| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.578 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- toller Motor
- präzises Fahrwerk
- gute Bremsen
- QuickShifter Serie
- alltagstaugliche Sitzposition
- gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
- etwas schwerer als die Wettbewerber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | SHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.
MotorradTest.de auf YouTube
Ducati XDiavel V4 vs. Suzuki GSX-8R: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati XDiavel V4 und die Suzuki GSX-8R, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein Cruiser mit eigenem Charakter und V4-Drive im Fokus, dort eine sportlich ausgelegte Maschine, die sich auf Alltagstauglichkeit und agiles Handling konzentriert. Beide Modelle sind modern, beide machen Spaß – aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Art.
Grundidee: Cruiser-Feeling vs. sportliche Alltagsdynamik
Die Ducati XDiavel V4 ist vom Konzept her auf souveräne Präsenz ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem kräftigen, entspannten Fahrgefühl, das sich besonders dann auszahlt, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, in denen man einfach „rollen“ möchte. Die Maschine wirkt dabei wie gemacht für Fahrer, die Drehmoment und Sound mögen und eine gewisse Gelassenheit im Umgang mit dem Gas schätzen.
Die Suzuki GSX-8R verfolgt dagegen eine klar sportliche Linie. Sie ist darauf ausgelegt, schnell in den Rhythmus zu kommen: zügig anfahren, sauber einlenken, zügig aus der Kurve heraus. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein sportlicher Begleiter an, der auch im Alltag nicht langweilig wird. Wer gerne dynamisch fährt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und zügiges Vorankommen sieht, wird hier eher abgeholt.
Motorcharakter und Ansprechverhalten im Vergleich
Beim Antrieb trennen sich die Wege deutlich. Die Ducati XDiavel V4 setzt auf einen V4-Charakter, der sich häufig als „breit nutzbar“ wahrnehmen lässt: Das Motorrad zieht kraftvoll an und vermittelt das Gefühl, dass man nicht ständig in den Drehzahlbereich „springen“ muss, um zügig voranzukommen. Gerade im Alltag und auf Landstraßen kann das sehr angenehm sein, weil sich das Tempo ohne hektisches Schalten aufbauen lässt.
Die Suzuki GSX-8R bringt dagegen einen Motorcharakter mit, der stärker auf sportliche Reaktion ausgelegt ist. Im Vergleich wirkt die GSX-8R oft dann besonders stimmig, wenn man das Gas bewusst öffnet und die Maschine im passenden Drehzahlfenster bewegt. Das kann sich in Kurven und beim Überholen wie ein direkter Draht zwischen Hand und Hinterrad anfühlen.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
Stärken der XDiavel V4: kraftvolle, souveräne Beschleunigung und ein Fahrgefühl, das eher auf „entspanntes Tempo“ als auf permanentes Hochdrehen setzt. Schwäche im Vergleich: Wer sehr sportlich-agil unterwegs sein möchte, könnte das Cruiser-Setup weniger „spitz“ empfinden als eine sportlichere Maschine.
Stärken der GSX-8R: lebendiges Ansprechverhalten und ein Handling, das Kurvenfahrten unterstützt. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem auf massives Drehmoment-Feeling und Cruiser-Komfort setzt, findet bei der GSX-8R eher eine sportliche Ausrichtung als eine „große“ Cruiser-Atmosphäre.
Ergonomie und Sitzposition: Wie sich die Motorräder „anfühlen“
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein Schlüssel zum Verständnis. Die Ducati XDiavel V4 zielt auf eine entspanntere Haltung ab. Das macht sie besonders interessant für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig „aktiv“ gegen die Maschine arbeiten möchte. Die Ergonomie wirkt dabei wie ein Angebot: weniger Druck auf Handgelenke und Rücken, mehr Komfort im Alltag.
Die Suzuki GSX-8R ist dagegen stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Die Haltung unterstützt ein aktives Fahren und erleichtert es, das Motorrad in Kurven zu „führen“. Das kann sich auf der Landstraße sehr dynamisch anfühlen. Auf der anderen Seite kann eine sportlichere Sitzposition bei langen Strecken oder bei viel Stadtverkehr schneller als anstrengender empfunden werden – je nach Körperbau und Fahrgewohnheiten.
