| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Ducati XDiavel V4 vs. Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Ducati XDiavel V4 steht für einen modernen, kraftvollen Cruiser-Charakter mit sportlicher Handschrift. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse dagegen ist deutlich stärker auf Komfort, Langstrecke und souveränes Reisen ausgelegt. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Beide Maschinen machen Spaß, aber auf sehr verschiedene Art.
Grundcharakter: Cruiser mit Ducati-Gen vs. Touring-Feeling bei Indian
Die Ducati XDiavel V4 wirkt wie ein Cruiser, der sich nicht mit „nur gemütlich“ zufriedengibt. Der Fokus liegt auf Dynamik, direkter Gasannahme und einem Fahrgefühl, das eher an sportliche Motorräder erinnert als an klassische, entspannte Cruiser. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur geradeaus führt, sondern Kurven, wechselnde Beläge und wechselnde Geschwindigkeiten mit sich bringt.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Der Charakter ist groß, ruhig und souverän. Statt „sportlich zackig“ steht „komfortabel souverän“ im Vordergrund. Wer lange Strecken plant oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, bekommt hier das Gefühl, dass das Motorrad für genau diese Aufgaben gebaut wurde.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Modelle setzen auf starke Motorisierung, aber die Art, wie die Leistung verfügbar ist, unterscheidet sich spürbar. Die Ducati XDiavel V4 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Gas genutzt wird, um Tempo aufzubauen oder in Kurven zügig zu reagieren. Das Fahrgefühl wirkt dabei kompakt und „wach“, wodurch sich die Maschine auch im Alltag lebendig anfühlt.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zeigt ihre Stärke eher im gleichmäßigen Vortrieb. Gerade bei konstantem Tempo oder bei längeren Etappen wirkt das Motorrad besonders entspannt. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach Kilometer sammeln will. In Situationen, in denen es zügig gehen soll, bleibt die Chieftain ebenfalls kraftvoll – nur eben mit einem anderen Schwerpunkt: weniger auf sportlicher Reaktion, mehr auf souveräner Durchzugskraft.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Ducati XDiavel V4: Stärken liegen in der dynamischen Ansprache und dem sportlicheren Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß als auf maximaler Langstreckenruhe liegt – je nach persönlicher Erwartung an „entspanntes Reisen“.
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärken liegen in Komfort, Reisegefühl und dem souveränen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass die Maschine im Vergleich zur Ducati weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es um spontane, sportlich-agile Manöver geht.
Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie das Fahrgefühl stark prägt. Die Ducati XDiavel V4 bietet eine Cruiser-typische Haltung, die aber durch den sportlichen Anspruch oft etwas „aktiver“ wirkt. Das kann sich gut anfühlen, wenn kurze bis mittlere Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad auch mal in kurvigen Abschnitten genutzt wird.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist deutlich mehr auf Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition wirkt auf Reise ausgelegt: stabil, komfortorientiert und so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Wer häufig fährt, bei dem Wind, Wetter und Strecke eine Rolle spielen, profitiert von dieser Ausrichtung.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Autobahn
In der Stadt kann die Ducati XDiavel V4 durch ihren dynamischen Charakter und das insgesamt „sportlichere“ Gefühl punkten. Auf der Landstraße spielt sie ihre Stärken aus, wenn es um zügiges Fahren und ein direktes Rückmeldesystem geht.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse fühlt sich besonders auf längeren Strecken wohl. Auf Autobahn und bei zügigen Überlandfahrten ist das Konzept „komfortabler Reisefluss“ klar erkennbar. In engen Situationen oder bei sehr langsamen Manövern kann das größere Touring-Konzept weniger agil wirken – das ist jedoch oft der Preis für den Komfort, den man später auf der Strecke spürt.
