| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.280 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- Leistung satt ...
- .. aber trotzdem gut kontrollierbar
- wertige Verarbeitung
- cooler Sound
- Soziusbetrieb nur für Notfälle
- Sitzposition für einige Personen vermutlich zu sportlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 814-830 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenvierzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 50 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 165 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 114 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 261 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 266 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 117)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die S 1000 R ist im Grunde genommen eine Doppel-R, der man die Verkleidung abgenommen und den Drehmomentverlauf auf Landstraße optimiert hat. Sie ist supersportlich, was Vor- und Nachteil zugleich sein kann. Wer auf seinem Streetfighter aufrecht sitzen möchte, ist hier fehl am Platz. Wer die Nähe zu Vorderrad und Asphalt sucht, wird hier fündig!Wir hatten jedenfalls tonnenweise Fahrspaß und fühlten uns trotz der immensen Leistung nicht überfordert. Genau dafür muss man BMW ein Kompliment machen: Eine solche Granate für (fast) jedermann fahrbar auf die Räder zu stellen gelingt nicht allen Herstellern. Um Missverständnissen vorzugreifen: Eine Einsteigermaschine ist dieses Motorrad natürlich nicht!
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - danke!
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Ducati XDiavel V4 vs. BMW S 1000 R – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Ducati XDiavel V4 steht für massiven Auftritt, Cruiser-Feeling und einen Motor, der eher nach „Kraft“ als nach „Leichtfüßigkeit“ klingt. Die BMW S 1000 R dagegen ist ein kompromissloses Naked Bike mit Fokus auf Dynamik, präzises Handling und sportlicher Elektronik. Beide Maschinen sind schnell, beide machen Spaß – aber sie liefern das Erlebnis auf sehr unterschiedliche Art.
Grundidee: Cruiser-Charakter vs. Naked-Bike-Fokus
Die Ducati XDiavel V4 ist im Kern ein Cruiser, der sich sportlich gibt. Das merkt man schon am Gesamteindruck: tiefer, breit, mit einer Sitzposition, die eher entspannt wirkt. Die BMW S 1000 R ist dagegen ein Naked Bike, das auf Agilität und Kontrolle ausgelegt ist. Die Sitzposition ist sportlicher, das Motorrad wirkt „wach“ und bereit, sofort in Richtung Kurve zu gehen.
Im Vergleich zeigt sich: Wer vor allem entspannt fahren möchte, findet in der XDiavel V4 schnell die passende Atmosphäre. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt, wird mit der S 1000 R deutlich mehr „Nacktheit“ im Fahrgefühl erleben – also weniger Show, mehr Performance-Anspruch.
Motorcharakter: Kraftentfaltung und Gefühl im Alltag
Beide Modelle sind leistungsstark, aber die Art, wie Leistung ankommt, unterscheidet sich stark. Die Ducati XDiavel V4 wirkt im Antritt oft „dick“ und souverän: Gas geben fühlt sich an, als würde das Motorrad mit viel Drehmoment aus dem Stand heraus Druck aufbauen. Das passt besonders gut zu Fahrten, bei denen nicht ständig hoch und runter geschaltet wird, sondern bei denen man den Motor einfach arbeiten lässt.
Die BMW S 1000 R spielt dagegen stärker die Karte „Sportmotor“. Das Ansprechverhalten wirkt direkter, das Motorrad lädt schneller zum dynamischen Fahren ein. In Situationen, in denen zügig beschleunigt, überholt oder in engen Kurven das Tempo variiert wird, zeigt die S 1000 R ihre Stärken besonders deutlich.
Stärken und Schwächen im Motor- und Fahrgefühl
- Ducati XDiavel V4 – Stärke: souveräne, kraftvolle Art der Beschleunigung; angenehm, wenn man entspannt unterwegs ist und trotzdem Reserven spürt.
- Ducati XDiavel V4 – Schwäche: wer ein sehr „leichtes“ und hochdrehendes Sportgefühl erwartet, kann den Charakter als weniger „spitz“ wahrnehmen.
- BMW S 1000 R – Stärke: sportliches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das zu zügigem Fahren einlädt.
- BMW S 1000 R – Schwäche: wer vor allem Komfort und Gelassenheit sucht, empfindet die sportlichere Auslegung im Alltag manchmal als weniger entspannt.
Fahrwerk und Handling: Wie beide Motorräder Kurven „lesen“
Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Cruiser-Logik und Naked-Bike-Ansatz. Die Ducati XDiavel V4 vermittelt Stabilität und Ruhe. In flotten Passagen bleibt sie kontrolliert, wirkt aber nicht wie ein Motorrad, das man ständig „um die Ecke“ wirft. Eher gleitet sie in den Kurvenfluss hinein und hält das Tempo mit viel Selbstverständlichkeit.
Die BMW S 1000 R ist dagegen spürbar auf Kurvendynamik getrimmt. Das Motorrad reagiert schneller auf Lenkimpulse, fühlt sich präziser an und unterstützt aktives Fahren. Gerade wenn es darum geht, Linien zu korrigieren oder das Tempo in Kurvenabschnitten zu variieren, spielt die BMW ihre Stärken aus.
Vergleich der Fahreigenschaften
- Ducati XDiavel V4: eher „stabil und souverän“ als „aggressiv und nervös“ – gut für flüssige Fahrten.
