| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Ducati XDiavel V4 vs Harley-Davidson Street Glide Ultra – welcher Cruiser passt besser?
Wenn zwei große Namen aufeinandertreffen, wird der Vergleich spannend: Die Ducati XDiavel V4 steht für einen modernen, sportlich geprägten Cruiser mit viel Temperament. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra dagegen verkörpert klassisches Touring-Feeling mit Fokus auf Komfort, Langstreckentauglichkeit und einer Ausstattung, die auf weite Strecken ausgelegt ist. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie „Cruiser“, doch die Philosophie dahinter ist deutlich unterschiedlich. Genau das macht den Vergleich so interessant.
Grundidee: sportlicher Cruiser vs. Touring-Maschine
Die Ducati XDiavel V4 ist als Cruiser klar auf Fahrspaß ausgelegt. Der Motorcharakter und die Art, wie das Motorrad beschleunigt und auf Gasbefehle reagiert, fühlt sich eher nach „Performance“ an als nach „gemütlichem Gleiten“. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das man auch auf kürzeren Strecken gern ausreizt.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist dagegen stärker auf das abgestimmt, was viele auf Tour suchen: Ruhe, Stabilität, Komfort und eine Ausstattung, die den Alltag auf langen Etappen erleichtert. Das Motorrad ist weniger darauf getrimmt, ständig sportliche Manöver zu spielen, sondern eher darauf, Kilometer entspannt zu sammeln.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigen sich zwei unterschiedliche Ansätze. Die Ducati XDiavel V4 setzt auf die Kraftentfaltung eines V4-Motors: Die Leistungsentfaltung wirkt oft gleichmäßiger und drehfreudiger, was besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren bis mittleren Bereichen spürbar wird. Das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu schalten und die Drehzahl zu nutzen.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra verfolgt mit ihrem V-Twin-Charakter einen anderen Weg. Die Kraft kommt spürbar „druckvoll“ aus dem unteren Drehzahlbereich. Das macht das Fahren in der Stadt und auf Landstraßen sehr angenehm, weil weniger Schaltarbeit nötig ist, um zügig voranzukommen. Auf langen Strecken sorgt dieser Motorcharakter zudem für ein entspanntes Tempo.
Sound und Fahrgefühl
Auch wenn man über Zahlen spricht: Der Sound ist bei beiden Motorrädern ein Teil des Erlebnisses. Die Street Glide Ultra liefert den typischen Harley-Klang, der sich mit dem Touring-Gefühl verbindet. Die XDiavel V4 klingt dagegen moderner und sportlicher – oft mit einem klaren, „technischen“ Charakter, der zum dynamischen Fahrstil passt.
Fahrwerk und Handling: Wie leichtfüßig vs. wie stabil
Kurvengefühl und Lenkverhalten
Beim Fahrwerk und beim Handling unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Ducati XDiavel V4 wirkt im Vergleich oft agiler. Das liegt nicht nur an der Auslegung, sondern auch daran, wie das Motorrad auf Lastwechsel reagiert. Wer gern Kurven fährt oder auf Landstraßen mehr Dynamik sucht, bekommt hier ein Motorrad, das sich „mitdenkend“ anfühlt.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar sicher auf der Straße, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen, gleichmäßigen Strecken. In engen Kurven kann das Handling dadurch weniger verspielt wirken – nicht, weil es schlecht wäre, sondern weil die Touring-Philosophie Priorität hat.
Bremsen und Sicherheit
Im Vergleich der Bremsleistung und der Bremscharakteristik zeigt sich: Die Ducati zielt stärker auf sportliche Dosierbarkeit und zügige Verzögerung ab. Die Harley setzt auf kontrollierte Verzögerung und ein sicheres Gefühl, das besonders im Touring-Kontext wichtig ist. Beide sind für den Alltag geeignet – die Frage ist eher, ob man sportlich „arbeitet“ oder entspannt „mitfährt“.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition macht den Unterschied
Alltag, Stadt und Langstrecke
Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu schnell. Die Ducati XDiavel V4 bietet eine Sitzposition, die zwar cruiser-typisch ist, aber nicht so stark auf „Touring-Sofa“ getrimmt wirkt. Das Motorrad lädt dazu ein, aktiver zu fahren. Dadurch kann es auf längeren Strecken sehr gut funktionieren, wenn der Fahrstil dynamisch bleibt und Pausen eingeplant werden.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie unterstützen ein entspanntes Fahren über viele Stunden. Gerade wenn häufig Autobahn oder zügige Landstraßen auf dem Programm stehen, spielt die Street Glide Ultra ihre Stärken aus.
