| UVP | 28.390 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 20.119 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
- Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
- technische Ausstattung volle Hütte
- souveränes Fahrgefühl
- stattliche Erscheinung
- schöner 2 Zylindersound
- kräftiger Motor
- gute Bremsen
- komplizierte Bedienung
- etwas schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.488 | mm |
| Radstand | 1.488 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.305 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 835-855 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.103 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 208 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 123 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 275 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 8 | l pro 100km |
| Reichweite | 224 | km |
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 199 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 500 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Frontrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare Öhlins NIX30 Upside-Down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Voll einstellbares Öhlins TTX36 Mono-Federbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 200/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 45mm Showa EERA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Showa EERA Zentralfederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Africa Twin ist ein starkes Stück Motorrad! Die Adventure Sports wurde noch mehr auf Straße getrimmt und gehört nun zu den ultimativen Adventure-Bikes für die Reise zum Nordkap. Sie ist technisch komplett ausgestattet und gehört abgesehen von der Leistung ganz klar in die Oberklasse. Einzige Kritikpunkte sind die fummelige Bedienung und das etwas schwere Gewicht, womit allerdings auch viele Wettbewerber zu kämpfen haben. Ansonsten eine supergeile Maschine mit majestätischer Ausstrahlung und ebensolchem Fahrgefühl - grandios!Das Testbike wurde uns wieder einmal von motofun (www.motofun.de) aus Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Adventure Sports und die Standard AT als Vorführer bereit. Probefahrten dort sind in den Schmalfelder Kurven ein echter Genuss - auf zu motofun und Gruß an den Chef Nico!
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Ducati Streetfighter V4 S vs Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports: Vergleich für Straße und Reise
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Streetfighter V4 S und die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein kompromissloses Streetfighter-Konzept mit Fokus auf Dynamik und unmittelbares Fahrgefühl auf ein Adventure-Motorrad, das für lange Strecken, wechselnde Untergründe und ausgedehnte Touren ausgelegt ist. Beide Modelle sind technisch anspruchsvoll und bieten moderne Elektronik – aber sie setzen ihre Schwerpunkte an unterschiedlichen Stellen.
Grundcharakter: Streetfighter-Power vs. Reise-Adventure
Die Ducati Streetfighter V4 S steht für ein sehr direktes, sportliches Konzept. Die Ausrichtung ist klar: schnelle Reaktionen, ein agiles Handling und ein Motor, der sich wie ein Werkzeug für dynamische Fahrmanöver anfühlt. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports dagegen ist auf Vielseitigkeit getrimmt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste Ausfahrt, sondern für den nächsten großen Trip nehmen möchte – inklusive Gepäck, Komfort und der Fähigkeit, auch abseits der perfekten Straße souverän zu bleiben.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Die Ducati betont die sportliche Seite des Fahrens. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung in Vortrieb umgesetzt wird, sind stark auf zügiges Beschleunigen und dynamisches Kurvenfahren ausgelegt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf mehr macht – besonders auf kurvigen Strecken, wo man das Motorrad aktiv bewegt.
Die Honda spielt ihre Stärken eher in einem breiteren Einsatzbereich aus. Der Motor ist so abgestimmt, dass er auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen zuverlässig funktioniert. Das ist vor allem dann spürbar, wenn nicht nur Tempo, sondern auch gleichmäßiges Vorankommen, Traktion und ein ruhigerer Rhythmus gefragt sind. Die Africa Twin wirkt dadurch weniger „auf Angriff“ und mehr „auf Durchkommen“ – ohne dabei sportliche Ambitionen zu verlieren.
Elektronik und Assistenz: Moderne Systeme, unterschiedliche Prioritäten
Beide Motorräder setzen auf Elektronik, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Bei der Ducati Streetfighter V4 S steht die Unterstützung für sportliches Fahren im Vordergrund. Fahrmodi, Traktions- und Regelstrategien greifen so, dass sportliche Manöver kontrollierbar bleiben. Das hilft besonders dann, wenn man die Ducati nicht nur „spazieren“ fährt, sondern sie wirklich fordert.
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports nutzt Elektronik stärker als Werkzeug für Vielseitigkeit. Gerade auf wechselndem Untergrund ist das relevant: Traktionsmanagement und Fahrmodi sollen dabei helfen, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu halten. Dazu kommt der Adventure-Fokus auf Alltagstauglichkeit und Langstreckenkomfort – die Elektronik unterstützt also nicht nur die Performance, sondern auch die sichere, entspannte Nutzung über viele Kilometer.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr deutlich. Die Ducati Streetfighter V4 S ist darauf ausgelegt, schnell zu reagieren. Das Handling wirkt direkt, die Linienführung lässt sich zügig anpassen, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. In der Praxis bedeutet das: Wer gerne dynamisch unterwegs ist, bekommt ein Motorrad, das sich wie „leicht zu bewegen“ anfühlt.
