UVP 28.390 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
Kontra:
  • Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht198kg
Radstand1.488mm
Radstand1.488mm
Sitzhöhe: 845 mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.103ccm
Hub54mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung208 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment123 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.275km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch8l pro 100km
Reichweite224km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartFrontrahmen
Federung vorneVoll einstellbare Öhlins NIX30 Upside-Down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenVoll einstellbares Öhlins TTX36 Mono-Federbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten200/60 ZR 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Ducati Streetfighter V4 S vs. BMW F 450 GS – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Streetfighter V4 S und die BMW F 450 GS, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um das, was man beim Fahren erwartet: einmal maximale Dynamik und ein kompromissloses Streetfighter-Gefühl, einmal ein agiles, alltagstaugliches Adventure-Konzept, das auch abseits der perfekten Straße Spaß macht. Genau darum soll es hier gehen – mit Blick auf die Stärken und Schwächen, die sich aus den jeweiligen Auslegungen ergeben.

Grundidee: Streetfighter-Charakter vs. Adventure-Allrounder

Die Ducati Streetfighter V4 S ist als Streetfighter gebaut, also für Fahrten, bei denen die Straße im Mittelpunkt steht: schnelle Richtungswechsel, starke Beschleunigung und ein Motor, der spürbar „arbeitet“. Die BMW F 450 GS dagegen verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist als kompakter GS-Vertreter gedacht, der im Alltag leicht zu bewegen ist und auf wechselnden Untergründen souverän bleibt.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ducati zielt auf Fahrspaß mit sportlichem Fokus, die BMW auf Flexibilität. Das bedeutet nicht, dass das eine „besser“ ist – aber die Prioritäten sind klar.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt

Bei der Ducati Streetfighter V4 S steht der Motorcharakter im Vordergrund. Die Art, wie Leistung anliegt, ist typischerweise direkt und fordernd: Gasannahme und Durchzug wirken sportlich, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge auszudrehen. Wer gern dynamisch fährt, wird hier schnell das Gefühl bekommen, dass das Bike „mitdenkt“.

Die BMW F 450 GS setzt dagegen stärker auf einen nutzbaren Alltagsbereich. Der Motor ist so ausgelegt, dass er in verschiedenen Situationen entspannt funktioniert – vom zügigen Stadtverkehr bis zur Landstraße. Auf unebenem Untergrund zählt vor allem, dass das Ansprechverhalten kontrollierbar bleibt und das Motorrad nicht zu nervös wirkt.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Ducati spielt ihre Stärken aus, wenn es um sportliche Beschleunigung und ein intensives Fahrerlebnis geht. Die Schwäche liegt eher dort, wo Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Dynamik. Die BMW ist im Gegenzug besonders dann stark, wenn Strecken abwechslungsreich sind oder wenn das Motorrad auch mal „einfach mitgenommen“ wird – ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse es sportlich ausfahren.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Vielseitigkeit

Das Fahrwerk der Ducati Streetfighter V4 S ist auf sportliche Linie ausgelegt. Das zeigt sich im Handling: Das Motorrad wirkt agil, die Rückmeldung ist direkt, und Kurvenfahrten fühlen sich wie ein Zusammenspiel aus Fahrerinput und Maschinenreaktion an. Gleichzeitig kann ein sportlich abgestimmtes Setup auf schlechten Straßen weniger nachgiebig wirken – nicht unbedingt „schlecht“, aber spürbar anders als bei einem Adventure-Konzept.

Die BMW F 450 GS ist dagegen auf Alltag und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das Handling ist leicht und kontrolliert, besonders bei langsamen Geschwindigkeiten und beim Rangieren. Auf holprigen Strecken bleibt das Motorrad eher ruhig, was den Komfort erhöht und das Vertrauen steigert.

Kurven und Geradeaus: Wo die Unterschiede sichtbar werden

In schnellen Kurven und bei sportlicher Fahrweise hat die Ducati typischerweise den Vorteil, weil das Setup auf Dynamik getrimmt ist. Die BMW punktet eher in Situationen, in denen die Straße nicht perfekt ist oder in denen man nicht ausschließlich „Sportmodus“ fährt. Wer häufig lange Strecken mit wechselndem Belag fährt, findet in der BMW oft den entspannteren Begleiter.

Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit

Bei der Ducati Streetfighter V4 S ist das Bremsgefühl meist auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das bedeutet: kräftige Verzögerung, gute Kontrolle und ein Setup, das bei zügiger Fahrweise Vertrauen gibt. Die Stärke zeigt sich besonders beim sportlichen Anbremsen und beim Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern.

Die BMW F 450 GS setzt stärker auf kontrollierbare Verzögerung in unterschiedlichen Situationen. Gerade im Alltag und auf wechselndem Untergrund ist Dosierbarkeit entscheidend. Das Motorrad wirkt dabei oft gutmütig, was die Sicherheit im realen Fahrbetrieb erhöht.