Fahrwerk & Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie der Hersteller. Die Ducati XDiavel V4 zielt auf ein präzises, sportlich orientiertes Fahrverhalten. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn man Kurven dynamisch angeht oder die Linie bewusst hält. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man das Motorrad „spüren“ kann.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt stärker auf Stabilität und Komfort. Das Fahrwerk ist so gedacht, dass es Unebenheiten abfedert und das Motorrad auch bei längeren Fahrten ruhig bleibt. Dadurch entsteht ein sehr angenehmes Reisegefühl, vor allem wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Auch bei den Bremsen ist die Ausrichtung unterschiedlich: Die Ducati wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das man sportlich einsetzt und bei dem man Bremsmanöver als Teil des Fahrstils wahrnimmt. Die Indian steht mehr für kontrolliertes, sicheres Verzögern im Touring-Alltag – mit dem Anspruch, dass sich das Motorrad jederzeit berechenbar verhält.
Ausstattung & Komfort: Was auf Reisen wirklich zählt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte deutlich. Die Ducati XDiavel V4 wirkt wie ein Cruiser, der moderne Technik mit einem sportlichen Anspruch verbindet. Das kann sich in einer insgesamt „fahrorientierten“ Auslegung zeigen: Systeme und Details unterstützen das dynamische Fahren, ohne dass das Motorrad seinen Charakter verliert.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen klar im Touring-Lager. Hier geht es um Komfortfunktionen, die den Alltag auf langen Strecken erleichtern. Dazu gehören Aspekte wie Windschutz, Reiseergonomie und ein Konzept, das das Motorrad als Plattform für längere Fahrten versteht. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach gern „entspannt durchzieht“, wird diese Ausrichtung besonders schätzen.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
- Ducati XDiavel V4: Stärken liegen in der fahrerorientierten Auslegung und dem sportlichen Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass der Komfortfokus nicht so stark auf „Touring-Workflow“ ausgelegt ist wie bei einer großen Indian.
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärken liegen in Reise-Komfort und dem Touring-Ansatz. Schwäche kann sein, dass man bei rein sportlichem Fahren weniger „Leichtbau-Feeling“ erwartet.
Design & Charakter: Optik ist mehr als nur Optik
Die Ducati XDiavel V4 wirkt wie ein Statement für moderne Cruiser-Performance. Das Design unterstreicht den Anspruch, dass dieses Motorrad nicht nur gut aussieht, sondern auch „mitdenkt“ – vom Look bis zum Fahrgefühl.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen ein Motorrad mit starkem Touring-Charakter. Der Look vermittelt Präsenz und Ruhe. Wer sich an großen, stimmigen Reise-Maschinen erfreut, bekommt hier genau das: ein Motorrad, das nicht nur fährt, sondern auch „da ist“.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Cruiser anfühlt, aber sportlich genug ist, um Kurven und dynamische Fahrten zu genießen, trifft mit der Ducati XDiavel V4 häufig die richtige Wahl. Sie ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad auch im Alltag lebendig sein soll und man gern das Gefühl von direkter Rückmeldung hat.
Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Reisezentrum anfühlt, ist mit der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse sehr gut bedient. Sie passt besonders zu Fahrern, die Touren planen, entspannt unterwegs sein wollen und ein souveränes Gesamtpaket suchen.
Typische Entscheidungsszenarien
- Mehr Kurven, mehr Fahrspaß, kürzere bis mittlere Strecken: eher Ducati XDiavel V4
- Mehr Autobahn, mehr Langstrecke, Komfort und Reisegefühl: eher Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Gemischter Alltag mit gelegentlichen Touren: Entscheidung hängt davon ab, ob der Fokus stärker auf Dynamik oder auf Komfort liegt
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl, wenn ein Cruiser gesucht wird, der sich sportlich anfühlt und bei dynamischer Fahrweise überzeugt. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und ein direktes, lebendiges Feedback schätzt, bekommt mit der Ducati ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt. Ihre Stärke liegt im Fahrgefühl: kraftvoll, aufmerksam und mit einem Charakter, der Lust auf mehr macht.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Vorteile aus, wenn Komfort und Langstrecke im Mittelpunkt stehen. Wer häufig größere Distanzen fährt, Wert auf ruhigen Reisefluss legt und ein Touring-Konzept bevorzugt, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein. Ihre Stärke liegt in der souveränen, entspannten Art, mit der sie Kilometer „wegarbeitet“ – auch dann, wenn die Strecke anstrengender wird.
Kurz gesagt: Dynamik und sportlicher Cruiser-Charakter sprechen eher für die Ducati, Reise-Komfort und Touring-Gefühl eher für die Indian.