| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Ducati XDiavel V4 vs. Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Motorradvergleich
Wer sich zwischen der Ducati XDiavel V4 und der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL entscheiden möchte, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite ein moderner, sportlich interpretierter Cruiser mit V4-Charakter, auf der anderen Seite ein klassischer Harley-Cruiser mit dem typischen V-Twin-Gefühl und einer markanten Präsenz. Beide Motorräder zielen auf Fahrspaß ab – aber auf unterschiedliche Art. Genau hier lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Vergleichspunkte: Motor und Antrieb, Fahrgefühl, Ergonomie, Fahrwerk und Bremsen sowie das Gesamtpaket aus Alltagstauglichkeit und Stil.
Motorcharakter: V4-Drive vs. Harley-V-Twin
Die Ducati XDiavel V4 setzt auf einen V4-Antrieb, der sich in der Praxis meist deutlich „moderner“ anfühlt: Die Leistungsentfaltung wirkt oft gleichmäßiger und drehfreudiger, wodurch sich das Motorrad besonders bei zügigem Fahren angenehm dosieren lässt. Gerade wenn es darum geht, aus Kurven heraus schnell wieder Tempo aufzubauen, spielt der Charakter des V4-Setups seine Stärken aus.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht dagegen für den klassischen Harley-Ansatz: Der V-Twin liefert ein anderes Drehmomentgefühl, oft mit einem kräftigen, „druckvollen“ Schub, der sich weniger wie ein Drehzahlmotor und mehr wie ein kontinuierlicher Vorwärtsdrang anfühlt. Das macht die FXDL besonders reizvoll, wenn das Motorrad nicht nur schnell sein soll, sondern auch dieses typische Harley-„Roll-on“-Erlebnis bieten soll.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Ducati XDiavel V4: Stärken liegen häufig in der gleichmäßigen Kraftentfaltung und dem sportlichen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „klassisch“ wirkt, wenn genau dieses Harley-Gefühl gesucht wird.
- Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Stärken liegen im markanten V-Twin-Feeling und im unverwechselbaren Sound-/Schub-Erlebnis. Schwäche kann sein, dass sich das Motorrad im Vergleich zur Ducati bei sehr dynamischem, drehzahlorientiertem Fahren weniger „fein“ anfühlt.
Fahrgefühl und Handling: Agilität vs. Cruiser-Confidence
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied in der Philosophie. Die Ducati XDiavel V4 wirkt in vielen Situationen wie ein Cruiser, der sich sportlich „mitdenkt“: Richtungswechsel und zügiges Kurvenfahren lassen sich meist flüssig umsetzen. Das Motorrad vermittelt dabei das Gefühl, dass es nicht nur für geradeaus und große Bögen gebaut ist, sondern auch für dynamischere Passagen.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht dagegen für souveräne Cruiser-Performance. Das Handling ist oft weniger auf schnelle, präzise Manöver ausgelegt, sondern auf Stabilität und ein ruhiges, selbstbewusstes Fahren. In der Praxis bedeutet das: Die FXDL fühlt sich besonders dann richtig an, wenn das Tempo moderat bis zügig ist und die Fahrweise eher „flowig“ statt hektisch ausfällt.
Vergleich der Fahreindrücke
- Ducati: Tendenz zu mehr Agilität und sportlicherem Gefühl, besonders bei wechselnden Kurvenradien.
- Harley: Tendenz zu mehr Ruhe und Cruiser-Confidence, besonders bei entspanntem bis zügigem Landstraßen-Tempo.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Cruiser über längere Strecken Freude macht. Die Ducati XDiavel V4 bietet in der Regel eine Position, die zwar cruiser-typisch entspannt wirkt, aber dennoch mehr „Fahrorientierung“ zulässt. Das kann sich positiv auswirken, wenn häufig auch längere Ausfahrten geplant sind und das Motorrad nicht nur zum Ankommen, sondern auch zum aktiven Fahren genutzt werden soll.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL setzt stärker auf den klassischen Cruiser-Look und das dazugehörige Körpergefühl. Die Sitzhaltung ist häufig so ausgelegt, dass sie das entspannte Fahren unterstützt. Wer eine Harley-typische Haltung mag, findet hier meist ein stimmiges Gesamtgefühl. Wer dagegen sehr sportlich „nach vorn“ arbeiten möchte, könnte die Ducati als passender empfinden.
Fahrwerk und Bremsen: Kontrolle in unterschiedlichen Stilen
Beim Fahrwerk geht es im Vergleich vor allem um das Zusammenspiel aus Komfort, Stabilität und Rückmeldung. Die Ducati XDiavel V4 wirkt oft darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrt eine klare Rückmeldung zu geben und das Motorrad kontrolliert in der Spur zu halten. Das kann besonders dann überzeugen, wenn die Strecke nicht nur fließt, sondern auch Unebenheiten und wechselnde Beläge bietet.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL zielt stärker auf ein „Cruiser-typisches“ Fahrverhalten: Stabilität und ein souveränes Gefühl stehen im Vordergrund. Je nach Fahrweise kann das Fahrwerk dabei sehr angenehm sein, während es bei sehr sportlicher Gangart weniger „präzise“ wirken kann als die Ducati.