Stärken und Schwächen

Die Ducati ist im sportlichen Einsatz klar im Element, während die BMW im „Alltag mit Überraschungen“ überzeugt. Wer häufig hart bremst und sportlich fährt, wird die Ducati als direkter erleben. Wer dagegen oft zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichem Schotter pendelt, profitiert von der BMW-typischen Ruhe und dem kontrollierten Charakter.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung vs. Fokus aufs Fahren

Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Ducati Streetfighter V4 S wirkt häufig wie ein Motorrad, das dem Fahrer viel Performance-Fokus gibt: Traktions- und Fahrmodi unterstützen sportliche Ambitionen, ohne das Gefühl komplett zu „verstecken“. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich auch dann dynamisch anfühlt, wenn die Elektronik eingreift.

Die BMW F 450 GS ist stärker auf Sicherheit und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Elektronik hilft hier, das Motorrad in verschiedenen Situationen stabil zu halten – besonders dann, wenn der Untergrund nicht planbar ist. Das kann das Fahren entspannter machen, weil das Motorrad leichter „berechenbar“ bleibt.

Ergonomie und Alltag: Sitzen, Lenken, Mitnehmen

Die Ducati Streetfighter V4 S ist vom Grundgefühl her sportlich. Das bedeutet: Sitzposition und Fahrhaltung sind auf aktives Fahren ausgelegt. Wer gern dynamisch fährt und kurze bis mittlere Strecken mit Fokus auf Fahrspaß plant, wird das Setup schnell mögen. Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportliche Ausrichtung je nach Fahrstil und Körpergefühl weniger komfortabel wirken.

Die BMW F 450 GS bietet typischerweise eine ergonomische Grundlage, die für unterschiedliche Einsätze passt. Das Motorrad wirkt alltagstauglich, und die Sitzposition unterstützt eine entspanntere Haltung. Dadurch eignet sich die BMW besonders für Fahrten, bei denen nicht jede Minute „Sport“ sein muss.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Die Ducati ist stark, wenn das Motorrad als sportliches Werkzeug genutzt wird – für Kurven, Beschleunigung und ein intensives Fahrerlebnis. Die BMW ist stark, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: Pendeln, Wochenendtouren und gelegentliche Ausflüge abseits der üblichen Strecke.

Design und Charakter: Was man erwartet, bevor man startet

Die Ducati Streetfighter V4 S steht für einen markanten, aggressiven Streetfighter-Look. Das Design ist nicht nur Show, sondern spiegelt die Fahrabsicht: sportlich, direkt, kompromissarm. Die BMW F 450 GS wirkt dagegen wie ein funktionaler Allrounder. Das Design signalisiert Abenteuer und Alltagstauglichkeit, ohne den Fokus ausschließlich auf „Show“ zu legen.

Im Vergleich zeigt sich: Wer ein Motorrad sucht, das vor allem Emotionen und sportliche Intensität liefert, landet eher bei der Ducati. Wer ein Motorrad sucht, das sich in vielen Lebenslagen bewährt, wird die BMW als stimmiger empfinden.

Welche Schwächen sollte man realistisch einordnen?

Bei der Ducati Streetfighter V4 S ist die wichtigste Einordnung: Sie ist stark auf sportliche Nutzung getrimmt. Das kann im Alltag bedeuten, dass man die Vorteile am besten dann spürt, wenn man das Motorrad auch entsprechend fährt. Wer vor allem gemütlich cruisen will oder häufig auf sehr schlechten Straßen unterwegs ist, könnte den sportlichen Charakter als weniger passend empfinden.

Bei der BMW F 450 GS ist die Einordnung: Sie ist nicht als reines Sportbike gedacht. Wer maximale Performance in sportlicher Fahrweise sucht, wird die Ducati als intensiver erleben. Die BMW ist dafür in ihrem Einsatzbereich oft die bessere Wahl, weil sie vielseitig bleibt und das Fahren auf unterschiedlichen Untergründen leichter macht.

Fazit:

Die Ducati Streetfighter V4 S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlichem Fahrspaß liegt: dynamisches Ansprechverhalten, intensives Motorgefühl, präzises Handling und ein Setup, das Kurven und zügige Fahrweise belohnt. Sie passt besonders zu Fahrern, die das Motorrad als emotionales Sportgerät sehen und Strecken bevorzugen, auf denen man die Leistung und die Fahrdynamik regelmäßig ausspielen kann.

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als maximale Sportintensität: leichtes Handling im Alltag, kontrollierbares Fahrverhalten auf wechselndem Untergrund und eine ergonomische Auslegung, die auch längere Fahrten entspannter macht. Sie passt besonders zu Fahrern, die häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Offroad-Abschnitten wechseln oder ein Motorrad suchen, das einfach in vielen Situationen funktioniert.

Kurz gesagt: Ducati für sportliche Leidenschaft auf der Straße, BMW für den vielseitigen Allround-Einsatz.

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