UVP 29.390 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2011 bis 2016
Mit dem neuen Power-Cruiser durch Frankreich cruisen...
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Gebraucht-Test der kleinen Einzylinder-GS aus 2012
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
  • sehr gute Bremsen
  • überraschend agil
  • respekteinflössende Optik
  • cooler Sound
  • sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
Kontra:
  • etwas schwerfällig beim Rangieren
Pro:
  • leicht und wendig
  • unkompliziert
  • günstiger Verbrauch
  • solide Verarbeitung
  • genug Platz für Beifahrer/in
Kontra:
  • versprüht wenig Emotionen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht252kg
Radstand1.620mm
Radstand1.620mm
Sitzhöhe: 770 mm
Gewicht192kg
Radstand1.477mm
Länge2.165mm
Radstand1.477mm
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
Hub54mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum652ccm
Hub83mm
Bohrung100mm
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung168 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment126 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite300km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUSD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten240/45 ZR 17
RahmenbauartBrücken
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenScheibe

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Ducati XDiavel V4 vs. BMW G 650 GS – Vergleich im Alltag, auf Tour & im Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati XDiavel V4 und die BMW G 650 GS, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein moderner Cruiser mit Fokus auf Drehmoment, Sound und souveräne Beschleunigung auf eine Reiseenduro, die vor allem mit Alltagstauglichkeit, einfacher Handhabung und einem entspannten Einstieg in längere Touren punktet. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen fallen im direkten Vergleich auf, und für wen passt welches Motorrad am besten?

Grundidee: Cruiser-Charakter vs. Reiseenduro-Alltag

Die Ducati XDiavel V4 ist als Cruiser gebaut, der sich nicht mit „gemütlich“ zufriedengibt. Das Fahrgefühl ist stark auf Kraftentfaltung ausgelegt: Der Motor soll nicht nur Leistung liefern, sondern vor allem ein souveränes Ansprechverhalten und ein dynamisches Tempo ermöglichen. Die Sitzposition ist dabei eher auf Komfort und entspannte Haltung ausgelegt, ohne dass das Motorrad wie ein reines Sofa wirkt.

Die BMW G 650 GS verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als Reiseenduro gedacht, die auch abseits der perfekten Asphaltstraße nicht sofort überfordert. Im Vordergrund stehen dabei ein gutmütiges Handling, eine überschaubare Komplexität und ein Fahrgefühl, das auch dann noch Spaß macht, wenn die Tour länger wird oder die Bedingungen wechselhaft sind. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt und gleichzeitig für Touren taugt, findet hier eine klare Ausrichtung.

Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ducati XDiavel V4 ist deutlich stärker auf dynamische Beschleunigung und ein „kraftvolles“ Tempo ausgelegt. Das merkt man besonders beim Anfahren aus dem Stand oder beim zügigen Überholen auf der Landstraße. Die Kraft wirkt dabei nicht nur als Zahl, sondern als Gefühl: Das Motorrad zieht gleichmäßig durch und vermittelt das Gefühl, dass Reserven vorhanden sind.

Die BMW G 650 GS spielt ihre Stärken anders aus. Sie ist weniger auf sportliche Attacke ausgelegt, sondern auf gleichmäßiges Vorankommen. Das Ansprechverhalten ist dabei angenehm, und das Motorrad wirkt insgesamt „ruhiger“ im Charakter. Gerade im Stadtverkehr und auf längeren Strecken ist das ein Vorteil: weniger Stress, mehr Gelassenheit. Wer allerdings sehr sportlich fahren möchte, wird bei der BMW schneller an Grenzen stoßen als bei der Ducati.

Stärken und Schwächen beim Fahrtempo

Die Ducati punktet, wenn es um zügiges Beschleunigen, dynamisches Fahrgefühl und das Bedürfnis nach „mehr“ geht. Schwäche: Wer vor allem entspannt cruisen will, muss die Ducati nicht zwingend ausreizen – und genau dann wirkt sie manchmal „zu viel Motorrad“ für den Alltag. Außerdem verlangt die sportlichere Auslegung mehr Aufmerksamkeit, wenn es im Verkehr eng wird.

