UVP 24.590 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Multistrada neu gedacht - Fluch oder Segen?
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
  • Beeindruckender Motor, sportlich und kultiviert
  • Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
  • Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
  • Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
  • Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
Kontra:
  • Reichweite könnte besser sein
  • Voll ausgestattet kein Schnäppchen
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht240kg
Radstand1.567mm
Radstand1.567mm
Sitzhöhe: 840-860 mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung170 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 8.750 U/Min
Höchstgeschw.255km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite300km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUpside-Down (Federweg 180)mm
Federung hintenMonoshock (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60-17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!

Das Testmotorrad haben wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von Bergmann & Söhne Bremervörde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.9900 € (V4S)
  • Verfügbarkeit: ab 02/2021
  • Farben: rot, grau

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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Ducati Multistrada V4 S vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich der zwei Charaktere

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Multistrada V4 S steht für vielseitige Touren, Komfort und eine moderne Elektronik, die das Fahren spürbar erleichtert. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist klar auf sportliche Dynamik ausgelegt: aggressiver Look, direkter Vortrieb und ein Fahrgefühl, das auf Kurven und zügige Ausfahrten hin optimiert wirkt. Beide Modelle sind hochwertig, beide machen Spaß – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.

Grundcharakter: Reise-Multitalent vs. sportliche Naked-Performance

Die Multistrada V4 S ist als Allrounder gedacht. Der Fokus liegt auf einer souveränen Gesamtbalance: Sie soll sich auf längeren Strecken genauso wohlfühlen wie im Alltag. Dabei unterstützt die Kombination aus Motorcharakter, Fahrwerkseinstellung und Elektronik, dass das Motorrad auch dann ruhig bleibt, wenn die Route anspruchsvoller wird.

Die Speed Triple 1200 RR wirkt dagegen wie ein Statement. Sie ist spürbar auf sportliche Fahrweise getrimmt. Der Motor liefert Schub mit dem Anspruch, zügig zu beschleunigen und das Motorrad in dynamische Linien zu bringen. Wer gern früh bremst, spät einlenkt und den Kurvenausgang aktiv nutzt, findet hier eine sehr direkte Ansprache.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich: Beide Motorräder sind stark, aber sie liefern die Kraft auf unterschiedliche Weise. Die Multistrada V4 S setzt auf einen Charakter, der sich gut dosieren lässt. Dadurch wirkt sie besonders angenehm, wenn die Fahrt nicht nur aus „Gas geben“ besteht, sondern aus wechselnden Situationen: Stadtverkehr, Landstraße, Autobahn und wieder zurück.

Die Speed Triple 1200 RR bringt dagegen eine deutlich sportlichere Gangart mit. Die Kraftentfaltung ist darauf ausgelegt, das Motorrad schnell in Bewegung zu setzen und bei dynamischer Fahrweise konstant nachzulegen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Touren eher nach „Fahren“ als nach „Ankommen“ klingen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerk-Vergleich wird der Unterschied zwischen Reiseorientierung und Performance-Anspruch besonders sichtbar. Die Multistrada V4 S zielt auf ein ausgewogenes Setup, das Komfort und Kontrolle verbindet. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, bleibt auch bei längeren Etappen gelassen und hilft dabei, die Strecke zu „lesen“. Gerade bei wechselndem Belag oder längeren Autobahnabschnitten spielt diese Art von Stabilität ihre Stärken aus.

Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf ein agileres, sportlicheres Handling ausgelegt. Sie wirkt leichter in der Reaktion, unterstützt zügiges Umlenken und macht Kurvenfahrten besonders direkt. Das ist ein Vorteil, wenn das Tempo hoch ist und das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Wer hingegen viel Wert auf entspannte Langstrecken legt, könnte den sportlicheren Charakter als weniger „entspannt“ empfinden.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei den Bremsen zeigt sich: Beide Modelle sind auf hohes Tempo vorbereitet, aber die Art des Sicherheitsgefühls unterscheidet sich. Die Multistrada V4 S wirkt wie ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen konstant bleibt. Das hilft besonders im Alltag, wenn die Bremsmanöver nicht immer gleich ausfallen – etwa bei Verkehr, Nässe oder unübersichtlichen Situationen.

Die Speed Triple 1200 RR steht stärker für sportliche Verzögerung und ein sehr direktes Ansprechverhalten. In Kombination mit der sportlichen Fahrdynamik entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das gerade bei sportlicher Fahrweise überzeugt. Wer gern am Limit arbeitet, wird hier schnell ein „Ja, das passt“-Gefühl entwickeln.

