UVP 9.990 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 15.490 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Was taugt die Ikone?
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Welche Updates gibt es für die BMW R1250R des Modelljahrgangs 2023?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verarbeitung
  • Motor
  • Wendigkeit
  • Fahrkomfort
  • Ausstattung
Kontra:
  • Soziuskomfort
Pro:
  • Bulliger Motor
  • Leistung ohne Ende
  • sehr gute Qualitätsanmutung
  • hervorragendes Fahrwerk
  • sehr gute Bremsen
Kontra:
  • QuickShifter etwas ruckelig
  • nicht ganz billig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht185kg
Radstand1.449mm
Länge2.100mm
Radstand1.449mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.150mm
Gewicht239kg
Radstand1.485mm
Länge2.222mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.405mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum803ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment65 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite260km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt25Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite520km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneHydraulische Kayaba USD-Gabel, 41mm (Federweg 150)mm
Federung hintenProgressives Kayaba Mono-Federbein einstellbar in Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80/18
Reifen hinten180/55/17
Rahmenbauartzweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenBMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Brembo 4-Kolben-Bremszangen, radial montiert ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit

Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.
 
Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 15.350 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000 €
  • Farben: grau, schwarz, blau

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Ducati Scrambler Icon vs. BMW R 1250 R – Vergleich für Alltag, Landstraße und Touren

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll es eher der lässige Charakter eines Scramblers sein oder die souveräne, erwachsene Art eines modernen Roadsters mit Boxer-Feeling? Der Vergleich zwischen Ducati Scrambler Icon und BMW R 1250 R zeigt, wie unterschiedlich sich Fahrspaß anfühlen kann – und worauf es im Alltag wirklich ankommt.

Grundcharakter: Scrambler-Look vs. Roadster-Souveränität

Ducati Scrambler Icon: Stil, der sofort wirkt

Der Ducati Scrambler Icon steht für eine klare Design-Sprache: kompakte Proportionen, markante Details und dieses „einfach draufsetzen und losfahren“-Gefühl. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Ausfahrten und das gute Gefühl, wenn man das Bike nicht nur fährt, sondern auch gern anschaut. In der Praxis zeigt sich das auch im Fahrgefühl: Der Scrambler wirkt lebendig und direkt, mit einer Haltung, die eher nach „Spaß“ als nach „Pflichtprogramm“ aussieht.

BMW R 1250 R: erwachsen, ruhig und vielseitig

Die BMW R 1250 R dagegen ist ein Roadster, der mit seiner Präsenz überzeugt. Der Boxer-Charakter sorgt für eine besondere Art von Laufruhe und ein gleichmäßiges Ansprechverhalten. Wo der Scrambler eher „frech und nah“ wirkt, strahlt die BMW eine gewisse Souveränität aus. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist, sondern auch für längere Strecken und wechselnde Bedingungen.

Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um die Art, wie Leistung verfügbar ist. Der Ducati Scrambler Icon setzt auf ein spürbar sportliches Ansprechverhalten, das sich besonders beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven bemerkbar macht. Das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu schalten und die Gänge auszukosten – und genau das ist für viele der Reiz.

Die BMW R 1250 R spielt ihre Stärken anders aus. Durch den Boxeraufbau und das typische Drehmomentverhalten fühlt sich das Motorrad häufig „entspannt“ an: Gas geben wirkt oft wie ein sanfter Schub, der sich über einen breiten Bereich nutzbar macht. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke nicht planbar ist, wenn es mal zäh wird oder wenn man einfach ohne ständiges Nachdenken fahren möchte. Im Vergleich wirkt die BMW damit oft als das Bike, das längere Touren leichter macht.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität

Ducati Scrambler Icon: wendig und nah an der Straße

Der Scrambler liegt spürbar „direkt“ in der Hand. In engen Kehren und bei wechselnden Geschwindigkeiten fühlt sich das Motorrad agil an, und das vermittelt Vertrauen. Gerade auf kurvigen Landstraßen kann das ein echter Vorteil sein: Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie das Bike reagiert, und kann die Linie zügig anpassen.

Gleichzeitig gilt: Wer sehr lange, sehr dynamische Strecken fährt, merkt irgendwann, dass ein Scrambler-Fahrgefühl oft mehr „Spaß“ als „Langstreckenkomfort“ priorisiert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber es hilft, die eigenen Prioritäten zu kennen.

BMW R 1250 R: stabil, souverän und tourentauglich

Die BMW R 1250 R wirkt im Vergleich häufig stabiler und „erwachsener“ im Fahrverhalten. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken bleibt das Motorrad ruhig, und das macht das Fahren entspannter. In schnellen Kurven oder auf unruhigerem Asphalt kann diese Stabilität ein echter Pluspunkt sein.

Beim Handling ist die BMW nicht träge, aber sie spielt eher die Rolle des kontrollierten Begleiters statt des „sofortigen“ Spielgefährten. Wer gerne sehr spontan und leichtfüßig unterwegs ist, könnte den Ducati-Vibe stärker mögen. Wer aber Wert auf Gelassenheit legt, wird mit der BMW oft glücklicher.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich zeigen beide Motorräder ein grundsätzlich sicheres Bremsverhalten, aber mit unterschiedlichem Charakter. Der Ducati Scrambler Icon wirkt beim Bremsen oft fein dosierbar und passt gut zu einem sportlichen Fahrstil. Die BMW R 1250 R punktet dagegen häufig mit einem sehr berechenbaren Ansprechverhalten, das gerade im Alltag und bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt.

