| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 26.550 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- Leistung!
- Sitz- und Fahrkomfort
- Komplett einstellbares Fahrwerk
- gute Bremsen
- technische Assistenz-Systeme
- Preis
- Reichweite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 828 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10X, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 100 PS bei 3.650 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Reichweite | 172 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Federung vorne | Showa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Piggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...
MotorradTest.de auf YouTube
Ducati XDiavel V4 vs Zero DSR/X – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Ducati XDiavel V4 steht für den klassischen Cruiser-Ansatz mit V4-Charakter, markantem Auftritt und einem Fahrgefühl, das stark nach „großem Motorrad“ klingt. Die Zero DSR/X dagegen bringt den modernen Elektroansatz in die Welt der sportlich-eleganten Street-Abenteuer. Hier geht es weniger um Sound und mehr um Direktheit, Effizienz und ein anderes Leistungsgefühl.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick darauf, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle in der Praxis auswirken. So lässt sich besser einordnen, welches Motorrad zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Grundcharakter: Cruiser-V4 vs. Elektro-Street-Adventure
Wie sich der Motor-Charakter anfühlt
Die Ducati XDiavel V4 setzt auf einen V4-Antrieb, der im Vergleich vor allem durch seine Art zu beschleunigen auffällt: Die Leistungsentfaltung wirkt „motorisch“ und lässt sich je nach Drehzahlbereich sehr unterschiedlich interpretieren. Genau das macht den Cruiser-Ansatz hier interessant: Es geht nicht nur um Drehmoment von unten, sondern auch um die Art, wie der Motor weiterzieht.
Die Zero DSR/X spielt dagegen ihre Stärken über den Elektromotor aus. In den aufgelisteten Leistungsdaten zeigt sich vor allem die Art der Kraftentfaltung: Der Schub wirkt unmittelbar, ohne dass ein klassisches Drehzahlband gesucht werden muss. Das macht das Motorrad im Alltag besonders angenehm, weil Beschleunigung und Reaktion sehr direkt wirken.
Fahrgefühl im Vergleich
Beide Motorräder können dynamisch sein – aber auf unterschiedliche Weise. Die Ducati vermittelt ein „mechanisches“ Gefühl: Man spürt den Motor, die Abstimmung und die Art, wie Leistung aufgebaut wird. Die Zero vermittelt eher ein „elektrisches“ Gefühl: Gasannahme und Schub sind sehr gleichmäßig und spontan. Wer gern mit dem Motor arbeitet, wird die Ducati oft als emotionaler erleben. Wer vor allem unkompliziert beschleunigen möchte, findet in der Zero häufig die passendere Antwort.
Leistung und Drehmoment: Was die Werte in der Praxis bedeuten
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte fällt auf, dass beide Modelle auf ihre Weise auf Durchzug und Fahrspaß ausgelegt sind. Die Ducati XDiavel V4 wirkt dabei wie ein Cruiser, der auch sportlich interpretiert werden kann: Die Kombination aus V4-Charakter und Cruiser-Geometrie sorgt dafür, dass Beschleunigung nicht nur „kurz“, sondern über längere Abschnitte stimmig bleibt.
Die Zero DSR/X zeigt im Vergleich, dass Elektro nicht nur „schnell starten“ bedeutet. Die aufgelisteten Kennwerte deuten auf eine gleichmäßige Kraftentfaltung hin, die besonders im Stadtverkehr und bei häufigem Anfahren überzeugt. Gleichzeitig ist die Frage, wie sich die Leistung über längere Strecken verhält, bei Elektro immer eng mit dem Nutzungsprofil verbunden – also mit Fahrweise, Temperatur und Lade-/Batteriesituation.
Komfort und Ergonomie: Cruiser-Liegegefühl vs. moderne Street-Position
Sitzposition und Alltag
Die Ducati XDiavel V4 ist klar im Cruiser-Lager. Die Sitzposition zielt darauf ab, entspannt zu sitzen und auch längere Strecken ohne ständiges „Nacharbeiten“ am Körper zu bewältigen. Im Vergleich wirkt das Motorrad dadurch besonders passend für Fahrten, bei denen Komfort und Gelassenheit im Vordergrund stehen.
Die Zero DSR/X ist zwar ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Zielbild: Die Ergonomie wirkt eher wie ein modernes Street-Adventure-Konzept. Das kann bedeuten, dass sich das Motorrad für gemischte Strecken gut anfühlt – von Stadt bis Landstraße, ohne dass es sich „zu schwerfällig“ anfühlt.
Wind- und Fahrwerksgefühl
Im Vergleich der aufgelisteten Fahrwerks- und Ausstattungsdetails zeigt sich: Die Ducati setzt auf ein stimmiges Cruiser-Setup, das Stabilität und Ruhe betont. Die Zero wirkt dagegen so, als sei sie auf kontrollierte Dynamik ausgelegt – mit einem Fokus darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt.
