| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
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Ducati XDiavel V4 vs. BMW F 750 GS: Vergleich der Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati XDiavel V4 und die BMW F 750 GS, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr entscheidet der eigene Fahrstil: Soll das Motorrad vor allem mit Sound, Drehmoment und einem markanten Cruiser-Feeling begeistern – oder mit Allround-Talent, Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort? Genau darum dreht sich dieser Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Fahrgefühl, in der Ergonomie und in der Art, wie sie Kilometer abspulen?
Grundidee der beiden Modelle: Cruiser-Drang vs. Reiseenduro-Alltag
Die Ducati XDiavel V4 steht für einen selbstbewussten Auftritt. Sie ist als Cruiser gedacht, aber nicht als „ruhiger“ Cruiser: Der V4-Charakter sorgt für einen dynamischen Vortrieb, der sich deutlich von klassischen Cruiser-Setups abhebt. Die BMW F 750 GS dagegen ist ein Motorrad, das man als Allround-Reiseenduro begreift. Sie ist darauf ausgelegt, im Alltag genauso zu funktionieren wie auf längeren Touren – und auch dort, wo die Straße nicht ganz so glatt ist.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ducati zielt stärker auf emotionale Fahrfreude und ein markantes Auftreten. Die BMW setzt mehr auf Vielseitigkeit, praktische Ergonomie und ein Konzept, das viele Einsatzszenarien abdeckt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Die Ducati: V4-Charakter und „Punch“ statt nur Drehmoment
Die Ducati XDiavel V4 wirkt im Fahrgefühl wie ein Motorrad, das nicht nur „zieht“, sondern auch nach vorne drückt. Der V4-Ansatz sorgt für einen gleichmäßigen, lebendigen Lauf und für ein Ansprechverhalten, das sich besonders beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller bemerkbar macht. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der sich eher nach „kontrollierter Dynamik“ anfühlt: Man kann entspannt cruisen, aber sobald Gas gegeben wird, wird es spürbar sportlicher.
Stärken liegen hier vor allem im emotionalen Motorcharakter und im Gefühl, dass die Ducati auch bei zügiger Fahrt souverän bleibt. Schwächen zeigen sich eher dort, wo ein Motorrad besonders „praktisch“ sein muss: Wer viel im Stadtverkehr steht oder häufig sehr niedrige Geschwindigkeiten im Stop-and-go fährt, merkt, dass der Cruiser-Fokus nicht automatisch auf maximale Alltagsergonomie ausgelegt ist.
Die BMW: Allround-Power und kontrollierte Dynamik
Die BMW F 750 GS ist weniger auf „Show“ ausgelegt, sondern auf planbare Performance. Der Motor liefert eine Kraftentfaltung, die sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich über viele Kilometer hinweg angenehm fahren lässt – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Im Vergleich zur Ducati wirkt die BMW dadurch oft harmonischer im Alltag: Sie ist leicht zugänglich, vermittelt Vertrauen und unterstützt einen Fahrstil, der sowohl auf der Straße als auch auf wechselndem Untergrund funktioniert. Schwächen entstehen vor allem dann, wenn der Fokus klar auf maximaler Emotion und einem besonders markanten Cruiser-Feeling liegt – denn die GS ist eher „funktional“ als „theatralisch“.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Lounge vs. Reisehaltung
Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich der größte Unterschied. Die Ducati XDiavel V4 bietet eine Haltung, die typisch Cruiser ist: Der Fahrer sitzt eher entspannt, die Beine sind anders positioniert als bei einer klassischen Enduro. Das sorgt für ein komfortables Gefühl beim Cruisen und für eine „angenehmere“ Körperhaltung bei längeren, gleichmäßigen Fahrten.
Die BMW F 750 GS setzt dagegen auf eine Reiseenduro-typische Ergonomie. Die Haltung ist so gestaltet, dass man kontrolliert und aufrecht sitzt und auch längere Strecken gut durchhält. Dazu kommt: Die GS wirkt im Vergleich oft „neutraler“, weil sie für unterschiedliche Fahrzustände ausgelegt ist – vom Alltag bis zur Tour.
Stärken der Ducati liegen in der entspannten Cruiser-Optik und dem Komfortgefühl beim entspannten Fahren. Stärken der BMW liegen in der vielseitigen Reisehaltung und darin, dass sie sich für unterschiedliche Untergründe und Fahrstile gut anfühlt. Schwächen ergeben sich jeweils aus dem Konzept: Wer viel „aufrecht“ und flexibel fahren will, fühlt sich bei der Ducati weniger im Element; wer maximale Cruiser-Ästhetik und Lounge-Feeling sucht, wird bei der GS weniger „angekommen“ sein.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Agilität und Vertrauen
Beim Handling zeigen sich die Philosophien beider Motorräder. Die Ducati wirkt im Kurvenbild oft wie ein Motorrad, das man mit Gefühl „führt“: Sie belohnt einen Fahrstil, der das Motorrad aktiv in die Linie bringt. Gleichzeitig bleibt sie dabei erstaunlich kontrolliert, was vor allem dem modernen Konzept und der Abstimmung zugutekommt.