- BMW S 1000 R: eher „direkt und sportlich“ – gut für Fahrer, die Kurven aktiv gestalten.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und Lastwechsel
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie auch bei sportlicher Fahrweise sicher wirken. Im Vergleich fällt auf, dass die BMW S 1000 R durch ihren sportlichen Charakter häufig das Gefühl vermittelt, Brems- und Lastwechsel besonders „sauber“ zu dosieren. Das hilft, wenn man in dynamischen Situationen schnell reagieren muss.
Die Ducati XDiavel V4 punktet ebenfalls mit starker Verzögerung, wirkt dabei aber mehr wie ein Cruiser, der die Situation souverän abfängt. Das ist angenehm, wenn man nicht ständig am Limit arbeitet, sondern auch bei zügigem Fahren Wert auf kontrollierte Ruhe legt.
Elektronik und Assistenzsysteme: Wie viel Unterstützung wirklich hilft
Moderne Motorräder leben von Elektronik – und beide Modelle bringen hier ein Paket mit, das das Fahren leichter macht. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW S 1000 R wirkt besonders darauf ausgelegt, sportliche Fahrmodi und Eingriffe so zu kombinieren, dass man das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gut im Griff hat. Das kann gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselndem Grip den Unterschied machen.
Die Ducati XDiavel V4 setzt ebenfalls auf Unterstützung, legt aber den Fokus stärker auf ein harmonisches Gesamtgefühl. Die Elektronik wirkt weniger wie ein „Sport-Tool“, sondern eher wie ein System, das den Charakter des Motorrads unterstützt: kraftvoll, aber kontrolliert.
Stärken und Schwächen der Elektronik-Philosophie
- BMW S 1000 R – Stärke: sportliche Unterstützung, die aktives Fahren erleichtert.
- BMW S 1000 R – Schwäche: wer sehr entspannt unterwegs ist, nutzt die Möglichkeiten eventuell nicht vollständig.
- Ducati XDiavel V4 – Stärke: Elektronik als „Stabilisator“ für ein souveränes Fahrgefühl.
- Ducati XDiavel V4 – Schwäche: wer maximale sportliche Feinarbeit sucht, könnte sich stärker auf ein Naked-Bike-Setup konzentrieren wollen.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl im Alltag und auf Tour
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Ducati XDiavel V4 ist klar auf Komfort und entspannte Haltung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen nicht jede Ausfahrt zur „Performance-Session“ wird. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder längere Strecken mit weniger Stress fahren möchte, profitiert von der cruiserartigen Sitzposition und dem insgesamt gelassenen Charakter.
Die BMW S 1000 R ist sportlicher positioniert. Das kann auf kurzen Strecken absolut angenehm sein – aber auf langen Touren hängt es stark davon ab, wie man die eigene Körperhaltung findet. Wer sportlich fährt und gern „aktiv“ sitzt, wird die BMW oft als sehr passend empfinden. Wer dagegen eher entspannt cruisen möchte, könnte die Ergonomie als weniger passend wahrnehmen.
Reisetauglichkeit: Was beide Motorräder im Alltag leisten
Reisetauglichkeit ist mehr als nur „geht auch auf Langstrecke“. Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati XDiavel V4 wirkt wie ein Motorrad, das sich für längere Touren gut anfühlt, weil es Komfort und Kraft kombiniert. Die BMW S 1000 R kann ebenfalls lange Strecken, aber sie fühlt sich dabei stärker nach „sportlicher Reise“ an – also mit dem Anspruch, unterwegs auch mal zügig zu fahren.
Unterm Strich gilt: Beide sind keine klassischen Tourer, aber beide können Touren. Die Ducati macht es leichter, entspannt zu bleiben. Die BMW macht es leichter, dynamisch zu bleiben.
Design und Alltag: Wie die Motorräder „wirken“
Das Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst das Gefühl beim Fahren. Die Ducati XDiavel V4 wirkt wie ein Statement: breit, kraftvoll, mit Cruiser-Charme. Die BMW S 1000 R wirkt dagegen wie ein technisches Sportgerät: klar, aggressiv, auf Performance getrimmt.
Im Alltag kann das bedeuten: Die Ducati zieht eher Blicke auf sich und lädt zum entspannten Fahren ein. Die BMW wirkt wie ein Motorrad, das man „ausfahren“ möchte.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem kraftvoll, souverän und komfortabel wirken soll. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern entspannt unterwegs sind, aber trotzdem jederzeit Reserven wollen. Das Cruiser-Feeling, die ruhige Stabilität und die Art, wie Leistung im Alltag ankommt, machen die Ducati stark für Stadt, Feierabend und Touren, bei denen der Genuss im Vordergrund steht.
Die BMW S 1000 R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, direktes Handling und aktives Fahren im Mittelpunkt stehen. Sie eignet sich besonders für kurvige Strecken, zügige Ausfahrten und Fahrer, die gern präzise mit dem Motorrad arbeiten. Die sportliche Elektronik-Philosophie und das agile Fahrgefühl machen die BMW zur ersten Option, wenn aus jeder Fahrt ein dynamisches Erlebnis werden soll.
Wer also Cruiser-Charakter mit moderner Kraft sucht, greift zur Ducati. Wer ein Naked Bike mit sportlichem Anspruch und maximaler Fahrfreude bevorzugt, findet in der BMW S 1000 R die passendere Basis.