Elektronik und Fahrmodi: Assistenz als Komfort- oder Performance-Werkzeug

Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein großes Thema. Die Multistrada V4 S nutzt die Technik, um das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu machen. Fahrmodi und Regelungssysteme helfen dabei, den Charakter an die jeweilige Strecke anzupassen – von entspannt bis sportlich. Dadurch wird das Motorrad besonders interessant, wenn verschiedene Fahrstile und Bedingungen zusammenkommen.

Die Speed Triple 1200 RR setzt Elektronik ebenfalls ein, aber mit stärkerem Fokus auf sportliche Performance. Das Motorrad bleibt auch bei dynamischer Fahrweise stabil und unterstützt das schnelle Umsetzen von Fahrbefehlen. Gleichzeitig bleibt die Charakteristik klar: Das Motorrad will gefahren werden – nicht nur „verwaltet“.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Reichweite im Kopf

Im Ergonomie-Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied. Die Multistrada V4 S ist als Tourenmaschine gedacht: Die Sitzposition wirkt auf längere Fahrten ausgelegt, und der Windschutz bzw. die Gesamtkonzeption helfen dabei, auch bei längeren Strecken entspannter zu bleiben. Das macht sie besonders passend, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Runden besteht.

Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf eine sportliche, aufmerksame Haltung ausgelegt. Das sorgt für ein sehr direktes Fahrgefühl, kann aber bei langen Autobahnphasen oder sehr langen Tagen weniger komfortabel wirken. Dafür belohnt sie kurze bis mittlere Strecken mit einem intensiven Fahrspaß.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Ducati Multistrada V4 S

  • Vielseitiger Charakter für unterschiedliche Strecken und Fahrstile
  • Komfortorientierte Abstimmung, die Langstrecken erleichtert
  • Elektronik als „Stabilisator“ im Alltag und auf wechselnden Bedingungen
  • Ausgewogene Balance zwischen Kontrolle und Fahrspaß

Schwächen der Ducati Multistrada V4 S

  • Wer ausschließlich sportlich „naked“ fahren möchte, könnte den Fokus weniger kompromisslos finden
  • Der Allround-Ansatz kann sich im Vergleich zu einer reinen Performance-Maschine etwas weniger „spitz“ anfühlen

Stärken der Triumph Speed Triple 1200 RR

  • Sehr sportlicher Charakter mit direkter Ansprache
  • Agiles Handling für dynamische Kurvenfahrten
  • Brems- und Antriebserlebnis mit klarer Performance-Orientierung
  • Elektronik unterstützt sportliche Fahrweise ohne den Charakter zu „verstecken“

Schwächen der Triumph Speed Triple 1200 RR

  • Für lange, entspannte Touren kann der sportlichere Ansatz weniger komfortabel wirken
  • Im Alltag ist die „Performance-Mentalität“ manchmal mehr als nötig

Welche Maschine passt besser: Entscheidung nach Fahrprofil

Die Wahl zwischen Ducati Multistrada V4 S und Triumph Speed Triple 1200 RR hängt weniger von „besser“ ab, sondern von „passender“. Die Multistrada ist ideal, wenn die Motorradtage abwechslungsreich sind: mal Stadt, mal Landstraße, mal längere Touren. Wer ein Motorrad sucht, das sich an unterschiedliche Bedingungen anpasst und dabei Komfort liefert, liegt mit der Ducati sehr richtig.

Die Speed Triple ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Fahrweise liegt. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das die Dynamik klar nach vorn stellt, wird die Triumph als besonders reizvoll empfinden.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V4 S ist die richtige Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Strecken suchen: Sie kombiniert starke Performance mit Komfort und nutzt Elektronik sowie Fahrwerksabstimmung, um das Fahren im Alltag und auf langen Touren entspannt und kontrolliert zu halten. Wer häufig unterwegs ist, verschiedene Fahrbedingungen erlebt und dabei nicht auf sportlichen Anspruch verzichten möchte, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt am besten zu Fahrern, die sportliche Dynamik priorisieren. Sie wirkt direkter, agiler und stärker auf Kurven und zügige Beschleunigung ausgerichtet. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als „Performance-Werkzeug“ versteht, bekommt mit der Triumph ein besonders intensives Fahrerlebnis.

Kurz gesagt: Multistrada für Touren-Allround und Komfort mit Technik, Speed Triple für sportliche Naked-Performance und maximalen Fahrspaß auf der Kurvenstrecke.

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