| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.090 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- Motor
- Sound
- Materialauswahl
- Verarbeitung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Desmodromisch gesteuerter V2 | |
| Hubraum | 1.079 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 86 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | MT 60 RS 120/70 ZR18 | |
| Reifen hinten | MT 60 RS 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Ducati XDiavel V4 vs Ducati Scrambler 1100 – Vergleich & Empfehlung
Wer zwischen Ducati XDiavel V4 und Ducati Scrambler 1100 schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Philosophien: Der XDiavel V4 steht für souveräne, kraftvolle Cruiser-Performance mit einem klaren Fokus auf Fahrkomfort und Durchzug. Der Scrambler 1100 dagegen bringt den klassischen Scrambler-Charakter in die Gegenwart – mit lebendigem Handling, markantem Stil und einem Motor, der sich eher nach „Fahren“ anfühlt als nach „Abrollen“.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Motorcharakter, Sitzposition, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Ausstattung sowie der praktische Nutzen im Alltag. Dabei geht es weniger um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede auf der Straße bemerkbar machen.
Grundidee der beiden Modelle: Cruiser vs. Scrambler
Die Ducati XDiavel V4 ist als Cruiser gedacht, der lange Strecken entspannt macht und dabei trotzdem sportlich wirken soll. Typisch ist das „Big-Bike“-Gefühl: breiter Stand, massiver Auftritt und ein Motor, der in vielen Situationen einfach zieht.
Die Ducati Scrambler 1100 ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit im Alltag und auf kurvige Strecken ausgelegt. Der Scrambler-Ansatz zeigt sich im Gesamtpaket: kompakteres Fahrgefühl, eine Sitzposition, die aktiver wirkt, und ein Charakter, der Lust auf Wechsel zwischen entspanntem Cruisen und dynamischem Fahren macht.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Motoren fällt vor allem der unterschiedliche „Drive“ auf. Die XDiavel V4 wirkt wie ein Drehmomentpaket: Der Antritt ist kraftvoll, setzt schnell ein und bleibt dabei in vielen Drehzahlbereichen gleichmäßig verfügbar. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Schalten nicht im Vordergrund steht oder wenn Überholmanöver mit wenig Aufwand erledigt werden sollen.
Der Scrambler 1100 fühlt sich dagegen lebendiger und „direkter“ an. Der Motor reagiert spürbar auf Gasimpulse und lädt dazu ein, die Gänge häufiger zu nutzen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger nach „Durchziehen“ und mehr nach „Mitgehen“ klingt – ideal, wenn die Strecke Kurven bietet und das Motorrad aktiv bewegt werden soll.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
XDiavel V4 – Stärke: gleichmäßiger, souveräner Vortrieb und ein Charakter, der auch bei entspannter Fahrweise schnell Sicherheit gibt. XDiavel V4 – Schwäche: wer maximale „Scrambler-Lust“ sucht, empfindet den Cruiser-Fokus manchmal weniger verspielt.
Scrambler 1100 – Stärke: dynamisches Ansprechverhalten und ein Motor, der Fahrspaß durch Aktivität erzeugt. Scrambler 1100 – Schwäche: wer vor allem lange, ruhige Strecken mit minimalem Schaltaufwand bevorzugt, könnte den Cruiser-Ansatz der XDiavel als entspannter empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Aktivität
Die Ducati XDiavel V4 setzt auf eine Cruiser-typische Sitzhaltung: Der Oberkörper ist tendenziell entspannter ausgerichtet, die Beine wirken eher nach vorn gestreckt. Das unterstützt eine Haltung, die auf Komfort und ruhiges Reisen ausgelegt ist. Gerade auf längeren Abschnitten macht sich das positiv bemerkbar.
Beim Scrambler 1100 ist die Sitzposition spürbar „aufrechter“ und aktiver. Das sorgt für mehr Kontrolle im Alltag, besonders wenn es darum geht, im Stadtverkehr schnell zu reagieren oder auf Landstraßen das Motorrad zügig in die Linie zu bringen. Wer gern mit dem Körper arbeitet, wird den Scrambler-Charakter mögen.
Ergonomie im Alltag
Für Pendler und kurze Wege ist die aktivere Haltung des Scrambler oft angenehmer, weil sie das Handling erleichtert. Für Wochenendtouren mit Fokus auf entspanntes Tempo punktet die XDiavel V4 durch ihre Cruiser-Komfortzone.
Fahrwerk und Handling: Wie beide Motorräder Kurven „lesen“
Im Vergleich der Fahrwerksauslegung zeigt sich ein klarer Unterschied: Die XDiavel V4 ist darauf getrimmt, Stabilität und Ruhe zu vermitteln. Das Motorrad liegt spürbar souverän auf der Straße, was besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselnden Fahrbahnqualitäten hilft.
Der Scrambler 1100 wirkt dagegen agiler. Das Handling fühlt sich leichter an, und das Motorrad lässt sich schneller in Richtungswechsel bringen. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur „geradeaus“ funktioniert, sondern wenn Kurven, Kreisverkehre und wechselnde Untergründe zum Alltag gehören.