Technik und Ausstattung: Was die Modelle unterschiedlich priorisieren
Elektronik und Fahrmodi
Bei der Zero DSR/X ist die Technik naturgemäß stark vom Elektroantrieb geprägt. Die aufgelisteten Werte und technischen Eckdaten deuten auf ein System hin, das Fahrmodi und Leistungsabgabe so gestaltet, dass sich das Motorrad an unterschiedliche Situationen anpassen lässt. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein, weil sich das Fahrgefühl schnell „einstellen“ lässt.
Die Ducati XDiavel V4 setzt ebenfalls auf moderne Elektronik, aber mit dem Schwerpunkt auf Motorcharakter, Fahrbarkeit und dem Zusammenspiel aus Leistung und Fahrwerksgefühl. Im Vergleich wirkt die Ducati dadurch oft wie ein Motorrad, das man „spürt“ – während die Zero eher wie ein Motorrad wirkt, das man „steuert“.
Alltagstauglichkeit: Laden vs. Tanken
Ein zentraler Unterschied im Vergleich ist die Nutzungslogik. Bei der Ducati spielt das Thema Reichweite im klassischen Sinn eine Rolle, aber vor allem ist die Verfügbarkeit von Energie unkompliziert: Tanken ist schnell erledigt. Bei der Zero DSR/X ist das Thema Energieversorgung anders gelagert: Die aufgelisteten Werte zu Reichweite und Ladezeiten sind entscheidend, weil sie direkt beeinflussen, wie lange und wie flexibel gefahren werden kann.
Wer regelmäßig kurze bis mittlere Strecken fährt und das Laden gut in den Alltag integrieren kann, wird die Zero oft als sehr angenehm erleben. Wer lange Touren plant oder spontane Tagesetappen ohne Ladeplanung bevorzugt, wird die Ducati in der Praxis häufig entspannter finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati XDiavel V4 – Stärken
- Emotionales Fahrgefühl: Der V4-Charakter und die Art der Leistungsentfaltung wirken „motorradtypisch“ und sehr präsent.
- Cruiser-Komfort: Die Sitzposition und die Abstimmung zielen auf entspannte Kilometer ab.
- Tourenlogik: Energieversorgung ist klassisch und damit planungsarm.
Ducati XDiavel V4 – Schwächen
- Alltagslogik im Vergleich zu Elektro: Wer vor allem von der Direktheit eines E-Motors profitiert, findet das bei der Ducati nicht in gleicher Form.
- Fahrgefühl abhängig vom Stil: Der Motor belohnt Fahrweise und Drehzahlgefühl – wer das nicht mag, könnte die Charakteristik als weniger „einfach“ empfinden.
Zero DSR/X – Stärken
- Direkte Beschleunigung: Die aufgelisteten Leistungsdaten spiegeln ein sehr spontanes Ansprechverhalten wider.
- Effiziente Alltagsnutzung: Besonders im Stadtverkehr wirkt die Elektro-Logik oft im Vorteil.
- Moderne Steuerbarkeit: Fahrmodi und Systemabstimmung machen das Motorrad flexibel.
Zero DSR/X – Schwächen
- Planung bei längeren Strecken: Reichweite und Ladezeiten beeinflussen die Tourenfreiheit stärker als beim klassischen Motorrad.
- Fahrgefühl anders als bei Verbrennern: Wer den „Motor-Sound“ und das mechanische Arbeiten sucht, wird die Zero anders erleben.
Für wen passt welches Motorrad?
Im Vergleich der aufgelisteten Werte wird schnell klar, dass beide Motorräder ihre Zielgruppe haben. Die Ducati XDiavel V4 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Komfort, Cruiser-Charakter und ein emotionaler V4-Antrieb im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Erlebnisses.
Die Zero DSR/X ist besonders dann stark, wenn der Alltag viele kurze bis mittlere Strecken enthält und das Laden zuverlässig möglich ist. Wer die Direktheit eines Elektromotors mag, häufig in der Stadt unterwegs ist oder ein modernes, gut steuerbares Motorrad sucht, wird mit der Zero sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist für alle die passende Wahl, die einen Cruiser mit klarer V4-Identität suchen: komfortabel, emotional und mit einer Leistungsentfaltung, die sich wie „klassisches Motorrad“ anfühlt. Wer Touren plant, ohne sich stark mit Ladezeiten beschäftigen zu wollen, findet in der Ducati meist die entspanntere Lösung. Die Zero DSR/X gewinnt dagegen dort, wo Alltag und Fahrprofil zählen: Direktes Ansprechen, modernes Systemgefühl und eine Nutzung, die sich mit gutem Laden sehr unkompliziert anfühlen kann. Wer die Unterschiede zwischen Elektro- und Verbrenner-Charakter bewusst mag und Reichweite sowie Ladeplanung realistisch in den Alltag integrieren kann, bekommt mit der Zero ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Kurz gesagt: Ducati für Cruiser-Emotion und Tourenfreiheit, Zero für Direktheit, Effizienz und modernes Fahrgefühl.