| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.995 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- federleicht
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit überraschend viel Dampf
- für A2-Anfänger wie gemacht
- günstiger Preis
- Bremsen mittelmässig
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- nur in schwarz erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.
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Ducati XDiavel V4 vs. Kawasaki Z 500 – Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati XDiavel V4 und die Kawasaki Z 500, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein kraftvoller Cruiser mit V4-Charakter und eine agile, alltagstaugliche Naked-Bike-Interpretation aufeinander. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt, findet in diesem Vergleich vor allem eines: eine klare Einordnung der Stärken und Schwächen – bezogen auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Flow vs. Naked-Alltag
Die Ducati XDiavel V4 ist vom Grundgedanken her auf souveränen Vortrieb und entspanntes Reisen ausgelegt. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich in der Art, wie sie Beschleunigung in Ruhe umsetzt: nicht hektisch, sondern kraftvoll und kontrolliert. Die Kawasaki Z 500 dagegen steht für Leichtigkeit, Übersicht und ein direktes Fahrgefühl. Sie ist weniger auf „große Gesten“ ausgelegt, sondern auf das, was im Alltag oft wichtiger ist: unkompliziertes Handling, gute Übersicht und ein Motorrad, das schnell „mit einem mitdenkt“.
Motorcharakter: V4-Dynamik bei Ducati, Alltagstempo bei Kawasaki
Wie sich die Leistung im Fahrgefühl unterscheidet
Im Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, warum die beiden Bikes so unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Ducati XDiavel V4 wirkt wie ein Motor, der für kräftige Schubphasen gemacht ist. Die V4-Architektur sorgt dabei für eine spürbare Bandbreite: Beschleunigung fühlt sich nicht nur stark an, sondern auch „sauber“ und gleichmäßig. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, Landstraßen-Tempo und zügiges Fahren eine Rolle spielen.
Die Kawasaki Z 500 setzt dagegen auf ein Motorbild, das eher nach „Fahren statt Ausreizen“ klingt. Sie ist darauf ausgelegt, in typischen Stadt- und Landstraßenbereichen angenehm zu funktionieren. Das bedeutet: Der Motor liefert dort, wo man ihn im Alltag braucht, ohne dass man ständig nach dem nächsten Drehzahlfenster suchen muss. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder einfach entspannt fahren möchte, profitiert von dieser unkomplizierten Abstimmung.
Stärken und Schwächen im Alltag
Ducati-Stärke: Die XDiavel V4 spielt ihre Vorteile aus, sobald es dynamischer wird. Sie wirkt dann besonders souverän, weil der Vortrieb nicht nur „da ist“, sondern sich auch kontrolliert abrufen lässt.
Ducati-Schwäche: Wer vor allem kurze Wege, enge Parklücken und viel Stop-and-Go fährt, merkt eher, dass ein Cruiser-Ansatz nicht immer die leichteste Lösung ist. Das Motorrad ist zwar alltagstauglich, aber der Fokus liegt klar auf dem Fahrspaß außerhalb der engsten Situationen.
Kawasaki-Stärke: Die Z 500 punktet mit einem unkomplizierten Fahrgefühl. Sie ist schnell „eingesetzt“, eignet sich gut für häufige Fahrten und macht das Motorradfahren im Alltag weniger kompliziert.
Kawasaki-Schwäche: Sobald es um sehr sportliche Überholmanöver oder dauerhaft hohes Tempo geht, wirkt die Z 500 im Vergleich weniger „groß“ in der Dynamik. Sie ist eher der Typ für flüssiges, effizientes Fahren als für maximale Reserven.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Komfort vs. Naked-Übersicht
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Ducati XDiavel V4 bringt eine Cruiser-typische Haltung mit, die den Körper eher entspannt einbindet. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, weil die Muskulatur weniger in eine „sportliche“ Spannung gezwungen wird. Gleichzeitig sorgt die Geometrie dafür, dass sich das Motorrad stabil anfühlt, wenn man konstant unterwegs ist.
Die Kawasaki Z 500 setzt auf eine aufrechtere, nakedtypische Position. Das bringt Vorteile bei der Übersicht im Stadtverkehr und beim schnellen Richtungswechsel. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen pendelt, profitiert von dieser „Alltagslogik“: Man sitzt so, dass man schnell reagieren kann.
Was das für den Fahrstil bedeutet
Die XDiavel V4 passt besser zu Fahrern, die gerne mit ruhiger Kontrolle unterwegs sind und die Kraft des Motors als „Reise-Tool“ nutzen. Die Z 500 passt besser zu Fahrern, die oft spontan fahren, viel in urbanen Bereichen unterwegs sind oder ein Motorrad möchten, das sich leicht anfühlt und schnell in den Alltag integriert.
