UVP 18.290 €
Baujahr von 2021 bis 2025
UVP 13.099 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Ist die neue SuperSport eine kleine Panigale oder doch ein Sport-Tourer?
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Außen hart, innen weich
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Pro und Kontra

Pro:
  • hervorragende Bremsen
  • extrem handlicher Kurvenräuber
  • leicht zugänglich
  • echter Duc-Sound
Kontra:
  • großer Wendekreis
  • Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Pro:
  • Komfort
  • Verarbeitung
  • Fahrleistungen
  • Drehfruede
Kontra:
  • Windschutz
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Länge2.119mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.155mm
Gewicht213kg
Radstand1.455mm
Länge2.120mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenmotor
Hubraum998ccm
Hub56mm
Bohrung75mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite270km
Leistung145 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment104 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite325km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneÖhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÖhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartZentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen)
Federung vorneShowa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm
Federung hintenShowa Zentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Alu
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten190/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.
 
Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!

Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.890€
  • Gebraucht (4 Jahre alt): 9.500 €
  • Baujahre: 2017-2021
  • Farben: rot, weiß

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Ducati Supersport 950 S vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Motorradvergleich

Wer zwischen Ducati Supersport 950 S und Honda CB 1000 R Neo Sports Café schwankt, sucht im Grunde nach zwei sehr unterschiedlichen Antworten auf die Frage: „Wie fühlt sich ein modernes Motorrad an, das Spaß macht – ohne nur für eine einzige Art von Fahrt gebaut zu sein?“ Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie klare Statements. Die Ducati steht für sportliche Linie und einen dynamischen, straßenorientierten Anspruch. Die Honda dagegen setzt auf den markanten Neo-Sports-Café-Look und einen Charakter, der sich eher nach agiler Alltagsmaschine anfühlt – mit genug Temperament für flotte Ausfahrten.

Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder in der Praxis unterscheiden: beim Fahrgefühl, bei der Ergonomie, bei der Art, wie Motor und Fahrwerk zusammenarbeiten, und auch dabei, wie Elektronik und Bremsen den Alltag erleichtern oder den sportlichen Fokus unterstützen. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – damit die Entscheidung leichter fällt.

Grundcharakter: Supersport-Anspruch vs. Café-Naked-Feeling

Ducati Supersport 950 S: sportlich, zielgerichtet, straßenfokussiert

Die Ducati Supersport 950 S ist vom Konzept her klar auf sportliche Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man zügig in den Fahrmodus kommt: Kopf und Oberkörper sind näher am „aktiven Fahren“, wodurch Kurvenarbeit und zügiges Beschleunigen leichter wirken. Das Motorrad vermittelt dabei das Gefühl, dass es nicht nur „mitfährt“, sondern aktiv mitdenkt – besonders dann, wenn die Strecke kurvig wird.

Honda CB 1000 R Neo Sports Café: lässig, direkt, alltagstauglich

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt weniger wie ein kompromissloses Sportgerät und mehr wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt. Der Café-Naked-Charakter sorgt für eine entspanntere Grundhaltung, ohne dass die Maschine ihren Anspruch verliert. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen zeigt sich, dass die Honda schnell „griffbereit“ ist: leicht zu handeln, spontan in der Linie, und mit einem Motor, der für viele Situationen sofort passt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Supersport- und Naked-Konzepten. Die Ducati wirkt tendenziell „sportlicher“, weil sie das Gefühl von Zugkraft mit einer klaren, zielgerichteten Gasannahme verbindet. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern zügig aus Kurven heraus beschleunigt und dabei eine gewisse Dynamik erwartet.

Die Honda hingegen spielt ihre Stärken oft in der Bandbreite aus: Sie fühlt sich in vielen Drehzahlbereichen souverän an und wirkt dadurch im Alltag weniger „anstrengend“. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrten nicht immer aus langen, durchgetakteten Sportabschnitten bestehen, sondern aus Stop-and-Go, Ampelphasen und spontanen Landstraßen-Sprints.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Ducati Supersport 950 S: präzise Linie, sportliche Rückmeldung

Die Ducati spielt ihre Stärken vor allem in der Kurve aus. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Linie, und das Motorrad wirkt dabei kontrolliert, wenn man zügig unterwegs ist. Gerade bei dynamischer Fahrweise zeigt sich, dass die Supersport-Orientierung nicht nur auf dem Papier steht: Die Maschine vermittelt ein direktes Feedback, das das Vertrauen in Schräglage und Traktion stärkt.

