| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- bäriger Motor mit kräftigem Drehmoment
- reisetaugliche Sitzposition
- satte Straßenlage, guter Windschutz
- zuverlässiges Bike ohne Reparaturanfälligkeiten
- viel Motorrad für wenig Geld
- etwas schwerfällig in engen Kurven
- für Fahranfänger ungeeignet
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.245 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihen-Vierzylinder | |
| Hubraum | 1.255 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Suzuki GSX 1250 FA ist ein Allrounder im besten Wortsinn. Sie lässt sich sportlich fahren, ist reisetauglich und macht auf Landstraße und Autobahn richtig Spaß. Sie ist aufgrund des Gewichts, der hohen Leistung sowie der Fahrwerks-Charakteristik sicherlich kein Bike für Fahranfänger. Auch kleine oder zierliche Personen sollten sich besser nach einem anderen Motorrad umsehen.Aufgrund der aus heutiger Sicht technisch eher einfachen Ausstattung und einer guten Fertigungsqualität zählt die GSX 1250 FA sicherlich zu den zuverlässigeren Bikes. Es kann kaum etwas kaputt gehen und alle Bandits hatten schon immer den Ruf, unkompliziert jahrelang ohne Reparaturen ihren Dienst zu tun. Sie eignet sich deshalb hervorragend als Arbeitstier für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Wer sich eine gebrauchte GSX 1250 FA kaufen möchte, muss vor größeren Laufleistungen nicht zurückschrecken. Die Maschinen dieses Typs gelten als unkaputtbar.
MotorradTest.de auf YouTube
Ducati XDiavel V4 vs. Suzuki GSX-1250 FA – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati XDiavel V4 und die Suzuki GSX-1250 FA, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zeigt schnell: Es geht nicht nur um Leistung, sondern vor allem um den Charakter. Während die XDiavel V4 stark auf eine kraftvolle, souveräne Cruiser-Inszenierung setzt, zielt die GSX-1250 FA eher auf vielseitige Fahrbarkeit im Alltag und auf längeren Strecken. Wer sich zwischen diesen beiden Konzepten entscheiden möchte, findet hier einen strukturierten Vergleich der wichtigsten Punkte – ohne Zahlen-Fokus, aber mit klarer Einordnung.
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Feeling vs. Allround-Tourer
Die Ducati XDiavel V4 steht für einen modernen Cruiser mit sportlichem Anspruch. Das merkt man an der Ausrichtung: Der Motor soll nicht nur „ziehen“, sondern sich auch dynamisch anfühlen. Die Sitzposition ist dabei bewusst so gestaltet, dass entspanntes Fahren möglich bleibt, ohne dass das Motorrad komplett „träge“ wirkt.
Die Suzuki GSX-1250 FA verfolgt dagegen ein anderes Ziel: Sie wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen gemacht ist – vom zügigen Fahren bis hin zur Tour. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Fahrkomfort, Stabilität und Alltagstauglichkeit. Damit ist sie besonders interessant, wenn nicht nur die eine Lieblingsstrecke zählt, sondern der Mix aus Stadt, Landstraße und Autobahn.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Ducati XDiavel V4: kraftvoll, aber mit Ducati-typischer Dynamik
Im Vergleich wirkt die XDiavel V4 wie ein Motorrad, das Drehmoment und Ansprechverhalten geschickt kombiniert. Gerade beim Beschleunigen aus dem mittleren Bereich zeigt sich der Vorteil: Das Motorrad fühlt sich „bereit“ an, ohne dass man ständig in hohe Drehzahlen muss. Dadurch entsteht ein sehr souveränes Fahrgefühl, das besonders auf flüssigen Strecken Spaß macht.
Stärken liegen vor allem in der Art, wie die Kraft nutzbar wird: kräftig, kontrollierbar und mit einem klaren Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf dem Cruiser-Feeling liegt. Wer maximale Sportlichkeit in jeder Situation erwartet, könnte die Abstimmung weniger „spitz“ empfinden als bei rein sportlich ausgelegten Maschinen.
