| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
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Ducati XDiavel V4 vs. CF Moto 450 MT – Motorradvergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Der Ducati XDiavel V4 steht für einen kraftvollen Cruiser-Charakter mit markantem V4-Gefühl, während die CF Moto 450 MT eher als modernes, vielseitiges Motorrad für den Alltag und abwechslungsreiche Touren wahrgenommen wird. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Praxis – also dort, wo es zählt: beim Anfahren, in der Kurve, auf der Landstraße und im täglichen Rhythmus.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Feeling vs. Allround-Anspruch
Der Ducati XDiavel V4 ist als Cruiser gedacht, der sich nicht mit „nur gemütlich“ zufriedengibt. Die Sitzposition und die Linienführung zielen auf ein entspanntes Fahrgefühl, doch der Motorcharakter ist deutlich auf Dynamik ausgelegt. Wer den XDiavel V4 fährt, erwartet nicht nur Drehmoment, sondern auch ein spürbares, lebendiges Ansprechverhalten.
Die CF Moto 450 MT verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das möglichst viele Situationen abdecken soll – von der Stadt bis zur Feierabendrunde über Landstraßen. Der Fokus liegt dabei auf einem gut kontrollierbaren Gesamtpaket, das sich leicht bewegen lässt und im Alltag nicht überfordert.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Ducati XDiavel V4: V4-Charakter und souveräne Kraftentfaltung
Beim Ducati XDiavel V4 steht der Motor als Herzstück im Vordergrund. Der V4-Charakter sorgt für ein Fahrgefühl, das sich nicht nur über „mehr Power“ definiert, sondern über die Art, wie Leistung verfügbar ist. In der Praxis zeigt sich das besonders beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen: Das Motorrad wirkt dabei oft „bereit“, statt träge zu wirken. Das macht den XDiavel V4 vor allem dann stark, wenn Überholmanöver oder zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven gefragt sind.
CF Moto 450 MT: kontrollierbar, agil und alltagstauglich
Die CF Moto 450 MT spielt ihre Stärken eher über ein harmonisches Zusammenspiel aus Motor, Getriebe und Fahrbarkeit aus. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken ist ein gut dosierbares Ansprechverhalten Gold wert. Statt „aufreißen“ zu müssen, lässt sich die Leistung meist so nutzen, dass das Motorrad jederzeit berechenbar bleibt. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auch auf kürzeren Strecken Spaß macht.
Ergonomie und Sitzgefühl: Cruiser-Lounge vs. funktionale Haltung
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein zentraler Unterschied. Der Ducati XDiavel V4 setzt auf eine Cruiser-typische Haltung, die den Oberkörper entspannter wirken lässt. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, weil die Belastung anders verteilt wird als bei sportlicheren Konzepten. Gleichzeitig ist die Frage der Ergonomie immer individuell: Wer eine sehr aufrechte oder sehr sportliche Haltung bevorzugt, wird den XDiavel V4 möglicherweise als „anders“ empfinden – aber genau das ist Teil seines Charakters.
Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf funktionale Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Die Haltung unterstützt ein aktives Fahren, ohne dass man sich ständig „verkrampfen“ muss. Für viele Fahrer ist das der Punkt, an dem das MT-Konzept besonders überzeugt: Es ist nicht nur für eine bestimmte Art von Tour gemacht, sondern für den Mix aus Stadt, Landstraße und gelegentlichen längeren Ausfahrten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in der Kurve vs. Leichtigkeit im Alltag
Ducati XDiavel V4: ruhiger Eindruck, wenn es zügig wird
Der Ducati XDiavel V4 vermittelt beim Fahren häufig den Eindruck von Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke mehr Tempo verlangt, wirkt das Motorrad oft „aufgeräumt“: Es bleibt kontrollierbar, ohne dass man ständig gegenlenken oder permanent nachregeln muss. Das ist eine Stärke für Fahrer, die gern flüssig fahren und dabei auch mal zügiger unterwegs sind.
CF Moto 450 MT: wendig, unkompliziert und schnell im Rhythmus
Die CF Moto 450 MT punktet vor allem mit einem unkomplizierten Handling. In engen Passagen, beim Rangieren oder auf Strecken mit vielen Richtungswechseln spielt Leichtigkeit eine große Rolle. Das Motorrad wirkt dabei oft so, als würde es schneller „mitdenken“: Man kann die Linie zügig anpassen, ohne dass das Fahrgefühl schwer oder träge wird. Für den Alltag ist das ein echter Pluspunkt, weil es Stress aus dem Fahren nimmt.
