UVP 29.390 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2004 bis 2012
Mit dem neuen Power-Cruiser durch Frankreich cruisen...
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Diesmal das Modell aus dem Jahr 2010
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
  • sehr gute Bremsen
  • überraschend agil
  • respekteinflössende Optik
  • cooler Sound
  • sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
Kontra:
  • etwas schwerfällig beim Rangieren
Pro:
  • Fahrgefühl
  • Sitzkomfort
  • Langlebigkeit
Kontra:
  • Preis
  • hohe Kosten bei Reparaturen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht252kg
Radstand1.620mm
Radstand1.620mm
Sitzhöhe: 770 mm
Gewicht246kg
Radstand1.507mm
Länge2.210mm
Radstand1.507mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.450mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
Hub54mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung110mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung168 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment126 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite300km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment120 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite349km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUSD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten240/45 ZR 17
RahmenbauartTragender Motor-Getriebe-Verbund
Federung vorneTelegabel, Ø 41mm
Federung hintenZentralfederbein
Aufhängung hintenZweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse ( Ø 265 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 13.000€
  • Gebraucht : ab 7.000€ meist mit entsprechend hoher Laufleistung
  • Baujahre: ab 2010
  • Verfügbarkeit: ab 2010
  • Farben: rot, schwarzmetallic, graumetallic, weiss

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Ducati XDiavel V4 vs. BMW R 1200 GS (K25): Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Wenn zwei Motorräder so verschieden wirken wie die Ducati XDiavel V4 und die BMW R 1200 GS (K25), geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das, was man beim Fahren erwartet: Charakter, Sitzgefühl, Einsatzbereich und das „Warum“ hinter der Kaufentscheidung. Die XDiavel V4 bringt eine moderne Cruiser-Interpretation mit viel Temperament, während die R 1200 GS (K25) für viele als Inbegriff der Reiseenduro gilt – robust, alltagstauglich und auf Langstrecke ausgelegt.

Grundcharakter: Cruiser-Performance trifft Reiseenduro

Die Ducati XDiavel V4 ist vom Konzept her klar auf Fahrspaß und eine markante Silhouette ausgerichtet. Der Fokus liegt auf einem kraftvollen Auftritt, einer sportlich-eleganten Sitzposition und einem Motorgefühl, das eher nach „Drehmoment und Schub“ klingt als nach „Dauerlauf und Strecke“. Wer mit dem Motorrad vor allem genießen möchte – in der Stadt, auf Landstraßen oder bei spontanen Ausfahrten – findet hier eine sehr direkte Ansprache.

Die BMW R 1200 GS (K25) dagegen ist ein Motorrad, das man häufig als Werkzeug für weite Strecken beschreibt. Die GS steht für Alltagstauglichkeit, hohe Alltagstoleranz und ein Fahrwerk, das sich an unterschiedliche Situationen anpassen kann. Auch wenn sie nicht als reines Offroad-Maschinenkonzept gedacht ist, fühlt sie sich auf wechselndem Untergrund deutlich „zu Hause“ – und bleibt dabei komfortabel genug, um lange Etappen entspannt zu fahren.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein spannender Unterschied: Die Ducati XDiavel V4 wirkt im Fahrgefühl oft wie ein Motorrad, das man „spürt“. Die Kraftentfaltung ist dabei weniger auf gleichmäßiges Dahingleiten ausgelegt, sondern auf spürbare Dynamik. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Beschleunigung, Sound und ein unmittelbares Ansprechverhalten im Vordergrund stehen.

Die BMW R 1200 GS (K25) spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Durchzug und Ruhe. Statt auf maximale „Show“ setzt sie auf ein Motorverhalten, das sich gut dosieren lässt und lange Strecken angenehm macht. Das ist ein Vorteil, wenn häufiges Anfahren, wechselnde Geschwindigkeiten und unterschiedliche Streckenprofile zum Alltag gehören.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Ducati XDiavel V4: stark, wenn es um unmittelbare Dynamik, emotionales Fahrgefühl und einen kraftvollen Cruiser-Charakter geht. Schwäche: weniger „Reiseenduro-typisch“, wenn es um maximale Geländetauglichkeit oder den Fokus auf universelles Touring geht.
  • BMW R 1200 GS (K25): stark, wenn es um Langstrecke, Alltagstoleranz und ein Motorrad geht, das man vielseitig einsetzen möchte. Schwäche: wer vor allem sportliche Cruiser-Ästhetik und ein sehr direktes Ansprechverhalten sucht, könnte sich weniger „getroffen“ fühlen.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort ist nicht gleich Komfort

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein Schlüsselthema – und sie führt direkt zur Frage: Wie möchte man fahren? Die Ducati XDiavel V4 bietet eine Cruiser-typische Haltung, die oft als entspannt empfunden wird, aber gleichzeitig sportliche Akzente setzt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich eher nach „Genuss mit Druck“ anfühlt. Gerade auf kürzeren bis mittleren Strecken wirkt das sehr stimmig.