Die BMW ist stark, wenn es um unkompliziertes Fahren geht: leicht zu kontrollieren, angenehm im Handling und gut geeignet für unterschiedliche Strecken. Schwäche: Für Fahrer, die vor allem maximale Dynamik suchen, fehlt das gewisse „Kick“-Gefühl, das die Ducati deutlich stärker vermittelt.

Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Komfort vs. Enduro-Übersicht

Die Ducati XDiavel V4 bietet eine Sitzposition, die klar Richtung Cruiser geht: Der Rücken bleibt eher entspannt, die Haltung wirkt auf längere Strecken angenehm, solange die Fahrt nicht zu sportlich wird. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität und „Ankommen“. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Ausfahrten ist das ein Plus.

Die BMW G 650 GS setzt auf eine aufrechtere, endurotypische Haltung. Dadurch bleibt der Blick weiter nach vorn gerichtet, und das Motorrad lässt sich leichter „führen“. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke wechselt oder wenn es mal holpriger wird. Auch im Alltag, etwa beim Rangieren oder bei häufigem Stop-and-Go, wirkt die BMW oft handlicher.

Was das für den Alltag bedeutet

Die Ducati ist im Alltag dann im Vorteil, wenn Komfort und dynamisches Cruisen im Vordergrund stehen. Die BMW ist im Vorteil, wenn Übersicht, Beweglichkeit und ein unkompliziertes Handling wichtiger sind – besonders bei wechselnden Bedingungen oder wenn das Motorrad auch mal abseits der perfekten Fahrbahn genutzt wird.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Gefühl

Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich eine klare Charakterlinie. Die Ducati XDiavel V4 wirkt darauf ausgelegt, das Motorrad bei zügiger Fahrt stabil zu halten und die Kraft sauber auf die Straße zu bringen. Das Fahrgefühl ist insgesamt „erwachsen“ und vermittelt Sicherheit, besonders wenn die Geschwindigkeit steigt. Wer gerne dynamisch fährt, wird hier schnell merken, dass das Motorrad für diesen Stil gemacht ist.

Die BMW G 650 GS ist dagegen stärker auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und das Motorrad bleibt auch dann gut beherrschbar, wenn die Straße nicht perfekt ist. Gerade bei leichtem Schotter oder schlechterem Asphalt kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad nicht sofort „zu empfindlich“ wirkt.

Stärken und Schwächen im Handling

Die Ducati punktet mit einem souveränen Gefühl bei Tempo und mit einer klaren Rückmeldung aus dem Fahrwerk. Schwäche: Wer häufig in engen Situationen unterwegs ist oder viel in unebenem Gelände fährt, könnte die Cruiser-typische Auslegung als weniger flexibel empfinden als eine Enduro.

Die BMW punktet mit leichter Führung, guter Übersicht und einem Fahrgefühl, das auch weniger erfahrene Fahrer schnell sicher macht. Schwäche: Wer sportlich „am Limit“ fahren möchte, wird bei der BMW weniger Reserven finden als bei der Ducati.

Komfort und Alltagstauglichkeit: Wo sich die Konzepte unterscheiden

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Ducati XDiavel V4 fühlt sich vor allem dann richtig an, wenn die Fahrt fließt: gleichmäßige Strecken, zügige Landstraßen und Touren, bei denen man das Motorrad genießen möchte. Der Cruiser-Charakter sorgt dafür, dass sich die Fahrt „rund“ anfühlt.

Die BMW G 650 GS ist besonders dann stark, wenn der Alltag nicht planbar ist. Stop-and-Go, wechselnde Straßenqualität und längere Strecken mit Pausen passen gut zusammen. Die Reiseenduro-Philosophie sorgt dafür, dass das Motorrad nicht nur auf einer Art von Strecke Spaß macht, sondern vielseitig bleibt.

