| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Ducati XDiavel V4 vs. Indian FTR 1200 Sport – welcher Cruiser passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „großem Auftritt“ aussehen, wird der Vergleich spannend. Die Ducati XDiavel V4 steht für modernen Cruiser-Charakter mit V4-Power und einer Sitzposition, die entspannt wirkt, aber nicht nach „nur gemütlich“ aussieht. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen spielt die Karte des sportlichen Anspruchs: kompakter, direkter und mit einem Look, der an moderne Klassiker erinnert. Beide Bikes sind charakterstark – aber sie liefern das Fahrgefühl auf unterschiedliche Weise.
Grundidee: Cruiser-Relax vs. sportliche Direktheit
Die Ducati XDiavel V4 ist als Cruiser so konzipiert, dass sich lange Strecken und Alltagssituationen leicht anfühlen. Der Motor und das Gesamtpaket zielen darauf, dass sich das Motorrad souverän trägt, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern entspannt fährt und trotzdem spürbar Leistung zur Verfügung haben möchte.
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen wie ein Motorrad, das lieber „mitdenkt“. Die Geometrie und die Art, wie das Bike auf Lenkimpulse reagiert, unterstützen ein aktiveres Fahren. Wer Kurven nicht nur durchfährt, sondern gern gestaltet, findet hier eine Maschine, die sich schnell in den Vordergrund schiebt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Charakterunterschied. Die Ducati XDiavel V4 bringt einen V4-Ansatz mit, der sich häufig als besonders kultiviert und gleichmäßig in der Kraftentfaltung anfühlt. Das bedeutet in der Praxis: Schub ist nicht nur „da“, sondern lässt sich oft fein dosieren – vom entspannten Rollen bis zum kräftigen Beschleunigen. Gerade im Alltag ist das angenehm, weil man nicht ständig in bestimmte Drehzahlbereiche „springen“ muss.
Die Indian FTR 1200 Sport setzt auf einen anderen Motorcharakter. Der Antrieb wirkt oft unmittelbarer und „mechanischer“ – mit einem Gefühl von direkter Rückmeldung. Das kann beim sportlichen Fahren ein Vorteil sein, weil das Motorrad das Tempo und die Fahrabsicht sehr klar unterstützt. Gleichzeitig kann es je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangen, um die gewünschte Dynamik immer genau zu treffen.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Ducati XDiavel V4: Stärke ist die gleichmäßige, gut dosierbare Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl weniger „roh“ wirkt, wenn man genau diesen direkten Charakter sucht.
- Indian FTR 1200 Sport: Stärke ist die unmittelbare Rückmeldung und die sportliche Interpretation von Cruiser-Optik. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung je nach Situation weniger „komfortabel gleichmäßig“ wirkt als bei der Ducati.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling unterscheiden sich die Bikes deutlich in ihrer Philosophie. Die Ducati XDiavel V4 wirkt auf langen Strecken oft wie ein ruhiger Begleiter: Sie vermittelt Stabilität, lässt sich kontrolliert bewegen und unterstützt ein entspanntes Tempo. In Kurven fühlt sich das Motorrad meist souverän an, ohne dass man ständig gegenlenken oder „arbeiten“ muss.
Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen stärker auf Agilität ausgelegt. Das Motorrad nimmt Richtungswechsel oft schneller an und lädt dazu ein, Kurven dynamischer zu fahren. Wer gern zügig unterwegs ist und das Vorderrad „spüren“ möchte, bekommt hier ein sehr direktes Feedback.
Stärken und Schwächen im Handling
- Ducati XDiavel V4: Stärke ist die entspannte Stabilität und das gutmütige Gefühl bei gleichmäßigem Tempo. Schwäche kann sein, dass sie weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr sportlich und aggressiv fährt.
- Indian FTR 1200 Sport: Stärke ist die schnelle Reaktion und das sportliche Kurvengefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr entspanntem Fahren weniger „großzügig“ wirkt als die Ducati.
Bremsen und Kontrolle: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man sich beim Bremsen auf eine klare Dosierbarkeit verlassen kann. Die Ducati XDiavel V4 punktet dabei häufig mit einem kontrollierten Gefühl: Beim Verzögern bleibt das Motorrad stabil, und die Kraft lässt sich in der Regel gut abstufen. Das ist besonders praktisch, wenn man im Alltag häufig aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten heraus bremst.