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied in der Auslegung. Die Ducati XDiavel V4 wird häufig als Motorrad wahrgenommen, das Bremsmanöver mit guter Dosierbarkeit und klarer Rückmeldung unterstützt. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL kann ebenfalls stark verzögern, wirkt aber oft mehr wie ein Motorrad, das Bremsen im Cruiser-Stil unterstützt: kraftvoll, aber weniger „sportlich fein“ in der unmittelbaren Rückmeldung.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerks-/Bremsgefühl
- Ducati: Stärken in der sportlichen Kontrolle und dem präzisen Gefühl beim Fahren. Schwäche kann sein, dass der Komfortanspruch je nach Setup nicht jedem entspricht, der einen ganz weichen Cruiser-Look erwartet.
- Harley: Stärken in Stabilität und Cruiser-Komfort. Schwäche kann sein, dass bei sehr dynamischer Fahrweise die sportliche Feinheit im Vergleich zur Ducati weniger im Fokus steht.
Design, Sound und Ausstrahlung: Zwei Welten
Der Vergleich wäre unvollständig ohne das Thema Ausstrahlung. Die Ducati XDiavel V4 wirkt modern, technisch und selbstbewusst – ein Cruiser, der sich auch optisch wie ein „Performance-Cruiser“ anfühlt. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL dagegen ist ein Statement im klassischen Harley-Stil: Präsenz, Chrom-/Metal-Look und der typische V-Twin-Sound prägen das Gesamtbild.
Hier gibt es selten „richtig“ oder „falsch“. Entscheidend ist, welche Art von Motorradgefühl gesucht wird: eher technisch-sportlich oder eher traditionell-cool.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Im Alltag spielt neben dem Motor auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten eine Rolle. Die Ducati XDiavel V4 kann durch ihr sportlicheres Handling oft leichter in den Alltag integriert werden, besonders wenn häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und zügigen Landstraßen gewechselt wird. Gleichzeitig bleibt sie ein Cruiser, der nicht wie ein Supersportler „arbeitet“, sondern eher wie ein Motorrad, das sich schnell anfühlt.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist ebenfalls alltagstauglich, aber stärker auf das entspannte Fahren ausgelegt. In der Stadt kann das Gewicht und die typische Cruiser-Geometrie je nach Fahrstil spürbar sein. Auf der Landstraße entfaltet die FXDL jedoch oft ihren Charme: gleichmäßiges Tempo, ein angenehmes Fahrgefühl und der Sound, der die Fahrt begleitet.
Für wen passt welches Motorrad?
Ducati XDiavel V4 – ideal für Performance-Cruiser-Fans
Die Ducati XDiavel V4 passt besonders dann, wenn ein Cruiser gesucht wird, der auch sportlich gefahren werden möchte. Wer Wert auf eine gleichmäßige Leistungsentfaltung, ein agiles Handling und ein präzises Fahrwerks-/Bremsgefühl legt, findet in der XDiavel V4 häufig die passendere Basis. Auch für längere Ausfahrten kann sie überzeugen, wenn die Sitzposition zwar cruiser-typisch ist, aber trotzdem genug Fahrorientierung bietet.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – ideal für klassische Harley-Liebhaber
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist die bessere Wahl, wenn das typische Harley-Erlebnis im Vordergrund steht: V-Twin-Charakter, Sound, Cruiser-Optik und ein Fahrgefühl, das eher auf Souveränität als auf sportliche Feinheit setzt. Wer gerne entspannt fährt, die Landstraße genießt und das Motorrad als Teil des Lebensstils betrachtet, wird mit der FXDL sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo sportliche Kontrolle und ein moderner Motorcharakter gefragt sind. Das V4-Feeling, das oft gleichmäßigere Ansprechverhalten und das tendenziell präzisere Handling machen sie zur starken Wahl für alle, die ihren Cruiser auch dynamisch bewegen möchten. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL punktet dagegen mit dem klassischen Harley-Vibe: dem unverwechselbaren V-Twin-Schub, dem typischen Sound und einer Cruiser-Confidence, die besonders auf der Landstraße Spaß macht. Wer eher Performance, Agilität und ein „technisches“ Fahrgefühl sucht, ist mit der Ducati besser bedient. Wer hingegen Tradition, Stil und das klassische Harley-Erlebnis priorisiert, findet in der FXDL die stimmigere Wahl. Am Ende entscheidet das Bauchgefühl: sportlich-modern oder klassisch-harleytypisch.