Windschutz und Verkleidung
Im Vergleich der Verkleidung und des Windschutzes ist die Harley im Vorteil, weil Touring-Ausstattung typischerweise stärker auf den Fahrtwind reagiert. Die Ducati kann je nach Setup zwar ebenfalls angenehm sein, aber die Street Glide Ultra ist von der Grundidee her für „Wind und Wetter auf Distanz“ gemacht.
Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer vs. Touring-Setup
Assistenzsysteme und Fahrmodi
Bei der Elektronik und den Fahrmodi zeigen sich unterschiedliche Schwerpunkte. Die Ducati XDiavel V4 wirkt oft wie ein Motorrad, das Fahrdynamik und Motorsteuerung in den Vordergrund stellt. Das kann sich in einer feineren Abstimmung bemerkbar machen, wenn man zwischen verschiedenen Fahrstilen wechselt.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra punktet stärker mit einem Touring-orientierten Gesamtpaket: Bedienkonzept, Informationsdarstellung und Komfortfunktionen sind darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert. Wer viel fährt und unterwegs schnell auf Einstellungen zugreifen möchte, profitiert davon.
Infotainment und Bedienung
Im Vergleich der Bedienbarkeit und des Touring-Setups ist die Street Glide Ultra meist die „All-in-one“-Option. Die Ducati kann ebenfalls modern sein, aber die Harley ist typischerweise stärker auf Reise- und Komfortfunktionen ausgerichtet.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati XDiavel V4 – Stärken
- Sportlicher Cruiser-Charakter mit dynamischerem Fahrgefühl
- Drehfreudige Kraftentfaltung, die zum aktiven Fahren einlädt
- Agileres Handling im Vergleich, besonders auf kurvigen Strecken
- Moderne Motorsteuerung und ein Setup, das Performance betont
Ducati XDiavel V4 – mögliche Schwächen
- Weniger „Touring-Sofa“-Fokus als bei einer klassischen Street-Touring-Maschine
- Auf sehr langen Strecken kann der Komfort stärker vom persönlichen Setup abhängen
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Touring-Komfort und entspannte Langstrecken-Eignung
- Stabile Fahrcharakteristik bei höheren Geschwindigkeiten
- Windschutz und Verkleidung als klarer Vorteil für weite Strecken
- Touring-orientierte Ausstattung und Bedienkonzept für lange Fahrten
Harley-Davidson Street Glide Ultra – mögliche Schwächen
- In engen Kurven wirkt das Handling weniger „leichtfüßig“ als bei sportlicheren Cruisern
- Wer maximale Dynamik sucht, könnte die Auslegung stärker auf Komfort als auf sportliche Agilität empfinden
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Ducati XDiavel V4 passt besonders dann, wenn Fahrten nicht nur „ankommen“ bedeuten, sondern auch „genießen“: Kurven, Beschleunigung, aktives Fahren und ein Motorcharakter, der Lust auf mehr macht. Wer gern öfter Gas gibt, schaltet und das Motorrad als dynamische Maschine erlebt, findet in der Ducati einen starken Partner.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Touring liegt: lange Etappen, entspannter Rhythmus, Windschutz, Komfort und eine Ausstattung, die das Reisen erleichtert. Wer regelmäßig größere Strecken fährt, Wert auf Stabilität legt und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, wird mit der Street Glide Ultra sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist für Fahrerinnen und Fahrer die richtige Wahl, wenn ein Cruiser vor allem Fahrspaß liefern soll: dynamische Beschleunigung, sportlicheres Handling und ein V4-Charakter, der sich eher nach Performance als nach „nur cruisen“ anfühlt. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra gewinnt dagegen dort, wo Langstrecke im Mittelpunkt steht: Komfort, Windschutz, Touring-Ausstattung und eine stabile, entspannte Art zu fahren. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken mit Lust auf Dynamik fährt, wird eher zur Ducati greifen. Wer dagegen regelmäßig große Distanzen abspult und ein Motorrad sucht, das sich wie ein ausgereiftes Reise-Setup anfühlt, trifft mit der Street Glide Ultra die passendere Entscheidung.