Die Indian FTR 1200 Sport zeigt beim Bremsen oft eine sportlichere Charakteristik. Das kann bedeuten, dass man schneller ein „direktes“ Setup spürt, das zu zügigem Fahren passt. Wer gern dynamisch unterwegs ist, profitiert davon, weil das Motorrad das Tempowechseln unterstützt.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für den Alltag
Die Ducati XDiavel V4 ist im Cruiser-Sinne gestaltet: Die Sitzposition wirkt so, dass man lange fahren kann, ohne dass der Rücken ständig „arbeitet“. Die Haltung unterstützt entspanntes Cruisen und macht das Motorrad besonders interessant, wenn man häufig Stadtverkehr, Landstraße und längere Ausfahrten kombiniert.
Die Indian FTR 1200 Sport interpretiert Komfort anders. Sie kann sich je nach Körpergröße und Fahrstil sportlicher anfühlen, weil die Ergonomie stärker auf aktives Fahren ausgelegt ist. Das ist ein Vorteil, wenn man gern „in Bewegung“ fährt. Für sehr lange, rein entspannte Touren kann die Ducati jedoch im Komfortgefühl oft die Nase vorn haben.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Ducati XDiavel V4: Stärke ist der entspannte Langstrecken-Charakter. Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportlich“ wirkt, wenn man eine sehr aufrechte, aktive Fahrhaltung bevorzugt.
- Indian FTR 1200 Sport: Stärke ist die sportliche Sitz- und Fahrhaltung, die dynamisches Fahren unterstützt. Schwäche kann sein, dass sie bei rein gemütlicher Fahrweise weniger „samtig“ wirkt als die Ducati.
Alltagstauglichkeit: Alltag, Stadt und längere Strecken
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Ducati XDiavel V4 spielt hier ihre Stärken aus: Der Motorcharakter und das Gesamtgefühl machen es oft angenehm, ohne großen Aufwand zu fahren. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht jedes Mal „sportlich“ fahren will, sondern einfach von A nach B kommt – und zwischendurch gern die Landstraße mitnimmt.
Die Indian FTR 1200 Sport ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einer klaren Tendenz: Sie macht besonders Spaß, wenn man das Motorrad nutzt, um Tempo und Kurven zu genießen. In der Stadt kann das Handling sehr angenehm sein, gleichzeitig fühlt sich das Bike eher wie ein „Fahrspaß-Werkzeug“ an als wie ein reines Komfort-Cruiser.
Design und Charakter: Zwei unterschiedliche Interpretationen
Beide Motorräder sind optisch stark, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Ducati XDiavel V4 wirkt wie ein moderner Cruiser mit Premium-Anspruch: kraftvoll, elegant und mit einem Look, der auf Präsenz setzt. Die Indian FTR 1200 Sport bringt dagegen eine sportlichere, „modern classic“-artige Haltung mit – mit einem Stil, der an Performance und Tradition zugleich erinnert.
Wer Wert auf ein Motorrad legt, das im Stand und in Bewegung gleichermaßen auffällt, findet bei beiden Modellen etwas. Die Frage ist eher: Soll das Motorrad vor allem „entspannt beeindrucken“ oder „sportlich provozieren“?
Welche Schwächen sollte man realistisch einordnen?
Bei der Ducati XDiavel V4 liegt die mögliche Schwäche weniger im Können, sondern im Charakter: Wer ein Motorrad sucht, das sich maximal „roh“ und kompromisslos sportlich anfühlt, könnte die Ducati als etwas zu kultiviert empfinden. Außerdem ist sie stärker auf Cruiser-typische Ruhe ausgelegt – wer sehr aggressiv fährt, merkt eher, dass sie nicht als reines Sportbike gedacht ist.
Bei der Indian FTR 1200 Sport ist die mögliche Schwäche eher die Erwartungshaltung: Wer einen Cruiser sucht, der sich wie ein Sofa anfühlt, wird die sportlichere Auslegung stärker spüren. Das Motorrad belohnt aktives Fahren – wer nur gemütlich rollt, bekommt nicht immer den vollen „Sportvorteil“.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag und auf längeren Strecken besonders souverän, komfortabel und gut dosierbar wirkt. Der V4-Charakter unterstützt entspanntes Fahren, ohne dass man auf Durchzug verzichten muss. Wer ein Cruiser-Gefühl möchte, das trotzdem modern und kraftvoll ist, trifft mit der Ducati häufig genau den richtigen Ton.
Die Indian FTR 1200 Sport passt besser, wenn Kurven, Tempowechsel und ein direktes Handling im Vordergrund stehen. Sie fühlt sich stärker nach „aktiver Fahrt“ an und belohnt Fahrer, die das Motorrad spüren und gestalten wollen. Wer Cruiser-Optik mit sportlichem Anspruch kombiniert sehen möchte, findet in der Indian eine sehr stimmige Option.
Kurz gesagt: Ducati für entspanntes, souveränes Cruisen – Indian für sportlich-direktes Fahren.