UVP 18.290 €
Baujahr von 2021 bis 2025
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Ist die neue SuperSport eine kleine Panigale oder doch ein Sport-Tourer?
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • hervorragende Bremsen
  • extrem handlicher Kurvenräuber
  • leicht zugänglich
  • echter Duc-Sound
Kontra:
  • großer Wendekreis
  • Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Länge2.119mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.155mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite270km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneÖhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÖhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.
 
Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!

Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.890€
  • Gebraucht (4 Jahre alt): 9.500 €
  • Baujahre: 2017-2021
  • Farben: rot, weiß

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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Ducati Supersport 950 S vs. Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Supersport 950 S steht für sportliche Ausrichtung mit spürbarer Alltagstauglichkeit, während die Triumph Speed Triple 1200 RR als kompromissloses Naked-Bike mit viel Performance und markantem Charakter auftritt. Beide Modelle wollen dynamisch gefahren werden – aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Weise.

Grundidee: Sportlich mit Schutz vs. Naked mit Druck

Die Ducati setzt auf eine sportliche Gesamtkonzeption, bei der der Fahrer spürbar „im“ Motorrad sitzt. Der Fokus liegt auf kontrollierter Dynamik, guter Übersicht und einem Setup, das sowohl auf der Landstraße als auch bei zügiger Fahrweise überzeugt. Die Triumph dagegen ist ein Naked-Bike, das seine Stärken offen zeigt: weniger Verkleidung, mehr Direktheit, ein Motor, der sich wie ein Anker für Aufmerksamkeit anfühlt – und ein Fahrgefühl, das stark nach „Gas geben“ ruft.

Motor und Antrieb: Charakter entscheidet

Im direkten Vergleich wirkt die Ducati eher wie ein sportlicher Allrounder: Der Antrieb ist so abgestimmt, dass er in vielen Situationen souverän wirkt – vom flüssigen Beschleunigen bis zum sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven. Dabei steht nicht nur die reine Durchzugskraft im Vordergrund, sondern auch die Art, wie Leistung anliegt und wie gut sich das Motorrad dosieren lässt.

Die Triumph spielt dagegen deutlich stärker die „große Bühne“: Der Motor wirkt kraftvoll und druckvoll, besonders dann, wenn die Drehzahl steigt und das Bike spürbar in den sportlichen Modus wechselt. Wer gerne zügig beschleunigt und das Motorrad aktiv führt, bekommt hier ein sehr direktes, begeisterndes Ansprechverhalten. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit im Alltag mehr Aufmerksamkeit verlangen – vor allem, wenn es eng wird oder das Tempo niedrig bleibt.

Fahrwerk und Fahrverhalten: Präzision vs. Agilität

Bei der Ducati Supersport 950 S zeigt sich das Fahrwerk als klarer Vorteil, wenn es um Stabilität und kontrolliertes Tempo geht. Gerade auf wechselndem Belag und bei dynamischer Fahrweise wirkt die Abstimmung ausgewogen: Das Motorrad bleibt ruhig, vermittelt Vertrauen und unterstützt den Fahrer dabei, Linie und Rhythmus zu halten. In schnellen Kurven fühlt sich die Ducati dadurch sehr „aufgeräumt“ an.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls auf sportliche Performance ausgelegt, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Das Bike wirkt lebendiger und reagiert spürbar unmittelbarer auf Lenkimpulse. Das kann in kurvigen Strecken ein echter Vorteil sein, weil sich das Motorrad schnell in die gewünschte Position bringen lässt. Wer allerdings sehr entspannt und gleichmäßig fahren möchte, kann die Triumph als etwas „präsenter“ erleben – sie fordert mehr aktive Führung, belohnt aber dafür mit einem intensiven Fahrgefühl.

Bremsen: Kraft und Dosierbarkeit im Vergleich

Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, und das merkt man auch beim Bremsen. Die Ducati punktet dabei mit einer sehr gut dosierbaren Wirkung: Beim Verzögern lässt sich die Verzögerung fein steuern, was besonders in Situationen hilft, in denen man nicht nur hart, sondern präzise bremsen möchte. Das unterstützt ein sauberes Einlenken und macht das Motorrad berechenbar.

Die Triumph liefert ebenfalls starke Bremsleistung, wirkt aber im ersten Moment oft „direkter“. Das ist ideal, wenn man sportlich bremst und das Motorrad schnell zum Stillstand bringen oder stark verzögern möchte. Gleichzeitig ist die Dosierung bei sehr feinfühligem Fahren besonders wichtig, weil die Triumph bei entsprechender Hebelstellung sehr zügig reagiert.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Philosophie

In der Elektronik zeigen sich beide Modelle modern und fahrerorientiert. Die Ducati setzt auf ein Paket, das sich gut in den Alltag integrieren lässt: Fahrmodi und Traktionsunterstützung helfen dabei, die Leistung passend zu wählen und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil zu halten. Das macht die Supersport 950 S besonders attraktiv, wenn man nicht nur auf der Hausstrecke unterwegs ist.