Wichtig ist: In der Praxis entscheidet nicht nur die Bremsleistung, sondern auch die Abstimmung aus Hebelgefühl, Dosierbarkeit und dem Zusammenspiel mit dem Fahrwerk. Genau hier kann sich der persönliche Fahrstil stärker auswirken als man denkt.

Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?

Die Sitzposition ist ein Kernpunkt im Vergleich, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Der Ducati Scrambler Icon wirkt tendenziell kompakter und „sportlich entspannt“. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad schnell „greifbar“ wirkt.

Die BMW R 1250 R bietet im Vergleich oft eine ergonomische Auslegung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Wer häufig unterwegs ist, wird die entspanntere Haltung meist als Vorteil wahrnehmen. Gleichzeitig kann die BMW je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit etwas mehr „Roadster-typische“ Ausrichtung mitbringen, während der Scrambler stärker auf den klassischen Scrambler-Look und das direkte Gefühl setzt.

Ausstattung & Alltag: Was macht den Unterschied?

Im Alltag zählt mehr als nur der Motor. Dazu gehören Dinge wie Übersicht, Bedienbarkeit, Lichtwirkung, Wind- und Wettertauglichkeit sowie die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „handhaben“ lässt. Der Ducati Scrambler Icon überzeugt häufig durch seine unkomplizierte Art: Man steigt ein, fühlt sich schnell wohl und fährt. Das Bike wirkt wie gemacht für spontane Fahrten und eine gewisse „Lifestyle“-Nutzung.

Die BMW R 1250 R spielt ihre Stärken oft bei der Vielseitigkeit aus. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für die Freizeit, sondern auch für längere Strecken, wechselnde Temperaturen oder unterschiedliche Fahrbedingungen genutzt wird, kann die BMW durch ihre Gesamtabstimmung punkten. Dazu gehört auch, wie gut sich das Motorrad über längere Zeit fahren lässt, ohne dass man ständig gegen Ermüdung ankämpfen muss.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Stärken des Ducati Scrambler Icon

  • Charakter & Design: Scrambler-Vibe, der sofort Spaß macht und optisch auffällt.
  • Direktes Fahrgefühl: Agilität und ein „nahes“ Handling, das Kurvenfahren attraktiv macht.
  • Lebendiges Ansprechverhalten: Beschleunigung fühlt sich oft dynamisch und spontan an.

Schwächen bzw. Grenzen des Ducati Scrambler Icon

  • Langstreckenfokus: Je nach Fahrstil kann der Komfort weniger „tourig“ wirken als bei der BMW.
  • Fahrstilabhängigkeit: Wer eher entspannt und gleichmäßig fährt, könnte den Ducati-Mehrwert weniger stark spüren.

Stärken der BMW R 1250 R

  • Tourenkomfort & Souveränität: Ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten über längere Strecken.
  • Boxer-typische Laufruhe: Gleichmäßiges Ansprechverhalten, das das Fahren entspannt.
  • Vielseitigkeit: Passt häufig besser zu unterschiedlichen Einsatzzwecken.

Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1250 R

  • Weniger „Scrambler-Feeling“: Wer maximale Direktheit und „Spieltrieb“ sucht, könnte den Ducati-Vibe bevorzugen.
  • Charakter: Die BMW wirkt stärker auf Gelassenheit ausgelegt – sportliche Dynamik fühlt sich dadurch manchmal weniger „unmittelbar“ an.

Für wen lohnt sich welcher Kauf?

Der Ducati Scrambler Icon ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem für das gemacht sein soll, was man am meisten spürt: Stil, unmittelbares Fahrgefühl und ein Charakter, der Lust auf Kurven und spontane Fahrten macht. Wer gern öfter Gas gibt, schaltet und die Maschine „mitnimmt“, wird mit dem Scrambler häufig sehr zufrieden sein.

Die BMW R 1250 R ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad als vielseitiger Begleiter gedacht ist: für längere Touren, für Alltag mit wechselnden Anforderungen und für Fahrer, die eine ruhige, souveräne Art des Fahrens bevorzugen. Wer Wert auf entspannte Kilometer legt und das Motorrad nicht ständig „aktiv“ managen möchte, findet in der BMW oft die passendere Balance.

Fazit:

Der Ducati Scrambler Icon ist die Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Identität suchen: lebendig, direkt und besonders attraktiv, wenn Kurven, kurze Strecken und ein spürbarer Fahrspaß im Vordergrund stehen. Die BMW R 1250 R passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem Vielseitigkeit und Souveränität möchten: ruhiges Fahrverhalten, tourentaugliche Gesamtabstimmung und ein Antrieb, der sich über längere Zeit angenehm und kontrolliert anfühlt. Wer also „Charakter und Agilität“ priorisiert, wird beim Scrambler eher glücklich. Wer „entspanntes Reisen und Gelassenheit“ sucht, findet in der BMW meist die stimmigere Lösung. Am Ende entscheidet das eigene Fahrgefühl: lieber nah an der Straße und verspielt – oder souverän, stabil und tourorientiert.

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