UVP 28.390 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
Kontra:
  • Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht198kg
Radstand1.488mm
Radstand1.488mm
Sitzhöhe: 845 mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.103ccm
Hub54mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung208 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment123 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.275km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch8l pro 100km
Reichweite224km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartFrontrahmen
Federung vorneVoll einstellbare Öhlins NIX30 Upside-Down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenVoll einstellbares Öhlins TTX36 Mono-Federbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten200/60 ZR 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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Ducati Streetfighter V4 S vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Vergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Streetfighter V4 S steht für kompromisslose Performance, präzise Elektronik und ein sehr direktes, sportliches Fahrgefühl. Die Royal Enfield Guerrilla 450 dagegen setzt auf einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit charaktervollem Motor, einfacherem Handling und dem typischen Royal-Enfield-Feeling. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, auf der Landstraße und in flotten Kurven – und wo liegen die Grenzen der jeweiligen Philosophie?

Grundidee: Streetfighter-Extrem vs. moderne Alltagsmaschine

Ducati Streetfighter V4 S: Fokus auf maximale Dynamik

Die Streetfighter V4 S ist ein Motorrad, das sich nicht versteckt. Die Kombination aus leistungsstarkem Motor, sportlicher Geometrie und einer Ausstattung, die auf Kontrolle und Tempo ausgelegt ist, macht sie besonders interessant für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik sehen. Im Vergleich zeigt sich schnell: Hier steht nicht „leicht und unkompliziert“ im Vordergrund, sondern „präzise und schnell“.

Royal Enfield Guerrilla 450: Charaktervoll, zugänglich, modern

Die Guerrilla 450 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst näher an der Realität vieler Fahrer gebaut ist. Der Motor liefert spürbaren Punch, ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse das Bike „im richtigen Drehzahlbereich“ halten, um Spaß zu haben. Im Vergleich punktet sie vor allem dort, wo Alltag, Stadtverkehr und gelegentliche Ausfahrten zählen. Die Bedienung wirkt insgesamt weniger „rennstreckig“, dafür aber sehr stimmig für den täglichen Gebrauch.

Motorcharakter im Vergleich: Wie fühlt sich die Leistung an?

Ducati: Durchzug und Schub mit sportlicher Kante

Bei der Ducati Streetfighter V4 S zeigt sich die typische V4-Charakteristik: Der Schub wirkt breit und dynamisch, und das Motorrad zieht auch aus mittleren Bereichen sehr überzeugend. Gerade beim Beschleunigen aus dem Kurvenausgang oder beim zügigen Überholen ist der Unterschied spürbar: Die Ducati fühlt sich wie ein System an, das Leistung nicht nur bereitstellt, sondern sie auch kontrolliert in Bewegung umsetzt.

Royal Enfield: Drehmomentgefühl und entspannterer Rhythmus

Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihren Vorteil eher über den „Alltagsrhythmus“ aus. Der Motor wirkt weniger wie ein reines Hochdrehzahlgerät, sondern eher wie eine Maschine, die sich natürlich anfühlt, wenn man nicht ständig am Limit fahren will. Im Vergleich zeigt sich: Wer häufig in wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert von einem Motor, der nicht nur schnell, sondern auch angenehm dosierbar wirkt.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. unkomplizierte Agilität

Streetfighter V4 S: sportliche Linie und hohe Stabilität

Die Ducati ist im Vergleich klar auf sportliches Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine zügige Fahrweise, und die Maschine vermittelt ein sehr direktes Feedback. In schnellen Kurven oder bei dynamischen Richtungswechseln wirkt die Streetfighter V4 S wie ein Motorrad, das „auf Linie“ bleibt. Gleichzeitig kann genau diese Sportlichkeit im Alltag auch bedeuten, dass man die Fahrweise bewusster anpassen muss, um Komfort und Ruhe zu behalten.