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports zielt dagegen auf Stabilität und Kontrolle über Distanz. Das Fahrwerk ist so gedacht, dass es auch bei längeren Etappen und unterschiedlichen Straßenverhältnissen souverän bleibt. Auf unebenen Strecken oder wenn der Belag nicht perfekt ist, spielt die Africa Twin ihre Stärke aus: Sie wirkt weniger „nervös“, sondern eher wie ein zuverlässiger Reisebegleiter.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in der Situation
Im Vergleich der Bremsleistung und des Bremsgefühls zeigt sich: Die Ducati ist klar auf sportliche Verzögerung und präzises Dosieren ausgelegt. Das passt zur Streetfighter-Charakteristik, bei der man häufig aus dem Tempo heraus in Kurven einlenkt und dabei eine sehr direkte Rückmeldung erwartet.
Die Honda punktet mit einem stabilen, berechenbaren Gesamtpaket. Gerade bei längeren Abfahrten oder wenn die Bedingungen variieren, ist das Vertrauen in die Bremsanlage und das Zusammenspiel mit der Fahrstabilität entscheidend. Die Africa Twin wirkt dabei wie ein Motorrad, das auch dann ruhig bleibt, wenn die Fahrt nicht nur aus „perfekten“ Straßen besteht.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein Schlüsselthema. Die Ducati Streetfighter V4 S bringt eine sportlichere Haltung mit, die das aktive Fahren unterstützt. Das ist ideal für kurze bis mittlere Strecken, auf denen man häufig die Fahrdynamik nutzt und das Motorrad „arbeitet“.
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die ergonomische Ausrichtung und der Adventure-Ansatz sorgen dafür, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Dazu kommt der Reisegedanke: Windschutz und die grundsätzliche Auslegung des Motorrads passen besser zu Touren, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Streetfighter V4 S
- Sehr sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
- Agiles Handling für dynamische Kurvenfahrten
- Elektronik als Performance-Unterstützung für zügiges Fahren
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Streetfighter V4 S
- Weniger „Reisefokus“ im Vergleich zur Africa Twin
- Für sehr lange Etappen kann die sportlichere Auslegung anstrengender wirken
- Der Einsatzbereich ist klarer auf Straße und sportliche Fahrweise zugeschnitten
Stärken der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports
- Vielseitigkeit für lange Strecken und wechselnde Bedingungen
- Komfortorientiertes Gesamtkonzept für Touren
- Elektronik als Sicherheits- und Traktionswerkzeug im Adventure-Einsatz
Schwächen bzw. Grenzen der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports
- Weniger „Streetfighter-Agilität“ im rein sportlichen Kurvenbetrieb
- Wer ausschließlich sportlich auf der Straße unterwegs ist, könnte den Adventure-Fokus als weniger passend empfinden
- Das Motorrad wirkt stärker auf „Allround-Reise“ als auf „reines Kurvenangreifen“ abgestimmt
Welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was im Alltag und auf Touren wirklich zählt. Wer vor allem kurvige Strecken sucht, das Motorrad aktiv bewegt und ein sehr direktes sportliches Fahrgefühl erwartet, wird mit der Ducati Streetfighter V4 S deutlich mehr „Kick“ bekommen. Sie ist ein Motorrad für Fahrer, die Dynamik nicht nur wollen, sondern auch spüren möchten.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Touren plant, bei denen auch mal schlechterer Belag oder unvorhersehbare Situationen dazugehören, und dabei Wert auf Komfort sowie ein souveränes Gesamtpaket legt, findet in der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports die passendere Basis. Sie ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Fahrt gedacht ist, sondern für viele.
Fazit:
Die Ducati Streetfighter V4 S ist die richtige Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlicher Straße liegt: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und Elektronik, die das dynamische Fahren unterstützt. Sie macht besonders dann Spaß, wenn Kurven, Beschleunigung und ein unmittelbares Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Wer hingegen vor allem lange Touren plant, Komfort über mehrere Stunden schätzt und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports die bessere Entscheidung. Ihr Adventure-Ansatz, das stabilere Reisegefühl und die vielseitige Auslegung machen sie zum passenden Begleiter für „mehr als nur Straße“. Kurz gesagt: Ducati für sportliche Leidenschaft auf Asphalt, Honda für Touren, Vielseitigkeit und entspanntes Durchkommen.