| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.299 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- schicke Optik
- fetter Sound
- wenig Schnickschnack
- gute Reifen
- gute Bremsen
- guter Preis
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 269 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?MotorradTest.de auf YouTube
Ducati XDiavel V4 vs. Benelli 752 S – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati XDiavel V4 steht für einen markanten Cruiser-Ansatz mit sportlichem Anspruch, während die Benelli 752 S eher die moderne, vielseitige Ausrichtung verkörpert: agiler, alltagstauglich und mit dem Anspruch, sich im Alltag wie auch auf kürzeren Touren wohlzufühlen. Im direkten Vergleich zeigen sich schnell die typischen Stärken und die jeweiligen Grenzen – und genau daraus lässt sich ableiten, welches Motorrad besser zu den eigenen Prioritäten passt.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. vielseitiger Allround-Anspruch
Die Ducati XDiavel V4 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf eine bestimmte Art von Fahrgefühl ausgelegt ist: tief, kraftvoll und mit einem Auftritt, der nicht nach „neutral“ aussieht. Der Cruiser-Charakter sorgt dafür, dass sich das Motorrad besonders bei gleichmäßigem Tempo und flüssiger Fahrweise souverän anfühlt. Gleichzeitig ist die XDiavel V4 nicht nur „groß und bequem“, sondern will auch sportlich gelesen werden.
Die Benelli 752 S verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf „Show“ und mehr auf „Funktion“ getrimmt: kompakter, leichter im Handling und dadurch oft einfacher zu bewegen – gerade im Stadtverkehr oder bei wechselnden Streckenprofilen. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt und nicht nur auf eine Fahrweise festgelegt ist, findet hier eine passende Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich Kraft und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird deutlich, warum die beiden Modelle so unterschiedlich wahrgenommen werden. Die Ducati XDiavel V4 setzt auf einen starken, durchzugsorientierten Charakter, der sich besonders beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich bemerkbar macht. Das Motorrad wirkt dabei wie „bereit“: Gas geben heißt nicht nur Tempo aufbauen, sondern auch spürbar mehr Druck im Antrieb. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das viele als besonders befriedigend empfinden – vor allem, wenn die Strecke nicht nur aus Tempo, sondern aus Rhythmus besteht.
Die Benelli 752 S spielt dagegen stärker die Karte der Alltagstauglichkeit. Der Antrieb wirkt meist harmonisch und gut dosierbar, was im Stadtverkehr und auf Landstraßen Vorteile bringt. Während die Ducati eher mit einem kraftvollen, „großen“ Eindruck punktet, überzeugt die Benelli mit einem gleichmäßigen, unkomplizierten Vortrieb. Das ist besonders dann relevant, wenn häufiges Beschleunigen, Schalten und dosiertes Gasfahren zum Alltag gehören.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Ducati XDiavel V4: Stärken liegen in der souveränen Durchzugskraft und dem intensiven Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Cruiser-Ansatz nicht jedem liegt – wer maximale Agilität in engen Situationen erwartet, muss sich an die Charakteristik erst gewöhnen.
- Benelli 752 S: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem gutmütigen, alltagstauglichen Antrieb. Schwäche kann sein, dass der „Wow“-Effekt durch rohe Kraft weniger im Vordergrund steht als bei der Ducati.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Im Fahrwerks- und Handling-Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Cruiser- und Allround-Konzept. Die Ducati XDiavel V4 vermittelt vor allem bei zügiger Fahrt ein Gefühl von Stabilität. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, und die Abstimmung unterstützt eine Fahrweise, bei der man Linien sauber hält und das Tempo fließen lässt. In schnellen Kurven oder auf längeren Strecken wirkt das besonders angenehm, weil das Motorrad nicht ständig „neu“ interpretiert werden muss.
Die Benelli 752 S ist hingegen oft leichter zu bewegen. Das Handling wirkt direkter, wodurch sich Richtungswechsel und das schnelle Anpassen an wechselnde Situationen einfacher anfühlen. Gerade wenn die Strecke aus vielen Kurven besteht oder wenn im Alltag häufig rangiert, abgebremst und wieder beschleunigt wird, spielt die Benelli ihre Vorteile aus.
Wie sich das in der Praxis auswirkt
Wer häufig lange Strecken fährt und dabei ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl bevorzugt, wird die Ducati tendenziell als „erwachsen“ erleben. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen schnell und unkompliziert bewegt, findet in der Benelli oft den besseren Partner.
