| UVP | 28.390 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
- Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.488 | mm |
| Radstand | 1.488 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.103 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 208 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 123 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 275 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 8 | l pro 100km |
| Reichweite | 224 | km |
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Frontrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare Öhlins NIX30 Upside-Down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Voll einstellbares Öhlins TTX36 Mono-Federbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 200/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
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Ducati Streetfighter V4 S vs. CFmoto 450 MT: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Streetfighter V4 S steht für kompromisslose Performance, markantes Design und ein sehr direktes Fahrgefühl. Die CFmoto 450 MT dagegen zielt stärker auf Alltag, Vielseitigkeit und einen modernen Einstieg in die Welt der sportlich orientierten Motorräder. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so hilfreich: Es geht weniger darum, welches Bike „besser“ ist, sondern darum, welches Bike besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundidee und Motorrad-Charakter: Streetfighter vs. vielseitiges MT-Konzept
Die Streetfighter V4 S ist ein Naked-Bike mit klarer Ansage: viel Power, ein Motor, der spürbar nach vorne zieht, und eine Fahrweise, die förmlich nach Kurven und Tempo ruft. Der Fokus liegt auf Dynamik und einem sehr sportlichen Setup. Die CFmoto 450 MT wirkt dagegen wie ein Motorrad, das für verschiedene Situationen gebaut ist: Stadtverkehr, Feierabendrunde, längere Touren und auch mal die Frage, ob es nicht doch etwas „mehr“ sein darf als nur kurze Strecken.
Damit sind die Rahmenbedingungen gesetzt: Wer vor allem sportlich fahren möchte und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für schnelle Kurven anfühlt, landet schnell bei der Ducati. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag unkompliziert bleibt und trotzdem Spaß macht, findet in der CFmoto oft die passendere Basis.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Bei der Ducati Streetfighter V4 S steht der Motorcharakter im Mittelpunkt. Die Art, wie Leistung anliegt, ist sehr „direkt“: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, und das Motorrad vermittelt ein sportliches, konzentriertes Gefühl. Das ist besonders dann stark, wenn zügig beschleunigt wird oder wenn die Fahrt in den Bereich rückt, in dem man das Motorrad wirklich arbeiten lässt.
Die CFmoto 450 MT spielt dagegen ihre Stärken eher über die Alltagstauglichkeit aus. Der Motor wirkt in der Regel harmonischer für gleichmäßiges Fahren, lässt sich gut dosieren und unterstützt eine entspannte Fahrweise. Das bedeutet nicht, dass es an Fahrspaß fehlt – im Gegenteil: Gerade in der Stadt und auf Landstraßen kann die CFmoto sehr stimmig wirken, weil sie nicht ständig „auf maximale Drehzahl“ drängt, um sich lebendig anzufühlen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Ducati Streetfighter V4 S: Sehr intensives Fahrgefühl, sportliche Durchzugskraft und ein Motor, der Lust auf dynamisches Fahren macht. Schwäche: Wer eher entspannt unterwegs ist, empfindet die Ducati manchmal als „zu viel“ – vor allem, wenn man häufig im Stop-and-go-Modus fährt.
- CFmoto 450 MT: Leicht zu fahren, gut dosierbar und alltagstauglich. Schwäche: Wer dauerhaft sportlich am Limit unterwegs sein möchte, stößt eher an Grenzen als mit der Ducati.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Alltagstauglichkeit
Das Fahrwerk der Ducati Streetfighter V4 S ist klar auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar stabil, reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es zügig durch Kurven geht. Gerade bei sportlicher Gangart ist das ein großer Vorteil: Man kann das Bike „führen“, statt nur „hinterherzufahren“.
Die CFmoto 450 MT ist hingegen stärker auf ein ausgewogenes Gesamtpaket getrimmt. Das Handling wirkt meist gutmütig und verzeiht mehr. Das ist im Alltag ein echter Pluspunkt, weil man nicht ständig mit dem Motorrad „arbeiten“ muss. Auf holprigen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen kann das den Unterschied machen, ob eine Fahrt entspannt bleibt oder anstrengend wird.