Die BMW R 1200 GS (K25) ist dagegen auf eine breite Nutzbarkeit ausgelegt. Die Sitzposition wirkt auf langen Strecken häufig besonders sinnvoll, weil sie eine gute Balance zwischen Kontrolle und Entlastung schafft. Wer regelmäßig pendelt, Touren plant oder auch mal längere Etappen fährt, profitiert von der GS-typischen Ergonomie.

Was das im Alltag bedeutet

Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati punktet eher bei Fahrten, bei denen das Motorrad „mit einem mitgeht“ – also wenn die Route Spaß machen soll und man das Gefühl von Kraft und Stil priorisiert. Die BMW punktet eher bei Fahrten, bei denen das Motorrad zuverlässig funktionieren soll, auch wenn die Bedingungen variieren: Wetter, Verkehr, Untergrund und Tagesform.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Ducati XDiavel V4 ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad dynamisch anfühlt und Kurvenfahrten Spaß machen. Das Handling wirkt dabei oft „direkter“, was besonders auf Landstraßen und bei sportlicherem Fahren auffällt.

Die BMW R 1200 GS (K25) ist im Handling stärker auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist – Kopfsteinpflaster, Baustellen, wechselnder Belag oder längere Autobahnabschnitte – spielt die GS ihre Stärken aus. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, das man auf Touren schnell zu schätzen lernt.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Ducati XDiavel V4: stark bei dynamischem Fahren und wenn Kurvenfreude im Vordergrund steht. Schwäche: weniger „Allround“ für wechselnde Untergründe, wenn man eine Reiseenduro-typische Robustheit erwartet.
  • BMW R 1200 GS (K25): stark bei Stabilität, Kontrolle und Vielseitigkeit. Schwäche: wer ein besonders leichtes, cruiser-typisch agiles Gefühl sucht, empfindet das Handling im Vergleich manchmal weniger „spielerisch“.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Ducati XDiavel V4 zielt darauf ab, dass das Motorrad beim sportlichen Fahren schnell und präzise verzögert. Das passt gut zu einem Fahrstil, bei dem man häufiger zügig beschleunigt und dann wieder zügig bremst.

Die BMW R 1200 GS (K25) setzt stärker auf ein Sicherheitsgefühl, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen überzeugt. Gerade wenn man viel Tour fährt, ist ein konsistentes Bremsverhalten entscheidend – und die GS ist dafür bekannt, dass sie in der Praxis zuverlässig bleibt.

Reisetauglichkeit und Alltag: Zwei Wege zum „passt schon“

Die Reisetauglichkeit ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber sie wird unterschiedlich erreicht. Die Ducati XDiavel V4 ist vor allem dann besonders, wenn die Reise eher „genussorientiert“ ist: schöne Strecken, gute Sicht, angenehmes Tempo. Für längere Touren kann sie ebenfalls begeistern, allerdings ist sie konzeptionell stärker auf den Cruiser-Fokus ausgerichtet.

Die BMW R 1200 GS (K25) ist dagegen genau für solche Situationen gemacht, in denen man nicht nur die Strecke, sondern auch die Rahmenbedingungen im Blick hat. Die GS wirkt wie ein Motorrad, das man mit Gepäck, Zubehör und Tourenroutine kombiniert – und das dabei nicht den Charakter verliert.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Ducati XDiavel V4: stark, wenn die Tour vor allem aus Fahrspaß besteht und das Motorrad optisch sowie emotional überzeugen soll. Schwäche: weniger ideal, wenn ein „maximaler“ Reiseenduro-Ansatz mit viel Gepäck und maximaler Vielseitigkeit erwartet wird.
  • BMW R 1200 GS (K25): stark, wenn das Motorrad als Reisebegleiter für unterschiedliche Strecken und Bedingungen dienen soll. Schwäche: wer vor allem Cruiser-Style und sportliche Direktheit sucht, könnte die GS als weniger „fokussiert“ auf Emotion empfinden.

Fazit: Welches Bike passt zu wem?

Die Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, wie sich das Motorrad anfühlt: dynamisch, emotional und mit einem Cruiser-Charakter, der Fahrspaß in den Mittelpunkt stellt. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen die Route Spaß macht, das Motorrad optisch und vom Motorgefühl her überzeugen soll und man das Thema „Genuss mit Druck“ sucht.

Die BMW R 1200 GS (K25) ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Langstreckenkomfort wichtiger sind als ein reiner Cruiser-Fokus. Wer regelmäßig unterwegs ist, unterschiedliche Streckenbedingungen erwartet und ein Motorrad möchte, das zuverlässig funktioniert – auch mit Tourenroutine und Gepäck – findet in der GS die passendere Basis. Kurz gesagt: Ducati für emotionale Dynamik, BMW für Touren, Alltag und souveräne Vielseitigkeit.

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