Komfort vs. Agilität
Im Vergleich zeigt sich: Die XDiavel V4 punktet eher bei entspanntem Reisen und einem souveränen „Cruiser-Lifestyle“-Gefühl. Die GSX-8R punktet eher bei Fahrspaß durch Agilität und sportliche Kontrolle. Welche Schwäche überwiegt, hängt stark davon ab, ob die Priorität eher auf Langstrecke oder auf dynamische Kurvenfahrten liegt.
Fahrwerk, Handling und Bremsen: Wo die Unterschiede sichtbar werden
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Gesamtgefühl: Rückmeldung, Stabilität und wie gut das Motorrad auf Veränderungen reagiert. Die Ducati XDiavel V4 vermittelt häufig den Eindruck, dass sie auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt ist. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man einfach gleichmäßig durch den Verkehr und über Landstraßen rollen möchte.
Die Suzuki GSX-8R wirkt im Vergleich oft „direkter“ im Handling. Das Motorrad unterstützt zügiges Einlenken und ein sportliches Tempo in Kurven. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv in der Linie hält, wird hier eher das Gefühl bekommen, dass das Setup für sportliche Fahrweise gemacht ist.
Bremsgefühl und Sicherheit
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Charakter: Die XDiavel V4 zielt eher auf souveräne Verzögerung und kontrolliertes Anhalten ab, während die GSX-8R im sportlichen Kontext oft als „griffig“ und präzise wahrgenommen wird. Schwächen im Vergleich sind weniger „schlecht“, sondern eher situationsabhängig: Cruiser-Fahrer profitieren von Ruhe und Stabilität, Sportfahrer profitieren von direkter Rückmeldung und sportlicher Dosierbarkeit.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die Ducati XDiavel V4 kann im Stadtverkehr sehr angenehm sein, wenn man das Cruiser-Tempo mag und nicht ständig maximale Sportlichkeit erwartet. Die Maschine wirkt dabei wie ein „großer“ Begleiter: präsent, komfortorientiert und mit viel Kraftreserve.
Die Suzuki GSX-8R ist dagegen besonders dann stark, wenn der Tag aus wechselnden Situationen besteht: kurze Strecken, zügige Ausfahrten, spontane Kurvenabschnitte. Durch die sportlichere Auslegung fühlt sie sich oft schneller „bereit“ an, sobald es aus dem Stadtmodus herausgeht.
Für wen welche Tour besser passt
Für lange Strecken und entspanntes Tempo ist die XDiavel V4 im Vergleich häufig die passendere Wahl. Für Touren mit Fokus auf Kurven, zügiges Vorankommen und aktives Fahren ist die GSX-8R oft die bessere Entscheidung.
Design, Charakter und „Bauchgefühl“ beim Kauf
Auch wenn Technik und Fahrgefühl entscheidend sind: Das Motorrad muss zum eigenen Stil passen. Die Ducati XDiavel V4 wirkt wie ein Statement. Sie steht für Individualität, Kraft und einen gewissen Glamour-Faktor, der nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Stand und beim Anfahren spürbar ist.
Die Suzuki GSX-8R wirkt dagegen wie ein funktionaler Sportler, der sich auf Fahrspaß konzentriert. Sie ist weniger „Show“, mehr „Werkzeug“ – und genau das kann für viele Käufer ein Vorteil sein, weil der Fokus klar auf dem Fahren liegt.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein souveränes Cruiser-Gefühl suchen: kräftiger V4-Charakter, entspannte Ergonomie und ein Fahrstil, der auch ohne ständiges Hochdrehen Spaß macht. Sie passt besonders gut zu langen Strecken, zu ruhigerem Tempo und zu Menschen, die Kraft und Präsenz lieben.
Die Suzuki GSX-8R ist dagegen ideal für alle, die sportliche Agilität im Alltag möchten: direktes Handling, sportlichere Sitzposition und ein Motorcharakter, der Freude macht, wenn man das Motorrad aktiv bewegt. Wer Kurven liebt, gern zügig fährt und ein Motorrad als dynamischen Begleiter sucht, wird mit der GSX-8R sehr glücklich.
Kurz gesagt: XDiavel V4 für Cruiser-Genuss und entspanntes Reisen, GSX-8R für sportliche Dynamik und kurvenorientierten Fahrspaß.