Stärken und Schwächen beim Handling
XDiavel V4 – Stärke: ruhiges, stabiles Fahrverhalten und ein gutes Gefühl für „entspanntes Tempo“. XDiavel V4 – Schwäche: wer sehr häufig enge Kehren mit maximaler Agilität fährt, könnte den Cruiser-Fokus weniger spritzig finden als einen Scrambler.
Scrambler 1100 – Stärke: Wendigkeit und ein lebendiges Handling, das Kurvenfahrten leichter macht. Scrambler 1100 – Schwäche: bei sehr langen Autobahnabschnitten kann der Cruiser-Ansatz der XDiavel als entspannter empfunden werden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Die XDiavel V4 vermittelt beim Verzögern häufig das Gefühl von „Kontrolle und Ruhe“ – passend zum Cruiser-Konzept. Der Scrambler 1100 fühlt sich beim Bremsen oft direkter an, was in der Stadt und auf kurvigen Strecken ein Plus ist.
Wichtig ist: In der Praxis zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit. Hier profitieren beide von einer abgestimmten Gesamtwirkung aus Bremsanlage, Fahrwerk und Reifenaufstand.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zeigen sich Unterschiede weniger in „Show“, sondern in der Nutzung: Sicht, Bedienbarkeit, Komfort und die Art, wie das Motorrad im täglichen Rhythmus funktioniert. Die XDiavel V4 wirkt wie ein Motorrad, das man gern für längere Strecken nimmt – mit einem Gesamtgefühl, das Ruhe ausstrahlt. Der Scrambler 1100 ist dagegen stärker auf „Tag für Tag“ ausgelegt: Er macht Lust auf kurze Ausfahrten, spontane Touren und Fahrten, bei denen man das Motorrad öfter aktiv bewegt.
Stärken und Schwächen in der Nutzung
XDiavel V4 – Stärke: Komfort und souveräne Langstreckenwirkung. XDiavel V4 – Schwäche: weniger „Scrambler-Vibe“ für alle, die ein Motorrad suchen, das sich besonders leicht und verspielt anfühlt.
Scrambler 1100 – Stärke: vielseitiger Charakter, der im Stadtverkehr und auf Landstraßen Spaß macht. Scrambler 1100 – Schwäche: wer primär entspannt und möglichst wenig „arbeiten“ möchte, könnte die Cruiser-Philosophie der XDiavel bevorzugen.
Design und Charakter: Zwei Ducati-Identitäten
Optisch sind beide Modelle eindeutig Ducati, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die XDiavel V4 wirkt massiver, „low“ und kraftbetont. Der Scrambler 1100 setzt dagegen auf den ikonischen Scrambler-Look: markant, stimmig und mit dem Gefühl, dass das Motorrad nicht nur für eine Rolle gebaut wurde.
Design ist natürlich Geschmack – aber der Charakter dahinter ist relevant: Wer sich im Alltag gern mit dem Motorrad identifiziert, wird sich meist auch in der Fahrweise wiederfinden.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Ducati XDiavel V4 ist besonders passend, wenn längere Strecken, entspanntes Reisen und ein souveräner Motorcharakter im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrten, bei denen man nicht ständig „Gas geben und arbeiten“ möchte, sondern bei denen das Motorrad die Geschwindigkeit angenehm und kontrolliert aufbaut.
Die Ducati Scrambler 1100 ist die bessere Wahl, wenn Kurvenfahrten, aktives Handling und ein lebendigeres Fahrgefühl wichtiger sind. Sie passt zu Fahrern, die gern öfter schalten, das Motorrad spüren möchten und auch im Alltag Lust auf spontane Ausfahrten haben.
Kurzer Blick auf die Entscheidung
XDiavel V4 gewinnt, wenn Komfort, Stabilität und Durchzug dominieren. Scrambler 1100 gewinnt, wenn Agilität, Fahrspaß und ein vielseitiger Charakter im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist das Motorrad für alle, die vor allem entspannt unterwegs sind, lange Strecken genießen und einen souveränen, kraftvollen Motorcharakter suchen. Ihr Cruiser-Ansatz sorgt für Ruhe im Fahrgefühl und macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht ständig „gefordert“ werden soll, sondern einfach zuverlässig liefert. Wer häufig auf Landstraßen und Autobahnabschnitten unterwegs ist und dabei Komfort priorisiert, findet in der XDiavel V4 die stimmigere Wahl.
Die Ducati Scrambler 1100 empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die mehr Agilität und ein lebendiges Handling erleben möchten. Der Scrambler-Charakter wirkt im Alltag besonders attraktiv: Stadtverkehr, kurvige Strecken und spontane Touren machen spürbar mehr Spaß, weil das Motorrad aktiver zu fahren ist und der Motor auf Impulse gern reagiert. Wer ein Ducati-Motorrad sucht, das sich vielseitig anfühlt und Fahrspaß durch Aktivität erzeugt, trifft mit dem Scrambler 1100 die bessere Entscheidung.