Suzuki GSX-1250 FA: gleichmäßig, tourorientiert und vielseitig
Die GSX-1250 FA präsentiert sich im Vergleich als Motor, der sich auf unterschiedliche Geschwindigkeiten gut einstellen lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig variiert wird: mal gemütlich rollen, mal zügig beschleunigen, mal längere Autobahnabschnitte. Die Kraft wirkt dabei eher „harmonisch“ als aggressiv.
Stärken liegen in der Vielseitigkeit: Das Motorrad bleibt über längere Zeit angenehm zu fahren und vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn der Anspruch sehr stark in Richtung Cruiser-Show oder Ducati-typischer Motorinszenierung geht. Wer genau diesen besonderen Charakter sucht, findet ihn bei der GSX-1250 FA weniger im Vordergrund.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort entscheidet über die Kilometer
Beim Vergleich der Sitzpositionen wird schnell klar, warum beide Modelle unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Ducati XDiavel V4 setzt auf eine entspannte Haltung, die den Oberkörper nicht zu stark nach vorne zieht. Das unterstützt ein entspanntes Fahrgefühl, besonders im Alltag oder auf kürzeren bis mittleren Strecken.
Die Suzuki GSX-1250 FA wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf längere Fahrten ausgelegt ist. Die Ergonomie ist so gewählt, dass auch nach mehreren Stunden die Belastung nicht übermäßig ansteigt. Gerade bei Touren ist das ein entscheidender Punkt: Die Maschine soll nicht nur schnell sein, sondern auch „mitfahren“.
Stärken der Ducati liegen im entspannten Cruiser-Setup, während die Stärken der Suzuki besonders im Langstreckenkomfort und in der alltagstauglichen Haltung liegen. Schwächen entstehen häufig nicht durch „schlecht“, sondern durch „anders“: Wer sehr sportlich und kompakt sitzen möchte, könnte die Ducati als zu cruiser-lastig empfinden. Wer dagegen maximale Cruiser-Ästhetik und eine sehr spezielle Kraftentfaltung sucht, wird bei der Suzuki weniger Treffer landen.
Fahrwerk und Handling: Wie stabil wirkt das Motorrad in der Praxis?
Ducati XDiavel V4: souverän, aber mit klarer Ausrichtung
Die XDiavel V4 vermittelt im Vergleich ein Gefühl von Kontrolle. In Kurven wirkt sie stabil, ohne dass sie sich wie ein reines „Tourenschiff“ anfühlt. Gleichzeitig bleibt sie in der Alltagspraxis gut handhabbar. Das macht sie interessant, wenn Kurvenfahrten und dynamisches Fahren regelmäßig vorkommen.
Stärken sind das Zusammenspiel aus Kraftentfaltung und Fahrgefühl. Schwächen können sich zeigen, wenn sehr lange Autobahnabschnitte im Vordergrund stehen und man ein maximal tourorientiertes Setup erwartet. Dann spielt die Suzuki ihre Stärken oft besser aus.
Suzuki GSX-1250 FA: ruhiger Geradeauslauf und tourtaugliche Balance
Die GSX-1250 FA punktet im Vergleich besonders bei Strecken, auf denen man konstant unterwegs ist. Der Geradeauslauf wirkt ruhig, das Motorrad lässt sich gut dosieren und vermittelt Vertrauen. In der Stadt ist sie ebenfalls gut zu bewegen, aber der große Vorteil liegt eindeutig in der Kombination aus Komfort und Stabilität.
Stärken liegen im alltagstauglichen Handling und in der Balance für lange Fahrten. Schwächen zeigen sich eher bei Fahrern, die eine sehr „direkte“ sportliche Rückmeldung suchen. Die Suzuki ist eher der Typ für kontrolliertes, vielseitiges Fahren als für maximal spitze Sportdynamik.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man in der Praxis sicher verzögern kann. Die Unterschiede liegen weniger im „ob“, sondern im „wie“. Die Ducati wirkt dabei häufig etwas unmittelbarer in der Rückmeldung, während die Suzuki eher auf gleichmäßige Dosierbarkeit setzt.
