| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
MotorradTest.de auf YouTube
Ducati XDiavel V4 vs. Kawasaki Z1100 – Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Liga“ wirken, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Ducati XDiavel V4 steht für einen modernen Cruiser-Ansatz mit sportlicher Auslegung, während die Kawasaki Z1100 eher die klassische Richtung „kraftvoll, direkt und alltagstauglich“ verkörpert. Beide Modelle bringen Charakter mit – nur eben auf unterschiedliche Weise. Der folgende Vergleich zeigt, worin sich die beiden Konzepte ähneln, wo sie sich klar unterscheiden und welche Stärken und Schwächen im Alltag besonders auffallen.
Grundidee: Cruiser-Charakter vs. straßenorientierte Allround-Philosophie
Der XDiavel V4 ist als Cruiser gedacht, aber nicht als „gemütlicher Sofa-Ersatz“. Die Auslegung zielt darauf, dass sich das Motorrad auch dynamisch bewegen lässt. Typisch ist dabei die Kombination aus kräftigem Vortrieb und einem Fahrgefühl, das eher nach „kontrollierter Power“ als nach „nur Drehzahl“ klingt.
Die Z1100 verfolgt dagegen eine straßenorientierte Allround-Logik. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern spontan bewegt: zügig anfahren, sauber beschleunigen, zügig durch den Verkehr kommen und auch auf längeren Strecken nicht müde werden. Der Fokus liegt stärker auf der direkten Umsetzung von Gasbefehlen und auf einem Fahrstil, der sich schnell „leichtfüßig“ anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Fahrgefühl zeigen
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar: Beide Motorräder sind kraftvoll, aber sie liefern diese Kraft unterschiedlich. Der Ducati XDiavel V4 setzt auf einen V4-Ansatz, der sich häufig als besonders „kultiviert“ und gleichzeitig präsent anfühlt. Das bedeutet in der Praxis: Der Vortrieb wirkt oft gleichmäßiger über einen breiteren Bereich, und das Motorrad lässt sich gut dosieren – auch dann, wenn man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs ist.
Die Kawasaki Z1100 bringt ihre Stärke eher über die direkte Reaktion auf das Gas und den spürbaren Punch beim Beschleunigen. Das kann sich im Alltag sehr dynamisch anfühlen, weil das Motorrad schnell „anspringt“ und die Beschleunigung unmittelbar in Bewegung umsetzt. Wer gern zügig beschleunigt und das Motorrad als „Werkzeug“ für flotte Fahrten nutzt, wird hier häufig mehr Unmittelbarkeit spüren.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
XDiavel V4 – Stärke: oft ein harmonisches Zusammenspiel aus Kraft und Dosierbarkeit, wodurch sich auch längere Fahrten entspannt anfühlen können. XDiavel V4 – Schwäche: wer maximale „Rennstrecken-Intensität“ sucht, muss sich darauf einstellen, dass der Cruiser-Charakter den Fokus stärker auf Kontrolle und Komfort legt.
Z1100 – Stärke: direkte Gasannahme und ein Fahrgefühl, das schnell nach „mehr“ verlangt. Z1100 – Schwäche: je nach persönlicher Erwartung kann die Charakteristik weniger „gleichmäßig“ wirken, wenn man eher das gleichmäßige, souveräne Gleiten bevorzugt.
Ergonomie und Sitzposition: Cruiser-Lounge vs. aufrechte Kontrolle
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Der XDiavel V4 ist als Cruiser ausgelegt, was sich typischerweise in einer entspannteren Haltung widerspiegelt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn der Alltag viel Stadt- und Landstraße kombiniert. Die Haltung wirkt oft so, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet.
Die Z1100 setzt stärker auf eine straßenorientierte Position, die Kontrolle und Übersicht begünstigt. Das kann sich im dichten Verkehr und beim zügigen Fahren angenehm anfühlen, weil die Bewegungen kompakter wirken und der Fahrer schneller „im Setup“ ist.
Komfort vs. Agilität
XDiavel V4: Komfort und entspannte Haltung sind die klare Stärke. Z1100: Agilität und schnelle Einsatzbereitschaft sind häufig die Vorteile. Wer häufig zwischen kurzen Fahrten und längeren Touren wechselt, findet bei beiden Ansätzen passende Argumente – entscheidet aber am Ende oft nach dem eigenen Körpergefühl.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in der Linie oder lebendige Reaktion
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Stabilität, Rückmeldung und dem, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert. Der Ducati XDiavel V4 zielt tendenziell auf souveräne Stabilität und ein kontrolliertes Einlenken. Das kann besonders auf Autobahnabschnitten oder bei gleichmäßigem Tempo überzeugen, weil das Motorrad ruhig bleibt und die Linie hält.
Die Kawasaki Z1100 wirkt im Vergleich oft „direkter“ im Handling. Das heißt nicht automatisch, dass sie unruhiger ist – eher, dass die Rückmeldung schneller spürbar wird und man das Motorrad leichter in den gewünschten Rhythmus bringt. Für kurvige Strecken oder dynamische Fahrten ist das ein Plus.