Bremsen und Stabilität
Bei der Ducati ist die Bremsleistung und das Ansprechverhalten typischerweise auf sportliche Anforderungen ausgelegt. Das gibt Vertrauen, wenn man später bremst oder in Kurven stärker verzögert. Die CFmoto kann ebenfalls solide bremsen und ist für den Alltag sehr passend – allerdings fühlt sich die Ducati im sportlichen Grenzbereich meist souveräner an.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Ducati Streetfighter V4 S bietet eine sportlichere Sitzposition. Das ist ideal, wenn man aktiv fährt, den Oberkörper nach vorne bringt und das Motorrad spürbar in die Linie „zieht“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig. Bei längeren Fahrten kann die sportliche Ausrichtung aber je nach Körperbau und Fahrstil stärker ins Gewicht fallen.
Die CFmoto 450 MT wirkt in der Ergonomie meist alltagstauglicher. Die Sitzposition unterstützt eine entspanntere Haltung, was gerade bei längeren Touren oder häufigen Fahrten im Alltag angenehm ist. Wer viel pendelt oder Touren plant, profitiert häufig von dieser „weniger sportlichen“ Grundhaltung.
Ausstattung und Praxis: Alltag, Tour und „Wie fühlt es sich an?“
Im Praxisvergleich zeigt sich: Die Ducati ist stärker auf das sportliche Erlebnis fokussiert. Das merkt man daran, wie das Motorrad insgesamt „zusammenarbeitet“ – vom Ansprechverhalten bis zur Art, wie es sich in dynamischen Situationen anfühlt. Die CFmoto ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein vielseitiger Begleiter anfühlt. Gerade wenn der Tag nicht immer gleich aussieht, kann das ein Vorteil sein.
Auch die Frage, wie man das Motorrad im Alltag nutzt, spielt eine Rolle. Die Ducati kann im Stadtverkehr durchaus Spaß machen, aber sie ist eher dann besonders, wenn die Strecke Raum für Dynamik lässt. Die CFmoto ist dagegen oft dann im Vorteil, wenn man nicht ständig an die Grenzen gehen möchte, sondern einfach fahren will – unkompliziert und mit einem guten Gefühl.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Ducati Streetfighter V4 S: Stärken liegen in der sportlichen Performance, dem präzisen Handling und dem intensiven Fahrgefühl. Schwäche: Im Alltag kann die sportliche Ausrichtung weniger entspannend sein, wenn häufig kurze Strecken und Stop-and-go anstehen.
- CFmoto 450 MT: Stärken liegen in der Vielseitigkeit, der alltagstauglichen Ergonomie und dem unkomplizierten Fahrcharakter. Schwäche: Wer sehr sportlich fahren will, wird die Ducati als „zielgenauer“ und intensiver erleben.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Ducati Streetfighter V4 S und CFmoto 450 MT ist im Kern ein Vergleich zwischen zwei Fahrwelten. Die Ducati ist für Menschen gedacht, die ein Motorrad suchen, das nicht nur fährt, sondern begeistert – mit sportlicher Dynamik, direktem Ansprechverhalten und einem Handling, das Tempo belohnt. Die CFmoto ist für Menschen gedacht, die ein Motorrad möchten, das im Alltag funktioniert, auf Touren angenehm bleibt und dabei trotzdem sportliche Akzente setzt.
Wichtig ist dabei nicht nur die reine Leistung, sondern das Gesamtgefühl: Wie schnell man Lust bekommt, wie leicht man das Motorrad kontrolliert, wie gut es zu den eigenen Strecken passt und wie die Sitzposition den Alltag unterstützt.
Fazit:
Die Ducati Streetfighter V4 S ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrten im Vordergrund stehen und ein intensives, direktes Fahrgefühl gesucht wird. Wer Kurven dynamisch angeht, später bremst und das Motorrad als „Performance-Werkzeug“ erleben möchte, wird mit der Ducati deutlich mehr emotionale und fahrdynamische Belohnung spüren. Die CFmoto 450 MT ist dagegen die passendere Option, wenn ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und unterschiedliche Strecken gesucht wird. Sie wirkt unkomplizierter, unterstützt eine entspanntere Ergonomie und macht das Fahren im Alltag leichter. Kurz gesagt: Ducati für maximale Dynamik und sportliche Ansprüche, CFmoto für Vielseitigkeit, Alltagstauglichkeit und entspanntes Touren.