Worauf man achten sollte

Bei der Ducati lohnt es sich, den eigenen Fahrstil ehrlich einzuordnen: Wer vor allem kurze Wege fährt oder häufig im Stadtverkehr steht, bekommt zwar ein tolles Motorrad, aber nicht unbedingt den maximalen Nutzen aus dem Cruiser- und Leistungsfokus. Bei der BMW gilt: Wer sehr sportliche Ansprüche hat, wird die Ausrichtung eher als „praktisch“ statt „aggressiv“ erleben.

Touren und Einsatzprofile: Welche Strecken passen besser?

Die Ducati XDiavel V4 eignet sich besonders für Fahrer, die Touren mit Dynamik verbinden möchten. Auf Landstraßen und bei zügigen Strecken macht das Motorrad besonders viel Freude, weil die Kraftentfaltung und das Fahrgefühl zusammenpassen. Auch für längere Fahrten ist das Konzept stimmig, solange man die Cruiser-typische Haltung mag.

Die BMW G 650 GS ist ideal für Touren, bei denen die Route nicht nur aus perfekten Straßen besteht. Sie passt gut zu Reisen, bei denen man flexibel bleibt: mal Asphalt, mal schlechterer Untergrund, mal längere Etappen. Das Motorrad wirkt dabei wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht ständig nach „sportlicher“ Fahrweise verlangt.

Vergleich der Stärken und Schwächen im Überblick

Ducati XDiavel V4 – Stärken

  • Dynamisches Fahrgefühl mit starkem Fokus auf Beschleunigung und Kraftentfaltung
  • Stabile, souveräne Performance bei zügiger Fahrt
  • Komfortorientierte Cruiser-Sitzposition für entspannte Touren

Ducati XDiavel V4 – Schwächen

  • Weniger ideal, wenn vor allem sehr unkomplizierte Alltagsbeweglichkeit im Vordergrund steht
  • Wer sportlich „endurotypisch“ fahren will, wird das Konzept eher nicht dafür optimiert finden

BMW G 650 GS – Stärken

  • Unkompliziertes, gutmütiges Handling – auch bei wechselnden Bedingungen
  • Reiseenduro-Charakter für Touren mit Abwechslung
  • Aufrechte Ergonomie und gute Übersicht

BMW G 650 GS – Schwächen

  • Weniger Fokus auf maximale Dynamik im Vergleich zur Ducati
  • Wer vor allem „Cruiser-Tempo“ und sportliche Beschleunigung sucht, wird eher enttäuscht

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?

Die Ducati XDiavel V4 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad wollen, das sich nicht nur fortbewegt, sondern aktiv Fahrspaß erzeugt. Wer gerne zügig fährt, Beschleunigung liebt und das Motorrad als Genussobjekt betrachtet, findet hier eine sehr stimmige Kombination aus Cruiser-Komfort und moderner Dynamik.

Die BMW G 650 GS passt dagegen zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad suchen: für Alltag, Touren und Strecken, bei denen nicht alles perfekt ist. Wer Wert auf Übersicht, einfache Kontrolle und eine entspannte Reise legt, bekommt mit der BMW ein Konzept, das sich im Alltag schnell bewährt.

Fazit:

Die Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl, wenn Dynamik, Beschleunigung und ein souveränes, kraftvolles Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Sie eignet sich besonders für Touren auf Landstraßen und für Fahrer, die das Motorrad gern aktiv nutzen und dabei Cruiser-Komfort genießen möchten. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist und häufig in engen Situationen oder im reinen Stadtverkehr fährt, könnte die Ducati als „zu viel“ erleben.

Die BMW G 650 GS ist die passendere Option, wenn Vielseitigkeit zählt: Alltag, längere Strecken und wechselnde Straßenbedingungen. Das Motorrad wirkt leicht zu beherrschen, bleibt dabei tourentauglich und vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Route nicht perfekt ist. Wer jedoch maximale sportliche Dynamik sucht, wird bei der BMW weniger finden als bei der Ducati.

Kurz gesagt: Ducati für dynamische Cruiser-Fahrer, BMW für vielseitige Reiseenduro-Fans.

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