Stärken und Schwächen im Fahrwerkvergleich
XDiavel V4 – Stärke: ruhige Stabilität und ein souveränes Gefühl bei gleichmäßigem Tempo. XDiavel V4 – Schwäche: wer maximale „Spielerei“ im engen Kurvenradius sucht, könnte die Cruiser-typische Auslegung weniger verspielt finden.
Z1100 – Stärke: lebendige Reaktion und schnelle Umsetzung von Fahrbefehlen. Z1100 – Schwäche: wer vor allem Komfort und „große Reise-Ruhe“ priorisiert, muss prüfen, ob der eigene Anspruch an Fahrruhe genau getroffen wird.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag entscheidend – egal ob Stadtverkehr, Landstraße oder Autobahn. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, zügig und kontrolliert zu verzögern. Der Unterschied liegt meist im subjektiven Gefühl: Wie früh man Druck aufbauen muss, wie fein sich das Motorrad dosieren lässt und wie stabil es beim harten Anbremsen bleibt.
Der XDiavel V4 wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das Bremsmanöver sehr „geordnet“ unterstützt. Das passt gut zu seinem Cruiser-Ansatz, bei dem man gern kontrolliert bremst und dann wieder sauber beschleunigt. Die Z1100 kann dagegen durch ihre direkte Fahrcharakteristik beim Verzögern ebenfalls viel Vertrauen geben – oft mit einem Gefühl von unmittelbarer Rückmeldung.
Worauf es beim Bremsgefühl ankommt
Wer häufig aus dem Stadtverkehr heraus stark verzögert, profitiert von einer fein dosierbaren Bremse. Wer gern sportlich bremst, achtet besonders auf Standfestigkeit und das Verhalten beim wiederholten Verzögern. In der Praxis entscheiden hier oft persönliche Vorlieben und das eigene Fahrtempo.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken
Im Alltag zählt, wie gut das Motorrad mit wechselnden Situationen klarkommt. Der XDiavel V4 kann besonders dann überzeugen, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt: weniger „Kampf“ mit der Sitzposition, ein ruhiges Fahrgefühl und ein Motor, der sich gut dosieren lässt. Das macht ihn interessant für Touren, bei denen man nicht nur schnell sein will, sondern auch bequem ankommen möchte.
Die Z1100 ist häufig dann im Vorteil, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: kurze Wege, spontane Ausfahrten und auch längere Strecken, bei denen man gern zügig fährt. Die direkte Art, auf Gas und Lenkimpulse zu reagieren, macht sie zu einem Motorrad, das man gern „einfach nimmt“.
Stärken und Schwächen im Gesamtbild
Beide Modelle haben klare Stärken, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an:
- Ducati XDiavel V4: Stärken liegen oft in souveräner Kontrolle, Cruiser-Komfort und einem Motorcharakter, der sich harmonisch dosieren lässt. Schwäche kann sein, dass die Auslegung weniger auf maximale „Aggressivität“ im Handling setzt.
- Kawasaki Z1100: Stärken liegen häufig in direkter Reaktion, straßenorientierter Agilität und einem Fahrgefühl, das schnell dynamisch wird. Schwäche kann sein, dass der Komfortanspruch je nach persönlicher Erwartung nicht ganz so „reiseorientiert“ wirkt wie beim Cruiser-Konzept.
Kaufberatung: Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Ducati XDiavel V4 und Kawasaki Z1100 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
Für wen ist der Ducati XDiavel V4 die bessere Wahl?
Der XDiavel V4 passt besonders gut, wenn Komfort und ein souverän kontrollierbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern entspannt tourt, dabei aber nicht auf Power verzichten möchte, findet in diesem Konzept oft die stimmige Mischung. Auch wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag nicht „anstrengend“ anfühlt, wird hier häufig glücklich.
Für wen ist die Kawasaki Z1100 die bessere Wahl?
Die Z1100 ist besonders interessant, wenn ein direktes, straßenorientiertes Handling wichtiger ist als Cruiser-typische Ruhe. Wer gern zügig fährt, schnell auf Situationen reagiert und das Motorrad als dynamischen Begleiter für Stadt und Landstraße nutzt, bekommt hier häufig ein sehr unmittelbares Fahrgefühl.
Fazit:
Der Ducati XDiavel V4 ist die stimmige Wahl für alle, die einen modernen Cruiser suchen: komfortabel in der Haltung, souverän in der Linie und mit einem Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Wer lange Strecken mag, ohne dabei auf Dynamik zu verzichten, findet im XDiavel V4 oft das passendere Gesamtpaket. Die Kawasaki Z1100 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn direkte Reaktion, straßenorientiertes Handling und ein dynamischer Fahrstil im Vordergrund stehen. Für kurze Wege, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken wirkt die Z1100 oft wie das Motorrad, das schneller „mitgeht“. Kurz gesagt: Cruiser-Komfort und kontrollierte Power sprechen eher für den XDiavel V4, während unmittelbare Agilität und Allround-Dynamik eher zur Z1100 passen.