Als mögliche Schwäche kann man festhalten: Wer sehr entspannt fährt oder häufig kurze Strecken mit vielen Unebenheiten hat, merkt eher, dass der Fokus stärker auf sportlicher Performance liegt. Das ist nicht „schlecht“, aber es ist eine andere Priorität als bei einem Naked-Bike, das Komfort und Alltagshandling stärker in den Vordergrund stellt.

Honda CB 1000 R Neo Sports Café: leicht zu bewegen, souverän im Alltag

Die Honda wirkt im Handling oft besonders zugänglich. Sie lässt sich im Stadtverkehr gut manövrieren und bleibt auch auf Landstraßen angenehm handlich. In schnellen Richtungswechseln zeigt sie eine agile Art, die das Fahren „einfach“ macht – man hat das Gefühl, dass man die Linie schnell findet und das Motorrad nicht erst „auf Temperatur“ bringen muss.

Wenn die Fahrweise sehr sportlich wird, zeigt sich aber auch der Unterschied zum Supersport-Konzept: Die Honda kann zwar dynamisch, aber sie ist stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Wer ausschließlich sportliche Kurvenetappen plant und dabei maximalen Sportfokus sucht, könnte bei der Ducati schneller das Gefühl bekommen, dass sie noch einen Tick zielgerichteter arbeitet.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern und Stabilität in der Kurve

Beim Thema Bremsen ist der Unterschied weniger „besser oder schlechter“, sondern eher „wie es sich anfühlt“. Die Ducati unterstützt eine sportliche Fahrweise mit einem Bremsgefühl, das sich für zügige Anbremsmanöver sehr passend anfühlt. Das hilft besonders dann, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven hinein bremst und dabei Stabilität erwartet.

Die Honda bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsverhalten, wirkt aber im Gesamtkonzept oft etwas alltagstauglicher: Das Dosieren fühlt sich häufig intuitiv an, und die Maschine bleibt dabei gut kontrollierbar. Das ist ein Plus, wenn der Fahralltag nicht nur aus „Sportetappen“ besteht, sondern auch aus Verkehr, Kreuzungen und wechselnden Bedingungen.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag, Fokus beim Sport

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Ducati Supersport 950 S wirkt so, als wäre die Elektronik darauf ausgelegt, sportliche Dynamik abzusichern und gleichzeitig die Fahrbarkeit zu verbessern. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man die Maschine bewusst bewegt und dabei Traktions- und Stabilitätsunterstützung schätzt.

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café punktet oft mit einer Elektronik, die das Fahren unkompliziert macht. Gerade im Alltag ist das spürbar: Man kann sich auf die Strecke konzentrieren, während die Systeme im Hintergrund für ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl sorgen. Das ist besonders interessant, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende „funktioniert“, sondern auch unter der Woche.

Sitzposition und Ergonomie: Wer fühlt sich wohler?

Hier entscheidet sich vieles. Die Ducati Supersport 950 S bietet eine sportlichere Sitzposition, die das aktive Fahren unterstützt. Wer gern „vorn“ arbeitet, sich in Kurven hineinlehnt und das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird die Haltung schnell mögen.

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bietet dagegen eine ergonomische Basis, die sich oft entspannter anfühlt. Das macht sie attraktiv für längere Alltagsfahrten, für Pendeln und für Touren, bei denen man nicht ständig in maximal sportlicher Haltung unterwegs sein möchte. Als Schwäche kann man höchstens nennen: Wer eine sehr sportliche, „rennstreckennahe“ Haltung erwartet, wird bei der Honda weniger stark bedient als bei der Ducati.

Komfort und Alltag: Wind, Vibrationen, Streckenlänge

Im Alltag spielt die Kombination aus Sitzposition, Fahrwerkseinstellung und Gesamtergonomie die Hauptrolle. Die Ducati kann auf längeren Strecken sehr sportlich und motivierend sein, aber sie ist eher für Fahrer gedacht, die bewusst sportlich fahren möchten. Wer häufig lange Autobahnabschnitte oder sehr entspannte Fahrten plant, könnte bei der Honda schneller das Gefühl haben, dass sie „einfach“ angenehmer zu fahren ist.