Die Triumph geht ebenfalls den modernen Weg, wirkt aber in der Abstimmung stärker auf sportliche Nutzung getrimmt. Die Elektronik unterstützt das schnelle Fahren, ohne das Motorrad „zu zähmen“. Wer gerne mit Gas und Linie arbeitet, bekommt hier ein System, das mitdenkt und gleichzeitig den Charakter des Bikes nicht komplett überdeckt.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition und Handling

Die Ducati ist spürbar auf sportliche Sitzhaltung ausgelegt, aber mit einem Rahmen, der Touren nicht ausschließt. Die Supersport 950 S wirkt wie ein Motorrad, das sich auch über längere Strecken gut fahren lässt, wenn man die sportliche Haltung akzeptiert. Die Verkleidung bzw. der Schutzbereich hilft dabei, den Fahrtwind angenehmer zu gestalten.

Die Triumph ist als Naked-Bike natürlich offener. Das kann im Alltag Vorteile bringen, weil man sich freier fühlt und das Motorrad sehr „nah“ wirkt. Gleichzeitig ist der Windschutz geringer, was bei längeren Strecken oder höheren Geschwindigkeiten stärker spürbar sein kann. Dafür punktet die Triumph oft mit einem sehr direkten Gefühl beim Rangieren und in der Stadt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Ducati Supersport 950 S – Stärken

  • Ausgewogenes Fahrgefühl: Stabil und kontrolliert, besonders bei zügigem Tempo.
  • Gute Dosierbarkeit bei Bremsen und Antrieb, was das Fahren planbar macht.
  • Sportlicher Komfort: Die Auslegung wirkt alltagstauglich, ohne den Fokus zu verlieren.

Ducati Supersport 950 S – Schwächen

  • Weniger „Naked-Intensität“: Wer maximale Direktheit ohne Verkleidung sucht, fühlt sich bei der Ducati möglicherweise weniger „unmittelbar“.
  • Sportliche Haltung: Für sehr entspannte Fahrten kann die Sitzposition sportlicher ausfallen als erwartet.

Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken

  • Sehr kraftvoller Motorcharakter: Spürbarer Druck und begeisterndes Ansprechverhalten.
  • Lebendiges Handling: Schnelle Reaktion auf Lenkimpulse, ideal für kurvige Strecken.
  • Sportliche Elektronik: Unterstützt dynamisches Fahren, ohne den Charakter zu stark zu glätten.

Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen

  • Wind und Komfort: Weniger Schutz als bei der Ducati kann auf längeren Strecken stärker auffallen.
  • Direktheit im Alltag: Das Motorrad wirkt präsenter und verlangt mehr Aufmerksamkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Ducati Supersport 950 S ist besonders interessant, wenn ein sportliches Motorrad gesucht wird, das sich gleichzeitig gut für Touren und abwechslungsreiche Strecken eignet. Wer Wert auf kontrollierte Dynamik legt, von fein dosierbaren Reaktionen profitiert und sich ein Motorrad wünscht, das auch bei längeren Fahrten nicht anstrengend wird, trifft mit der Ducati häufig die richtige Wahl.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Performance, Direktheit und einem intensiven Naked-Bike-Erlebnis liegt. Wer gerne zügig beschleunigt, das Motorrad aktiv führt und die Elektronik als Unterstützung für sportliches Fahren versteht, wird mit der Triumph sehr viel Freude haben. Für Fahrer, die maximale Unmittelbarkeit und einen kraftvollen Motorcharakter suchen, ist die Speed Triple 1200 RR besonders passend.

Fazit:

Die Ducati Supersport 950 S ist die stimmige Wahl für alle, die sportlich fahren möchten, dabei aber ein kontrolliertes, gut dosierbares Gesamtpaket bevorzugen. Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn Strecken abwechslungsreich sind und das Motorrad sowohl für flotte Landstraßen als auch für längere Touren genutzt werden soll. Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt am besten zu Fahrern, die ein Naked-Bike mit spürbarem Druck, lebendigem Handling und einer klar sportlichen Ausrichtung suchen. Wer die Direktheit liebt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr intensives Fahrerlebnis. Kurz gesagt: Ducati für sportliche Balance und Tourenkomfort, Triumph für maximale Performance-Atmosphäre und unmittelbare Fahrfreude.

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