Für die Entscheidung bedeutet das: Wer häufig aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögert und dabei eine direkte Ansprache bevorzugt, wird mit der Ducati oft zufriedener sein. Wer dagegen Wert auf berechenbares, gleichmäßiges Bremsverhalten über lange Strecken legt, findet in der Suzuki häufig den besseren Match.
Ausstattung und Alltag: Was macht das Motorrad „benutzbar“?
Bei der Suzuki GSX-1250 FA spielt die Ausstattung im Vergleich eine besonders wichtige Rolle, weil sie das Motorrad für Touren und längere Einsätze runder macht. Gerade wenn häufig Gepäck, wechselnde Wetterbedingungen oder längere Fahrten vorkommen, ist die GSX-1250 FA oft im Vorteil.
Die Ducati XDiavel V4 setzt dagegen stärker auf den Charakter und die hochwertige Inszenierung. Das Motorrad fühlt sich besonders dann stimmig an, wenn das Fahren selbst im Mittelpunkt steht und man das Cruiser-Design bewusst genießen möchte. Für den Alltag ist sie ebenfalls geeignet, aber die Suzuki wirkt in der Summe oft „tourfertiger“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Ducati XDiavel V4 – Stärken: kraftvolle, souveräne Dynamik, Cruiser-Feeling mit sportlichem Anspruch, besonders reizvoll für Fahrer, die den Motorcharakter spüren wollen.
- Ducati XDiavel V4 – Schwächen: weniger „klassischer“ Tourfokus, wenn maximale Langstrecken-Universalität im Vordergrund steht.
- Suzuki GSX-1250 FA – Stärken: vielseitig im Alltag, ruhiger Langstrecken-Charakter, gute Balance für unterschiedliche Einsatzszenarien.
- Suzuki GSX-1250 FA – Schwächen: weniger „Ducati-typische“ Motorinszenierung, wenn genau dieser besondere Charakter entscheidend ist.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Ducati XDiavel V4: die Wahl für Charakter und Fahrspaß
Die Ducati XDiavel V4 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nur gut fährt, sondern sich auch „besonders“ anfühlt. Wer Cruiser-Optik mag, aber trotzdem eine dynamische Kraftentfaltung erwartet, trifft mit der XDiavel V4 häufig genau den Nerv. Auch dann, wenn nicht jede Fahrt eine lange Tour ist, sondern der Mix aus Stadt und Landstraße mit dem Wunsch nach spürbarer Dynamik im Vordergrund steht.
Suzuki GSX-1250 FA: die Wahl für Touren, Alltag und Vielseitigkeit
Die Suzuki GSX-1250 FA empfiehlt sich vor allem für alle, die ein Motorrad für viele Situationen möchten. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ruhiges Handling und komfortables Reisen legt und dabei ein vielseitiges Gesamtpaket bevorzugt, findet in der GSX-1250 FA oft die bessere Basis. Besonders interessant ist sie für Fahrer, die ein „einfach losfahren“-Motorrad suchen, das über längere Zeit angenehm bleibt.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 gewinnt den Vergleich dort, wo der Fokus auf Charakter, Cruiser-Feeling und einer kraftvollen, direkt erlebbaren Dynamik liegt. Sie ist eine starke Wahl für Fahrer, die das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen, sondern als Erlebnis – besonders auf Strecken, auf denen man die Kraft spüren möchte. Die Suzuki GSX-1250 FA spielt ihre Stärken vor allem in der Vielseitigkeit und im tourorientierten Komfort aus: ruhiger Geradeauslauf, gutes Handling über lange Zeit und ein Gesamtpaket, das für Alltag und Reisen gleichermaßen funktioniert. Wer ein Motorrad für viele Einsatzbereiche sucht und möglichst stressfrei lange Strecken fahren möchte, liegt mit der Suzuki oft richtig. Wer dagegen ein Motorrad mit klarer Identität und spürbarer Motorinszenierung bevorzugt, findet in der Ducati den besseren Match.