Die Honda ist dabei oft die Maschine, die man schneller „dauerhaft“ nutzt: Sie wirkt weniger speziell, dafür vielseitig. Das ist ein klarer Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für bestimmte Touren gedacht ist, sondern für viele unterschiedliche Einsätze.

Design und Charakter: Optik ist nicht nur Deko

Die Ducati Supersport 950 S wirkt wie ein Motorrad, das man anschaut und sofort sportliche Absichten erkennt. Die Linienführung und der Gesamteindruck passen zum Fahrgefühl. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt dagegen auf den markanten Café-Look, der sich nicht nach „Sportgerät“ anfühlt, sondern nach Stil und Alltag.

In der Praxis bedeutet das: Wer sich beim Motorradkauf vor allem von der sportlichen Ausstrahlung und dem Wunsch nach dynamischem Fahren leiten lässt, wird bei der Ducati eher glücklich. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich im Alltag genauso gut macht wie auf der Feierabendrunde, findet in der Honda oft die passendere Mischung.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Ducati Supersport 950 S

  • Sportlicher Fokus mit zielgerichtetem Fahrgefühl
  • Kurvendynamik und präzise Rückmeldung bei flotter Fahrweise
  • Elektronik-Unterstützung, die sportliche Ambitionen absichert

Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Supersport 950 S

  • Sportlichere Ergonomie kann für sehr entspannte Fahrten weniger passend sein
  • Alltag mit vielen kurzen, unruhigen Strecken wirkt weniger „entspannt“ als bei der Honda

Stärken der Honda CB 1000 R Neo Sports Café

  • Agiles, leicht zugängliches Handling im Alltag
  • Vielseitiger Motorcharakter für unterschiedliche Drehzahlbereiche
  • Elektronik und Fahrbarkeit wirken unkompliziert und alltagstauglich

Schwächen bzw. Grenzen der Honda CB 1000 R Neo Sports Café

  • Bei maximal sportlicher Fahrweise wirkt die Ducati oft noch einen Tick „sportlicher“ fokussiert
  • Wer eine sehr sportliche Sitzhaltung sucht, findet diese bei der Honda weniger ausgeprägt

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von reinen Zahlen ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht. Die Ducati Supersport 950 S ist besonders passend, wenn sportliche Fahrten, Kurvenrhythmus und ein aktives Fahrgefühl Priorität haben. Sie ist ein Motorrad für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und dabei ein sportlich abgestimmtes Gesamtpaket schätzen.

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: Stadt, Landstraße, Feierabendrunde und auch längere Touren sollen sich gut anfühlen. Wer ein Naked-Bike mit markantem Look sucht, das unkompliziert bleibt und trotzdem genug Dynamik für flotte Ausfahrten bietet, wird mit der Honda häufig schneller „das richtige Gefühl“ finden.

Fazit:

Die Ducati Supersport 950 S ist die Wahl für alle, die ein sportlich ausgerichtetes Motorrad suchen und Kurvenfahrten bewusst genießen. Das Konzept liefert ein zielgerichtetes Fahrgefühl, unterstützt dynamische Manöver und wirkt besonders dann stimmig, wenn zügiges Fahren im Fokus steht. Wer gern aktiv fährt und dabei Stabilität sowie präzise Rückmeldung erwartet, bekommt mit der Ducati ein sehr motivierendes Gesamtpaket.

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt dagegen besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad wollen, das im Alltag genauso Spaß macht wie auf der Feierabendrunde. Das Handling wirkt zugänglich, der Motorcharakter ist breit nutzbar und die Ergonomie unterstützt entspannteres Fahren. Wer ein Naked-Bike mit Stil sucht und dabei nicht nur an Wochenendtouren denkt, findet in der Honda oft die rundere Wahl.

Kurz gesagt: Ducati für sportlichen Fokus und aktives Kurvenfahren, Honda für Alltagstauglichkeit, Agilität und vielseitigen Fahrspaß.

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