Fahrwerk und Handling: Stabilität bei Ducati, Agilität bei Kawasaki
Beim Handling zeigt sich der Charakter der jeweiligen Motorradklasse. Die Ducati XDiavel V4 fühlt sich vor allem dann stark an, wenn sie ruhig geführt wird. In flotten, aber nicht dauernd hektischen Situationen wirkt sie stabil und souverän. Das ist besonders angenehm, wenn man längere Strecken fährt oder wenn die Straße nicht immer perfekt ist.
Die Kawasaki Z 500 wirkt dagegen agiler. Das Motorrad lässt sich leichter in die gewünschte Linie bringen und unterstützt einen Fahrstil, der öfter aus kleinen Korrekturen besteht. Gerade auf kurvigen Strecken mit wechselndem Tempo oder in der Stadt ist das ein Vorteil, weil man weniger „planen“ muss und mehr „mitfahren“ kann.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Ducati-Stärke: Stabilität und souveräne Führung bei zügigem, aber kontrolliertem Tempo.
Ducati-Schwäche: Wer sehr häufig enge Manöver fährt oder das Motorrad ständig „um die Ecke“ bewegen muss, spürt den Cruiser-Charakter stärker.
Kawasaki-Stärke: Agilität, schnelle Reaktion und ein Handling, das im Alltag Spaß macht.
Kawasaki-Schwäche: Bei sehr hohen Ansprüchen an Reserven und Dauer-Tempo wirkt die Abstimmung weniger „groß“ als bei einem Cruiser mit V4-Fokus.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Im Vergleich der Bremswirkung geht es weniger um „maximale Härte“, sondern um das, was man beim Fahren wirklich spürt: Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Die Ducati XDiavel V4 vermittelt dabei ein Gefühl von Kontrolle, das zu ihrem starken Vortrieb passt. Das ist besonders hilfreich, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögert oder wenn man in dynamischen Situationen nicht lange nach dem richtigen Druck suchen möchte.
Die Kawasaki Z 500 punktet ebenfalls mit einem gut nutzbaren Bremsgefühl. Gerade im Stadtverkehr und bei häufigen Bremsvorgängen ist das wichtig, weil man schnell und sicher reagieren muss. Im Vergleich wirkt die Z 500 dabei eher „alltagstauglich“: Sie unterstützt einen Fahrstil, der häufig und unkompliziert ist.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung zählt nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern wie es sich im Alltag anfühlt. Die Ducati XDiavel V4 wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt: Design, Motorcharakter und Fahrgefühl greifen zusammen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch ein Stück „Erlebnis“.
Die Kawasaki Z 500 ist dagegen stärker auf praktische Nutzung ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne jeden Tag fährt, weil es nicht überfordert und schnell zugänglich ist. Für viele ist das der entscheidende Punkt: weniger Hürde, mehr Fahrzeit.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
Ducati-Stärke: Gesamtinszenierung und Fahrgefühl, das besonders bei längeren Ausfahrten und dynamischen Passagen überzeugt.
Ducati-Schwäche: Wer vor allem kurze Wege fährt und das Motorrad selten „ausfährt“, bekommt den Cruiser-Fokus eventuell weniger stark zu spüren.
Kawasaki-Stärke: unkomplizierte Nutzung, agiles Handling und ein Motorrad, das schnell vertraut wird.
Kawasaki-Schwäche: Wer dauerhaft sehr sportlich unterwegs ist oder maximale Reserven erwartet, wird eher zur Ducati tendieren.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Ducati XDiavel V4 ist die Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Kraft, souveränem Vortrieb und einem Cruiser-typischen Komfort liegt. Sie passt zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind, längere Strecken mögen und das Motorradfahren als Erlebnis sehen.
Die Kawasaki Z 500 ist die Wahl, wenn Alltag, Agilität und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die häufig in der Stadt unterwegs sind, gerne spontan fahren und ein Motorrad suchen, das schnell „leichtfüßig“ wirkt.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist für Fahrerinnen und Fahrer die bessere Wahl, die vor allem auf kraftvolle Dynamik, Cruiser-Komfort und ein souveränes Fahrgefühl setzen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn längere Strecken, zügiges Fahren und kontrollierte Schubphasen im Fokus stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein großes, stimmiges Gesamtpaket anfühlt, wird hier eher glücklich.
Die Kawasaki Z 500 empfiehlt sich dagegen für alle, die ein Motorrad für den Alltag wollen: agil, übersichtlich und unkompliziert im Handling. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, häufige kurze Strecken und kurvige Ausflüge, bei denen man lieber flüssig fährt als ständig an die Grenzen zu gehen. Wer ein leicht zugängliches Bike sucht, das schnell vertraut wird, trifft mit der Z 500 den passenden Ton.