Bremsen und Sicherheit im Fahralltag
Bei beiden Motorrädern ist das Thema Bremsen entscheidend – allerdings zeigt sich die Stärke in unterschiedlichen Situationen. Der Ducati XDiavel V4 zielt auf ein souveränes Verzögern ab, das zu seinem dynamischen Anspruch passt. Wer sportlicher fährt oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, profitiert von einem Gefühl, das klar und direkt wirkt.
Die CF Moto 450 MT ist dagegen besonders dann stark, wenn es um kontrolliertes Bremsen im Alltag geht: an Ampeln, im Stadtverkehr oder bei moderatem Tempo auf Landstraßen. Wichtig ist hier vor allem die Dosierbarkeit. Ein Motorrad, das sich gut dosieren lässt, hilft dabei, vorausschauend zu fahren – und genau das ist im Alltag oft der entscheidende Sicherheitsfaktor.
Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Auch wenn beide Modelle unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, gibt es Gemeinsamkeiten in der Erwartung: Alltagstauglichkeit bedeutet nicht nur „fahren können“, sondern auch „sich wohlfühlen“. Dazu gehören Faktoren wie Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und die Art, wie das Motorrad auf wechselnde Bedingungen reagiert.
Der Ducati XDiavel V4 wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern als Erlebnis fährt. Es steht für Charakter, Sound und ein Fahrgefühl, das man nicht einfach „nebenbei“ konsumiert. Wer Wert auf ein emotionales Gesamtpaket legt, wird hier besonders viel finden.
Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man regelmäßig nutzt. Es ist eher auf den Alltag zugeschnitten: unkompliziert, vielseitig und mit einem Fahrstil, der sich schnell anfühlt. Das macht es attraktiv für Fahrer, die nicht jedes Wochenende „die große Tour“ planen, sondern das Motorrad als verlässlichen Begleiter sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken des Ducati XDiavel V4
- Emotionaler Motorcharakter mit V4-Feeling und spürbarer Dynamik
- Stabiler Eindruck bei zügigerem Fahren und auf längeren Strecken
- Cruiser-typischer Komfort durch entspannte Sitzposition
Schwächen bzw. Grenzen des Ducati XDiavel V4
- Konzeptbedingt weniger „leichtfüßig“ als kompaktere Allrounder
- Anspruch an Fahrstil: Wer sehr agil und maximal wendig fahren möchte, könnte den Cruiser-Charakter als weniger passend empfinden
Stärken der CF Moto 450 MT
- Wendigkeit und unkompliziertes Handling im Alltag
- Vielseitigkeit für Stadt, Landstraße und gemischte Touren
- Kontrolliertes Fahrgefühl, das das Fahren entspannt
Schwächen bzw. Grenzen der CF Moto 450 MT
- Weniger „Cruiser-Emotion“ im Sinne eines großen V4-Erlebnisses
- Für sehr ambitionierte Performance-Wünsche kann das Konzept weniger „auf den Punkt“ wirken als bei einem stärkeren Cruiser
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Ducati XDiavel V4 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Erlebnis. Wer gern dynamisch fährt, den Charakter eines V4-Motors sucht und Cruiser-Komfort mit echter Power verbinden möchte, findet im XDiavel V4 einen starken Partner. Auch für längere Strecken ist das Konzept stimmig, weil die Sitzhaltung und das Fahrgefühl auf entspanntes, gleichzeitig aber kraftvolles Gleiten ausgelegt sind.
Die CF Moto 450 MT passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag und für abwechslungsreiche Touren suchen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Wert auf leichtes Handling legt und ein Motorrad möchte, das schnell in den eigenen Rhythmus findet, wird mit der MT sehr wahrscheinlich zufrieden sein. Sie ist besonders interessant für alle, die ein vielseitiges Gesamtpaket bevorzugen, statt sich auf ein einziges Fahrprofil festzulegen.
Fazit:
Der Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl für alle, die ein emotionales Cruiser-Erlebnis mit deutlich dynamischem Motorcharakter suchen. Seine Stärken liegen im souveränen Fahrgefühl, im stabilen Eindruck bei zügigerem Fahren und in der entspannten Haltung, die längere Strecken angenehm macht. Wer das Motorrad vor allem als „Spaßmaschine“ versteht, wird hier besonders viel bekommen – auch wenn das Konzept weniger auf maximale Wendigkeit im engen Alltag ausgelegt ist.
Die CF Moto 450 MT gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für gemischte Einsätze, bei denen Stadtverkehr, Landstraße und spontane Touren zusammenkommen. Wer ein Motorrad möchte, das leicht zu bewegen ist, gut dosierbar bleibt und schnell vertraut wirkt, trifft mit der MT die richtige Entscheidung. Kurz gesagt: XDiavel V4 für Charakter und Dynamik, 450 MT für Vielseitigkeit und entspanntes Alltagsfahren.