Guerrilla 450: leicht zu bewegen, angenehm im Alltag

Die Guerrilla 450 spielt ihre Stärken vor allem im Handling aus. Sie wirkt wendig und gutmütig, was besonders in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen hilft, wenn man öfter bremsen, anfahren und umstellen muss. Im Vergleich ist das Motorrad weniger „auf maximale Schräglage getrimmt“, sondern eher darauf, dass man sich schnell wohlfühlt und die Ausfahrt ohne großen Aufwand genießen kann.

Bremsen und Kontrolle: Wo liegen die Unterschiede?

Ducati: starke Verzögerung und sportliche Assistenz

Die Streetfighter V4 S zeigt im Vergleich, dass sie für ambitioniertes Fahren gebaut ist. Die Bremsleistung wirkt kräftig und die Dosierbarkeit unterstützt eine sportliche Fahrweise. Dazu kommt, dass die Kontrolle durch moderne Systeme das Motorrad berechenbarer macht, wenn es zügig zur Sache geht. Wer gerne spät bremst und die Linie aktiv fährt, wird hier schnell Vertrauen aufbauen.

Royal Enfield: ausreichend Reserven, aber anders im Charakter

Die Guerrilla 450 bietet Bremsen, die für den Alltag und sportliche Landstraßenfahrten gut passen. Im Vergleich wirkt die Bremsphilosophie weniger „rennstreckenhart“, sondern eher alltagstauglich: stabil, gut dosierbar und passend zur insgesamt zugänglichen Ausrichtung des Motorrads. Für sehr aggressive Fahrstile kann das Setup weniger „Overkill“ sein – was aber auch bedeutet, dass das Motorrad nicht unnötig kompliziert wird.

Ausstattung und Elektronik: Hightech vs. pragmatischer Ansatz

Streetfighter V4 S: Elektronik als Teil des Fahrgefühls

Bei der Ducati ist Elektronik nicht nur „Da“, sondern spürbar Teil des Fahrens. Im Vergleich zeigt sich das besonders, wenn man zwischen sportlicher und moderater Fahrweise wechselt. Die Systeme helfen dabei, Traktion und Stabilität zu managen, ohne dass sich das Motorrad dadurch „träge“ anfühlt. Das macht die Streetfighter V4 S besonders interessant, wenn man nicht jedes Mal am Limit fahren möchte, aber trotzdem ein Motorrad will, das Reserven bietet.

Guerrilla 450: moderne Basis, weniger Komplexität

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich als Maschine, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Das ist kein Nachteil, sondern eine klare Philosophie: weniger „Regelorgien“, mehr direktes Motorradgefühl. Wer gerne selbst entscheidet, wie aggressiv gefahren wird, findet hier oft eine angenehm unkomplizierte Basis.

Komfort und Alltag: Welche Maschine passt zu welchem Leben?

Ducati: sportlich, aber mit Anspruch

Die Streetfighter V4 S ist im Alltag nicht „unbequem“, aber sie ist klar sportlich positioniert. Wer häufig kurze Strecken fährt, wird die Dynamik lieben. Für lange Touren hängt es stärker vom eigenen Anspruch ab: Sitzposition, Windgefühl und die Art, wie man Komfort interpretiert. Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati ist dann ideal, wenn das Motorrad als Erlebnis im Vordergrund steht.

Royal Enfield: alltagstauglich und unkompliziert

Die Guerrilla 450 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das man gerne stehen lässt, um es dann wieder sofort zu nutzen. Das Handling, die zugängliche Motorcharakteristik und das insgesamt weniger „angespannte“ Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch unter der Woche.

Design und Image: Zwei sehr unterschiedliche Aussagen

Ducati: aggressiv, technisch, kompromisslos

Die Streetfighter V4 S ist optisch ein Statement. Im Vergleich wirkt sie wie ein Motorrad, das Performance sichtbar macht: kantige Linien, sportliche Proportionen und ein Gesamtbild, das sofort nach Tempo aussieht. Für viele ist das ein wichtiger Teil des Erlebnisses – nicht nur auf dem Papier, sondern auch beim Anblick.

