles Handling und sportliche Dynamik priorisieren. Wer Kurven dynamisch angeht, häufig zügig beschleunigt und das Motorrad als „direktes“ Sportgerät erleben möchte, findet in der ZX-4RR den passenden Charakter. Kurz gesagt: Ducati für den vielseitigen Reise-Allrounder, Kawasaki für den sportlichen Fahrspaß mit klarer Ausrichtung.