| UVP | 9.990 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Motor
- Wendigkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Soziuskomfort
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Kayaba USD-Gabel, 41mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Progressives Kayaba Mono-Federbein einstellbar in Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80/18 | |
| Reifen hinten | 180/55/17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo 4-Kolben-Bremszangen, radial montiert ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Ducati Scrambler Icon vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – Vergleich im Retro-Style
Retro-Motorräder haben etwas Verlässliches: Sie sehen nach Stil aus, fühlen sich oft unkompliziert an und machen selbst kurze Fahrten zu kleinen Erlebnissen. Genau in diese Richtung gehen der Ducati Scrambler Icon und die Benelli Leoncino Bobber 400. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie aus derselben Welt – doch bei genauerem Hinsehen unterscheiden sie sich spürbar in Charakter, Ausrichtung und dem, was man im Alltag wirklich bekommt.
Im folgenden Vergleich stehen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Fokus: Wie verändert sich das Fahrgefühl, wenn ein Modell stärker auf Scrambler-typische Vielseitigkeit setzt und das andere den Bobber-Look konsequent in den Vordergrund stellt? Und welche Stärken zeigen sich dort, wo man als Fahrer im Alltag wirklich Zeit verbringt – bei Stadtverkehr, Landstraße und beim Handling im Alltag?
Design und Ausstrahlung: Scrambler vs. Bobber
Der Ducati Scrambler Icon ist ein klassischer Vertreter der Scrambler-Philosophie: Der Look wirkt stimmig, bewusst kuratiert und insgesamt „erwachsen“ in der Gestaltung. Typisch ist die Kombination aus Retro-Elementen und einer modernen, sauberen Linienführung. Das Motorrad wirkt wie ein Statement, ohne laut zu sein.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen spielt die Bobber-Karte deutlich stärker aus. Der Stil ist kompakter, die Proportionen wirken „gedrungener“, und das Design zielt stärker auf den Look ab, den man sofort erkennt. Wer ein Motorrad sucht, das optisch schnell im Kopf bleibt, bekommt hier eine klare Richtung.
Stärken und Schwächen beim Design
Der Ducati punktet mit einer sehr stimmigen Gesamtanmutung und einem Premium-Gefühl, das sich auch in Details zeigt. Die Benelli kann dagegen mit einer besonders markanten Bobber-Optik überzeugen. Schwäche beider Ansätze: Wer sich zwischen Scrambler-„Allround“-Vibe und Bobber-„Look-first“-Charakter nicht entscheiden kann, könnte sich an der jeweils anderen Ausrichtung reiben. Der Ducati wirkt vielseitiger, die Benelli stärker „stilbetont“.
Motorcharakter und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Bei beiden Motorrädern steht ein angenehmes Fahrerlebnis im Vordergrund – aber die Art, wie das erreicht wird, ist unterschiedlich. Der Ducati Scrambler Icon vermittelt typischerweise ein lebendiges, direktes Ansprechverhalten. Das Motorrad fühlt sich so an, als würde es schneller „mitdenken“, wenn man Gas gibt oder die Maschine aus Kurven heraus wieder aufrichtet.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist im Charakter eher auf entspannte Kontrolle ausgelegt. Das Fahrgefühl wirkt oft harmonisch und leicht zu dosieren. Gerade im Stadtverkehr und bei moderatem Tempo ist das ein Vorteil: Man kommt gut durch den Verkehr, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Vergleich der Stärken
Der Ducati ist im Alltag besonders dann im Vorteil, wenn dynamisches Fahren Spaß macht: beim zügigen Beschleunigen, beim schnellen Richtungswechsel und wenn man das Motorrad spüren möchte. Die Benelli spielt ihre Stärke dort aus, wo Ruhe und Alltagstauglichkeit zählen: gleichmäßiges Vorankommen, leichtes Handling und ein unkomplizierter Umgang mit dem Tempo.
Als Schwäche kann man beim Ducati nennen, dass der „Scrambler-Drive“ eher nach Fahrspaß ruft und damit auch mal mehr Aufmerksamkeit fordert. Bei der Benelli kann es umgekehrt sein, dass der Fokus auf Alltag und Dosierbarkeit weniger „Sportgefühl“ vermittelt, wenn man bewusst nach mehr Dynamik sucht.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie sie mit dem Alltag umgehen. Der Ducati Scrambler Icon wirkt insgesamt „zielgenauer“: In Kurven und beim Wechsel zwischen verschiedenen Fahrzuständen fühlt sich das Motorrad oft sehr kontrolliert an. Das unterstützt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn der Rhythmus wechselt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ebenfalls handlich, aber eher auf leichtes, entspanntes Fahren ausgelegt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es darauf optimiert, in typischen Situationen schnell klarzukommen: an Ampeln, beim Rangieren, auf kurzen Strecken oder wenn man einfach ohne großen Aufwand unterwegs sein möchte.
Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im normalen Fahrbetrieb zuverlässig wirken. Der Ducati zeigt dabei häufig eine Tendenz zu mehr „Biss“ und besserer Rückmeldung, was das Vertrauen beim Bremsen erhöht. Die Benelli kann im Gegenzug mit einem gut abgestimmten Gefühl punkten, das sich besonders bei moderatem Tempo angenehm anfühlt.
Schwäche beim Ducati: Wer sehr defensiv fährt, nutzt die Stärken möglicherweise nicht vollständig. Schwäche bei der Benelli: Wer sehr sportlich unterwegs ist oder häufig hohe Lasten fährt, könnte sich mehr Reserven wünschen.
Komfort, Sitzposition und Ergonomie
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie beeinflusst, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Der Ducati Scrambler Icon bietet typischerweise eine Position, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber gleichzeitig nicht in eine reine „Sporthaltung“ kippt. Das macht ihn interessant für Fahrer, die sowohl Stadt als auch Landstraße mögen.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt ergonomisch eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Der Bobber-Charakter bringt oft eine Haltung mit, die sich angenehm anfühlt, wenn man nicht ständig „arbeitet“, sondern einfach fährt. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das häufig ein Plus.
Stärken und Schwächen bei Komfort
Der Ducati punktet mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Aktivität und Komfort. Die Benelli punktet mit einem entspannten, unkomplizierten Sitzgefühl. Schwäche beim Ducati: Wer sehr lange Strecken plant, könnte je nach Körpergröße und Fahrstil mehr Feintuning wünschen. Schwäche bei der Benelli: Wer häufig dynamisch fährt, könnte die eher cruiser-orientierte Haltung weniger „sportlich“ unterstützen.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur der erste Eindruck, sondern auch die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt. Der Ducati Scrambler Icon wirkt in der Praxis oft „runder“: Bedienlogik, Verarbeitungsgefühl und die Art, wie sich das Motorrad insgesamt anfühlt, sind häufig auf ein Premium-Niveau ausgerichtet. Das macht ihn besonders attraktiv, wenn man Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen häufig dann stark, wenn man ein Motorrad sucht, das optisch auffällt und dabei unkompliziert bleibt. Die Ausstattung ist so gedacht, dass man schnell losfahren kann, ohne sich ständig Gedanken über Details zu machen.
Vergleich: Preis-Leistungs-Gefühl vs. Premium-Anspruch
Der Ducati kann mit einem Premium-Gesamtgefühl überzeugen, das sich in vielen kleinen Momenten zeigt. Die Benelli kann mit einem klaren Stil und einem pragmatischen Ansatz punkten. Schwäche beim Ducati: Wer vor allem auf Kostenkontrolle achtet, könnte den Premium-Anspruch als „teurer“ empfinden. Schwäche bei der Benelli: Wer maximale Verfeinerung erwartet, könnte feststellen, dass der Fokus stärker auf dem Look und dem unkomplizierten Fahrspaß liegt.
Für wen passt welches Motorrad?
Beide Modelle sind für Retro-Fans interessant, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Der Ducati Scrambler Icon ist besonders passend, wenn ein stimmiges Premium-Gesamtpaket, ein lebendiges Fahrgefühl und ein vielseitiger Scrambler-Charakter im Vordergrund stehen. Wer gerne dynamisch fährt, Kurven mag und sich an Details erfreut, findet im Ducati oft genau die richtige Mischung.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt besonders gut, wenn der Fokus auf markantem Bobber-Design, entspanntem Handling und alltagstauglichem Fahren liegt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, ohne kompliziert zu sein, und dabei optisch eine klare Sprache spricht, wird mit der Benelli häufig glücklicher.
Typische Kaufmotive im Vergleich
Der Ducati wird oft dann gewählt, wenn das Motorrad mehr sein soll als nur Transport: wenn Fahrgefühl, Gesamtanmutung und „Premium-Feeling“ zählen. Die Benelli wird oft dann gewählt, wenn Stil, unkomplizierte Nutzung und ein stimmiger Einstieg in die Retro-Welt im Vordergrund stehen.
Fazit:
Der Ducati Scrambler Icon ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein sehr stimmiges Premium-Gesamtpaket suchen: lebendiges Ansprechverhalten, kontrolliertes Handling und ein Scrambler-Charakter, der sowohl im Alltag als auch auf der Landstraße Freude macht. Wer Wert auf Detailqualität und ein „rundes“ Fahrgefühl legt, wird mit dem Ducati meist zufriedener sein.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 eignet sich besonders für alle, die den Bobber-Look klar im Vordergrund sehen und ein unkompliziertes, entspanntes Motorrad für den Alltag möchten. Das Handling wirkt leicht, das Fahrgefühl ist gut dosierbar und das Motorrad macht vor allem dann Spaß, wenn nicht ständig maximale Dynamik gesucht wird, sondern eher ein stilsicheres, angenehmes Fahrerlebnis.
Kurz gesagt: Ducati für Premium, Vielseitigkeit und mehr Fahrgefühl – Benelli für markanten Stil, entspanntes Cruisen und pragmatische Alltagstauglichkeit.