Die BMW F 750 GS ist dagegen ein Motorrad, das Stabilität und Vorhersehbarkeit in den Vordergrund stellt. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei längeren Strecken spielt das ihre Stärke aus. Das Handling wirkt weniger „dramatisch“, dafür aber sehr verlässlich – ein Vorteil, wenn man nicht jedes Mal neu „lernen“ möchte, wie sich das Motorrad verhält.
Im Vergleich lässt sich sagen: Die Ducati kann mehr „Sportlichkeit“ im Gefühl vermitteln, während die BMW eher auf Konstanz setzt. Wer gerne dynamisch fährt, findet bei der Ducati mehr Anreiz. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt, wird mit der GS oft glücklicher.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Bei beiden Modellen ist das Thema Sicherheit zentral. Im Vergleich zeigt sich jedoch, wie unterschiedlich die Motorräder eingesetzt werden. Die Ducati wird häufig als emotionales Motorrad gefahren, bei dem man auch mal zügiger unterwegs ist. Entsprechend ist das Bremsgefühl wichtig, um das Tempo kontrolliert zu reduzieren.
Die BMW ist stärker auf Alltag und Tour ausgelegt. Hier zählt, dass die Bremsen auch über längere Zeit und bei unterschiedlichen Bedingungen zuverlässig funktionieren. Das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Sitzposition und Bremsgefühl sorgt dafür, dass man sich auf der GS schnell „eingroovt“.
Stärken der Ducati liegen im sportlicheren Gefühl beim Dosieren und in der direkten Rückmeldung. Stärken der BMW liegen in der souveränen, tourentauglichen Gesamtabstimmung. Schwächen ergeben sich meist aus dem Einsatz: Wer die Ducati als „Reiseenduro“ missversteht, wird die Grenzen des Cruiser-Konzepts spüren; wer die BMW als reines Spaßgerät für enge Kurven erwartet, wird weniger „Cruiser-Emotion“ finden.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was im echten Leben zählt
Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern die Summe aus Ergonomie, Übersicht und Komfort. Die BMW F 750 GS ist in dieser Hinsicht ein typisches Reiseenduro-Paket: Sie wirkt darauf ausgelegt, dass man sie unkompliziert nutzen kann – auch wenn die Tour länger wird oder das Wetter wechselt. Gerade die Art, wie sich die BMW „einfach fährt“, ist ein großer Pluspunkt.
Die Ducati XDiavel V4 punktet dagegen stärker über den Charakter: Wer gerne mit einem Motorrad unterwegs ist, das optisch und akustisch auffällt, bekommt hier genau das. Im Alltag kann das bedeuten, dass die Ducati mehr „Lifestyle“ liefert, während die BMW mehr „Pragmatismus“ bietet.
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad ein Alltagswerkzeug und gleichzeitig ein Tourenbegleiter sein soll. Die Ducati ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Freude am Fahren und einen besonderen Auftritt liefern soll.
Für wen passt welches Motorrad?
Ducati XDiavel V4: Ideal für Fahrer mit Cruiser-Ambitionen
Die Ducati XDiavel V4 passt besonders gut, wenn der Fokus auf einem markanten Cruiser-Feeling liegt, das durch den V4-Charakter deutlich dynamischer wird als bei vielen klassischen Cruiser-Konzepten. Wer gerne beschleunigt, der Sound und der Auftritt wichtig sind und wer sich eine entspannte Sitzhaltung wünscht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
BMW F 750 GS: Ideal für vielseitige Nutzung und Touren
Die BMW F 750 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig bleibt: für Alltag, für längere Strecken und für Situationen, in denen der Untergrund nicht immer perfekt ist. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt, ohne dass man ständig nachjustieren muss, wird mit der GS sehr wahrscheinlich zufrieden sein.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die richtige Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das vor allem durch Emotion, Sound und dynamischen Cruiser-Charakter überzeugt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn das Fahren im Vordergrund steht und man das Motorrad als besonderen Begleiter für zügige, genussvolle Ausfahrten sieht. Die BMW F 750 GS hingegen ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort Priorität haben. Sie wirkt im Vergleich besonders verlässlich und vielseitig, gerade wenn das Motorrad unterschiedliche Strecken und Bedingungen abdecken soll. Kurz gesagt: Wer mehr „Show und Punch“ möchte, greift zur Ducati. Wer ein Motorrad für möglichst viele Lebenslagen sucht und dabei auf ein harmonisches Gesamtpaket setzt, ist mit der BMW F 750 GS besser bedient.