Royal Enfield: klassisch inspiriert, aber modern gedacht

Die Guerrilla 450 verbindet einen modernen Look mit dem typischen Royal-Enfield-Charakter. Im Vergleich wirkt sie weniger wie ein „Showbike“, sondern eher wie ein Motorrad, das man gerne nutzt. Das Design unterstützt die Idee: Charakter, Alltag und Fahrspaß ohne übertriebene Distanz.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Ducati Streetfighter V4 S

  • Sehr dynamisches Fahrgefühl mit starkem Schub und sportlicher Kontrolle.
  • Präzises Handling, besonders bei zügiger Fahrweise.
  • Elektronik als Unterstützung, die das Motorrad berechenbarer macht.
  • Hoher Spaßfaktor für Fahrer, die Leistung aktiv nutzen wollen.

Schwächen der Ducati Streetfighter V4 S

  • Sportlicher Anspruch kann im Alltag mehr Aufmerksamkeit erfordern.
  • Für sehr entspannte Fahrstile wirkt die Ausrichtung manchmal „zu viel des Guten“.

Stärken der Royal Enfield Guerrilla 450

  • Zugängliches Handling, ideal für Stadt und Landstraße.
  • Charaktervoller Motor mit gut dosierbarem Fahrgefühl.
  • Pragmatische Alltagsorientierung ohne unnötige Komplexität.
  • Viel Fahrspaß pro Einsatz, weil sie schnell „bereit“ ist.

Schwächen der Royal Enfield Guerrilla 450

  • Weniger Fokus auf maximale Performance im Vergleich zur Ducati.
  • Wer sehr aggressiv fährt, wird die Grenzen eher spüren.

Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?

Im Vergleich zeigt sich ein klares Bild: Die Ducati Streetfighter V4 S ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für sportliche Ausfahrten, dynamische Beschleunigung und präzise Kontrolle stehen soll. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen die passendere Option, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu handhaben ist, zuverlässig Spaß macht und nicht ständig nach „sportlicher Haltung“ verlangt.

Für wen ist die Ducati Streetfighter V4 S die beste Wahl?

Für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, Reserven nutzen wollen und ein Motorrad möchten, das sich bei dynamischer Fahrweise souverän anfühlt. Wer Elektronik und sportliche Präzision als Vorteil sieht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Für wen ist die Royal Enfield Guerrilla 450 die beste Wahl?

Für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag und abwechslungsreiche Strecken suchen – mit leichtem Handling, angenehmem Motorgefühl und einem unkomplizierten Zugang zum Fahrspaß. Wer nicht ständig das Maximum ausreizen will, findet in der Guerrilla 450 oft die bessere „Allround“-Antwort.

Fazit:

Die Ducati Streetfighter V4 S gewinnt den Vergleich, wenn es um sportliche Dynamik, präzise Kontrolle und ein Fahrgefühl geht, das Tempo aktiv unterstützt. Sie ist besonders stark, sobald die Strecke mehr verlangt als nur entspanntes Cruisen: Kurven, Beschleunigungszonen und sportliche Manöver machen ihr Profil deutlich. Dafür ist sie im Alltag weniger „entspannt“, weil ihre Ausrichtung mehr sportliche Aufmerksamkeit einfordert.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist im Vergleich die bessere Wahl für den Alltag und für Fahrer, die ein zugängliches, charaktervolles Motorrad suchen, das schnell Spaß macht und nicht kompliziert wird. Sie punktet mit einem angenehmen Rhythmus, leichtem Handling und einer pragmatischen Gesamtkonzeption. Wer vor allem regelmäßig fährt, ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, ein Hochleistungsgerät „richtig“ bewegen zu müssen, wird mit der Guerrilla glücklicher.

Kurz gesagt: Sport und maximale Performance sprechen für die Ducati – Alltagstauglichkeit und unkomplizierter Fahrspaß sprechen für die Royal Enfield.

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