Ergonomie und Sitzposition: Cruiser-Look vs. sportlich-praktisch
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Ducati XDiavel V4 ist klar auf den Cruiser-Ansatz ausgelegt: entspannter, mit einer Haltung, die den Körper weniger „sportlich“ nach vorne zieht. Das kann auf längeren Fahrten angenehm sein, weil die Belastung anders verteilt wird. Gleichzeitig kann die ergonomische Ausrichtung weniger ideal sein, wenn häufig sehr dynamisch gefahren wird oder wenn eine besonders sportliche, aktive Körperhaltung gewünscht ist.
Die Benelli 752 S wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das für verschiedene Situationen gebaut ist. Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass man sowohl entspannt fahren als auch aktiv mitarbeiten kann. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Fahrart „passt“, sondern sich flexibel anfühlt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Die Ducati XDiavel V4 vermittelt beim Verzögern häufig ein starkes Sicherheitsgefühl, besonders wenn man zügig unterwegs ist. Das liegt weniger an einzelnen Momenten, sondern an der Art, wie das Motorrad beim Bremsen stabil bleibt und wie gut sich die Verzögerung steuern lässt.
Die Benelli 752 S punktet ebenfalls mit einem gut kontrollierbaren Bremsverhalten. Gerade im Alltag ist das wichtig: Wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert wird, zählt, dass sich die Bremsleistung sauber dosieren lässt und das Motorrad dabei nicht „aus der Linie“ gerät.
Unterschiede, die man spürt
In der Praxis zeigt sich: Die Ducati wirkt oft dann besonders stark, wenn man sportlicher fährt und mehr Reserven erwartet. Die Benelli ist häufig dann im Vorteil, wenn man im Alltag konstant unterwegs ist und eine unkomplizierte, leicht zu handhabende Bremsdose möchte.
Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn der Alltag gewinnt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern darum, wie gut ein Motorrad im Alltag funktioniert. Die Ducati XDiavel V4 setzt auf einen Premium-Anspruch und eine stimmige Gesamtanmutung. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad präsentiert und wie „rund“ es sich im Gesamteindruck anfühlt. Für Fahrer, die Wert auf Design, Charakter und ein hochwertiges Gesamtpaket legen, ist das ein klarer Pluspunkt.
Die Benelli 752 S wirkt dagegen häufig als pragmatische Wahl: moderne Ausrichtung, gute Nutzbarkeit und ein Konzept, das auf vielseitigen Einsatz zielt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch unter der Woche zuverlässig funktioniert, wird die Benelli oft als besonders passend empfinden.
Design und Charakter: Optik ist nicht nur Oberfläche
Optik beeinflusst die Wahrnehmung – und damit auch die Entscheidung. Die Ducati XDiavel V4 ist ein Motorrad mit klarer Identität: Cruiser-Optik, markante Linien und ein Auftritt, der sofort auffällt. Das kann ein echtes Kaufargument sein, weil es nicht nur um „Transport“ geht, sondern um Leidenschaft.
Die Benelli 752 S wirkt moderner und alltagstauglicher im Look. Sie ist weniger „Statement“ und mehr „funktionales Design“, das sich gut in unterschiedliche Szenarien einfügt. Für viele ist genau das der Punkt: ein Motorrad, das man gerne nutzt, ohne ständig das Gefühl zu haben, man müsse es „inszenieren“.
Welches Motorrad ist für wen? – Entscheidungshilfe ohne Kompromisse
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil lösen. Die Ducati XDiavel V4 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein kraftvoller Cruiser-Charakter im Vordergrund steht und wenn das Motorrad vor allem durch Durchzug, Stabilität und ein intensives Fahrgefühl überzeugen soll. Wer lange Strecken mag, ein souveränes Tempo bevorzugt und ein Motorrad sucht, das sich „groß“ und besonders anfühlt, wird mit der Ducati sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Benelli 752 S ist dagegen ideal, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf wechselnden Streckenprofilen flexibel bleibt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gerne kurvige Landstraßen fährt und dabei ein unkompliziertes Handling schätzt, bekommt mit der Benelli ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl für Fahrer, die einen starken Cruiser-Charakter suchen: viel Durchzug, ein stabil wirkendes Fahrgefühl und ein Premium-Gesamteindruck, der besonders auf längeren Touren und bei dynamischer Fahrweise überzeugt. Wer das Motorrad vor allem wegen seines intensiven Antriebs und der souveränen Art zu fahren auswählt, trifft mit der Ducati eine klare Entscheidung.
Die Benelli 752 S passt dagegen besser zu denen, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und abwechslungsreiche Strecken wollen. Das Handling wirkt oft direkter, die Ergonomie alltagstauglich und der Antrieb gut dosierbar – ideal, wenn häufiges Beschleunigen, Rangieren und wechselnde Strecken den Alltag bestimmen. Kurz gesagt: Ducati für Cruiser-Leidenschaft und große Fahrgefühle, Benelli für Flexibilität, Alltagstauglichkeit und unkomplizierten Fahrspaß.